Pro & Contra, unsere Schnüre sind zu dünn

  • Zitat von Gerd aus Ferd

    Ohne Worte :


    Vielleicht, lieber Gerd, blätterst Du einfach noch einmal ein bisschen zurück und guckst Dir an, wer damit angefangen hat. Nicht ich. Aber wenn man mir blöd kommt, gibt es die passende Antwort im gleichen Stil.


    Das unterbindest Du nämlich nicht. Mir ist schon klar, warum nicht.

  • Zitat von KarpfenanglerXP

    Dieses Forum ist doch nicht zum streiten gedacht. Die Beleidigungen könnt ihr euch doch zu der jeweiligen Personen denken, aber nicht schreiben, so das diese Streiterei nie aufhört.


    Hallooooo!!
    Da hat er ja sowas von recht..!!


    heiner; wie kommst Du denn darauf daß Du in irgendeiner Weise feiner fischst als wir :shock: .
    Das könntest Du mit deinen Geräten doch garnicht :roll:
    Zeige mir mal wie Du einen großen Döbel in einem kleinen Fluß fängst.... .
    Oder 3lbs Rotfedern an der 4er Rute... .
    Oder 100lbs Wahoo an der 12lbs Ausrüstung.. .
    Immer nur Hecht Hecht Hecht.... .


    Im Grunde wären deine Beiträge sogar recht gut, wenn da nicht dieser absolutistische Anspruch wäre - so eine Art Herrenmenschen - Attitüde... .
    Schade!
    Petri

  • Ging ja um den Trend zu immer dünneren Schnüren wenn ich mich recht entsinne nicht wahr? ;)
    Ich hab ja schon geschrieben das ich lieber etwas dickere Schnüre fische als zu dünne. Zum Beispiel hab ich auf meinen Ruten für Aal, Plötze, Schleie, Zander und Co. eine 0,35er mono Schnur drauf, auf meinen Welsrollen ist 0,60er Geflechtschnur.
    Ja viele werden jetzt bestimmt denken dass 35er monofil für Plötzen und so doch etwas sehr dick ist, aber ich fühl mich damit einfach auf der sicheren Seite und muss keine Angst haben wenn doch ma was andres als der Zielfisch den Köder nimmt.
    Daher lieber etwas grober als zu fein {ß*# und einen Unterschied zu Fängen konnte ich auch nicht bemerken, da mein Angelpartner meist 25er mono fischt.

  • Na bei deinem Gewässer würde ich aber auch jederzeit mit ner Schleie rechnen und die fressen nun mal das selbe wie die Rotaugen... nur das sie ganz anders kämpfen.


    Gut ich fische gezielt auf Weißfisch an meiner Bolo nur ne 25er allerdings fisch ich auch in Strecken wo so gut wie keine Hindernisse vorkommen und die Beifänge selten sind.


    Was ich aber noch für viel wichtiger halte, ist seine Schnur zu kontrollieren! Viele scheuen sich ja davor 10 Meter einfach mal von der Rolle zu schneiden aber es ist halt einfach ab und an nötig. Gerade in Gewässern mit Steinen und Muscheln. Lieber immer mal ne neue Schnur kaufen als Schnurbruch beim Traumfisch oder?


    Mal Hand aufs Herz, wer prüft seine Schnur regelmäßig und in welcher Länge?

  • Bei mir ist es von der Methode abhängig. So verwende ich zum Vertikalen auf Zander ein 5-Kilo Geflecht und bin am liebsten alleine im Boot. Die Kollegen verwenden meist 7-Kilo und mehr. Die dünnere Schnur hat hier den Vorteil, dass ich schneller fahren kann, ohne die Kontrolle über den Köder zu verlieren. Anders sieht es beim Wurfangeln im Rhein aus. Die Kollegen verwenden die selbe Schnur, ich greife eher zu stärkerem Geflecht. Wenn es ans Stippen geht ist es mir schon oft passiert, dass der Tandempartner mit 0,08er fängt, während ich mit 0,12er oder 0,10er Vorfach keine Bisse bekomme. Vorfach gewechselt und schon läuft es besser. Das liegt aber- denke ich- nicht an der Sichtigkeit, sondern daran, dass der Köder natürlicher treibt. Sicher gibt es den Trend/Wahnsinn immer hin zu leichterem Material, deshalb stimme ich mein Gerät so ab, dass das Gerät dem größten Exemplar der beangelten Art stand hält.

  • Und was haltet Ihr von der Berkley whiplas blaze? Die hat beim Durchmesser von
    0,06 mm eine Tragkraft von 10,60 kg was eine normale Geflochtene bei ca. 0,15 mm hat. Ich hab nicht vor die zu kaufen, aber mich würde es interessieren, ob man mit der genau so gut umgehen kann, als eine dickere (normale) Geflecht?

