Barben im Rhein

Moderatoren: Valestris, Derrik Figge, Onkel Tom, Moderatoren

shilo
Zander
Zander
Beiträge: 249
Registriert: 28.01.2009 - 6:39
Wohnort: nrw

Barben im Rhein

Beitragvon shilo » 01.02.2009 - 13:13

Ich fische im Bereich Meerbusch Krefeld mit stark schwankendem Erfolg. Verschiedenste Methoden und unterschielichste Köder brachten bisher nicht den erhofften Erfolg. Letztes Jahr war es besonders bescheiden. Es gelang mir nicht Barben an den Futterplatz zu locken oder gar einen Schwarm zu halten. Bin für jeden Tipp dankbar.

Benutzeravatar
JuliFisch
Hecht
Hecht
Beiträge: 4936
Registriert: 16.11.2007 - 13:00
Wohnort: In der Nähe der Weser!!!

Beitragvon JuliFisch » 01.02.2009 - 14:13

Also erstmal wäre es wichtig zu wissen, welche Methode du bevorzugst.
Ich angel fast ausschließlich mit dem Winkelpicker in Buhnenfeldern. Als Futter nehme ich nur Maden, von denen ich in regelmäßigen Abständen immer wieder ordentlich welche einwerfe.

Benutzeravatar
andal
Hecht
Hecht
Beiträge: 16068
Registriert: 24.04.2003 - 12:35
Wohnort: Rhein, km 624

Beitragvon andal » 01.02.2009 - 14:19

Mit dem Picker und dann auch noch im Buhnenfeld stehst du am Rhein auf verlorenem Posten. Vielleicht fängst du mal ein Bärbchen, aber richtig Barbenfischen ist so nicht.

Such dir eine freie Fließstrecke und geh an den unteren Rand der Steinschüttung. Da bist du dann bei wenigstens 150 gr. Körben, oder vergleichbaren Bleien.

Am Rhein ist es mir in 2008 auch ned wirklich gut ergangen. Wenn ich Zeit hatte, waren oft Wetter und Wasserstand nicht so optimal, wie man es gerne hätte. Aus diesem Grund ist für die kommende Saison auch "nur die untere Ahr im Visier.
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

shilo
Zander
Zander
Beiträge: 249
Registriert: 28.01.2009 - 6:39
Wohnort: nrw

Beitragvon shilo » 01.02.2009 - 14:38

Danke für eure Tipps. Ich fische hwf 210 WG meistens in der Fahrrinne. Eine mit Käsekorb eine mit pelletkorb. köder Made/käse ,Pellet,Wurm,geheimtipp:geräuchertes Rippchen( hautstreifen)

rhinefisher
Hecht
Hecht
Beiträge: 5872
Registriert: 05.09.2006 - 20:19
Wohnort: Krefeld

Beitragvon rhinefisher » 01.02.2009 - 16:03

Hi! Fahr mal nach Krefeld, unterhalb von Erlenwein, wo die Straße direkt am Rhein einen scharfen Knick macht parken und Strom ab an den Kiesstrand gehen.
Da sollte es mit den Barben schon funktionieren.
Allerdings ist die verklappung von 20-30 kg Futter auch nicht ganz billig - anders kann man die Barben aber kaum locken, geschweige denn am Platz halten.
Ach ja; die Buhnen links von der Fähre sind auch nicht soo schlecht.. .
Petri!
DEUS LO VULT !

Benutzeravatar
JuliFisch
Hecht
Hecht
Beiträge: 4936
Registriert: 16.11.2007 - 13:00
Wohnort: In der Nähe der Weser!!!

Beitragvon JuliFisch » 01.02.2009 - 16:11

andal hat geschrieben:Mit dem Picker und dann auch noch im Buhnenfeld stehst du am Rhein auf verlorenem Posten. Vielleicht fängst du mal ein Bärbchen, aber richtig Barbenfischen ist so nicht.

Wieso geht das denn im Rhein nicht so gut???
Hier in der Weser konnte ich bisher die Besten Ergebnisse in den Buhnen erzielen, direkt in der Fahrrine konnte ich isher kaum welche verhaften.
Und mit dem Picker hat man dann wenigstens auch noch Spaß mit vielen anderen Kelinfische, wenn die Barben mal gerade keine Lust haben :D

rhinefisher
Hecht
Hecht
Beiträge: 5872
Registriert: 05.09.2006 - 20:19
Wohnort: Krefeld

Beitragvon rhinefisher » 01.02.2009 - 16:20

Hi! Zu mindest bei uns ziehen nur die Kleinen in die Felder.
Ich habe mal, um einem kleinen Jungen den Fang einer großen Barbe zu ermöglichen, versucht in einer geeigneten Buhne grössere Fische zu fangen.
Der Erfolg stellte sich erst nach über 2 Wochen heftigstem füttern ein.. .
Kleine Barben bis ca. 65cm fängt man auch gelegentlich in der Buhne, aber an der Strömungskante fängt man deutlich besser.
Petri!
DEUS LO VULT !

Benutzeravatar
JuliFisch
Hecht
Hecht
Beiträge: 4936
Registriert: 16.11.2007 - 13:00
Wohnort: In der Nähe der Weser!!!

Beitragvon JuliFisch » 01.02.2009 - 16:23

Naja bis 65cm würde ich jetzt nicht mehr so als klein bezeichnen, klingt aber logisch...
Hätte denn irgendwer auch ein Tipp wie ich in der Weser auch in der Fahrrinne erfolgreicher sein kann???

