Passable Rotfeder?

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Passable Rotfeder?

Beitragvon meindl » 02.08.2009 - 2:34

Hi,

ich kenn mich nicht so mit dem Viechzeug Rotaugen und Rotfedern aus da mich die normal nur als KöFi interessieren. Kann sie zwar unterscheiden aber das wars dann schon :-).

Heute am See habe ich auf ein Madenbündel eine Rotfeder ( durfte wieder schwimmen wie fast jeder Fisch bei mir ) mit ca. 27 cm. gefangen. Muss aber noch genau schauen weil ich ein Handyfoto gemacht habe mit einem zollstock daneben. War schon fast dunkel und ich wollte den Fisch so schnell es geht wieder entlassen. Denke ich habe mich aber nicht verschaut mit den 27 cm.

27 cm. bei einer Rotfeder ist doch schon fast als "kapital" ;-) zu bezeichnen oder?

Lad morgen mal das Bid vom Handy auf den PC und stells ein.



Gruß!
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Beitragvon Onkel Tom » 02.08.2009 - 8:23

Ist schon nicht schlecht meindl, aber ich denke da geht noch einiges mehr. Gerade in der kalten Jahreszeit kannst du richtig große Rotaugen erwischen. Diese werden glaube ich auch etwas größer als Rotfedern.

Mein persönlich größtes Rotauge ging mir vor ein paar Jahren an eine 7 Meter Stippe. Es war genau 39 cm groß und so schwer, dass ich sie stranden musste, weil ein raus heben nicht mehr möglich war.
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Beitragvon meindl » 02.08.2009 - 9:51

Hi Tom,

hat mich auf jeden Fall gefreut auch wenn das mal überhaupt nicht mein Zielfisch ist.

Konnte innerhalb einer 1/2 h. 3 St. von über 20 cm fangen. Nur die eine war deutlich größer als die anderen.

Werd heute noch mal losfahren zu dem See. Habe nämlich recht grosszügig angefüttert an der Stelle obwohl ich davon ansich nicht so viel halte. Da gingen schon einige Hand voll Frolic, Mais und Teigknödel ins Waser. Vielleicht ist das mittlerweile auch bis Meister Carp vorgedrungen :).


Gruß


Edit:
Wird wohl doch nix, Wetterbericht sagt derbes Unwetter den ganzen Tag :cry:.
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Beitragvon Onkel Tom » 02.08.2009 - 10:10

Das Wetter ist erbarmungslos, nur das es bei mir heute das andere Extrem gibt. Ich wollte doch eigentlich mit dem Boot raus, um Hechte zu fangen, doch bei 33 Grad, ohne Wolken am Himmel und absolut keinen Wind, habe ich es mir doch anders überlegt. Ich habe keine Lust zu verbrennen, mal ganz davon abgesehen, dass es kein Hechtwetter ist.

Wenn du mal gezielt große Rotaugen fangen willst, dann versuche es ruhig mal im Herbst oder sogar Anfang Winter. Es wird zwar schwieriger die Fische zu finden und man darf nicht mehr so viel füttern, aber dafür steigen die Chancen auf "große Winterplötzen", wie sie bei uns heißen.

Vielleicht schaut ja Andal hier noch mal rein, er kann dir bestimmt auch noch einiges dazu schreiben.
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Beitragvon meindl » 02.08.2009 - 11:08

Du Weichei! ;-)

Da nimmste ne Sonnencreme, 2 Flaschen Wasser, ein Handtuch und ne Badehose mit, ziehst dich leicht an und wenns zu heiss wird springste mal zwischendurch in den See und kühlst dich ab :-).
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Beitragvon meindl » 02.08.2009 - 11:26

Ok muss mich schämend in die Ecke verziehen, in der "Euphorie falsch auf den Zollstock geschaut :cry:.

Der Fisch hatte nur ca. 23 cm. mit gutem Willen aber trotzdem ist er schön oder? ;) War zumindest meine größte Rotfeder bis jetzt ;).

Bild
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Beitragvon Onkel Tom » 02.08.2009 - 11:28

Nix Weichei, nur jemand, der mal eben auf die schnelle eine "Kosten-Nutzen-Analyse" durchgeführt hat. 8) :lol:

Soll heißen, dem Gewässer ist schon bei guten Bedingungen sehr schwer ein Hecht zu entlocken und die momentanen Bedingungen sprechen einfach für 8 Stunden angeln ohne Fischkontakt. Nichts desto trotz werde ich mir jetzt meine Wathose schnappen und es genau an diesem Gewässer vom Ufer aus versuchen. ;)
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Beitragvon meindl » 02.08.2009 - 11:34

Ich würd mal bei dem Wetter ein paar Würfe in der Nähe von Schilf/Seerosen mit Popper riskieren!
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Beitragvon Onkel Tom » 02.08.2009 - 14:14

Das habe ich gemacht! Es kam aber wie vermutet, einfach nichts zu holen bei diesen Bedingungen.