  • Die Tragkraft bzw der Durchmesser müsste erst mal geprüft werden.
    Geflochtene lässt sich zusammendrücken, deswegen sind die Durchmesserangaben bei den meisten Schnüren unrealistisch.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die whiplash doppelt so stark ist wie eine andere, schließlich bestehen sie aus dem gleichen Werkstoff.

  • Gerd Also die Durchmesser bei den Vorfächern sind schon sehr heftig! Wobei natürlich auch die Qualität ne Rolle spielt. Zum Beispiel beim Fliegenfischen, fisch ich ausschließlich Stroft Vorfachmaterial und es trägt einfach wesentlich mehr wie andere Marken. Aber dennoch wäre mir 0,08 und 0,10 doch eindeutig zu dünnm gerade beim Stippen den Brassen sind ja meistens da.


    Die Berkley Schnur kenne ich nicht, aber ich vertraue der Angabe aber auch wirklich nicht. Hört sich im ersten Moment nach nem guten Werbetrick an.

  • Im Internet liest man auch nicht viel Gutes über Whiplash-Schnüre.
    Bei unserem Angelgerätehändler bekomme ich die KG Strong für 10 € für 150 m,
    aber ich benutze sie nicht mehr, weil mir einfach zu viele Fische ausgeschlitzt sind.
    Fürs Hecht- und Karpfenangeln benutze ich 0,35er Mono, für Friedfisch 0,27, Weil ich schon ein paar mal schöne Fische verloren habe. Es ist mir auch egal, ob ich zwei 10cm Rotaugen mehr oder weniger fange. Aber die meisten in dieser Größe sind sowieso ziemlich unvorsichtig.
    Was bringt es mir, wenn mein Traumfisch mit einer 0,08er Mono zwar beisst, ich ihn aber nicht landen kann?

  • Ein Rotauge ist beim Stippen mit entsprechenden Gummizug und Gefühl mit einem 0,08er Vorfach sicher zu landen, auch wenn es 3 Kilo hat. Deshalb schrieb ich ja: Mein Gerät ist auf das größte Exemplar der befischten Art abgestimmt. Sicherlich besteht die Möglichkeit, dass eine ordentliche Brasse oder gar ein Karpfen beißt, aber das Risiko nehm ich in Kauf. Dass der Fisch ausschlitzt, abreißt oder am wahrscheinlichsten der Haken aufbiegt, gehört (leider) dazu.

  • Naja aber sollte man nicht das Gerät so auslegen das auch zumindest die realistische Chance besteht einen Brassen usw landen zu können?


    Ich denke halt noch so, lieber weniger fangen aber dafür auch alles sicher landen können als zu wissen das irgendwo ein Fisch rumschwimmt der paar Meter Schnur von mir hinter sich herzieht?

  • Einen Abriss wird man nie zu 100% ausschliessen können. Bei keiner Angelart und egal wer der Angler ist. Dieses Restrisiko bleibt immer.


    Bei einigen Angelarten ist das natürlich für den Fisch schlimmer, als bei anderen. Ein Hecht wird einen ordentlichen Spinnköder mit Drillingen sicher schlechter "verdauen", als ein Brassen einen 14er Einzelhaken mit 10 cm Vorfach hinten dran.


    Was man aber durchaus bleiben lassen kann, ist übertrieben leichtes Gerät zu verwenden. Wenn ich weiß, dass es viele solide Hechte gibt, die sich zu bestimmten Zeiten gerne ganz kleine Köder nehmen, dann muss man nicht unbedingt zu dieser Zeit mit der 7 gr. Rute und spinnwebenfeinen Schnüren antreten. Und auch nicht mit Wintergerät auf Rotaugen fischen, wenn man weiß, dass die größeren Satzer extremen Kohldampf schieben und auf alles beissen. Man ist kein besserer Angler, nur weil die Schnur dünner ist, als bei den Kollegen!


    Bei allem "Kräftig? Ja ich sowieso!" Getöse sollte man aber bitte die Begriffe nicht durcheinander bringen. Fein fischen ist eine Sache. Sensibel fischen eine ganz andere, die die erste nicht zwangsläufig voraussetzt.

  • Ich muss Andal recht geben, sehr gute Gesprochen.
    Ein Risiko ist wirklich immer da und man kann nur versuchen es zu minimieren und möglichst klein zu halten.


    Aber ansonsten wirklich wahr, kontrolliert ihr den nun eure Schnüre und wie oft? Auf welcher Länge?

  • Eigentlich vor jedem Angeln, wenn die Ruten neu montiert werden, aber nur die ersten 2-3 Meter, kann man bei 35-40er mono ganz gut erkennen, wenn soweit alles gut ist gehe ich davon aus, daß der Rest auch noch gut ist.
    Mehr schneide ich meist nur ab, wenn ich nen Tüdel habe oder Hauptschnur z.B. wegen Muschelbank beschädigt ist.

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