Fangberichte Reviere 7030 und 7015 in Pflach

  • Sodele Jungs. Das war der Erfolgreichste Angelurlaub in Österreich. Ich konnte schöne strecken fangen und Persönliche Rekorde bei weitem übertreffen. Es war wirklich eine schöne Angelei auch wenn das Wetter dafür gesorgt hat das ich nur ein mal im Lech Fischen konnte.


    Ich bin diese Sommerferien wie jedes Jahr mit dem Zug nach Österreich zu meinem Opa gefahren.
    Bei der Ankunft bin ich erstmal raus und hab nachgesehen wie es im Lech so ausschaut. Ich kenne den Lech ja seit meiner Kindheit und von meinem Opa durfte ich lernen wo sie stehen. Der Lech wird ja der letzte Wilde genannt weil er ein Fluss ist der noch unbegradigt und unbefestigt ist. Nur 100m in Reutte oder sonst wo sind begradigt aber ansonsten macht er was er will.
    Ich bin also am ersten Tag durch den Lech gelaufen und hab mir alles so angeguckt. Ich hab auch den ein oder anderen Fisch gesehen. Sogar eine Bachforelle mit bestimmt 45cm. Die war ganz Dunkel und hat sehr spät auf mich reagiert. Mit der hat was nicht gestimmt. Egal ich hab gute stellen gefunden darunter ein Gumpen mit bestimmt 3m. Der war 10m breit und 20 bis 30m lang und lief hinten spitz aus.
    Leider ist der bisherige Obmann (sowas wie ein Vorstand) kürzlich verstorben. Und da gab es immer Karten. Die gab es jetzt im Gemeindeamt.
    In den ersten 3 Tagen machten mir Regen und gewitter ein Angeltag unmöglich. Für den 4ten Tag sollte das wetter gut sein. Der Lech war zwar Milchkaffe und hatte die tage zuvor auch schon das Ufer verlassen aber das war mir egal dann geh ich halt zu den Weihern und ins Brunnenwasser. Eigentlich hätte sich ein Angeltag (=25€ für eine karte) nicht gelohnt aber ich wollte einfach angeln und geld hab ich ja genug mit also hab ich Karten geholt.
    Ich lege sehr viel wert auf gute und frische köderfische deshalb hab ich mich vorher mit groppen und elritzen zugedeckt.
    Um halb 6 bin ich aufgestanden um 6 war ich an meinem ersten Platz. Da geht es 4m runter. Der hang ist mit großen Steinen befestigt. Ich stand 2m vom ufer entfernt und hab meine Pfrille ins Wasser geworfen. Das ist normal eine ganz gute Taktik weil so die Fische mich nicht sehen. Naja ich konnte es nicht lassen und habe mich langsam genähert. Da hab ich dann einen Fisch gesehen der hatte Ausmaße bei denen ich in den ersten 2 Sekunden an einen Karpfen dachte. Viel zeit darüber nach zu denken was ein Karpfen hier macht hatte ich nicht denn im nächsten moment erkannte ich das es eine Bachforelle war. Von dem Moment an war mein puls auf 180 und ich war extrem aufgeregt. Binden hat 3mal so lange gebraucht als mit ruhigen händen. Es war noch nicht sehr hell deshalb konnte ich die größe nicht richtig einschätzen. ich habe sie aber zwischen 40 und 70cm eingeschätzt. ich weis das ist ein großer spielraum aber es war wie gesagt dunkel und das wasser war sehr verspiegelt. Klar hab ich eine Polbrille aber wenn es zu dunkel ist sieht man mit der gar nichts.
    Ich hab sofort meinen Köder aus dem Wasser gezogen und bin langsam rückwärts weg gegangen. Ich habe ummpontiert auf einen Großen einzelhaken direkt auf der hauptschnur und hab die größte groppe drangehängt die ich hatte. Die war so 12cm lang. Als ich wieder zu der stelle kam war sie weg.
