Wobbler für Zander

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Veit Wilde
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Beitragvon Veit Wilde » 03.10.2011 - 8:33

An Spundwänden oder sehr steil abfallenden Uferkanten ist ein Gummifisch der über den Grund geführt wird, auch nachts die bessere Wahl.
Petri Heil wünscht euch Veit!

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Beitragvon Tom Rustmeier » 03.10.2011 - 16:59

Eingangsthese von Veit:


Tom Rustmeier hat geschrieben:
Veit Wilde hat geschrieben:Zunächst mal sollte man beachten, dass Zanderangeln mit Wobbler hauptsächlich in der Dunkelheit lohnt (von bestimmten Ausnahmen abgesehen).



Welche Ausnahmen wären denn das?
[/quote]


Und die Antwort drauf:

Veit Wilde hat geschrieben:An Spundwänden oder sehr steil abfallenden Uferkanten ist ein Gummifisch der über den Grund geführt wird, auch nachts die bessere Wahl.



Ehrlich gesagt ist mir die Antwort ein wenig zu dünn und viel zu Allgemein. Genauso hätte ich schreiben können Dorsche fängt man mit dem Pilker besser als mit dem Wobbler. Kommt in etwa auf das gleiche hinaus.

Ich habe die Erfahrung gemacht das die Zander sich gerne tagsüber auf Wobbler stürzen und das dies nichts mit dunkel oder hell zu tun hat. Aber ich bin gerne neuen Argumenten und Erfahrungsberichten offen gegenüber. Dann aber schon bitte detaliert und nich ala das ist so. ;)
Chronisch unterfischt..... :-(


In diesem Sinne

Petri Heil
und Grüsse aus Kiel

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Veit Wilde
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Beitragvon Veit Wilde » 06.10.2011 - 15:30

Tja, diese Erfahrung kann ich dann eben absolut nicht bestätigen, von den besagten Ausnahmefällen im Freiwasser einzelner großer Seen abgesehen.
Ist ja auch logisch, ich kann ja nur von dem berichten, was ich an meinen Hausgewässern erlebt habe und nicht irgendwelche Sachen, die vielleicht mal in irgendeinem Buch ect standen. Alles eine Frage des Gewässers.

Ich habe an meinen hauptsächlich auf Zander beangelten Gewässern (Elbe, Saale, Muldestausee, verschiedene aktive Kiesgruben) tagsüber viel mit unterschiedlichsten Wobblern geangelt (auch solchen, auf die nachts gut Zander gebissen haben bzw. grundnah laufenden Modellen). Am Tage fing man da hervorragend Döbel, Hechte, Rapfen, Barsche und Welse drauf, aber die Zanderfänge konnte man über die Jahre an einer Hand abzählen. Nachts dagegen waren selbst zweistellige Zanderstückzahlen an entsprechenden Stellen auf Wobbler möglich. Da ich tagsüber mit Gummi dagegen guten Erfolg hatte und insgesamt allein im letzten Jahr ca. 300 Zander gefangen habe, kanns an zu dünnen Beständen wohl kaum gelegen haben. Einzige Möglichkeit: Ich habe stets und ständig tagsüber die falschen Wobbler dran gehabt. Wohl eher unwahrscheinlich...
Zuletzt geändert von Veit Wilde am 06.10.2011 - 16:16, insgesamt 1-mal geändert.
Petri Heil wünscht euch Veit!



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Beitragvon rhinefisher » 06.10.2011 - 15:46

Hi! Aktuell sieht es bei mir so aus (davon abgesehen dass ich kaum ans Wasser komme..); da der Rhein sehr wenig Wasser führt, fische ich nur im Hafen oder im Fahrwasser.
In beiden Fällen läuft es am besten mit nem 12er X-Rap in weiß oder silber.
Im Fahrwasser läuft der bei guter Strömung genau über Grund und fängt auch gut - wobei ich nicht sagen möcht dass es mit Gummi wesentlich schlechter laufen würde, aber ich glaube schon leichte Vorteile für den X-Rap zu sehen.
Im Hafen sieht die Sache wieder ganz anders aus; die Zander stehen über dem ersten Meter der Steinschüttung - da kann ich mit Gummi nix tun.
Im Moment muß ich selten öfter als 10 Würfe bis zum ersten Biss warten, aber die kommen sooo spitz, das ich höchstens jeden Dritten verwerten kann.
Aktuell im Krefelder Hafen also Gummi Flopp - Wobbler top.. .
Ach - ich fische momentan nur Tagsüber.
Petri
DEUS LO VULT !

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Beitragvon Mokki » 07.10.2011 - 0:01

Meine Favoriten beim Zanderangeln mit Wobbler sind:

Savage Gear 4play Liplure am besten in der citrus Farbe...
Manns 1-
Bomber Long A

Getwicht sind auch der Illex Squirrel und der Pointer ne echte Wonne...
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Beitragvon Raubfisch-Fan » 07.10.2011 - 0:15

Danke...den 4play bestimmt in 13cm ?

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Beitragvon Mokki » 07.10.2011 - 0:33

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Jepp, der in 13 cm. Ist einfach geil, ob geworfen, oder geschleppt. Das Ding knallt echt was weg.
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Beitragvon Raubfisch-Fan » 07.10.2011 - 14:44

Wie führst du den ?

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Beitragvon Mokki » 07.10.2011 - 14:58

Hi,

am liebsten geschleppt, ca. 25 m hinterm Boot. und immer schön nah ran an die Kante. (Auf Kanälen).
Geworfen dann immer mit kurzen Stopps und dazu leicht mit der Rute zupfen, damit er ruckweise schwimmt. Bei den Stopps kommen die meisten Bisse.
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