Beiträge von welsflüsterer

    Hi,


    ich füttere auch sehr gerne ein paar zerhakte Rotaugen an! In einem Jahr mit viel Zeit fürs angeln war ich regelmäßig am See und es landeten bei jedem Angeln Hackfisch im Wasser. Die Fische die eindeutig angelockt wurden über öfteres Füttern waren Aale und kleine Waller.


    Ich denke ein längeres anfüttern kann beim Zander wirken, vielleicht sollte das Gewässer aber keine großen waller beheimaten, da diese wohl jeden Futterplatz für sich beanspruchen.


    Füttern beim angeln mache ich mit dem Gedanken, dass man sehr viel Lockwirkung erzielt mit den vielen Fischstücken, eine richtige Duftwolke eben. Trifft ein Raubfisch auf die Futterstücke und er fängt an die Brocken aufzusammeln hält er sich natürlich länger im fangbaren Bereich auf und die Chance steigt ihn an den Hakenköder zu bekommen!


    Bei der kompletten Raubfischpalette (Aal, Zander, Waller, Hecht) konnte ich dann schon meine angefütterten Fischstücke wiederfinden!

    Hi,


    ganz einfach, du hast doch aufgezählt wann du kannst, also Zeit hast, dann nutze sie! Da es sich um einen kleinen Teich handelt wie zu sagst dürfte es kein Problem sein, wenn du zu einem anderen Zeitpunkt gehst als du gefüttert hast. Soo schell lassen sich Karpfen nicht dressieren, aber immerhin wissen sie, dass es dort Futter gibt und wenn sie es angenommen haben halten sie sich bestimmt in der Nähe auf oder suchen den Platz regelmäßig auf.


    Wie schon gesagt umbedingt wenig füttern, ein zwei Hände und dann nach jeder Aktion das gleiche nochmal.

    Hi,


    wenn sie in dem Bereich nicht zu beangeln sind, würde ich den nächst möglichen Platz an dieser Stelle befischen, also schauen wo du freien Grund hast und dort eine Weile füttern. Im Normalfall ziehen die Karpfen aus dieser Ruhezone zum fressen heraus. Trotzdem würde ich auch mit Toastbrot immer mal wieder füttern, wenn sie einmal anfangen bleiben sie auch dabei.


    Um die Jungs in fresslaune zu erwischen mußt du bestimmt bis abends warten, also etwas Ausdauer ist schon gefragt!

    Hi,


    ...also wieder zu den Haken und der eigentlichen Frage!!!


    Die größe des Styropors würde ich so etwa wie die vom Mais zurecht schnitzen. Statt Styro ist Schaumstoff allerdings viel besser, da es stabiler ist. Gibts auch beim Karpfenbedarf zu kaufen, ich selbst nutze eine Schaumstoffpose für Waller aus der ich mir meinen Auftrieb raus schneide, vorteil ist, das man auch mal ein "Sandwitch" aus Boilies machen kann, also zwei halbe Boilie und dazwischen eine Scheibe Schaumstoff, praktisch um den Boilie leichter und damit besser einsaugbar zu machen für den Karpfen.


    Wie viel Auftrieb du dran machst kommt drauf an wie du fischen willst! ein einzelner Auftrieb und die Maiskette steht auf dem Grund, zwei oder ein großer auftrieb und der Haken wird mit angehoben, dann solltest du ein kleines Klemmblei aufs Vorfach machen um die Höhe die der Mais auftreiben soll zu bestimmen.


    Bevor du die Montage auswirfst leg sie ins flache Wasser und schau wie sie sich verhält. Die Farbe des Auftriebs ist egal, geht eher nach dem menschlichen Geschmack als nach den Fischen, wenn man umbedingt gelben Auftrieb nehmen will. Jedenfalls sollte der Auftrieb in Boiliestopper nähe sein und nicht direkt am Haken, treibt sonst vielleicht blöd auf. 4 bis 5 Brocken, also Maiskörner + Auftriebsstücke reichen eigentlich, mehr bringt leicht Fehlbisse weniger ist bei vielen weißfischen schlecht.

    Hi,


    beim 23er ist also die Grenze??? Sorry aber das halte ich mal leicht für blödsinn, es mag deine Erfahrung in irgendeinem Gewässer sein, aber ist viel zu pauschal!


    Flussfische sind die besseren Kämpfer? Da mag aufgrund ihrer Langgestrekten Körperform (wenn es echte Flussfische sind) was dran sein. Der Paradekämpfer ist sicher ein schlanker Wildkarpfen!


    Aber was ist mit einem fetten Flußkarpfen, hochrückig und dick wie ich sie aus Main und Rhein kenne, sind das bessere Kämpfer als ein gleich schwerer und gleich geformter Karpfen aus einem See oder sind beide vielleicht genauso stark und ausdauernd, der Flußkarpfen hat allerdings den Strömungsdruck auf seiner Seite! Um darauf eine Antwort zu haben müsste man wohl einen Flussfisch im See und umgekehrt vergleichen.....


