Triggergriff muss wech!!!


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Triggergriff muss wech!!!

Beitragvon fischfan-nord » 25.12.2007 - 18:51

Moin...

Wer von euch hat schon mal einen Triggergriff selbst entfernt, oder mal "davon" gehört??? :?

Ich hab ne tolle Barsch-Rute mit Triggergriff... möchte diese aber mit ner Stätionärrolle fischen. Da nerft der Griff!!!

Ist das DINGENS wohl massiv, so dass ich's ohne Bedenken abfeilen kann?

Bin auch über "mal was drüber gehört" - Tips dankbar :!: :!:



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Beitragvon Feederfreak » 25.12.2007 - 18:56

Hi,

mein Kumpel hat das mal bei einer seiner Ruten gemacht. Zuvor mit einer Puk-Säge grob weggeschnitten und dann ordentlich mit der Feile darüber. Zum Schluss mit einem feinen Schleifpapier die Fläche Sauberziehen.

Klappt einwandfrei!

Ob die Ringe dann dazu passen weiß ich nicht, aber das ist ein anderes Thema.

Gruß Feeder

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Beitragvon fischfan-nord » 25.12.2007 - 20:32

Hey, supi... Das wollt ich hörn, dass das Ding massiv ist. Die Ringe sind gut so! Unter anderem find ich den etwas größeren Durchmesser im Winter SEHR gut!!! Die frieren nicht so schnell zu. :)


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Beitragvon Ulli3D » 25.12.2007 - 21:41

Die Frage ist, ob der Leitring zu einer Stationärrolle passt, eher nicht.
Petri aus Sankt Augustin
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Beitragvon reverend » 25.12.2007 - 22:29

Die ganze Aktion wäre Flickschusterei.

Ruten für Multirollen haben eine ganz andere Rutenaktion als eine Rute für Stationärrollen.
Und die Beringung - das wurde schon angesprochen - ist anders als bei Stationärrollen-Ruten. Die Ringe sind auf die oberhalb des Blanks laufende Schnur abgestimmt, vor allem darauf, dass sich der Blank bei Belastung unter ihnen durchbiegt. Würde nun die Schnur auf einmal unterhalb des Blanks laufen, könnten die Ringe vor allem an den Stegen Schaden nehmen.
Das Problem des Leitrings wurde auch schon genannt. Bei Multirollen-Ruten ist er meist kleiner als bei Stationärrollen - Ruten. Er muss ja keine in Klängen von bis zu 6cm Durchmesser ablaufende Schnur auf Linie bringen. Fischst du nun die Multirrollen-Rute mit einer Stationärrolle, scheuert die Schnur ständig am Leitring. Dies hat erhöhte Perückengefahr zur Folge.
Wenn du die Rute tatsächlich umbauen willst, dann solltest dir auch die Beringung völlig neu aufbauen.

Da erhebt sich natürlich dann die Frage, ob das lohnt.
Denn für das Geld kriegst du dann auch eine neue Stationärrollen-Rute.
WEnn dir deine Triggerrute also überhaupt nicht liegt, dann stell sie doch bei eBay ein und kauf dir von dem erzielten Geld eine richtige Stationärrollen-Rute.
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Beitragvon Feederfreak » 25.12.2007 - 22:50

reverend hat geschrieben:vor allem darauf, dass sich der Blank bei Belastung unter ihnen durchbiegt. Würde nun die Schnur auf einmal unterhalb des Blanks laufen, könnten die Ringe vor allem an den Stegen Schaden nehmen.


Hallo,

na ich weiß nicht so recht- Der Blank ist doch rund, woher soll er wissen ob er auf dem Kopf steht? Zumal ich auch noch keine Speziellen Multirollenringe gesehen hab.

Gruß Feeder

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Beitragvon fischfan-nord » 25.12.2007 - 23:16

Moin nochma...

Hmmm... zur Beringung: Die Beringung ist in keiner Weise vom Aufbau meiner anderen Ruten zu unterscheiden. Die Wicklung der Stege ist identisch.

zum Leitring: Der Winkel, in dem die Schnur auf den Leitring trifft ist sogar günstiger als bei einigen meiner anderen Stationär - Ruten. Und der Durchmesser ist... nunja... Auch hier ist die Beringung glücklicherweise eher überdurchschnittlich vom Durchmesser.


zur Aktion: Die ist Perfekt, so wie sie ist!!! :D :D :D lediglich dieser "Pinökel" nervt ein wenig... hehe...

@ reverend: War das mit der anderen/ unvorteilhaften Belastung der Stege ne Vermutung, oder hast du da gesicherte Kenntnis von... ??? Das wäre natürlich unschön für mein Vorhaben... :(

Gruß...
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Beitragvon rhinefisher » 26.12.2007 - 7:21

Hi! Über die Belastung der Stege brauchst Du dir keine Gedanken zu machen - aber ansonsten hat der Reverend vollkommen Recht; normalerweise wird das nix... .
Petri!
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Beitragvon fischfan-nord » 26.12.2007 - 14:37

Ok... Das ist doch gut! Hab ich wohl Glück gehabt, dass das bei mir mit den Ringen hinhaut. Und wie schon gesagt... Die Rutenaktion war so gewünscht!