    ich wusste aber das die sich nur in einem der rohre versteckt deshalb hab ich den moment in dem sie weg war gennutzt und bin ganz runter geklettert. da hab ich mich auf ein rohr gestellt und gewartet. Und ich hatte recht es dauerte nicht lange da kam sie rückwärts aus einem Rohr auf der anderen seite. Ich hab den köder perfekt stromauf von ihr geworfen was in meiner verfassung sehr schwer war. Beim 3ten oder 4ten wurf nahm sie meinen köder und ich lies sie schlucken. Ich behalte sie eh also lass ich sie schlucken das ist sicherer. Meistens. Den sie spuckte wieder aus. Für mich brach eine kleine welt zusammen und mein blinder ehrgeiz war geweckt. Ich hab dann einfach weiter geworfen und eingeholt. Hab sie überworfen und den köderfisch an ihr vorbei gezogen. das ging etwa 1minute so. Dann fühlte sie sich sicher und schwamm umher. Auf michg zu. vor mir jagte sie dann einer kleinen Forelle mit 20cm hinterher. Da hab ich ihr dann die groppe hingeschmissen und sie hat sie wieder gefressen. und ich lies sie wieder schlucken. ich wollte einfach sicher sein und keinen anschlag versemmeln. Bei 30 hab ich angeschlagen. Ich weise nochmal darauf hin das ich alles live gesehen habe. und zwar immer besser denn es wurde schnell heller.
    Dann hing sie un d 3minuten Kampf gingen los. Ich musste aufpassen das sie nicht in das große rohr links von mir geht denn da hat sie wegen der strömung gute chanchen zu entwischen. Das ist zum glück nicht passiert. Ich habe dan gesehen das sie sicher im oberkiefer hing deshalb habe ich die bremse etwas mehr geschlossen. Gelandet habe ich sie mit der Hand. Ich hab ihr in den Kiemendeckel gegriffen und nicht mehr losgelassen. Da hab ich noch nichts gespürt aber später als ich mich beruhigt hatte hab ich schon gesehen das die zähne hatte und die auch weh tun können. Egal das war nicht so schlimm.
    Ich hab sie dann im Adrenalinrausch mit der rute in der linken hand die nassen felsbrocken den steilhang hochgetragen. Das war echt riskant da rum zu klettern. Es ging aber alles gut und oben hielt ich eine Bachforelle in meinen Händen die enorme ausmaße hatte. 60cm und 3,5kg! Das war also der erste Fisch des Tages.Das ist bis jetzt mein Fisch des Lebens. Und daran wird sich in nächster zeit nichts ändern. Die größte forelle die in den beiden Revieren gefangen wurde hatte 63cm und die hatte sicher keine 3,5kg. das weis ich weil es auf der homepage von Pflach bilder von den größten Fischen gibt. Ich bin da auch 2 mal drin. Die Bilder von dem Urlaub sind nicht drin da der Obmann die Bilder verwaltet hat.
    Ich bin dan um halb 7 heim und hab den fisch meinem Opa gezeigt. Der war Sprachlos. Und zwar wortwörtlich den er hatte einen schlaganfall und kann nicht mehr reden. Er hat sich Gefreut, Gewundert und er war sehr stolz.
    Beim Ausnehmen war ein Frosch dabei.
    Und wer mir die Maße nicht glaubt ich hab ein Video das geht 30s in dem wiege ich sie und messe sie.
    Die Restlichen Fische die ich gefangen habe wareneigentlich unwesentlich. Es waren aber sehr gute dabei. Eine Bachforelle mit 43cm, eine Regenbogenforelle mit 40cm und sogar noch eine Bachforelle mit 50cm. Aber die Frisst die große zum Frühstück! :lol:
    Eine Äsche, wahrscheinlich die selbe die ich letztes Jahr fing, mit ca 40cm ist mir ausgeschlitzt. Aber wen interesiert das nach so einem Start.




    Da hab ich das Foto gemacht. Hätte ich sie mittags gefangen hätte ich ganz schnell weg sein können.

