köfi montage

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hecht_14
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köfi montage

Beitragvon hecht_14 » 02.05.2010 - 13:44

Hallo Leute, :D

Ich habe da mal eine frage.
Ich wollte wissen wie man tote köfis am besten montiert auf grund und auch mit pose.
-Was braucht man alles dafür?
-Was muss man beachten?
Ich hab nicht soviel erfahrung es wäre hilfreich wenn ihr alle und nicht nur teile beantwortet danke :D :D :D :D :D :D .
Petri Heil Zuuuuuuuuuusaammmmen!

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Beitragvon rissfischer » 02.05.2010 - 14:15

Also, beim Köderfisch am Grund verwende ich ein System aus 2 Drillingen, die ich am Kopf und am Schwanz einhake.
Der erste Drilling kommt in der Schwanz und der zweite in den Kopf.
Der Köderfisch wird mit einer Spritze "aufgeblasen", damit er im Wasser schwebt oder mit Auftriebskörpern wie Styropor oder Balsaholz, das ich durch das Maul einführe, versehen.

Beim Posenangeln verwende ich ein herkömmliches Stahlvorfach.
Den Drilling hake ich an der Rückenflosse ein.
Als Pose verwende ich eine längliche Pose aus dem Karpfenbereich mit 7-20 g Tragkraft, die ich auf den Köderfisch abstimme.
Je nach Bedarf bleie ich das Ganze noch aus, allerdings verwende ich dabei leichte Laufbleie nach dem Wirbel.
Natürlich läuft auf der Schnur ein Gummistopper, mit dem ich die Tiefe regulieren kann.

Für alles brauchst du eine Spule Stahlvprfach, eine Klemmhülsenzange, Klemmhülsen, Drillinge der Größe 2, 1, 1/0, Grundbleie zwischen 50 und 70 g, Schlanke Posen mit 7-20 g Tragkraft, Gummistopper, Auftriebskörper, eventuell eine Spritze und halt das übliche Zeugs, wie Wirble etc.

Zu beachten gibt es meiner Meinung nicht viel.

Ich hoffe, dass ich dir helfen konnte.
Petri!
Ich würde mich freuen, wenn ich mit Anglern aus der Region Oberschwaben von Ravensburg über Biberach bis Ulm in Kontakt kommen würde!

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Beitragvon Olli89 » 02.05.2010 - 15:03

Zu der Spritze hätte ich auch noch Fragen:
Wohin den Stich setzten? Einfach durch's Fleisch in die Bauchhöhle?
Und wie viel Luft braucht man für so 'n handlanges Fischchen?
Gruß

Olli

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Beitragvon rissfischer » 02.05.2010 - 15:19

Also mit der Spritze habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein Stich in den Bauch am effektivsten ist.
Schwer zu sagen, wie viel man braucht.
Ich nehme immer so viel, bis der Bauch etwas aufgebläht ist.
Das Problem bei den Spritze ist halt, dass die Luft nach einer gewissen Zeit entweicht.
Deswegen setze ich lieber auf Auftriebskörper.
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Beitragvon Olli89 » 02.05.2010 - 19:47

also je dünner die Nadel, desto länger anhaltend die Wirkung...
nächstes Wochenende geht's für mich auch endlich wieder ans Wasser, da werde ich dann selbst einige Praxistests machen. Eine Spritze werd ich mir bis dahin auch noch besorgen.
Die gibt's doch bestimmt in jeder Apotheke, oder?
Gruß



Olli

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Beitragvon rissfischer » 02.05.2010 - 20:05

Weiß ich nicht, ich habe meine von meiner Mam, da die bei einem großen Pharmaunternehmen arbeitet.
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Beitragvon Olli89 » 02.05.2010 - 20:15

auch nicht schlecht :-D
Gruß



Olli

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Beitragvon Kai S. » 02.05.2010 - 20:52

Also ich nutze auf Grund einen Zwillingshaken. Die Ködernadel kommt hinter den Kiemen rein, und am Schwanz wieder raus. Dann das Stahlvorfach durchziehen bis der Zwillingshaken sitzt. Alternative beim kleinen Fischen ein Einzelhaken Größe 1-4 am Stahlvorfach, da durch den Mund eingestochen und ebenfalls am Schwanz raus.

An der Pose entweder das selbe (wenn der Köfi auf Grund liegt was bei mir meist der Fall ist) oder auch mit zwei Drillingen der Größe 2-6. Da kommt dann einer in die Lippe und der andere unter die Rückenflosse. Letzterer hält den Fisch waagerecht. Dann lasse ich ihn unter der Rutenspitze ab, die Pose über Wasser in der Luft und die Schnur unter einem Gummiband das ich vor der Rolle auf der Rute habe. Die Rolle bleibt offen (Freilaufrolle hat sich als nicht geeignet erwiesen).