    Was mit Sicherheit absolut falsch ist (diesen Gedanken hatte ich in meinen anglerischen Anfangertagen allerdings auch mal), ist das alte, schwere Fische träger und schwächer werden, vergleichbar mit Menschen. Je schwerer und dementsprechend größer ein Fisch ist, desdo kampfstärker ist er auch! Einige Ausnahmen gibt es natürlich, ein extrem dicker Fisch hat eine schlechtere Beschleunigung als ein schlanker des gleichen Gewichtes. Ein Kugelfisch hat mit einem Flossenschlag einfach viel weniger Vortrieb als ein schlanker mit großem Ruder. Also kann ein leichterer Karpfen durchaus auch mal stärker Kämpfen.


    Von der Ausdauer her sind die Karpfen relativ gleich ausgestattet denke ich, einen 6Pfünder hat man an 35er Schnur nur eben schnell im Kescher, dann ist er aber meist längst noch nicht ausgedrillt, könnte noch viel länger kämpfen wenn er eine Chance gegen das Gerät hätte. Ein 6er am feinen Matchgerät mit 14er Haken verglichen mit einem 25er an 30er Schnur dürfte einen ähnlich langen und ausdauernden Drill geben.

    Hi,


    so nun bin ich halt in noch ein Forum geklettert! Bin auch noch auf Karpfen und Wallerforen unterwegs und damit ist auch schon klar was meine Lieblingsfische sind! Ich bin 27 Jahre und in den letzten Zügen meines Umwelt- und Sicherheitstechnik Studiums. Mit der Angel, oder besser mit nem Stock bin ich schon früh los gezogen. Zuerst schwarz und mit 12 dann in nen Verein, wo ich noch heute drin bin.


    Eigentlich angel ich aber auf alles was Flossen hat, die letzten Tage geben einen guten Überblick:
    1. Di: Spinnfischen gewesen am Vereinssee, zwei Hechte erbeutet bis 65 cm
    2. Fr auf Sa: Eine Nacht auf Karpfen gegangen, einer mit 12 kg machte einen kurzen Landgang
    3. Sa Abend: Am See auf Raubfisch geangelt und mit einer Schwimmbrotrute auf Karpfen, diesmal fingen die Kumpel nen Karpfen und mini Waller
    4. Gestern: Mit zwei Kumpeln mit der Spinnrute am Bach gewesen und vier Bachforellen gefangen und nen Döbel auf Kirsche


    Das war allerdings auch eine sehr Angelreiche Woche! Habe bis zum nächsten Wochenende erstmal genug!


    So und damit man mich auch auf nem Bild sehen kann werde ich mal bald nach nem Avatar schauen und es raus schicken...

    Hi,


    auf jeden Fall würde deine eigene Idee mit den steiferen Vorfachmaterialien (Stiff Rigs) deine Probleme vermutlich zu 100 % lösen! Ich selbst fische fast ausschließlich Stif Rigs und das nicht nur wegen den Verhedderungen beim Auswerfen.

    Hi,


    einfach die gefütterten Sinker als Köder nehmen ist auch ok. Wenn du die schwimmenden Pop Ups nimmst dann teste vorne im flachen wasser wie stark der Auftrieb ist. Du solltest wenn das Vorfach komplett angehoben wird durch den pop Up ein kleines Bleischrot aufs Vorfach klemmen, so 1 cm hinter den Haken, dann soll eben nur das vordere Stück vom Vorfach angehoben werden. Am einfachsten funktioniert das wenn du ein weiches geflochtenes Vorfach nimmst.

    Hi,


    wenns eine gute 30er Schnur ist reicht das im Normalfall, sollten aber nicht viele Hindernisse in der Nähe sein.


    Das andere wurde ja schon geschrieben, mindestens 60 g wobei ich nicht mehr unter 90 g fische, seit Jahren sogar mit 110 g. Das Blei sitzt ja fest, also wenn der Karpfen sich dazu entschließt doch lieber nicht zu beissen ist es eigentlich zu spät weil er schon hängt.


    Wenn man mit dieser Art des Angelns keine Erfahrung hat, kommt einem das schon etwas heftig vor, das legt sich aber sehr schnell mit den ersten Fängen!


    Viel Erfolg!

    Hi,


    naja das mit dem zwangsläufig vorbeikommen mag ja stimmen, aber deshalb müssen sie nicht zwangsläufig deinen Dosenmais fressen!


    Habe schon schöne Erlebnisse damit gehabt, ich fischte mit Hartmais am Haar und neben mir einer mit Dosenmais. Die Karpfen zogen über seinen PLatz hinweg ohne den Köder zu nehmen und ich fing einige Karpfen. Dazu kam, dass ich ältere Karpfen fing, keine Satzies.


    Dies kam öfters vor! Die älteren Karpfen hatten mit dem Dosenmais schon schlechte Erfahrungen gemacht, jeder angelt mit dem Zeug! Der Hartmais wurde sofort genommen. Wenn du nicht nur Satzies fangen willst solltest du umbedingt einen anderen Köder nehmen. Tagelanges anfüttern wird bestimmt nicht nötig sein.