  • Steht doch da, wenn man den Link öffnet !!!

    Wir müssen eindeutig aufhören so wenig zu angeln !!!


    P.S.: Diese Info wurde auf 100% recycelten Datensätzen geschrieben und ist nach der Löschung sämtlicher Buchstaben und Zahlen erneut verwendbar.

  • Zitat von Gemeinde Pflach

    Preis pro Fischerkarte: € 25,-


    Als Pflacher zahlst du nur 17€ ansonsten 25€. Du musst vorher halt6 noch eine gewisse summe an die vereinsbank vom anglerverband tirol zahlen um da generell fischen zu dürfen. Das sind bei jugendlichen bis 18 jahre 10€ danach mehr aber nicht allzu viel. Angeblich fließt das ganze geld in besatz. Das merkt man dann auch relativ schnell wen jeder wurf im lech eine untermasige forelle ohne flossen bringt. ansonsten habe ich bemerkt das es auf einmal wieder äschen gibt. und zwar nicht nur im see. auch im lech und im brunnenwasser. das ist sehr erfreulich. Saiblinge wurdem mal besetzt allerdings zu wenig und jetzt haben wir inzucht und deshalb sehen die aus wie karpfen. von den proportionen her. Es gibt bis auf ein paar ausreiser nämlich nur in dem einen see saiblinge und der hat genau 2 bäche in denen abgeläicht wird. saiblinge fängt man entweder unter 30cm oder über 40cm. letzters ist mir erst 1 mal passiert und ein zweites mal diesen urlaub hab ich versagt, aber ich habe schon öfter davon gehört. Ansonsten gibt es in den weihern noch Karpfen bis schätzungsweise 90cm. einige sind über ein rohr oder bei hochwasser ins brunnenwasser abgehauen die sind maximal 70cm lang und sehr schlank. Döbel gibt es kaum mehr und wenn dann über 50cm. und die kriegst du eh nicht. Rotaugen gibt es auch. Und große Brassen.
    Das Revier hat eine unglaubliche artenvielvalt und da ist für jeden was dabei. Nur Hecht Zander Barsch und Aal fehlen aber ich glaube das dauert nicht lange dann unternimmt da jemand auf eigene Faust etwas.
    Wenn da mal jemand in der nähe ist kann er ruhig mal karten holen das lohnt sich. klar am anfang fängt man schlecht. Aber wenn ferien sind und ich in pflach bin kann ich gerne guiden. Natürlich gratis. Als köder sind Für forelle köderfisch spinnzeugs und fliegen erlaubt. Für die Karpfen darf man käse, brot und maisnehmen. Ich habe aber die erfahrung gemacht das es egal ist welchen köder man nimmt solange es kein wurm ist. Collin könnte also ruhig boilieangeln wenn es ihm das wärt wäre.
    So jetzt hab ich aber nochmal ein aar infos rausgehauen. wenn jemand noch fragen hat kann er die einfach stelen ich kenn mich ja aus.

  • So jetzt Teil 2. Hier berichte ich jetzt von den restlichen angeltagen Die ich in österreich verbracht habe.
    Am zweiten Angeltag bin ich Unterhalb vom see In den Lech und habe mich da dann zur Archmündung hoch gefischt. Ich konnte die ein oder andere schöne Forelle fangen, aber nichts besonderes.
    Der Lech hatte die perfekte färbung zum fischen. Ist er zu klar sehen mich die fische, ist er zu trüb sehen sie nichts. Es ware gerade richtig. Der Lech hatte eine hellblau-weiße leicht milchige färbung mit einer sichttiefe von 50cm bis 1m je nach dem wo man fisch. Arch und Brunnenwasser bringen nämlich klares Wasser in den lech.


    Hier sieht man schön wie das klare wärmere wasser von der arch und das etwas trübe und kalte wasser vom lech aufeinander treffen. Genau zwischen arch und lechwasser stehen sie im klaren und schnappen sich insekten und andere nahrung aus dem leicht trüben lechwasser. an solchen stellen fängt man auch gut wenn der lech braun ist.


