"Monsterköder"

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waller-kraller
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Beitragvon waller-kraller » 05.03.2010 - 14:47

@didiGleichzeitig riskieren wir nichts, wenn wir große Köder verwenden. Denn auch ein gerade maßiger Hecht schnappt sich eine 25 cm-Beute.





Möchte ganz gerne mal wieder sprechen,zunächst einmal muss man auch abstriche machen,an welchem Gewässer kommen denn die Monsterköder zum einsatz,doch nur dort, wo auch ein grosses Potenzial an kapitalen Fischen vorhanden ist.
Stichwort Bodden,Peene,Elbe,Rhein,Donau,Weser usw.

Mich würde Interessieren wie lange einer der sogenannten Experten es wohl mit einem 25cm fischen würde,an meinem Hausgewässer der Unterhavel,wo der durchnitts Zander bei 40cm anfängt und 55cm aufhört.Das dort sich einer der Fische auf einen 25cm Gummifisch stürzen wird,ist eher ne Ausnahme als die Regel.

Das Risiko sehe ich darin,das grosse Köder nur dort eingesetzt werden sollten,wo ich denn auch 100% weiss das sich grosse Räuber aufhalten,ansonsten wird es zu einem sinnlosen Unterfangen,45cm Hechte mit 25cm Ködern zu beangeln.Diese Erfahrung habe ich bei uns an der Unterhavel in den letzten 15 Jahren sammeln können.Mit allem anderen stimme ich überein.



wer bitteschön beangelt denn auf hechte mit 45cm länge?was haben die denn bei euch für ein schonmaß?also ich fische(schleppe) seit einiger zeit gezielt auf hecht und verwende meistens castaics in 23 und 32cm grösse.da brauchst du aber nicht glauben dass ich nur hechte ab 90cm aufwärts fange.mein kleinster hecht letztes jahr beim schleppen mit diesen köder war ca 50cm lang.ausserdem wenn du in deinem gewässer viele hecht mit besegten 45cm hast ,dann hast du bestimmt auch grössere drin.weil die kleinen auch irgendwo herkommen müssen,oder

Kai S.
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Beitragvon Kai S. » 05.03.2010 - 16:17

Nutze bitte die Quote Funktion, sonst kann man nicht erkennen das der Großteil des Post 4 Jahre alt ist weil es sich um einen Quote eine 2006er Post handelt.

Und auf die Frage wer auf solche Hechte angelt, da kenne ich knapp 9000 Mitglieder bei uns im Verein, denn 45 cm ist das Mindestmaß für Hecht und wenn ich mal allen unterstelle das sie auf maßige Hechte fischen, dann fischen sie auf 45cm und mehr Hechte. Ich selber fische auch darauf, wobei es gar nicht so einfach ist weil bei uns auch sehr viele ab 35cm aufwärts beißen. Normal sind Hechte von ca. 35-60 cm, über 60 sind schon schöne, wenn auch nichts besonderes. Aber die Masse ist oftmal kleiner, grade beim Spinnfischen.

Ansonsten kann ich eine Menge Leute nennen die auch gezielt auf 45 cm Hechte fischen. Z.B. diejenigen die an einem Forellenbach angeln und da die Hechte raus haben wollen. Oder andere Gewässer wo Hecht raus sollen.

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Beitragvon English Pike » 06.03.2010 - 22:05

Also ich fische seit ca einem Jahr mit XXL Koedern und meine Fangrate ist um 100 St. nach untern gewandert - die Durchschnittsgroesse ist aber extrem gestiegen!

Die Koeder, die ich hauptsaechlich einsetze sind

25cm Herring 4 Play von Savage Gear
27cm Behr Gummihecht
Mag Dawg von Musky Innovations
Reg Bulldawg von Musky Innovation
Grandma in 25cm
Riesentwister bis 30cm
Freestyler von savage Gear

Man muss diese Koeder eben am Gearet fischen, welches mit dem Koedergewichten klarkommt - bei mir ne Bromanodell mit WG 40-140gr(die schafft aber problemlos 170gr!), Curado 301e mit 80lb Power Pro und 60lb multistrand Titanuim!

