Selbst lackierte Bleiköpfe.

  • Ich auch! :clap: Hast du die Köpfe getaucht oder sind die mit Pinsel lackiert worden?
    Mal abwarten, wie ein Kopf nach einem Angeltag mit ihm aussieht....


    Mit ner Grundel hab ich bisher nur einen Zander gefangen.... Sollte auch auf andere Raubfischarten funktionieren!

  • Der Lack platzt leider sehr schnell ab bei Kontakt zu Steinen. Pulverbeschichten ist daher die bessere Alternative, wenn es etwas länger halten soll. Die Farben wären jetzt nicht so meins, aber die hast Du ja sicher nicht grundlos genommen. Funktionieren die bei Euch so gut?

    Ich suche immer alte ABU Angelrollen, Kartons und Papiere sowie Werbematerial.
    Ich freue mich über Angebote aller Art per PN oder Mail. Danke

  • Weiße Grundierung getaucht, gelb auch, rot gepinselt, Augen getupft und Klarlack doppelt getaucht.
    Gelbe Twister liefen früher zumindest ganz gut in Unter-Weser und da die Grundeln ziemlich gut getarnt sind finde ich bißl was auffälliges dazu ganz gut.

  • Bei Farben und Lacken, gerade für die, die besonders strapaziert werden, gibt es viele, die elastisch, hitze- und kälteresistent sein müssen.
    Ich selbst habe schon in einer Fabrik für Spezial-Lacke gearbeitet und habe meine schweren Waller-Bleie mit einem 2-Komponenten Tauchlack in mehreren Schichten ummantelt. Diese Farben kann man im Einzelhandel nicht kaufen und sind ausschließlich für die industrielle Anwendung konzipiert.


    Boots- und Schiffslacke müssen flexibel, schlagfest und Temperaturbeständig sein und sind daher ideal, um Kunstköderteile damit zu lackieren!
    Meine Bleibeschichtungsfarbe war braun und müsste innerhalb von wenigen Stunden verarbeitet werden, da der zugesetzte Härter die Farbe fest werden lässt bzw. schnell trocknet.


    Welchen Bootslack hast du denn verwendet? Der wäre bestimmt auch prima, um Eigenbau-Posen zu lackieren oder Bleie zum Meeresangeln....

  • Sorry, welchen Bootslack weiss ich nicht mehr, schon älter und Etikett weg, habe damit aber auch vor einigen Jahren Korkgriffe lackiert und die sind immer noch top, mittlerweise ist der Lack dickflüssiger geworden.
    Für meine Zwecke wird es sicherlich ausreichend sein, da Hänger vorprogrammiert sind und wohl bevor der Lack großflächig abgeplatzt ist, man einen Abriss oder defekten Haken hat.
    Einige findet man bei Ebbe aber wieder :lol:

  • Ich habe früher mal den farblosen Bootslack "Le Tonkinois" zum versiegeln verschiedener Oberflächen aus Holz und Metall verwendet und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden!
    Weiß nicht, ob es von der Fa. auch farbige Lacke gibt....


    Mal eine andere Frage in die Runde: Wer sich seine Bleiköpfe selber gießt, gibt es eine Möglichkeit, das flüssige Blei mit einer Hochtemperaturfesten Farbe einzufärben?

  • Dazu bräuchte man mineralische Farbstoffe, die meist nicht so lecker sind - Bleiverbindungen für rotorange, Cadmium für gelb... Abgesehen davon, daß ich keinen Bock hätte, feinpulveriges Bleioxid in flüssiges Blei einzurühren, könnte es dann noch passieren daß es sich bei der Temperatur in das andere, schwarze Bleioxid umwandelt. Und selbst wenn es klappt, weiß ich nicht ob das Ergebnis gut wäre, sowohl in Farbton als auch in Festigkeit des gefärbten Bleis.


    Ich hab noch nie von durchgefärbten Metallen gehört, das hat vermutlich einen Grund.

  • Ja, Pulverbeschichtungen sind sehr viel haltbarer! Zur Einfärbung von flüssigem Blei nochmal: Ich dachte auch daran, es mit mineralischen Pigmenten wie gemahlenen Steinen, die man zur Herstellung von Gemäldefarben braucht, durchzuführen.
    Nur steigen dadurch wieder die Kosten und obs hinhaut, ist wieder eine andere Frage...
    Man könnte ja auch Kunstharz verwenden, das passend einfärben (evtl. auch mit Glanzpigmenten) und darin dann die Köpfe tauchen....

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!