    Wie gesagt ich hab ein paar Forellen fangen können, einige sogar mit der fliege und eine die ich behalten habe.




    Dann bin ich die weiher entlang gelaufen. Gefangen habe ich nichts, ein Karpfen hatt aber meine nymphe nicht richtig eingesaugt und hat mich dann gesehen. Das war knapp. Er hätte ruhig richtig beißen können ich hätte ihn eh wieder entlassen.
    bevor ich den letzten weiher befischt habe bin ich nochmal kurz zum brunnenwasser das grenzt ja direkt an. Da konnte ich auch nochmal eine Bachforelle mit 35cm und eine schöne Regenbogenforelle mit 40cm überlisten. Eine mit 32 Ging zurück.





    Der Tag war erst zur hälfte rum und meine Fangbeschränkung liegt bei 4 Fischen also habe ich mich dazu entschlossen am Letzten Weiher meine Vesper zu essen. Ich wollte aber nebenher noch angeln. Ich weis nicht warum ich wollte einfach. Aber ich wollte nichts dafür tun. Aöls hab ich mir etwas durchaus interessantes einfallen lassen. Es ist eine mischung aus hegene und festblei montage. Ich habe den dicksten schwimmer auf die schnur gezogen und mit 3 engen stoppern fest fixiert. 2 oberhalb und einer unterhalb. Am ende der montage hing ein 20g Blei und in der mitte war ein seitenzweig (etwa 15cm) mit einzelhaken. Köder war eine kleine teigkugel. Das habe ich dann rausgefeuert und gegessen. Und tatsächlich, kurz bevor ich fertig war fing mein schwimmer auch schon an zu tanzen und ein kleiner karpfen hing dran.



    Das hat mir dann so viel spaß gemacht, dass ich die montage einfach dran gelassen hab und damit den weiher voll abgefischt habe. Ich konnte noch einen weiteren kleinen karpfen in der mündung eines kleinen bächleins fangen. In dem teil des weihers war das wasser sehr klar weshalb ich alles gesehen habe. Zuerst hat der karpfen den zug des schwimmers und des bleis nich wahrgenommen und ist normal weiter geschwommen. dann muss er aber den haken gespürt haben und hat gas gegeben. dann hing er fest und ich hab ihn gedrillt. Klar hätte ich anschlagen können aber das wäre ja halb so spannend gewesen. Davon habe ich leider kein bild aber er war ähnlich groß. Und es war ein Schuppie.
    An einer anderen stelle fing ich fast einen größeren. So 50cm wird er gehabt haben. Aber der köder war nicht auf der richtigen tiefe und der Karpfen hat doch tatsächlich das 20g blei für futter gehalten. der hat locker 1m probiert mein blei zu fressen. er hat den schwimmer angehoben und fast geschluckt. Ich hab mich echt gefragt was mit dem falsch war. als ich vorsichtig den schwimmer aus dem wasser hob um tiefer zu stellen hat er sich erschrocken. kein wunder das ganze hatte sich vor meinen füsen abgespielt. er war näher bei mir als meine rutespitze.
    Ich denke ich werde diese montage in meinen vereinsgewässern auf Schleie und karpfen eventuell auch aal testen. Aber zuerst hol ich mir dickere schwimmer.
    Im Weiher konnte ich noch eine schöne Bachforelle mit fast 40 überlisten und dann hatte ich meine 4.


    Natürlich hab ich noch mit meinem opa weiter untern den See und den lech befischt. das ist ok wenn man dann alles zurückschmeist. Gefangen haben wir nichts, aber das macht ja auch nichts ich hatte meine 4 ja schon.

  • Am Dritten Tag war ich fast nur im Lech angeln. Er war etwas klarer geworden aber die bedingungen waren trotzdem noch gut.
    Bis ca 14 Uhr habe ich mit meinem Bruder geangelt dann kam noch ein freund dazu. Zu Zweit haben wir eine schöne Regenbogenforelle mit 40cm und eine gute Bachforelle mit 37cm gefangen. Ich habe dazu ein Bild aber da ist mein Bruder drauf und der will sicher nicht hier online gestellt werden. Im Endergebnis kann man die Fische trotzdem sehen.
    Und wir hatten entweder das Lechmonster mit mindestens 70cm dran oder einen fetten Hänger. Im Lech ist das wegen der starken Strömung gar nicht so einfach zu sagen. Ich tippe trotzdem Auf einen Hänger da die schnur in tannen unter Wasser verheddert war. Natürlich kann das auch eine große Forelle gewesen sein die in die Bäume gezogen ist. Ich tippe trotzdem eher auf einen Hänger.
    Wir sind zu 3 durch den Lech und hatten wirklich Spaß. Natürlich ist das nicht ganz ungefährlich deshalb habe ich meinen kleineren kumpel an etwas heiklen stellen einfach durch den Lech getragen. Man das muss ausgesehen haben.



    Passiert ist nichts, das Risiko ist auch sehr klein, vor allem wenn man sich gut auskennt. mit ein wenig Übung sieht man wo es wie tief ist und wie schnell der Lech an der stelle ist. Einen schuh mussten wir trotzdem einbüßen. da kann man nichts machen.
    Ich habe die Jungs auch selbst fischen lassen. natürlich nur unter meiner Aufsicht. Mein Kumpel brauchte noch sehr viel Hilfe. er musste erst das werfen richtig lernen. Ich habe ihm gesagt wo er hinwerfen sollte und wie er reagieren soll wen etwas beißt. Es dauerte nicht lang da hatte er seine erste Forelle. Und so schlecht war die mit 34 cm für den Anfang gar nicht.


    Die hat er dann behalten wollen und dann hab ich ihm alles gezeigt, wie man sie ausnimmt und tötet. das hat er aber alles selber gemacht ich hab nur gesagt wie es geht. Das ständige werfen wurde dann beiden zu viel deshalb habe ich geangelt und angeschlagen und dann die Rute übergeben. Ich hab eh schon genug Fische gefangen mir macht das nichts. Und die beiden haben auch noch ihren Spaß. Nachmittags hatten wir unsere 4 Fische und mein freund musste heim er hatte noch was vor.




    Ich hab dann mit meinem Bruder noch weiter gefischt.
    Der lag aber am ende nur noch auf der Bank. Der ist zu spät ins bett und um 6 mit mir raus das war ihm wohl zu viel. Ich hab fleißig weiter gefischt und ein paar schöne noch gefangen. Die durften natürlich zurück.
    Und damit ging ein weiterer Wunderschöner tag am Lech zu Ende.


    Hier Das Endergebnis:



    Die Fische stimmen nicht ganz überein. Von den fischen die wir zu 3 gefangen haben habe ich teilweise gar keine Fotos. Stellvertretend dafür habe ich jetzt einfach mal Fische die ich gefangen und größtenteils zurückgesetzt habe eingefügt. Nicht das einer denkt ich verdoppel mein Limit einfach.
    Das Endergebnis ist aber das originale.