Es war heiß in der Sonne und im Schatten stachen die Mücken. Das Kraut hat nun den Höhepunkt des Jahres erreicht und vom Ufer ist es fast unmöglich vernünftig zu "spinnen". Selbst Spinnerbaits und Softjerks sind bei diesen Massen an Hornkraut machtlos.

Ich habe allerdings recht viele große Rotaugen mit der Polbrille beobachten können und dazu noch zwei kleine Spiegler...
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Beitragvon meindl » 02.08.2009 - 14:38

Mich fu..t das ab mit dem Wetter schon wieder! :-(

Würd so gerne ans Wasser aber bis Mittwoch ist bei uns mal wieder Dauerregen angesagt.
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Beitragvon Maffong » 02.08.2009 - 15:26

Bei uns am Gewässer wäre das Wetter von dem Tom erzählt perfekt für Rotfedern, da ich sie ausschliesslich bei knallender Sonne gefangen habe. Häufig haben sie dort 25cm meine grösste war allerdings echt 27cm gross. Was mir allerdings aufgefallen ist, ist das die Hälfte der grossen Rotfedern hechtspuren aufwiesen. Meistens war da ein "halbkreis" um den Schwanzansatz zu sehen, auf dem alle Schuppen fehlten die Haut aber wieder verheilt war...
Schaut doch mal vorbei: http://stickbugdiver.blogspot.com/

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Beitragvon Kai S. » 02.08.2009 - 18:33

Onkel Tom hat geschrieben:Nix Weichei, nur jemand, der mal eben auf die schnelle eine "Kosten-Nutzen-Analyse" durchgeführt hat. 8) :lol:


Das kann man beim Angeln nicht machen :evil:

Ne, da gab es letztens eine wilde Diskussion in einem Forum das sich aufs Friedfischangeln spezialisiert hat. Da meinten diejenigen die immer nur beleidigen, stänkern und viel Blödsinn schreiben, das Angegerätehersteller keine Kosten/Nutzenanalysen machen wenn sie planen zu welchen Fischen sie z.B. ihre Mannschaften schicken und zu welchen nicht wenn das Budegt nicht für alle reicht. Auch wollten sie nichts einsehen, dass sowas wie du als Beispiel genannt hast auch eine Kosten-/Leistungsrechnung ist.

War echt lustig wie sie immer wieder beteuert haben das sie keine Kosten-/Leistungsrechnung machen beim Angeln. Selbst das Beispiel Kosten = Freundin/Frau ist stinkesauer weil man Angeln geht vs. Leistung = ein Tag Angeln gehen, überzeugte sie nicht das sie selbst sowas unbewusst dauernd machen.

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Beitragvon Onkel Tom » 02.08.2009 - 20:04

Das war bei meinem Post auch ehr spaßig gemeint!
Diesen Begriff benutzte ich in Anlehnung zu meinem Beruf, da ich dort recht oft von so etwas gebrauch mache.

Aber im Ernst, Angeln soll Spaß machen und dazu gehört bei mir eben auch, dass ich mich dabei erholen kann UND das ich eine realistische Chance auf wenigstens einen Fisch habe. Das war nun mal heute nicht gegeben und somit blieb das Boot eben doch trocken. Ist aber gar kein Problem, ich weis schließlich, dass "meine" Zeit noch kommt.
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Beitragvon Kai S. » 03.08.2009 - 16:26

Mir war klar das es spaßig gemeint war.
Aber es steckt schon eine tiefe Wahrheit dadrin was du gesagt hast, troz des Scherzes. Das bedenken nur viele nicht.

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Beitragvon meindl » 04.08.2009 - 9:09

Onkel Tom hat geschrieben:Das habe ich gemacht! Es kam aber wie vermutet, einfach nichts zu holen bei diesen Bedingungen.

Ich habe allerdings recht viele große Rotaugen mit der Polbrille beobachten können und dazu noch zwei kleine Spiegler...


Schade das nichts ging aber so ist das halt. Manchmal müht man sich ab und es geht absolut null aber das nächste mal rappelt es evtl. schon beim ersten Wurf :). Das ist halt das "Leid" der Petrijünger.

Hättest am Sa. bei mir dabei sein sollen. Habe einen neuen See getestet und war an so einer kleinen Bucht die rundherum mit Schilf verwachsen ist und wo ich immer wieder Fische springen und rauben sah. So 20 m. weg direkt in dieser "Schilfbucht" konnte ich auch einen Hecht ausmachen der direkt unter der Oberfläche raubte. Ich war allerdings nur auf Karpfen aus an dem Tag und hatte keine Kunstköder usw. dabei. So wie ich dich einschätze hättest du den bestimmt in 10 cm. auf die Flossen gelegt :lol:. So ne Polbrille muss ich mir jetzt auch endlich mal holen. Sieht man da tatsächlich ohne Spiegelung bis zum Gewässergrund?
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