Kunstköder für krautreiche Gewässer

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Kunstköder für krautreiche Gewässer

Beitragvon Colamann » 12.08.2019 - 19:58

Ich habe mich in letzter Zeit öfter mal im Jiggen versucht, muß aber sagen, daß mir der hiesige Bestand an Hornkraut doch den Spaß daran verdorben hat. Ist die einzige Option, woanders zu angeln? Oder gibt es sinnvolle Lösungen hierfür?

Offset-Haken habe ich schon versucht, aber irgendwie will die Hakenspitze nie ganz im Rücken bleiben, und fängt dann doch wieder Grünzeug.

Wie sieht das mit Metallködern aus? Da gibt es ja krautsichere zu kaufen, taugen die was? Oder ist das rausgeschmissenes Geld?

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Re: Kunstköder für krautreiche Gewässer

Beitragvon Zockerherz » 12.08.2019 - 20:10

Moin, also Krautsicher ist nichts wirklich, und das was nützlich ist fängt schlechter.

Was ich mal im Blinker gelesen Hatte: Du nimmst etwas Schrumpfschlauch und ein Stück Fluo. Das Fluo bindest vorne an der Öse fest, und fixierst es mit dem Schrumpfschlauch am Haken kurz vor dem Bogen. Dann sollte das Stück Fluo eine Schutzschicht bilden und die Hänger reduzieren. Ob es wirklich etwas bringt habe ich noch nicht getestet. ich kämpfe eher mit Hartnäckigen Hängern unter Steinen :lol:

Alternativ könntest du auch mal ein Dropshot Rig testen und den GuFi mit einem Einzelhaken vom Kopf her anködern. Damit solltest du zumindest das Hängerproblem minimieren. Ich habe mit Einzelhaken gute Erfahrungen gemacht, da hier der Haken nach Hinten zeigt und nicht wie beim Jig nach vorne.

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Re: Kunstköder für krautreiche Gewässer

Beitragvon Colamann » 12.08.2019 - 21:36

Die Montage mit Haken nach hinten kann ich mir gerade nicht vorstellen.

Was die Hänger angeht: Meine Alternative zum bewachsenen Baggerloch ist der Rhein. Rate mal, wie's mir da ergeht ;)

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Re: Kunstköder für krautreiche Gewässer

Beitragvon Zockerherz » 13.08.2019 - 7:58

Uh, also Kraut oder Steine :dance:

Dann würde ich dir tatsächlich Richtung Dropshot raten, oder nicht zu jiggen, sondern höher einzuleiern.

Was ich meine: Der Haken beim Jig schaut nach Vorne zum Fischkopf. Also in Richtung, in welche du einkurbelst. Mit dem Haken nach hinten meinte ich sowas wie Spinner, also das der Einzelhaken hinterhergezogen wird. dann zeigt die Hakenspitze zwar auch nach vorne, aber ich habe das Gefühl, dass es weniger Krautanfällig ist wie ein Jig.

Sei es drum, Spinner und Co. sind aber kein Jiggen ;)

Alternativ müsstest du den Gummifisch per Lippenköderung anbieten und direkt vor den Haken entsprechendes Schrotblei setzen. Mit einem Anti kraut Haken sollte das ganze dann vielleicht besser klappen. Ist nur imrpovisiert, aber was besser fällt mir gerade auch nicht ein. :)

Edit:
Der Vorteil am Kraut ist natürlich, dass sich hier die Fische verstecken, daher macht es schon Sinn krautige Ecken zu beangeln. Auch wenn du nach Kunstködern gefragt hast. Einen Köderfisch an die Pose oder auf Grund zu legen kann hier mehr Spaß machen als zu Jiggen. Alternativ wären nur Wobbler, Jerk- oder Twitchbaits die nicht allzu tief laufen.

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Re: Kunstköder für krautreiche Gewässer

Beitragvon Thorben » 13.08.2019 - 11:02

Was natürlich auch eine extrem geile Alternative wäre, ist das Angeln mit Topwaterködern. Stickbait, Popper und Co interessieren sich nämlich absolut nicht für das, was da unter Wasser wächst und andere Köder festhält.
Logischerweise musst du hier die aktiven Phasen der Räuber erwischen, sonst wird die Nummer schwer, aber wenn es klappt kannst du sehen, wie sich der Räuber den Köder von der Oberfläche wegpflückt! Absolut geile Sache :dance:

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Re: Kunstköder für krautreiche Gewässer

Beitragvon Colamann » 13.08.2019 - 18:48

Danke auf jeden Fall schon mal für die Tips! Ich bin jetzt nicht auf Jiggen versteift, ich probiere alles Mögliche aus um zu gucken, was klappt und Spaß macht. Allerdings führt es vermutlich nicht zum Ziel, wenn ich bei jedem Angelgang die Methode wechsele.

Ich habe schon mal versucht, ein Dropshot Rig zu binden, aber das Ergebnis war arg mittelmäßig ;)

Die Laichkräuter wachsen bei meinem See übrigens bis knapp an die Wasseroberfläche. Ein schwimmender Köder klappt vielleicht, aber mit dem Spinner mähe ich selbst bei schneller Führung den Unterwasserrasen.

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Re: Kunstköder für krautreiche Gewässer

Beitragvon Thorben » 13.08.2019 - 18:59

Deshalb meinte ich ja auch TOPWATER ;)
Der Stickbait oder Popper befindet sich schwimmend auf der Wasseroberfläche und geht nicht darunter. Einen Versuch wäre es MIR mal wert, wenn die einzige Alternative ansonsten das Unterwasserrasenmähen wäre. Da würde ich mich auch nicht scheuen öfter mal die Methode zu wechseln :D

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Re: Kunstköder für krautreiche Gewässer

Beitragvon Zockerherz » 13.08.2019 - 19:35

Ich habe meine kleinen Köder wie Spinner, Twitchbaits und Co auf Einzelhaken umgerüstet.
Die Hänger am Kraut haben sich merklich reduziert. :)

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Re: Kunstköder für krautreiche Gewässer

Beitragvon Colamann » 13.08.2019 - 19:45

Ich schau mal, was sich findet und ins Budget passt.

Haken tauschen ist ziemliche Fummelarbeit, oder?

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Re: Kunstköder für krautreiche Gewässer

Beitragvon Zockerherz » 13.08.2019 - 19:59

Och das geht.Eine kleine Sprengringzange ist sehr hilfreich, sowie etwas Geduld. Das habe sogar ich als Grobmotoriker hinbekommen :D

Bitte nur aufpassen, dass Du dich nicht selber hakst. :dance: