Wetterfühlige Zander?

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Wetterfühlige Zander?

Beitragvon DooM » 21.07.2011 - 17:52

servus Fischerkollegen,ich habe eine frage an die erfahrenen Zanderfischer unter euch.Kann sein das die Zander nach starkem Regenwetter das über mehrere tage anhält nich beissen? hat das was evtl. mim Luftdruck zu tun? Bitte um viele Antworten:)

Mfg DooM

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Beitragvon rhinefisher » 21.07.2011 - 19:17

Eigentlich reagieren Zander auf Luftdruckveränderungen.
Bleibt der Druck 3 Tage od. länger stabil, hat er nur noch wenig Einfluss... .
Petri
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Beitragvon reverend » 27.07.2011 - 10:43

Die alte Faustregel:
"Es gibt kein schlechtes Angelwetter - nur mindestens drei Tage alt muss es sein"
gilt sicher auch beim Zanderfischen.

Wobei steigender Luftdruck weniger ausmacht als fallender.
Cogito, ergo sum.
Credo, ergo intelligo.
Piscor, ergo vivo.

P.S.: Don't buy a fly - just tie!

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Beitragvon DooM » 07.08.2011 - 9:28

Danke für eure guten Ratschläge :)

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Beitragvon Diox » 07.08.2011 - 11:46

War auch immer der Meinung, mein Lahnzander aus dem anderen Bericht zeigt mir jedoch, hat der Zander Hunder frisst er. Vielleicht raubt er nicht so aktiv aber ein totes Fischerl hat er gemocht.
Im Moment suche ich einen Programmierer der mit bei einem Projekt helfen würde! HTML und CSS gefragt! Jave Vorteilhaft!

Ansonsten Bla Blub

http://fliegenfischen.blog.de/

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Beitragvon andal » 07.08.2011 - 12:04

Viele dieser Wind-, Wetter- und Mondwechseltheorien fallen unter das, was man eine selbsterfüllende Propphzeiung nennt. Man muss nur unterbewußt genug daran glauben, dass die aktuelle Situation keinen Fisch bringen wird, dann bringt sie auch garantiert keinen. Man meint zwar, so konzentriert und motiviert wie immer zu fischen, tut es aber nicht. Das führt dann zum Schneider und der Bestätigung, dass es sicher am Wetter, oder sonstwas, liegt und nicht am Angler selbst, der sich das eigene Bein gestellt hat.

Aber... es ist wirklich toll, wenn man diese Erkenntnis schöpft. Tatsächlich etwas dagegen tun kann man indess nicht! ;)
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon Veit Wilde » 13.09.2011 - 16:01

Meine Erfahrung: Zander sind nicht direkt wetterfühlig. Der Luftdruck interessiert sie nicht, sie reagieren aber stark auf Verändungen des Lichteinfalls. In der (noch) aktuellen Print-Ausgabe ist auch ein kleiner Beitrag von mir zu dem Thema.
Diese ganzen Theorien zu Thema Luftdruck sind aus meiner Sicht nur Ausreden, wenn der Fangerfolg ausbleibt.
Also geht ans Wasser, wenn ihr Zeit habt. Denn vom heimischen Sofa aus fängt man garantiert keinen Zander.
Petri Heil wünscht euch Veit!

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Beitragvon Zanderschreck » 13.09.2011 - 16:43

Ich denke, dass verschiedene/wechselnde Wasserstände auch ein Thema der Beisslaune sind.

Übrigens habe ich (vielleicht Einbildung) in Vollmondnächten immer besonders gut gefangen.
Gruß
Volker

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Beitragvon Ebsen » 14.09.2011 - 15:43

Das mit dem Vollmond kann ich nur bestätigen, ich probiere immer Angeln zu gehen, wenn Vollmond ist.
Meinen größten Zander von 91cm hab ich auch bei Vollmond gefangen.
Auf den Luftdruck achte ich ehrlich gesagt überhaupt nicht,
doch wenn die Sonne richtig aufs Wasser knallt, fange ich fast nie Zander.

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Beitragvon DooM » 14.09.2011 - 18:54

hmmm, das komische ist ja dass die Zander an einer Stelle von mir immer gut gebissen haben, aber von einen Tag auf den anderen geht garnichts mehr.Egal ob Vollmond oder nicht, bin schon echt am grübeln ob nicht mehr Zander besetzt wurden! :-@ so am Rande, Waller fressen doch keine Zander oder? denn angeblich wurden 25 Stück eingesetzt, und Waller gibt es Massenhaft!

Mfg DooM

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Beitragvon Zanderschreck » 14.09.2011 - 19:07

Waller fressen gerne Zander. Ist ein guter Köderfisch um auf Waller zu angeln.
Gruß

Volker



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Beitragvon Raubfisch-Fan » 14.09.2011 - 21:34

Ist das in Deutschland erlaubt ?

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Beitragvon Kai S. » 14.09.2011 - 23:18

Was?
Also bei uns sind Edelfische als Köfi verboten, keine Ahnung wie es bei Dir ist, wenn Du darauf hinaus wolltest.
Wenn Du allerdings wissen willst ob das Waller Angeln erlaubt ist, das ist es normal. Einige haben sogar Mindestmaße aufgehoben.

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Beitragvon Veit Wilde » 15.09.2011 - 8:19

Der Wasserstand ist in der Tat auch ein Kriterium. Allerdings ist es dabei auch so, dass letztlich die Wassertrübung entscheidet. Steigendes Wasser= verstärkte Eintrübung=Zander beißen auch tagsüber gut.
Niedriges Wasser=weniger Eintrübung=Zander beißen eher in der Dämmerung/Nachts oder bei bedecktem Himmel.

Allgemein ist der Zander ein sehr lichtscheuer Fisch und eigentlich eher nachtaktiv. Je trüber ein Gewässer ist, desto besser lässt er sich aber auch mitten am Tag fangen.

Hier in der Hamburger Elbe mit ihrem sehr trüben Wasser, hatte ich in der Zeit meiner bisher kurzen Anwesenheit, die meisten Bisse bei schönstem Sonnenschein. An meinem bisherigen Hausrevier, der deutlich klareren Saale, war es unter solchen Bedingungen fast wie ein 6er im Lotto, wenn man mal einen Zander gefangen hat. Die Stachelritter haben fast nur nachts gebissen oder eben bei schnell steigendem Wasser, was eine entsprechende Eintrübung mit sich gebracht hat.
Petri Heil wünscht euch Veit!



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