Beiträge von Tiedenspringer

    Etwa sieben Stunden ist schon ein echter Tripp - aber an der Ostseeküste oder dem NOK gibt es haufenweise fängige Ecken. Wenn wir für eine oder zwei Wochen nach HvideSande (...oder Umgebung) fahren sind wir aus Richtung südlich Hamburg mit Pausen auch knappe fünf Stunden unterwegs. Fehmarn sind von uns (entspannt) etwa zwei Stunden, den Kurztripp machen wir aber öfters - weil er es einfach wert ist.


    Es geht doch nichts über Hafen- oder Brandungsangeln, ein völlig anderes Angelgefühl.


    Mach das mal wieder für ein paar Tage, es gibt kein besseres Feeling.

    Sportlich wären meine beiden Favoriten Hecht und Graskarpfen. Die gehen richtig ab!

    Du hast natürlich recht - der Zander ist ein extrem lahmer Sack an der Rute. In der Küche macht er natürlich eine sehr gute Figur - wahrschein ist der Zander nur deswegen gewählt worden. Barsch ist auch sehr lecker - das nur am Rande.


    "Küchentechnisch" sind aber auch Platte, der Hering und die Makrele etwas sehr leckeres. Der sportlichste Fisch ist für mich immer noch der Rapfen (Beifang), knallt extrem rein und macht richtig Alarm - aufgrund seiner fiesen Gräten spielt er bei mir aber keine große Rolle.


    Der Horni kann auch extrem sportlich sein, habe da schon die tollsten Erlebnisse gehabt.

    Das Ergebnis folgt der Logik: Zander und Barsch fängt man fast überall wogegen m.E. nur ein kleiner Teil der Angler direkten Zugriff an Nord- und Ostsee haben oder - wenn überhaupt - relativ selten zur Herings- oder Hornizeit bereit sind die teils lange Fahrt an Nord- und Ostsee auf sich zu nehmen.


    Wenn ich mir vorstelle ich wohne in Frankfurt und fahre einmal im Jahr zur Rapsblüte zum Angeln an die Küste - dann wird der Horni oder der Hering auch nicht mein Lieblingsfisch sein.


    Bleibt imho die Frage wieviele Angler aus welchen Bundesländern abgestimmt haben - dann wird es repräsentativer... ;)

    Sorry - aber wer in Nord- oder Ostsee angelt sollte darauf gefasst sein auch so ein "Biest" am Haken zu bekommen. Ich selbst hatte noch keinen Peter am Haken (soll sehr schmackhaft sein) aber meine Grundausstattung besteht auch aus dicken Handschuhen - man weiß ja nie. Egal wo ich fische - eine Vorabinformation über die möglichen Fischarten sollte man sich grundsätzlich einholen und dementsprechend vorbereitet sein.

    Zitat:

    (...) und am Samstagabend erfolglos im Hamburger Hafen verbrachte, um einen Zander zu fangen, musste ich mir für dieses Wochenende einen neuen Plan ausdenken. Trotzdem ist der Zander nach wie vor mein Zielfisch. Mit einem guten Kumpel werde ich heute noch nach Stove an die Elbe fahren und bis Sonntag auf einem Campingplatz zu zelten. Also werde ich dieses Wochenende zum größten Teil auf Buhnen der Elbe stehen und hoffen, dass irgendein Zander dumm genug ist, meinen Gummifisch fressen zu wollen. Um ehrlich zu sein, würde ich mich auch über einen sonstigen Fisch an der Angel freuen. Im besten Fall ein großer Rapfen auf einen meiner Zanderwobbler (...).


    Interessant - im Hamburger Hafen geht eigentlich immer was wenn man weiß wo die Spots sind (die werde ich hier aber nicht erwähnen). ;) Dummerweise sind diese Spots auch sehr stark frequentiert so das ich selbst so gut wie gar nicht dort bin.


    Stove: Mein Sohn hat dort einen Campingstellplatz und der Bereich Stover Strand (von der alten Kirche bis zur Staustufe) ist mein "zweitliebstes" Angelrevier an der Elbe. Auf bestimmten Buhnen geht der Zander auch fast immer gut - allerdings sind es meistens nur kleinere, untermaßige Zander. Größere Aale sind da auch möglich, selbst große Welse wurden dort schon gezogen.


    Rapfen (auch größere) gibt es dort reichlich, die beste Beiszeit (Hochsommer) kommt aber noch.


    Jedenfalls Petri heil!