Ganz nebenbei: Ich hab den Kicking Minniow von Storm in 25cm gefischt und war vom Laufverhalten nicht gerade beeindruckt - hat hier sonst Jemand damit Erfahrungen gemacht?

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Beitragvon Irishpike68 » 30.03.2010 - 9:18

Hallo.. ist der Forum gestorben, dass seit 2006 nichts mehr gemeldet wurde?
Kurz zu meine Köder
Shad GT 18cm = Hecht 1.09m
Salmo Slider 12cm = Hecht 90cm
Buster Jerk 15cm = Hecht 80cm
Rapala tail dancer 9cm = Wels 1m
4 Play 19cm = Hecht 90cm

Dieses Jahr steige ich auf "Big Baits" um: Big Bandit, Belly Buster, Buster Jerk 4 play etc...

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Beitragvon Heiner Hanenkamp » 02.04.2010 - 2:37

Die Erfahrung, von der @English Pike weiter oben berichtet, habe ich auch gemacht mit XXL-Ködern: Die bloße Zahl der Fänge sinkt signifikant, aber die Durchschnittsgröße der Fänge steigt deutlich an. Ob es bloß an der schieren visuellen Größe der Köder liegt, dass sie unterm Strich mehr große Hechte bringen, weiß ich nicht genau. Vielleicht liegt's ja, zumindest zum Teil, auch daran, dass die Allermeisten in meinem Verein mit ziemlich kleinen Kunstködern arbeiten, die die alten, erfahrenen Großmütter sicher zur Genüge kennen und daher mit Gefahr assoziieren. Oder, ein anderer möglicher Grund: Große Köder machen natürlich mehr Druck und sind daher im Freiwasser auf größere Entfernungen wahrzunehmen. Und am Ende ist's vielleicht, wer weiß, eine irgendwie geartete Kombination aus allen drei genannten Gründen und einigen nicht genannten obendrein, darüber kann man lange palavern.

Da ich nicht schleppe, verstehe ich unter XXL-Ködern solche von deutlich über 20cm Länge und deutlich über 100g WG, aber auch nicht viel mehr als 200g. Darüber wird's mir ganz einfach zu mühselig mit dem Werfen, denn ich bin nicht mehr der Jüngste.

Zum Beispiel verwende ich gern Köder wie den SPRO BBZ-1 fast sink oder einige andere große Swimbaits. Crankbaits weniger, weil es ab einer gewissen Größe (und Tauchtiefe) einfach keinen Spaß mehr macht, sowas per Hand einholen zu müssen gegen einen enormen Wasserwiderstand. Bei solchen Formaten sind tauchschaufellose Swimbaits, gleich ob Hardbait oder Gummi, einfach erheblich praktikabler.

Allerdings fische ich solche Köder in der Regel nicht in allen Vereinsgewässern, sondern nur in denen, die über einen (erfahrungsgemäß) hinreichenden Bestand an Kapitalen verfügen.

Meine "Brot- und Butter"-Köder auf Hecht sind (und bleiben) jedoch nach wie vor solche, die etwa 40 bis 80g wiegen und in etwa 15 bis maximal 20cm lang sind, also solche von mittlerer Größe. Das genügt mir für die meisten Vereinsgewässer und für den größeren Teil der Saison. Außerdem habe ich nicht immer Lust, mich mit den dicken Brocken abzumühen.

Was ich gegen das Überschlagen von "Monsterködern" beim Wurf mache, will ich auch noch sagen: Ich fische sie nur mit Multirolle, womit sich das Problem erledigt hat. Sowas mit Stationärgerät zu werfen, ist - auch aus anderen Gründen noch - schlicht eine Strafe Gottes, die ich mir nicht mehr antun wollte.

Bekanntlich gibt's aber, das zum Schluss, auch von renommierter Seite Stimmen, die gegen das möglicherweise allzu naive Argument "große Köder, große Fische" sprechen. So etwa äußert B. Rozemeijer in seinem Buch "Auf Hecht", dass nach seiner Erfahrung mittelgroße Köder keine schlechteren Ergebnisse bringen als XXL-Köder. Während U. Beyer wiederum vom genauen Gegenteil zu berichten weiß.