  • Und das beste kommt zum Schluss. Tag 4 ging zwar nur wenige Stunden steht den anderen Angeltagen aber um nichts nach.
    Nachdem wir 9 Tage in Kroatien waren sind wir nochmal 2 tage in Österreich gewesen um unser restliches zeug ab zu holen.
    Der Lech war braun den konnte ich wenn ich angeln gehen wollte also mal vergessen. Ich konnte am ersten Tag überraschenderweise an einer sonst eher schlechten Stelle (die war mal verdammt gut bis ich alle raus hab :lol: ) 3 fette Regenbogenforellen entdecken. Ich habe sie auf 40 bis 50cm geschätzt und eine war deutlich größer. Die Schätzung wird sich im nachhinein als Falsch herausstellen aber dazu später mehr.
    Die Regenbogenforellen waren auf der gegenüberliegenden Seite von der Stelle wo ich meine 60er Bachforelle fangen konnte. Gegen Abend sind die zwei "kleineren" dann durch das Rohr auf die Seite gewandert auf der ich die 60er gefangen hatte. Die Große hatte ich da nicht mehr gesehen.
    Nachmittags hatte ich bereits Karten für den nächsten Tag besorgt in der Hoffnung das sie einen Tag bleiben würden. Es sind ja Wanderfische.
    Der nächste Tag begann um 06:00 mit regen. Ich bin mit meinem Bruder trotzdem los. es war noch zu dunkel um Irgendwas zu sehen deshalb habe ich die stelle befischt an der sie gestern noch zu dritt waren. Bis auf eine Bachforelle mit 35cm die aufgrund hoher erwartungen an den tag zurück durfte ging aber nichts. Um 7 konnte man schon etwas sehen deshalb bin ich auf die andere Seite und habe gezielt eine der beiden großen angeworfen. Das war gar nicht mal so einfach da ich an der Stelle immer meine alten Köderfische entsorge und die dort lebenden Bachforellen alles fressen was ins Wasser klatscht. Aber die Regenbogenforelle war schneller. Ich rief meinem Bruder der an einem Unterstand kurz geschlafen hatte er solle den Kescher bringen. Als ich den Fisch dann an Land hatte konnte ich es Kaum glauben.


    Die hat doch locker 50cm.
    Sie hatte 53 um genau zu sein.


    Ich habe mich riesig gefreut aber die Laune von meinem Bruder war im Keller.
    ,,Was du hast die gezielt angeworfen? Du hast die vorher gesehen??? Wieso hast du mich nicht die Fangen lassen?!" hies es.
    Ich dachte zu dem Zeitpunkt noch das wäre die deutlich Größere von den dreien gewesen. Die müsste gestern abend wohl auch das Rohr passiert haben. Trotzdem habe ich ihm gesagt ,,da ist noch eine die ist genauso groß. das sind die zwei von denen ich dir gestern abend erzählt habe ich habe wohl die größe falsch eingeschätzt".
    Wir haben 10 Minuten auf der anderen Seite geangelt damit die "andere Große" ,die es zu dem Zeitpunkt in meinem Kopf gar nicht mehr gab, sich von dem schrecken erholt und wieder frisst.


    Wer das jetzt nicht verstanden hat, jetzt erkläre ich es nochmal konkret:
    Am Tag zuvor habe ich auf der einen Seite1 3 große regenbogenforellen gesehen. 2 waren gleich groß ich habe sie auf 40-45cm geschätzt. die dritte habe ich auf 50cm geschätzt. Die zwei "kleinen" habe ich am Abend zuvor auf der anderen Seite2 gesehen die große habe ich nicht mehr gesehen. Zu dem Zeitpunkt dachte ich da ich eine mit 50cm gefangen hatte das wäre die eine große. Und die gab es nur einmal. Ich habe meinem Bruder trotzdem gesagt da ist noch eine zweite mit 50 das er weiter angelt.


    Nach den 10 minuten sind wir wieder rüber. dieses mal hatte mein Bruder die Angel. ich habe mit Teig angefüttert um zu gucken ob noch eine Kommt. Und tatsächlich eine ähnlich große kam und fraß. Ab dem Zeotpunkt wurde mir nach und nach klar das ich die Größen völlig falsch geschätzt hatte. Mein Bruder konnte sie fangen. Und auch diese Regenbogenforelle hatte 50cm und die Schlechte Laune war vergessen.


