Ruten mit Schnurinnenführung

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Ruten mit Schnurinnenführung

Beitragvon Bass » 28.03.2004 - 21:20

Hallo ,

Ich habe in Amerika und Japan schon ziemlich oft Ruten gesehen wo die Schnur im Blank verläuft und an der Spitze wieder austritt . Diese werden dort immer populärer .

Jetzt so in der Schnelle fällt mir aber kein ersichtlicher Vorteil dieses Ruten ein außer vielleicht ,dass die Gesamtreibung durch leicht versetzte Rutenringe geringer ist und sich weniger Perücken u.s.w. bilden können .


Haben diese speziellen Ruten irgendwelchen Vorteile ? Welche Nachteile werden diese wohl haben ?


cu

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Beitragvon tucunare » 28.03.2004 - 21:22

ein vorteil ist dass man in unwegsamen gelände besser werfen kann.weitere vorteile bzw nachteile fallen mir auf die schnelle nicht ein.
cu Jakob

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Beitragvon andal » 28.03.2004 - 21:25

Hauptsächlicher Vorteil von Inlinern ist, dass sich die Schnur beim Drill am ganzen Blank anlegen kann und somit die Biegekurve harmonischer verläuft. Einen vernünftigen Einsatz sehe ich eigentlich nur bei Bootsruten gegeben.

Sonst überwiegen eigentlich die Nachteile, wie extrem fummeliger Schnurwechsel und der teilweise unverschämte Preis. Die Idee ist ja wirklich nicht neu. Seit es Hohlglasruten gibt, wird damit experimentiert. Durchsetzten konnte es sich nie.
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon Bass » 28.03.2004 - 21:29

Ich habe neulich in einer uralten Blinker eine Anzeige für so eine Rute gesehen .So kam mir die Idee zu dieser Frage.

Ich sehe gerade bei Cabelas gibt es eine mit trigger Griff ab 49,95 .Die Cabelas Hausruten sind eigentlich gar nicht so schlecht .Aber ,weil das ja keine überragenden Vorteile bietet werde ich mir keine zulegen .
Obwohl ,dass von Jakob genannte sicherlich praktisch ist ,wenn man wie ich sich dauernd im Unterholz verfängt :roll: .

Da gibt es bestimmt aber auch noch so EInfädel Nadeln wie für Sbirolinos in groß :arrow: unpraktisch.

cu

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Beitragvon til » 28.03.2004 - 22:25

EIn bekannter Nachteil der Inliner Ruten ist, dass sich mit der Zeit gehörig Dreck drin ansammelt, an den man praktisch nicht rankommt. Von daher lieber nur in relativ sauberem Wasser einsetzen.
Bild

november

Beitragvon november » 28.03.2004 - 23:33

til hat geschrieben:EIn bekannter Nachteil der Inliner Ruten ist, dass sich mit der Zeit gehörig Dreck drin ansammelt, an den man praktisch nicht rankommt. Von daher lieber nur in relativ sauberem Wasser einsetzen.


naja wozu gibts laufreiniger? was für nen gewehrlauf gut is kann für ne angel nich shclecht sein ..


oh udn weiterer nachteil ist denke ich, das man die schnur nicht sieht .. ich glaub ich würd verrückt werden ich die schnur nich sehe

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Beitragvon reverend » 28.03.2004 - 23:49

Und elektronischer Bissanzeiger geht nicht, Schnurbissanzeiger geht nicht.
Wie auch.
Mit den Dingern kannst Du eigentlich nur Posenfischen oder Spinnfischen.

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Beitragvon Bass » 29.03.2004 - 7:33

Ja alle von mir gekannten Modelle sind zum spinnfischen eben mit trigger griff .


cu

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Beitragvon til » 29.03.2004 - 8:22

@riotkid:
Naja, ich denke mir, dass der Dreck, der sich im Gewehrlauf ansammelt, doch von anderer Art ist, als der, der sich beim Angeln in der Schnur verfängt. Ich würde mich, ohne Informationen aus erster Hand, nicht drauf verlassen, das der Laufreiniger funktioniert.
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Beitragvon matchprofi junior » 29.03.2004 - 10:16

@bass:
Ich habe auch mal mit der Überlegung gespielt mir so eine Rute zuzulegen. Daiwa und DAM bieten ordentliche Modelle an. Ich tendierte damals zur DAM. DAM hatte damals diese Inlineruten als Spinnruten aber auch als feine Matchruten ;) bzw. feine Posen-/Zanderruten angeboten. Die Modelle von Daiwa müssten alles Spinnruten sein. Sie zeichnen sich durch eine Super-Aktion aus, aber die Reinigung ist mir auch zu umständlich. Außderdem, wie ist das eigentlich mit dem Schnurabrieb? Ist der Schnurabrieb größer?

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Beitragvon Zanderschreck » 29.03.2004 - 10:28

Soweit mir bekannt ist gibts die Inliner nur noch von Penn.
Und dort nur für den schweren Einsatz, sprich Hochsee.
Jeden den ich kenne der in Norwegen mit ner Inliner gefischt hat, will nix anderes mehr haben.
Muss also sehr gut in diesen Bereichen sein. Ich selber kam noch nicht dazu mal so eine Rute zu probieren. Gerade für Multis soll sie sehr geeignet sein.

@Andal
Mit dem Schnureinfädeln. Dafür gibts spezielle Einfädelhilfen, die sind beim Rutenkauf dabei.
Gruß
Volker

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Beitragvon andal » 29.03.2004 - 12:08

andal hat geschrieben:Einen vernünftigen Einsatz sehe ich eigentlich nur bei Bootsruten gegeben.


:!: :D :!:
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon Zanderschreck » 29.03.2004 - 12:20

Bist halt ein schlaues Kerlchen :D
Gruß

Volker



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Beitragvon andal » 29.03.2004 - 12:23

Mich schreckt schon die Optik. Ich möchte einfach nicht mit einem solchen Rohr angeln. ;)
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon Joe » 29.03.2004 - 13:27

die, die ich bis jetzt gesehen habe, waren sowas von Schweinsteuer, da kauf ich mir schon lieber ein paar andere Ruten mit Rollen. Ausserdem, wenn die Schnur am Blank anliegt, und der ist innen verschmutzt, dann könnte sich doch die Schnur dran aufreiben, oder?