Dafür nutze ich dann richtig große Posen mit sehr hoher Tragkraft (also für Hecht), sprich so 8g, evt. gar 10g. Das ist damit der Wind etwas mehr Angriffsfläche hat, denn der bewegt dabei den Köfi ja ein wenig wenn er die Pose zum baumeln bringt. Sonst setze ich Posen zwischen 3 und 6g auf Hecht ein, evt. auch mal 8g wenn ich die Stellrute als treibende Pose nutze oder nicht umbauen will fürs Grundfischen. Die Vorfächer fürs die Stellrute oder fürs treiben mache ich mir selber. Entweder zwei Drillinge hintereinander, oder ein umgedrehtes Y mit einem Drilling an jedem Ende, wobei der für die Rückenflosse kürzer ist als das Ende mit dem Drilling fürs Maul (der Weg ist ja weiter und das kurze soll den ja tragen und damit waagerecht halten). Bin da noch ein wenig am Probieren. Habe auch eine Montage wo der kurze Drilling in den Afterflossenbereich kommt und ein Einzelhaken auf dem Stück zur Hauptschnur den Fisch waagerecht hält.

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Beitragvon Olli89 » 09.05.2010 - 15:56

So, da bin ich wieder.
Auf Hecht war ich ziemlich erfolglos, aber der Köfi hat die Luft die ganze Nacht lang "behalten". Find ich ziemlich gut, jetzt kann ich auch im Kraut auf Grund angeln.
Hab das Prinzip übrigens auch auf Maden übertragen und einige schöne Rotaugen erwischt.
Gruß



Olli

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Beitragvon Kai S. » 09.05.2010 - 19:44

Wobei sich Maden auch mit Luft vollsaugen wenn Du sie eine zeit lang im Wasser lagerst. Zwar nicht soviel wie mit der Spritze (was für eine Idee) aber immerhin sinken sie langsamer ab oder schaffen bei einem leichten Haken sogar etwas Auftrieb.

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Beitragvon Olli89 » 09.05.2010 - 20:10

Ich hatte 'n 18er Haken mit 2 Maden. Die eine habe ich längs aufgezogen, um den Schenkel zu verstecken, die andere ganz normal und mit Luft aufgespritzt. Das hat an Luft gereicht, um den Haken mitsammt der zweiten Made auftreiben zu lassen.
Und bewegt hat sich die aufgespritzte Made auch noch.
Der einzige Nachteil war, dass nach jedem Biss die Luft raus war und ich 'ne neue Made fertig machen musste.
Gruß



Olli

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Beitragvon reverend » 09.05.2010 - 21:46

Tote Köfis kannst du auf ganz unterschiedliche Weisen montieren:
--- Rückenköderung (mit Drilling) für schwebende Posenmontagen
--- Rückenköderung mit Schnellanschlagsystem (2 Drilinge) für schwebende Posenmontagen
--- Aufziehen mit der Ködernadel aufs Vorfach mit Ryderhaken (Grundangeln mit oder ohne Pose auf Zander und Aal)
--- Aufziehen mit der Ködernadel auf ein Schnellanschlagsystem mit zwei Drillingen für Grundangeln
--- Lippenköderung
--- Schwanzköderung

Am besten sagst du uns, auf welchen Zielfisch du es genau abgesehen hast, evtl. auch noch ein paar Infos zum Gewässer.
Dann können wir dir sagen, welche Montage die optimale wäre.
Cogito, ergo sum.
Credo, ergo intelligo.
Piscor, ergo vivo.

P.S.: Don't buy a fly - just tie!

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Beitragvon hecht_14 » 11.05.2010 - 18:06

Auf Hecht habe ich es abgesehen.
Unser See Karl-Anton ,hier nen link( http://www.asv-repelen.de/index.htm ), hat vele kraut benke sowie buchten ; flache Ufer zone mit kraut sowie auch ohne kraut aber auch stellen die sehr tief sind und diekt am ufer liegen.
es gibt einen bestimmten halbkreis bei dem fast jedes wochende Hecht von
50 - 90 cm hechte mit köfi gefangen werden.
die eine seite ist tief mit auch ohne kraut die andere ist sehr flach und auch kieselsteine aber auch stellen ohne.
Wir haben auch ein biotop dass sehr groß ist und sogar von barschen rotaugen karpfen und auch von brassen überfüllt ist.
eine kleine 30 cm breite beton brücke mit einer länge von 120cm verbindet den see von dem biotop indem sich auch ein 100cm hecht auf hält ud um die 5 mal am tag rum knallt.
in der nähe werden ungefähr in 4m tife regelmäsig hechte gefangen die kleinen nah am ufer und die 80er weiter weg.
Petri Heil Zuuuuuuuuuusaammmmen!

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Beitragvon hecht_14 » 11.05.2010 - 18:07

ich hoffe man kann den text trotz rechtschreib fehler gut entschlüsseln


freue mich auf viele antworten
Petri Heil Zuuuuuuuuuusaammmmen!