Griff kommt ab... und die Rute stimmt. :)

Gruß...
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Beitragvon Fynn_sh » 26.12.2007 - 18:22

Feederfreak hat geschrieben:
reverend hat geschrieben:vor allem darauf, dass sich der Blank bei Belastung unter ihnen durchbiegt. Würde nun die Schnur auf einmal unterhalb des Blanks laufen, könnten die Ringe vor allem an den Stegen Schaden nehmen.


Hallo,

na ich weiß nicht so recht- Der Blank ist doch rund, woher soll er wissen ob er auf dem Kopf steht?


So isset!
Man kann Ruten beringen wie man will ;) Zumeist wird es aber auf bzw. gegenüber vom s.g. Overlap gemacht.

Wie ist es denn beim Wurf?
Richtig! Der Blank biegt sich beim Wurf genau in die entgegen gesetzte Richtung von der Richtung, in die er sich beim Drill biegt ;)

Spezielle Multi-Ringe sind mir auch nicht bekannt. Sie sind lediglich kleiner als bei der Stationärrolle ;)
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Beitragvon SkYlaX » 26.12.2007 - 18:31

Was Reverend meinte, ist glaub ich, dass die Ringe einer Stationärrollenrute auf größeren Zug ausgelegt sind, da die Schnur sie ja im Drill vom Blank weg belastet. Bei einer Multirollenrute werden die Ringe ja im Drill auf den Blank gedrückt oder?
Viele Grüße, Andy

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Beitragvon reverend » 26.12.2007 - 19:53

Genauso habe ich das gemeint, Skylax.
Und im Drill ist die Belastung - Stichwort "Overlap" - nun mal größer als beim Durchbiegen beim Wurf.
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Beitragvon Beliebt » 27.12.2007 - 10:49

Fynn_sh hat geschrieben:Wie ist es denn beim Wurf?
Richtig! Der Blank biegt sich beim Wurf genau in die entgegen gesetzte Richtung von der Richtung, in die er sich beim Drill biegt ;)


Genau deswegen ist es hilfreich Rutenkrümmung und Overlap zu berücksichtigen. Die Rute soll den Köder ja sehr weit und präzise werfen lassen, im Drill aber (je nach Fischart) etwas weicher sein.

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Beitragvon Fynn_sh » 27.12.2007 - 14:00

Beliebt hat geschrieben:
Fynn_sh hat geschrieben:Wie ist es denn beim Wurf?
Richtig! Der Blank biegt sich beim Wurf genau in die entgegen gesetzte Richtung von der Richtung, in die er sich beim Drill biegt ;)


Genau deswegen ist es hilfreich Rutenkrümmung und Overlap zu berücksichtigen. Die Rute soll den Köder ja sehr weit und präzise werfen lassen, im Drill aber (je nach Fischart) etwas weicher sein.


Da ist man sich aber leider auch nicht einig was nun "besser" ist. Ob nun oben oder unten...
Einige Rutenbauer lassen den Overlap sogar völlig außer acht beim Beringen ;)

@Reverend
sicher?
Ich denke eher nihct. ;) Hier mal eine Bildfolge, und das machen unsere Küstenspinnruten 100mal am Tag mit... ;)
Das sind extreme Beschleunigungen, die dem Blank meiner Meinung nach um einiges mehr zusetzen als eine einfache Biegung im Drill.
Das zieht auch bei einer Muliberingung an den Ringen...
Die Reihenfolge der Bilder ist so richtig angeordnet (Nachschwingen usw.)

Bild
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Bild
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Nochmal ein anderer Werfer...
Bild
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...wer jetzt sagt, die Ruten sind vollkommen überladen...nö ;) Bei Fliegenruten siehts noch heftiger aus.
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Beitragvon fischfan-nord » 27.12.2007 - 17:20

Moin...

Das mit dem OVERLAP hör ich leider zum ersten Mal! Da ich mir die Rute nun aber schonmal zugelegt habe(und sie mir bis auf den nun nicht mehr vorhandenen Triggergriff perfekt erschien), werde ich auch damit fischen. Ich bin jemand, der sein Gerät nicht schont. :!: :!: :!:

Also werde ich bald dahinter kommen, ob's nun ein Fehler war... oder nicht...

Ich hätte mir wohl doch ne andere Rute zugelegt, wenn ich das im Vorfeld gewusst hätte. Da ich jedoch auch ein sehr gutes technisches Verständnis habe und auf mich alles sehr solide wirkt, bin ich guter Dinge, das die Rute mir viel spaß bringt. :) Ich werde nach ausgiebigen Tests berichten, wie sich die Rute nach schonungslosem Einsatz gemacht hat. ;)

Gruß...
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