Hasenjagd!

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Beitragvon Taxler » 11.11.2009 - 18:12

Hogy hat geschrieben:Ich finde es aber schon interessant (und haette es auch nicht erwartet), dass auf einem Anglerforum das Toeten und verwerten von Tieren in Frage gestellt wird.

Das überrascht mich allerdings auch etwas ... :-S



Hogy hat geschrieben: Aber von einer "Tradition" selbige mit Knueppeln zu erschlagen, hab ich noch nichts gehoert. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis gilt es als unmoralisch etwas zu toeten, das man nicht essen will.

Tino bezieht sich da wohl auf eine Simpsons-Folge in dem "der Knüppeltag" vorkommt ;)

In der Realität gibts doch da in Texas so ein Klapperschlangen Schlachtfest ...
(Erklärungsversuch: Bei uns in Deutschland sind Reptilien ganzjährig geschützt ...)
Also, wenn ich Du wäre ..... dann wäre ich, ehrlich gesagt, doch lieber ich

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Beitragvon FangNix » 11.11.2009 - 18:32

Taxler hat geschrieben:Brauchts ja auch nicht dass DU da drauf stolz bist ...

... und das ist hier auch nicht das Thema


Wichtig ist natürlich, das Du keine Meinung zum Thema hast aber meine Meinung beeinflusst.

Thema ist in diesem Thread ist doch unter anderem die Jagd auf Eichhörnchen, oder ?

Ich denke ich kann hier doch meine Meinung dazu klar äußern, oder geht das nicht mehr ?

Meine Meinung dazu ist, dass ich das Jagen von Eichhörnchen nicht nachvollziehen kann, weil es in meinen Augen nicht dem Nahrungserwerb dient, sondern nur um das Erschießen von Tieren geht.

Aber wenn man mit Tradition alles entschuldigen kann, bitteschön.
Von mir aus kann sich jeder Amerikaner bis unter die Zähne bewaffnen, und auf Eichhörnchen oder Hamster oder sonst irgendetwas schießen.

@ Taxler
bist du überarbeitet ?
kommt es mir nur so vor, oder hast du in letzter Zeit Probleme mit Postings von mir? Deine aggressiven Posting uns gegenüber nehmen immer mehr zu. Wenn du ein Problem hast kannst du dich gerne per PN bei mir melden.
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Beitragvon Hogy » 11.11.2009 - 18:52

FangNix hat geschrieben:
Taxler hat geschrieben:

Meine Meinung dazu ist, dass ich das Jagen von Eichhörnchen nicht nachvollziehen kann, weil es in meinen Augen nicht dem Nahrungserwerb dient, sondern nur um das Erschießen von Tieren geht.



Das ist aber halt schlicht falsch. Du unterstellst (mir) etwas, das ueberhaupt nicht zutrifft. Das ist keine "Meinung", sondern "Phantasie".
Die Tiere werden komplett verwertet.

Wenn wie ein fish fry machen und 50 handtellergrosse Sonnenbarsche braten, ist das denn moralisch verwerflicher, als wenn wir alle von einem 10 Pfund Fisch essen? Geht's nur im zweiten Fall um den "Nahrungserwerb"? Deine Logik verschliesst sich mir voellig.


Gruss, Hogy

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Beitragvon Taxler » 11.11.2009 - 18:52

@ FangNix

Wie Du bereits an Deinem weiter oben eingestellten Beitrag sehen kannst habe ich dort bereits ein Statement von Dir editiert.

Abwertende Verallgemeinerungen gegen andere Volksgruppen haben hier bei uns nichts zu suchen.

Ich finde es einfach unverschämt und unangebracht, wie Du Dich hier gegenüber einem unserer Mitglieder verhältst.

Auch wenn ich Dich und Deine Tina schätze - ...
... aber speziell Du solltest Dich in verschiedenen Äusserungen doch etwas mehr im Zaum halten.

Nun ist eigentlich zu unserem Thema alles gesagt.
Sollte dennoch weiterer Klärungsbedarf bestehen bin ich gerne bereit Dir per PN weitere Auskünfte zu geben.

