Der Monsterfeeder

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Der Monsterfeeder

Beitragvon andal » 21.03.2009 - 20:05

Der Monsterfeeder

Vorab, die Sache ist noch nicht erprobt, scheint mir aber sehr funktionell.

An meinem neuen Flussrevier, der unteren Ahr haben wir ein Posenangelverbot, um das Mistwurmfischen auf Salmoniden auszuschließen. Das ist halt so und es ist vernünftig. Grundangeln ist aber auf der Strecke uneingeschränkt erlaubt.

Der angesprochene Bereich mäandert stark, hat tiefe Züge in den Außenkurven, liegt sehr ruhig und abseits begangener Weg, wird nur von uns wenigen Vereinsmitgliedern befischt und hat vor allem mit sehr kräftigen Döbeln und Barben aufzuwarten.

Konventionelles Feedern scheint mir dort nicht das Mittel der Wahl zu sein und auch eine Anfütterung mit Futterballen dürfte auf Dauer zu viel Störung am Platz verursachen. Darum möchte ich den Monsterfeeder ausprobieren.

Dazu wird ein Zwiebelsack herhalten müssen. Den werde ich mit Ballen von sehr bindigem Feederfutter, grob zerkleinerten alten Brötchen, verklebten Maden und Rotwürmern, sowie einigen Steinen füllen. Das ganze kommt dann an einem Strick an den Anfang des Zuges. So glaube ich, kann man den Radau auf ein Minimum beschränken und hat trotzdem einen stetigen Strom an Anfutter.

Es müsste schon saudumm hergehen, wenn das nicht hinhauen sollte!
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon JuliFisch » 21.03.2009 - 20:15

Was du alles für Ideen hast,
das ist wirklich unglaublich, aber es hört sich dennoch sehr einfach und plausibel an :D

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Beitragvon Graubarsch » 21.03.2009 - 21:10

Wenn möglich, mache bitte von der ganzen Aktion einige Photos.
Das will ich sehen, nicht ob dieses Vorhaben hinhaut, sondern wie es hinhaut.
Bin mal gespannt.
"An einem stillen, ruhigen See, ist der Himmel ein Stück grösser."

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Beitragvon Gerd » 22.03.2009 - 7:39

Andal-meinst Du nicht, dass Du da mit Kanonen auf Spatzen schießt ? Ein solch dauerhafter Futterstrom sollte die Fische recht schnell sättigen und dennoch nicht versiegen. Ich würde eher zu einer "anständigen" Anfangsfütterung tendieren und den Platz durch einschießen von Maden, Pellets oder Castern am Laufen halten. Gerade zu viel Trockenfutter macht die Fische faul, bei Köderkostproben hingegen bleiben sie aktiv auf der Suche und können mit rollendem Bodenblei schön aktiv befischt werden.
Hätte ich einen Weinberg, ich würde ihn 'Hang zum Alkohol' nennen

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Beitragvon andal » 22.03.2009 - 8:15

Versuch macht kluch... :!: ;)
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon Gerd » 22.03.2009 - 8:53

Wohl wahr.
Hätte ich einen Weinberg, ich würde ihn 'Hang zum Alkohol' nennen

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Beitragvon reverend » 22.03.2009 - 14:41

Na, pass bloß auf, dass dir die Pfälzer nicht einen neuen Spitznamen verpassen:

Monsterfeederbayer oder Zwiebelsack-Anderl.
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Beitragvon andal » 22.03.2009 - 14:56

Wieso die Pfälzer? Die Pfalz ist doch ganz wo anders.
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon Graubarsch » 22.03.2009 - 15:08

Fer e Pälzer iss soj Palz, de Middelpunkt uff de Welt.
Unn wonns soj muss, ongeln mär a mirrm ondal sojm Zwiwwelsack.
Iwerischens war Bayern a emol e Däl vunn de Palz. Orre umgekehrt.
Unn de bayerisch Moler Slevogt,hott am liebschde in de Palz gelebt unn gemolt. Im Pälzerwald hoore a die Wildsäu dodgschoss,ob er geongelt hat wääs isch net.
(Pfälzisch als neue Fremdsprache, könnt ihr bei mir gerne erlernen.)

Petri.
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Beitragvon reverend » 22.03.2009 - 15:27

andal hat geschrieben:Wieso die Pfälzer? Die Pfalz ist doch ganz wo anders.
[schild=5 fontcolor=008000 shadowcolor=C0C0C0 shieldshadow=1]Uuupps![/schild]

Stimmt.

Also: die Rheinländer bzw. Eifeler
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