    Petri, schicke Strecke. Wenn es doch nur nicht so weit wäre an die Küste, würde ich das ja auch mal wieder machen

    Von Hessen aus ist das wahrlich schon eine Hausnummer - aber es lohnt sich. Du musst Dir das einfach einmal wieder gönnen. So einen Tag (oder ein WoEnde) am Strand ist wirklich unbezahlbar...und wenn der Fang sich dann noch einstellt - perfekt! :dance:

    Petri.....Platte gehen zu dieser Jahreszeit gut am Tag, so die Touris das zulassen ;)


    gruß degl

    Wir waren ja selbst Touris - allerdings mit Ruten und allerhand Equipment! ;)


    Etwa 30m weiter kam später ein Ehepaar mit zwei Kindern - Vati hat aber "aufgepasst" - die Kinder waren ein paar Meter im Wasser, sind sie zu weit in unsere Richtung gekommen hat er gemeckert. Etwas später habe ich kurz mit ihm gesabbelt - er ist selbst Angler, er hat es verstanden! Leben und Leben lassen! :lol:

    Ich kenne Schlagschnur nur beim Angeln in der Brandung - benutze sie aber nicht. Auf einer der Rollen habe ich jetzt eine Spiderwire Dura4 in 0.25mm, die hält auch höhere Wurfgewichte. Ich traue auch nicht immer einer Verknotung von Schlag- zur Hauptschnur, zumal das saubere Abrollen nicht immer gegeben ist.


    Möglich dass der "Puffer" bei einer monofilen Schlagschnur in Verbindung mit einer Geflochtenen hier und da nützlich sein könnte, auch scharfe Hindernisse im Wasser (z.B. Steine, Muscheln) könnten für eine Geflochtene übel werden - aber bisher hat auch so alles bestens funktioniert.





    So Back to topic:


    Herzlich willkommen hier im Forum Micha! :D

    Ach ja - hatte da leider etwas zuviel zu einem anderen Thema geschrieben: Willkommen im Forum! ;)


    Und btw. @ Thorben:

    Schlechte Schulung in Hessen! Hier wird viel in der Praxis gemacht, Knoten binden, Geräte zusammenstellen, lebende Fische waidgerecht töten etc.

    Wo ich die Meinungen hier lese: Ist es bei Euch rechtlich erlaubt, Fische zu besetzen damit man sie rausfangen kann? In NRW wäre das soweit ich weiß nicht ok. Hier darf man (Rhinefisher oder so möge mich korrigieren, wenn ich mich irre) nur Fischsterben oder Wildverbiss ausgleichen, und bei anderweitiger negativer Entwicklung wie Verbuttung gegensteuern. Aber wenn deine Mitglieder den Teich leer angeln, hast du in NRW einfach zu viele davon.


    Natürlich wird das auch umgangen, indem zum Beispiel der Kormoranverbiss "etwas" höher geschätzt wird...

    Hier bei uns (NS) wird es so gehändelt wie Du geschrieben hast - Besatz zum fangen! M.E. gibt es nach Besatz bestimmte, zusätzliche Schonzeiten für Besatzarten - was ich soweit o.k. finde.


    Was mir auf Nachfrage (Tageskarte) auf dem Keks ging war die Aussage das Spinnfischen komplett verboten war weil man dabei ja aus Versehen Karpfen haken könnte.


    Hä? Der See ist bekannt für seine Raubfischvielfalt, Karpfen wurden nur sehr selten gefangen und es gab auch jahrelang keinen Besatz an Karpfen. Und wenn ich so einen "Dödel" normal haken würde dann überlebt der Bursche das auch nach dem Zurücksetzen.


    Zum Thema Kormoran - das wird sowieso so hingedreht das es irgendwie passt. ;)

    Aber über der Grenze gibt es so einen Schein für 20 Euro. Merkt kein Mensch. Will da keinen dazu verleiten. Aber selbst bei der Verlängerung hat keiner gemerkt. War dabei.

    Mit solchen "Hinweisen" würde ich doch schon vorsichtig sein. Wer so einen Schein illegal erwerbt begeht eine Straftat.


    Und nein - Du hast es ja nicht gemacht.


    Sinn und Zweck eines Fischereilehrganges ist es nun einmal den Interessierten das Angeln mit allen wichtigen Grundlagen beizubringen. Ich habe im Bekanntenkreis auch jemanden der sich damals ein "Fake" zugelegt hat und werde niemals mit ihm irgendwo zusammen an einen Gewässer sitzen. Mein Ältester war mal mit ihm los und er meinte nur das es einfach nur peinlich war.


    Er wusste nicht wie er seine Rute richtig bestücken musste, was er da gerade am Haken hatte, konnte den Fisch nicht richtig anfassen, keinen Haken lösen geschweige denn einen Fisch waidgerecht abzuschlagen bzw. korrekt zu töten. Jeder Umstehende hat bemerkt dass der Typ null Ahnung hatte.


    Solche Leute haben mit einer Rute am Gewässer nichts zu suchen, das ist erbarmungslose Wilderei...