--- und nun zurück zur Ausgangsfrage!
Also, wenn ich Du wäre ..... dann wäre ich, ehrlich gesagt, doch lieber ich

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Beitragvon Hogy » 11.11.2009 - 18:59

O.K. vielleicht stellt ihr euch ja wirklich etwas falsches vor, also hier ein link zu einem Bild von einem amerikanischen Eichhoernchen. Wie man sieht ist da durchaus was dran. Keinesfalls ein "Hamster":

http://www.uplandtales.org/wp-content/uploads/2009/01/027_271.jpg

Hier noch ein video link zu einem Squirrel Rezept:

http://www.youtube.com/watch?v=3IaSNjur25s



Gruss, Hogy

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Beitragvon Reaman » 11.11.2009 - 19:05

...und niedlich Grinsen können die ;)

Spaß beiseite:

Solange die Art nicht bedroht ist und Du nicht nur zum Spaß die Dinger runter ballerst seh ich keinen Grund warum das verwerflicher sein sollte als irgendein Jagdwild bei uns zu erlegen.

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Beitragvon FangNix » 11.11.2009 - 19:06

Hogy hat geschrieben:
Bist du Vegetarier? Ich lebe zu 90% vegetarisch und was ich an Fisch und Fleisch zu mir nehme, ist in der Regel wild.

Nein, garantiert nicht !
Hogy hat geschrieben:Ich sehe das Schiessen und verwerten eines Eichhoernchens oder Hasens nicht als moralisch bedenklicher an, als den Verzehr eines Haehnchens aus industrieller Tierhaltung. Ist es das, worauf du hinauswolltest?


Nein, es geht mir um das Erlegen von Eichhörnchen, was ich nicht nachvollziehen kann.
Ist eine Kugel nicht teurer als das Fleisch welches verwertet wird?
Hogy hat geschrieben:Aber das ist ja nun ein ganz anderes Thema. Ich finde es aber schon interessant (und haette es auch nicht erwartet), dass auf einem Anglerforum das Toeten und verwerten von Tieren in Frage gestellt wird.

Ich stelle nur das Töten und Verwerten von Eichhörnchen in Frage.
Ein Hase ist ein sehr leckeres Nahrungsmittel!
Hogy hat geschrieben:Uebrigens gibts bei uns massenhaft Schlangen. Aber von einer "Tradition" selbige mit Knueppeln zu erschlagen, hab ich noch nichts gehoert. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis gilt es als unmoralisch etwas zu toeten, das man nicht essen will.


Soweit mir bekannt ist laufen diese Schlangen Tötungsveranstaltungen bei euch unter "Roundups" / "Rattlesnakeroundups".

@ Hogy
ich habe kein Problem mit deiner Einstellung oder mit dir Persönlich!
Ich finde nur nicht jede Tradition gut, die es in dieser Welt gibt!
Damit meine ich auch das Delphineabschlachten in Japan, das Robbenschlachten usw usw usw.
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Beitragvon Hogy » 11.11.2009 - 19:18

FangNix hat geschrieben:
Nein, es geht mir um das Erlegen von Eichhörnchen, was ich nicht nachvollziehen kann.
Ist eine Kugel nicht teurer als das Fleisch welches verwertet wird?


Kleinkaliber .22LR kostet bei uns $10 bis $12 fuer 500 Schuss. Mit drei bis vier squirrels kann ich ein Gumbo kochen, von dem sechs Leute richtig satt werden.

Eichhoernchen gibt's im Ueberfluss.


Gruss, Hogy

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Beitragvon FangNix » 11.11.2009 - 19:23

Hogy hat geschrieben:Kleinkaliber .22LR kostet bei uns $10 bis $12 fuer 500 Schuss.


Wieso wundert mich das nicht?
Das erklärt ja auch vieles.

Du kannst dich ja mal nach Munitionspreisen in Deutschland erkundigen.

Zu den Roundups hast du wohl keine Meinung?

Gruß Tino
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Beitragvon Hogy » 11.11.2009 - 19:50

FangNix hat geschrieben:
Zu den Roundups hast du wohl keine Meinung?

Gruß Tino


Das findet dort statt, wo Schlangen in grosser Zahl in Gebieten leben, die dicht von Menschen besiedelt sind. Hauptsaechlich wird das, glaube ich, gemacht, um Menschen und Nutztiere zu schuetzen. Das mag in Deutschland schwer nachzuvollziehen sein, stellt sich aber fuer jemanden, der in solchen Gegenden wohnt, voellig anders dar. Keinesfalls geht es dabei um gefaehrdete Arten von Schlangen.

Gerade weil so viele Menschen hier jagen und das ganze auch einen grossen volkswirtschaftlichen Aspekt hat, wird die Idee des "sustainable harvest" sehr ernstgenommen und streng reglementiert.

ami

Beitragvon ami » 11.11.2009 - 19:55

Ich glaube FangNix verwechselt da auch was mit Australien.

Ich finde das Jagen selbst eig. sehr interessant. (stamme auch aus einer Jägerfamilie, bei uns gibt es mehr Wild als "normales" Fleisch.