    Ich war jetzt natürlich heis auf die größere von den dreien. Wenn die zwei gleich großen beide 50cm hatten, dann hatte doch die Große locker 60?! Eine aufregende jagd nach der riesenforelle begann. Der Bach in dem wir die 2 gefangen hatten ging noch gut 400m weiter bis er in den See mündet. vielleicht ist sie ja auf der Strecke. Wir konnten aber keine sehen. der Bach ist sehr stark zugewachsen einige stellen sind komplett zu. Vor so eine stelle warf ich aus langeweile meinen Köder. Dann kam auf einmal eine fette regenbogenforelle raus und hat genüsslich meinen köder gefressen. Wir beide standen extrem aufgeregt und völlig hyperaktiv daneben und haben zugesehen wie sie das ding gefressen hat und geschluckt hat. Mei bruder hat schnell den kescher geholt und wir hatten eine weitere riesige Regenbogenforelle mit 52cm gefangen.


    Man waren wir glücklich. das glaubt uns doch keiner.


    da war es so ca 8uhr um 12uhr musste mein bruder daheim sein weil meine mutter an dem tag noch zurück nach deutschland wollte. Ich hatte vor noch ein paar tage zu bleiben und mit dem zug heim zu fahren. Aber nachdem es so gut lief musste ich nicht noch weiter angeln also habe ich mich entschlossen auch zu fahren. Aber zuerst sind wir heim und haben die Fische meinem Opa gezeigt. Der war wieder völlig aus dem Häuschen denn sowas ist für das revier absolut nicht normal. Eine mit 50cm ist schon absolute ausnahme. Ich kenne Fischer die wohnen in Pflach und gehen dort seit jahren angeln. Und deren größte forelle hatte teilweise nur 45cm.
    Ich habe mein zeug gepackt und nochmal was gegessen und mein Bruder hat sich selber irgendwie beschäftigt. mein opa wollte aber genau wissen wo das war und er wollte auch nochmal da hin. Also sind wir nochmal los. Mein Opa ist zu Alt um die strecke wo ich die gefangen habe zu begehen man muss teilweise auf alle viere um vorwärts zu kommen. Also konnte ich es nicht lassen und bin nochmal alleine rein. Ich habe nicht mehr viel erwartet und ich hatte nich viel zeit also habe ich mich etwas zu schnell bewegt und eine forelle bachabwärts gescheucht. Eine regenbogenforelle. Eine große regenbogenforelle. Die war ähnlich groß wie die anderen. Ich hab mich gefragt was den jetzt los ist und bin ihr in sicherem abstand hinterher. Unter einem busch machte sie halt. Da stand sie dann am grund und ich hab sie durch die büsche beobachtet. Sie sah nicht sehr verschreckt aus also hab ich ihr erstmal teig reingeschmissen. Und tatsächlich, sie hat gefressen. Zack war auch mein Köder im wasser. Den hat sie auch gefressen. Ich war von dem Moment an dem ich sie gesehen habe mal wieder völlig aufgerregt. Den ersten anschlag habe ich versemmelt beim zweiten hing sie. Der drill und die landung verlangten mir im zugewachsenen steilufer einigegs ab und ohne meine langjährige erfahrung (immerhin geh ich schon 10 jahre angeln) hätte ich die nicht gekriegt. Damit war mein Limit voll. Ich bin heim und habe endgültig zusammengepackt. Ich habe nochmal alles fotographiert, das glaubt mir sonst keiner. 4 Regenbogenforrellen in ein paar stunden und davon alle mit mindestens 50cm. Das wird nie wieder so erlebt bzw gefangen werden. nicht in diesem Revier. und mit diesem Urlaub steige ich nun endgültig auf zu einem der besten angler in dem revier. ich sage nicht der beste es gibt noch andere die gut fangen, aber ich bin schon verdammt weit oben.


    Mein Opa verstand die welt nicht mehr und ich genauso wenig.
    Naja das war der letzte Angeltag in österreich für diesen Sommer.

  • Mach ich mach ich. Aber wenn ich dann vor dem regal stehe sind da so viele und ich weis gar nicht welche ich nehmen soll und am ende nehm ich eh wieder die falsche :lol:
    Egal, das dauert eh noch bis ich wieder einkaufen geh. Wobei die tante bei meinem letzten einkauf mir meinen kescher nicht eingepackt hat. gezahlt und ncht bekommen. Was soll man machen, wie soll ich das beweisen.

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