• Hallo zusammen,


    aktuell möchte ich mir ein Fangbuch zulegen/erstellen/führen. Auf Anhieb habe ich aber noch nichts gefunden, was mir zu 100% zusagt. Deshalb meine Frage an euch: Was für Fangbücher nutzt ihr? Digital oder auf Papier? Welche Daten sind für euch wirklich wichtig für die Praxis? Habt ihr mal zwischen Fangbuch-Arten gewechselt? Was könnt ihr empfehlen?


    Wer mag, natürlich gerne mit Bildern! :dance:


    Schonmal Danke für die Mühen!

  • Ich nehm klassisch Papier. Von Kosmos gibt es eins da hast n paar Jahre was von wenn du nicht grad 340 Tage im Jahr angeln gehst.
    Ich trag mir eigentlich nur folgendes ein:
    - Datum
    - Gewässer
    - Fischart
    - Größe
    - Köder
    - Außentemperatur
    Auf Sachen wie Wind etc verzichte ich bewusst, da ich dann angeln geh wenn es meine Zeit erlaubt und nicht dann wenn das Wetter vermeintlich optimal ist.

  • Ich hatte über die Jahre immer einen Block im Handschuhfach vom Auto liegen, auf dem ich mir die für mich wichtigen Eckdaten notiert habe, immer direkt nach dem Angeln.
    Diese Daten waren


    Datum / Angelplatz/ Fang / Wasserstand und Tendenz/ Uhrzeit/ Angeldauer.
    Nach einiger Zeit (mit mobilem Internet) habe ich die Daten noch um Mondphase und Wassertemperatur ergänzt. In unregelmäßigen Abständen hab ich das dann am PC in eine Excel-Liste übertragen und so im Laufe der Jahre ordentlich Daten gesammelt.


    Angeschaut habe ich mir die Daten genau einmal-nämlich um am Saisonende zu schauen, wie denn die Fänge so waren. Mit den Jahren wusste ich nämlich sehr genau, wann ich wo hingehen muss, wo sich die Fische aufhalten - angeeignete Gewässerkenntnis, die auch ganz ohne Fangbuch geht.


    Deshalb sammle ich jetzt keinerlei Daten mehr.

  • Ich führe kein Buch über meine Fänge. Das habe ich als Kind gemacht und die Daten haben mich nicht wirklich weitergebracht. Daher habe ich es nach 2 Jahren eingestellt.

    Ich suche immer alte ABU Angelrollen, Kartons und Papiere sowie Werbematerial.
    Ich freue mich über Angebote aller Art per PN oder Mail. Danke

  • Ich glaub das geht den meisten hier so. Man muss dann ans Wasser wenn die Zeit es zulässt. Daher geb ich nicht viel auf Mondphasen, Windrichtung usw. Wenn man dann schneidert ist es halt so, dafür war man draußen und konnte ein Stück weit vom Alltag abschalten.

  • Also den praktischen Nutzen von Fangbüchern sehe ich für mich eher skeptisch. So viel Fisch kann ich in meinem Leben glaube ich nicht mehr fangen, daß ich mit den gesammelten Daten z.B. eine zutreffende Aussage über die Erfolgswahrscheinlichkeit bei leichten Nieselregen und einer Temperatur von 18°c im April auf Barsche in Gewässer XY mit Gummifisch YZ treffen kann. :p


    Will ich aber auch gar nicht so wirklich. Wie Gerd aus Ferd geschrieben hat, kann man glaube ich intuitiv und aus Erfahrung heraus relativ präzise Aussagen treffen.Ich seh in dem Fangbuch eher eine Möglichkeit sich zu erinnern.

  • Da haste ja auch recht - ab ans Wasser so oft Du kannst.
    Aus meiner 'Erfahrung' weiß ich allerdings für meinen Bach, dass ich den derzeit nicht aufsuchen muss, weil sich die Fische bei dem vorherrschenden Wasserstand und der Wetterlage ganz ganz weit weg verzogen haben - die Winterlager kann man nur vom Boot aus befischen und fürs Belly bin ich im Moment einfach zu bequem. Es gibt zwar noch ein paar Plätze, wo man den ein oder anderen Zander fangen kann, aber tolle Angelei ist das dann nicht. Dort müsste man dann im Dunkeln aufschlagen und fischen.


    Das würde man auch aus meinem Fangbuch rauslesen können, aber wie gesagt - das ist inzwischen alles in einer Gehirnschublade geparkt.

  • Das Gefühl habe ich auch.
    Ich führe zwar ein Fangbuch und les mir das gerne mal durch, aber die Erkenntnisse die man daraus gewinnt merkt man sich auch so.
    Trotzdem werde ich es weiter führen und mir ein zweites kaufen wenn es voll ist.
    Allerdings konnte ich rausfinden das ich bei Ostwind auch schon gut gefangen habe. Wenn man das dann Vereinskollegen berichtet wird man aber nur ungläubig angeguckt.


    Wie wäre es denn wen jeder mal seine Erfahrungen zu den Hauptfischarten postet und dann kann man vergleichen und dazulernen?

  • Wer immer nur ein Gewässer zum beangeln hat,kann sich optimale Fangbedingungen merken.
    Bei uns in der Elbe verhalten sich die Fische anders,wie im Kiessee nebenan und in der alten Tongrube im Wald wieder anders.
    Ich führe Fangbuch seit meiner Jugend auf Papier.Der schöne Nebeneffekt sind die Erinnerungen ,welche beim blättern aufkommen.
    Auf 20 Jahre zurück merkt man sich sonst nur große Erfolge o. Reinfälle und die schönen Nächte am Lagerfeuer mit einem kleinen Aal
    werden vergessen.

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