Fliegen und Geruchsstoffe


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Beitragvon Taxler » 09.06.2009 - 7:40

Ich dachte im ersten Moment das Du schreiben wolltest:

Diox hat geschrieben: Ich werf einfach mal ne Hand voll Nymphen ...

... zum Anfüttern in den Bach :p :lol:
Also, wenn ich Du wäre ..... dann wäre ich, ehrlich gesagt, doch lieber ich

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Beitragvon Diox » 09.06.2009 - 10:36

Das würde den Fischen wohl im warsten Sinne des Wortes das Maul schliessen
Im Moment suche ich einen Programmierer der mit bei einem Projekt helfen würde! HTML und CSS gefragt! Jave Vorteilhaft!

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Beitragvon Baetis » 09.06.2009 - 14:51

:lol: :lol: :lol:
Ich lach mich schlapp Fliegen mit Lockstoff , an sich ne gute Idee .
Jedoch braucht sowas kein Mensch , eine gute Fliege und die richtige Präsentation fängt gut genug !
Geht es den immer ums mehr fangen ?
Wen die Fische halt mal nicht beißen dan bitte dan sollte man das hinnehmen ist schließlich nicht jeder Tag Fangtag !
Und nochwas man fängt auch bei trüben Wasser Fische mit der Fliege ohne Lockstoff .
Rettet die Würmer fischt mit der Fliege !
Beste Grüße von einem überzeugten Schonhakenfischer

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Beitragvon Diox » 09.06.2009 - 20:29

Aber es liegt doch immer im Interesse des Fischers, die Fangergebnisse zu optimieren. Zumindestens reitzt es mich, mich immer zu verbessern.
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Beitragvon Taxler » 09.06.2009 - 20:57

Baetis hat geschrieben:Geht es den immer ums mehr fangen ?

Nee - wir Angler bezeichnen uns nur so, damit wir eine Legitimation vortäuschen können um uns daheim abseilen zu können.
Wer von uns geht schon ans Wasser um Fische zu fangen, zu drillen und wenn doch versehentlich einer anbeissen sollte,
diesen auch noch zu versorgen? :-O.....

Eigentlich sollten wir total auf Köder, unterschiedliche Methoden und ausgeklügelte Rigs verzichten ...
... denn wer will schon so nen kapitalen und schleimigen Gesellen am Band haben :-@
Also, wenn ich Du wäre ..... dann wäre ich, ehrlich gesagt, doch lieber ich

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Beitragvon Spessart Räuber » 09.06.2009 - 21:38

Hallo,

die Idee, Stramer o.ö. zu aromatisieren, ist grundsätzlich nicht verkehrt wenn man im Stillwasser oder im wahrsten Sinn des Wortes im Trüben fischt.

Bei der Fischerei auf Salmoniden im Fließwasser halte ich es für nicht notwendig, da in diesem Bereich im wesentlichen der optische Reiz wirkt. Im schnell strömenden Wasser der Passer beispielsweise wäre die Nymphe schon in Meran bevor der Duftstoff wirkt.

Beim Fischen auf Karpfen, Weißfische, Hecht, Zander und weitere im Stillwasser kann es meiner Meinung nach den Erfolg durchaus deutlich beeinflussen. Ich habe es selber noch nicht probiert, wollte es aber diese Jahr im See auf Karpfen testen.

Schlechtes Gewissen deswegen: Fehlanzeige

Cheers
Lieber einen Fisch an der Angel
als eine Taube auf dem Dach

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Beitragvon Diox » 09.06.2009 - 21:50

Naja das es Fließwasser nicht notwendig ist denk ich ja auch und gerade darum interessiert es mich ja so ob ich mich täusche und es wirklich etwas bringt.
Zudem ist es wirklich so das wenn man Gäste hat und die am Wasser rumführt alles probieren muss das sie nicht Schneider bleiben, sonst sind die Gesichter immer so lang. Da tut man doch alles damit sie Glücklich sind.
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Beitragvon Hogy » 10.06.2009 - 21:13

Und, hat's schon jemand probiert?