Nun, wie auch immer, jeder macht halt so seine Erfahrungen - bzw. interpretiert sie auf eine bestimmte Weise. Ich schließe halt aus meinen Fangergebnissen, dass irgendwas dran sein muss an den XXL-Ködern, jedenfalls in zwei meiner Vereinsgewässer.

Aber ein kleiner Witz fällt mir noch ein, wenn ich's recht bedenke: XXL-Köder nämlich fische ich ausschließlich im Freiwasser, mittlere Köder hingegen zu einem gutem Teil am Rand. Dann allerdings liefert auch das einen "gewissen" Grund, warum ich mit den großen Ködern mehr große Hechte fange als mit den mittelgroßen - und wer weiß, wohlmöglich ist ja genau das der alles entscheidende Grund. :oops:

Man sieht daran schon: Der Möglichkeiten, (Selbst-) Täuschungen zu erliegen, sind viele. Und kaum etwas ist so gewiss wie der allfällige menschliche Irrtum.

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Beitragvon lelox » 03.04.2010 - 0:12

Das Problem, das sich mir beim Einsatz von Großködern stellt ist, daß in den Gewässern in der Nähe, in denen sich der Einsatz solcher Köder lohnen könnte, auch Welse vorkommen.
Das bedeutet, daß ich nicht darauf spekulieren kann mit Hechtausrüstung davonzukommen. Also muss entsprechendes Gerät her und das hat mich bisher um die Großkaliber einen Bogen schlagen lassen. Soll sich aber bald ändern.
@ Heiner Hanenkamp: schön wieder von Dir zu lesen.

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Beitragvon English Pike » 14.04.2010 - 0:42

Ich glaube, dass man mit einer Rute mit WG um 140gr auch problemlos Waller ausdrillen kann - das duerfte also eigentlich kein Problem sein, oder ;)

Ich kenn da ne Rute die sowas mitmacht - Broamodell Esox Lucius Jerkbait WG 40 - 140gr. Die geht auch problemlos mit Koedern um die 170gr um.

Viele Gruesse von der Insel

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Beitragvon lelox » 14.04.2010 - 11:54

Ich habe ja auch schon mit Steve konferiert. Das Paket ist unterwegs.

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Beitragvon Schraube » 14.04.2010 - 13:04

@ Lelox: Mit den Bromanodell Ruten machst du absolut nichts falsch. Hab die Spinnrute bis 120 gr WG und sie ist ein Traum. Freu dich drauf ;)
!!!mehr als nichtsfangen kann man nicht!!!

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Beitragvon hechtspringer » 15.04.2010 - 11:43

Hey leute,
habt ihr zufällig Erfahrungen oder hattet ihr folgende Rute schonmal in der Hand?
Gamakatsu Zexxer spin 2,05m 60-130g Wg?

würde mir diese gerne Zulegen in verbindung mit einer Shimano Curadoe301LH für das Pullbait angeln oder auch Buctail SPinnerbaits!
[font=Comic Sans MS]Alles eine Frage der Technik[/font]

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Beitragvon Schraube » 15.04.2010 - 12:54

Spinnerbaits dürften damit kein Thema sein. Die wiegen ja nicht wirklich viel und den Druck den die erzeugen schafft wohl die Rute locker.
!!!mehr als nichtsfangen kann man nicht!!!



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Beitragvon lelox » 15.04.2010 - 13:03

hechtspringer hat geschrieben:(...)
Gamakatsu Zexxer spin 2,05m 60-130g Wg?
(...)
Curadoe301LH
(...)


Spin und Curado? Wäre nicht eine Casting besser?

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Beitragvon hechtspringer » 15.04.2010 - 23:13

oh..^^ sorry, habe den namen falsch Kopiert *upps*
die Version der Zexxer ist ne Triggerrute.

mir gehts weniger um die spinnerbaits(50-70g modelle) sondern eher um den Köder "The Sucker" sehr ähnlich dem BullDawg 120g schwer,
ob sich der köder mit der rute auch anständig Führen lässt..?
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Beitragvon lelox » 16.04.2010 - 22:19

Welche Zexxer meinst Du nun? Die B 68 XXH?

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Beitragvon hechtspringer » 16.04.2010 - 22:32

moment, ich stell mal einen link zur Rute!

http://www.fisch-server.de/produkt_2652 ... 3cbaeaedf7
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