Benutzeravatar
andal
Hecht
Hecht
Beiträge: 16068
Registriert: 24.04.2003 - 12:35
Wohnort: Rhein, km 624

Beitragvon andal » 01.02.2009 - 17:25

Erst mal den Picker weglassen und zu einer schweren Feeder, oder gleich kräftigen Specimenrute greifen. Die passenden Futterkörbe besorgen, ein bindiges Feederfutter mit reichlich Maden und etwas Käsearoma anmachen und dann ab dafür.

Ob es wirklich die Strommitte sein muss, sei dahin gestellt. Oft ist die untere Kante der Packlage, ein flacherer, aber strömungsreicher Gleithang, oder die Strömungskante am Kopf einer Buhne besser.
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

Benutzeravatar
Ulli3D
Zander
Zander
Beiträge: 690
Registriert: 28.06.2006 - 21:33
Wohnort: St. Augustin

Beitragvon Ulli3D » 01.02.2009 - 18:34

JuliFisch hat geschrieben:
andal hat geschrieben:Mit dem Picker und dann auch noch im Buhnenfeld stehst du am Rhein auf verlorenem Posten. Vielleicht fängst du mal ein Bärbchen, aber richtig Barbenfischen ist so nicht.

Wieso geht das denn im Rhein nicht so gut???
Hier in der Weser konnte ich bisher die Besten Ergebnisse in den Buhnen erzielen, direkt in der Fahrrine konnte ich isher kaum welche verhaften.
Und mit dem Picker hat man dann wenigstens auch noch Spaß mit vielen anderen Kelinfische, wenn die Barben mal gerade keine Lust haben :D


Das können nur die Angler meinen, die noch nie am Rhein geangelt haben. Ich hätte es früher ja auch nicht geglaubt aber für den Rhein brauchst Du A L L E S mindestens eine Nummer größer als üblich. Es ist ja nicht nur die Strömung, die man mit Weser oder Lippe nicht vergleichen kann. Die Größe der Pötte, die darauf rumschippern ist so groß, dass die im Vorbeifahren die halbe Buhne leersaugen. Da hast Du mit der Picker keine Chancen.

Nur so als kleines Beispiel, Ende letzten Jahres ist der Pegel des Rheins innerhalb von 24 Stunden um 2 Meter gestiegen.
Petri aus Sankt Augustin
Ulli

Benutzeravatar
Wolf_74
Hecht
Hecht
Beiträge: 1536
Registriert: 12.08.2004 - 22:13
Wohnort: Buchen / Odenwald
Kontaktdaten:

Beitragvon Wolf_74 » 01.02.2009 - 21:37

Der Abschnitt des Mains, an dem ich den Barben nachstelle, ist zwar nicht so breit wie der Rhein, steht ihm aber was Strömung und notwendiges schweres Gerät betrifft in nichts nach.
Ich habe dort gute Erfolge auf Barben sowohl mitten in der Fahrrinne (sind nur ca. 35m), als auch an der Strömungskante einer Anlegebucht. Wichtig ist regelmäßiges (und häufiges) Füttern. Wenn die Braben auf dem Platz stehen, geht es oft Biß auf Biß

shilo
Zander
Zander
Beiträge: 249
Registriert: 28.01.2009 - 6:39
Wohnort: nrw

Beitragvon shilo » 02.02.2009 - 5:37

Nochmals Danke für Eure Anregungen,die beschriebene Stelle in Krefeldg gehört zu meinen Favoriten. Die Fahrrinne ist je nach Wasserstand nur ca 15 bis 20 Meter entfernt und ca 0,5-1m tiefer, extreme Strömung. An guten Tagen konnte ich schon mal 4 bis 8 verhaften. Letztes Jahr waren 2 ein top Ergebnis. Obwohl die äußeren Bedingungen stimmten habe ich viele Tage nur den Schiffen zu gesehen. Kein Biss! Hat Jemand änliche erfahrungen machen müssen? bitte melden

rhinefisher
Hecht
Hecht
Beiträge: 5872
Registriert: 05.09.2006 - 20:19
Wohnort: Krefeld

Beitragvon rhinefisher » 02.02.2009 - 8:20

Hi! Es gibt auch am Rhein Perioden, da guckt man halt Schiffe oder liegt in der Sonne - kann ja nicht jeder Angeltag auch Fangtag sein - wäre doch langweilig.. .
Die Bestände gehen auch etwas zurück - hinzu kommen einige Besonderheiten des Rheins; wenn z.B. Schmelzwasser im Fluß ist, vernagelts den Fischen das Maul.
Auch sollte der Wasserstand nicht zu stark schwanken.. .
Petri!
DEUS LO VULT !

shilo
Zander
Zander
Beiträge: 249
Registriert: 28.01.2009 - 6:39
Wohnort: nrw

Beitragvon shilo » 02.02.2009 - 8:41

Hallo, speziell 2008 war ein Trauerspiel. Auch bei meinen Kollegen war es mau. Es kam der Verdacht auf wir hätten es verlernt. Nichts brachte beständigkeit.

Benutzeravatar
andal
Hecht
Hecht
Beiträge: 16068
Registriert: 24.04.2003 - 12:35
Wohnort: Rhein, km 624

Beitragvon andal » 02.02.2009 - 17:19

Stimmt, die euinzige Konstante im Rhein-Angeljahr 2008 war der Alkoholkonsum von Igor, Ivan und den anderen Brüdern!
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.