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Beitragvon Raubfischer92 » 22.06.2009 - 4:32

Ich habs noch nicht so versucht, aber ich habe mal 10 Forellen an einer C&R Strecke gefangen, auf normale Fliegen, und wollte dann noch eine fuers Abendessen haben, bin also die ca. 100 Meter flussauf gelaufen, wo die C&R Strecke aufhoerte.
Dort konnte ich keine einzige Forelle fangen, obwohl ich diese sehen konnte.
Weil ich aber wirklich Lust auf Forelle hatte, packte ich ein kleines Stueck Brot auf die Fliege, und ploetzlich konnte ich doch noch 2 Forellen fuer den Grill fangen.
Das Brot konnte man wirklich kaum sehen, da es genauso aussah wie die Fliege, die ich benutzte es muss also der Geruch gewesen sein, der die Fische doch noch zum Biss uebereden konnte
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Beitragvon jolyjoker » 02.07.2010 - 11:15

auch wenn verspätet:
Ich injiziere Duftstoffe in Köderfische und bestreiche Gummiköder mit Lockstoffen.
Wolle hole ich vom lebenden Tier - auch im Zoo. Die stinkt und auf den Haken gedubbt fängt das Gerüchle auch. Aber nicht signifikant mehr. Aber vielleicht nimmt es der Nachläufer wahr und schnappt dann doch zu.
Wer weiß das schon. Dopelt blind Versuche kann man ja leider schlecht umsetzen.
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Beitragvon wolfgang » 02.07.2010 - 23:45

"Fliegen und Geruchsstoffe"

..........völlig unbestritten und auch moralisch nicht belastet ist die Tatsache, dass Fliegen auf Geruchsstoffe reagieren.............


....duck und wech
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Beitragvon Diox » 04.07.2010 - 18:18

Also beim Fliegenfischen war der Kosten-Nutzenvorteil absolut schlecht, ich rate davon ab!
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Beitragvon jolyjoker » 05.07.2010 - 8:46

natürlich haben wir hier auch die Fraktion der fliegenfischenden Puristen. Wer "dry only" zelebriert im Cordjackett und Krawatte die "Gespließte" schwingt und vom Butler die Forelle abnehmen lässt..... klar dieser Typ hat auch was gegen Geruch. :D
Bei den Fliegen mag das ja noch nachvollziebar sein. Sie befinden sich zu kurz in Wasser. Aber bei Streamern, die man langsam zupfend ranholt ist der Geruch für verschiedene Fische sicherlich warnehmbar. Meeresfische reagieren sofort auf Geruch nach Blut, Krabben etc. Das kann durchaus den Nachläufer kirre machen.
Ich kenne einen Fliegenfischer der mit der Brotfliege auf Karpfen und Rotfedern angelt. Der träufelt Backaroma auf seine Fliege.
Ob sich das alles finanziell rechnet; ob der Aufwand sich lohnt....oder gar eine Kosten./ Nutzenrechnung anzustellen ist? Was ich in dieses Hobby zeitlich und finanziell schon verknallt habe würde mir Frischfisch für alle Zeiten ermöglichen. Oder wer unter uns bewertet seinen Fang nach den getätigten Kosten?
Joly

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Beitragvon Diox » 08.07.2010 - 21:22

Ich hab es letztes Jahr wie hier geschrieben ausprobiert. Ich war 5 mal fischen und ich kenne mein Gewässer sehr gut. Der Duftstoff war nicht das Problem und ich hab verschiedene probiert.

Mich hat es doch genervt immer wider den Duftstoff auftragen zu müssen also die Flache aus der Weste zu hohlen, sprühen und wieder weg .... klar hört sich nicht so viel an aber wenn man das dann oft machen muss.

Ich hab damit nicht mehr gefangen und auch die Bisse kamen nicht besser als sonst. Klar die Forellen haben die Nymphen genommen aber eben auch wenn nichts daran gemacht war.

Die Hände stinken und es ist wirklich nicht schön die kleinen Stinker dann zurück in die Box zu tun.

Für mich war es eine Erfahrung und in meinen Augen hat es sich nicht gelohnt. Da bringt es mehr wenn man die Zeit investiert und sein Gewässer kennen lernt und einfach mehr wirft.

Jedoch möchte ich hier auch sagen das es bei Hochwasser durchaus anders sein kann.
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