Hätte auch selbst schon den Jagdschein hier gemacht, wenn er nicht so teuer und aufwendig wäre.
Außerdem stört mich die aufwendige Verwertung wenn man mal ein großes Stück wild geschossen hat.

Einen Fisch nimmt man in ein paar Minuten aus, wäscht ihn und kann ihn eingefrieren. Hat man hingegen ein großes Wildschwein geschossen ist die Nacharbeit mit ausnehmen, zerwürgen etc immens.

Aber die Niederwildjagd stell ich mir da sehr spannend und spaßig vor.
Wenn man morgens sowieso draußen ist zum angeln, neben der Rutentasche auch das kleine Gewehr mitnehmen und wenn man etwas sieht vom Angeln auf das Jagen umsteigen.

Da beneide ich euch in den USA schon, was den Umgang mit Waffen, Jagd, Fischerei betrifft. Da steht die Freiheit des Einzelnen über allem.

Wobei ich mir nicht vorstellen will, wie es hier abgehen würde wenn jeder Hinz und Kunz mit einer Waffe rumstiefeln würde!

Viele Grüße

ami

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Beitragvon FangNix » 11.11.2009 - 20:02

Diese Antwort habe ich erwartet.

Wenn man in einer Gegend wohnt wo gefährliche Tiere vorkommen, dann schafft man das Problem aus der Welt, in dem man die gefährlichen Tiere ausrottet.
Außerdem geht es sehr wohl um Tiere die auf der Washingtoner Artenschutzliste stehen.
Darunter fallen sehr viele Crotalus- und Sisturusarten

Gruß Tino
http://www.hsus.org/wildlife/issues_fac ... _roundups/
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Beitragvon Gerd » 11.11.2009 - 20:10

Ich selbst habe keinen Jagdschein, jedoch bin ich an der Jagd an sich interessiert. Ich finde die Jagd eigentlich wesentlich Waidmännischer als das Angeln, beim Jagen besteht die Möglichkeit, das Stück zu selektieren, sprich man kann sich das Tier aussuchen, welches man erlegt um es zu verspeisen. Das ist beim Angeln nicht der Fall. Sei es jetzt ein Hase, ein Eichhörnchen oder eben ein Zander oder ein Karpfen. Wenn eine sinnvolle Verwertung möglich ist, dann sollte man diesen Nahrungserwerb nutzen, solange es maßvoll abläuft.
Wenn ich z.B. Bratrotaugen a la Gerd mache, dann fallen diesem Festessen ca 50 Individuen zum "Opfer", welches jedes einzeln nicht zum sattmachen dient - dafür würde sich ein Karpfen besser eignen. So verhält es sich mit den Eichhörnchen und z.B. dem Hirschen.

Aus sportlicher Sicht stelle ich es mir ungemein schwerer vor, an einem kleinen Hörnchen einen Schuß anzutragen als z.B. an einem Wildschwein. Insofern ist doch dann gerade die Kleintierjagd anspruchsvoller - eine sinnvolle Verwertung natürlich vorausgesetzt.

Und ja, ich weiß: Karpfen sind nicht zum Essen da.
Hätte ich einen Weinberg, ich würde ihn 'Hang zum Alkohol' nennen

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Beitragvon Hogy » 11.11.2009 - 20:11

FangNix hat geschrieben:Diese Antwort habe ich erwartet.

Wenn man in einer Gegend wohnt wo gefährliche Tiere vorkommen, dann schafft man das Problem aus der Welt, in dem man die gefährlichen Tiere ausrottet.
Außerdem geht es sehr wohl um Tiere die auf der Washingtoner Artenschutzliste stehen.
Darunter fallen sehr viele Crotalus- und Sisturusarten

Gruß Tino
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Ja, nichts ist perfekt und dass es Missstaende gibt, bestreitet keiner. Nur mit der Hasen- und Eichhoernchenjagd hat das nichts zu tun. Ich kann auch nur fuer mich sprechen, und bedingt fuer meine Freunde und Bekannten, die jagen. Ich kenne niemand, der zum Spass Schlangen erschlaegt.

Gruss, Hogy

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Beitragvon Ulli3D » 11.11.2009 - 22:24

Wahrscheinlich weiß er nicht, dass die "lieben kleinen Eichhörnchen" echte Raubtiere, Allesfresser wie der Mensch, sind, die sich nicht nur von Eicheln und Nüssen ernähren, Wikipedia weiß es:

http://de.wikipedia.org/wiki/Eichh%C3%B6rnchen
Petri aus Sankt Augustin
Ulli