Key West: Cudas & Ceros

  • Um 8 Uhr am Morgen abfahrt von der Marina von Almost There Charters. Wir fahren eine halbe Stunde bis der Captain das erste Mal den Anker auswirft. Chum-Bag ins Wasser, ein paar Ruten mit toten Köderfischen auf den Grund und dann mit lebenden Pinfish an der freien Leine neben dem Boot auf Cobia fischen. Doch nach ein paar Minuten ist der erste Köderfisch mitsamt dem Haken Weg, ohne dass jemand einen Biss gespürt hat. Das geht noch ein paar Mal so, bis ich endlich einen Fisch hake. Barrakuda. Jetzt wissen wir wohin die ganzen Köder verschwunden sind.



    Als nächstes spüre ich einen Biss an der Grundrute, doch der Fisch bewegt sich nicht. Ich will die Schnur schon abreißen, weil ich glaube am Grund festzuhängen, aber dann bewegt sich doch etwas. Also Kampfgurt umlegen und los gehts. Es wird Leine von der Rolle gezogen, dann kann ich wieder ein paar Meter zurückkurbeln. So geht das ungefähr 15 Minuten.



    Dann sehe ich das erste Mal etwas im Wasser schimmern. Es sieht ziemlich seltsam aus, und ich sage: entweder ein Rochen, oder eine Schildkröte. Der Captain hat es auch gesehen, doch er glaubt einen großen Grouper gesehen zu haben. Nach weiteren 10 Minuten kommt das Etwas erneut nach oben, und diesmal sehen wir es genau - eine Schildkröte, die ich irgendwo seitlich gehakt habe.



    Ich probiere dass ich sie an die Oberfläche kriege, doch es fühlt sich so an als ob sie noch lange nicht müde ist, also reißen wir die Schur ab.
    Mein Vater fängt noch einen Barrakuda, aber sonst tut sich nichts mehr, außer in paar kleinen Snappern am Grund, also Standortwechsel.
    Am nächsten Platz fange ich kurz hintereinander zwei Goliath Grouper, und wieder verschiedene Snapper.




    Der Chum hat einen Schwarm Ballyhoos angelockt, und der Captain fängt ein paar mit dem Casting-Netz um sie später als Livebait zu benutzen.
    Am Nächsten Ankerplatz sehen wir einen Vogelschwarm und darunter raubende Fische. Wir legen einen Ballyhoo an der Luftballonrute aus. Kurze Zeit später hören wir auch schon wie Schnur von der TLD abgezogen wird. Ich schnappe mir die Rute und fange eine kleine Cero-Mackerel.



    Ein paar Minuten später das gleiche, nur dass die Makrele deutlich größer ist.



    Dann gehen noch zwei Jack Crevalle und ein Bar Jack auf Köderfische am Grund.





    Kurz bevor wir fahren kriege ich noch einen Biss auf der Luftballonrute. Es läuft keine Schur ab, aber dort wo der Ballyhoo sein sollte steht bewegungslos ein silberner Balken im Wasser. Einkurbeln, anschlagen, dann kommt leben in die Sache. Die Schnur beginnt schnell zu laufen, und ein Barrakuda schießt aus dem Wasser. Ein paar Minuten später hab ich ihn beim Boot. Der Captain schätzt ihn auf 30lb, mir kommt er aber etwas kleiner vor.

  • NEID !!!
    Will auch !!!


    Diese Fische seien dir gegönnt.
    Dickes Petri zu den Fischen.


    Macht doch bestimmt nen riesen Fun solche Fische zu fangen.
    Is mal ein anderes Kaliber im Gegensatz zu den Fischen de man in Österreich/Deutschland fängt !!!

    Wir müssen eindeutig aufhören so wenig zu angeln !!!


    P.S.: Diese Info wurde auf 100% recycelten Datensätzen geschrieben und ist nach der Löschung sämtlicher Buchstaben und Zahlen erneut verwendbar.

  • Das sind Berichte und Fotos, die man gerne öfter lesen und betrachten möchte.
    Petri heil Euch Beiden!


    ... und danke für diese (beiden) Stories :clap:

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