Bin genervt

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Beitragvon Schröderin » 01.06.2007 - 13:17

Auwei Marcus, das ist wirklich eine blöde Sache und ich kann deine Bedenken gut verstehen.
Die Familie meines Vaters kommt auch aus einem kleinen norddeutschen Dörfchen, und ich kann mich gut dran erinnern, daß einige Kinder nicht mit mir spielen durften und ich von allen schief angesehen wurde, einfach deshalb weil ich aus der Stadt kam und man mir eine gewisse Verruchtheit und schlechten Einfluß unterstellte. Da war ich im Grundschulalter und bei einem Kind diesen Alters solche Gedanken zu hegen finde ich schon ziemlich krank. Wäre ich zudem nicht in der katholischen Kirche gewesen, wäre ich vermutlich schon am Ortseingang gesteinigt worden.
Ist zwar schon ein paar Monde her, aber ich bin davon überzeugt, daß die Uhren da heute noch nicht anders ticken. Von daher kann ich mich gerade bestens in eure Situation hinein versetzen. Für ein Kind ist sowas wirklich nicht schön. Die spüren es schon sehr genau, wenn sie als Außenseiter betrachtet werden, und selbst wenn ihr als Erwachsene euch da durchbeißt, wird sich für die Kleine vermutlich nicht viel ändern.

Natürlich verstehe ich andererseits euren Wunsch nach einer ländlichen Umgebung, in der eure Tochter aufwachsen soll. Wir wohnen nun auch wieder in einem ganz kleinen Dorf, aber die Unterschiede zwischen Dorf und Dorf können anscheinend ganz gewaltig sein. Hier interessiert es niemanden, wer in der Kirche ist und wer nicht, und was es beim Nachbarn des Mittags zu essen gibt. Aber die Kinder haben alle Vorteile, die das Dorfleben so mit sich bringt. Nachmittags werden die benachbarten Spielkameraden besucht, und ich weiß, ich muß mir keine Gedanken machen wenn meine Bande durch die Nachbarschaft turnt. Wenn sie einen Streichelzoo haben wollen, gehen sie einfach zum Nachbarn gegenüber, der hat Steinböcke, Schafe und eine Menge anderes Getier, und die Kids dürfen sich frei auf dem Gelände und in den Ställen bewegen (welches Stadtkind hat das schon noch ?).
Und letztens, als mein Jüngster (4) klammheimlich durchs Schlafzimmerfenster abhaute (bis dahin wußten wir gar nicht, daß er das Fenster aufbekommt) und sich auf Socken und im Schlafanzug im Regen aufmachte, den Ort zu durchschreiten, wurde er er von der Nachbarin 3 Häuser weiter eingesammelt und wieder nach Hause verfrachtet. Auch das wäre in der Stadt wohl anders ausgegangen.
Gut, meine Älteste (17) findet es hier ziemlich langweilig und ich muß halt oft das Taxi spielen, aber ansonsten würd ich nicht wieder in die Stadt ziehen wollen und die Kinder auch nicht.

Heißt also, man kann schon Landleben und trotzdem nicht soviel Streß haben wie ihr jetzt....ich weiß nur nicht, ob ihr beruflich an Buxdehude gebunden seid. Ansonsten würde ich zum Umziehen raten, auch oder gerade eurer Tochter zuliebe.
Gruß, Schröderin

R.I.P.
Christina Aguilera - Hurt -- http://www.youtube.com/watch?v=RyEyzRkd2es

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Beitragvon AnglerRDG » 01.06.2007 - 13:22

@lemiracell:

ich möchte hier im Grunde auch keine Grundsatzdiskussion über die Existenz oder Nichtexistenz Gottes lostreten.
Die Intoleranz der Leute hier erinnert mich immer chwer an ein bestimmtes Sprichwort. und um nach einem Jahr auch mal ein Vorurteil zu gebrauchen...
"Was der Bauer nicht kennt frisst er nicht!" und das scheint hier der Fall zu sein, und die Konstantz der Meinung lässt mich manchmal denken, dass es eben wirklich nur Bauern sind, und zwar die mit den dicksten Kartoffeln.
Sollte ich vielleicht mal erwähnen demnächst ;-)

Übrigends ich hatte schon mehrfach das Vergnügen mit Pfarrern...während der BW und in meinem letzten Job. Es gab nur eine ruhmreiche Ausnahme. Aber der Rest kam irgendwann immer auf das leidliche Zitat "Im Schützengraben gibts kaum Atheisten" zu sprechen.

Da hat Brecht (er wars glaub ich oder doch Tucholski???) mal treffend gesagt, dass dieses Zitat kein Argument gegen den Atheismus sondern gegen den Schützengraben sei....


Marcus
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Beitragvon AnglerRDG » 01.06.2007 - 13:37

An Buxtehude gebunden sind wir nicht direkt. Es müsste halt südlich von Hamburg sein, aber soweit ich gehört habe ist es in anderen Dörfern hier nicht wirklich anders.

Und wir haben hier eine schöne, für die Größe günstige, DG-Wohnung und eine Nachbarin die wir schon fast in die Familie integriert haben.

Ich hoffe mal das sich es noch bessern wird, vielleicht wenn ich meine kleine in einem der hiesigen Sportvereinen sitzen habe... ansonsten gibts hier aber auch noch paar richtig nette Ex-Russen. Muss ich meiner Tochter halt russisch beibringen. kann man ja noch etwas, dank schule.

Mal ernsthaft, ich vermute mal wirklich das es sich irgendwann etwas einebnen wird. Und man sich an uns gewöhnt hat. Unsere Tagesmutter hilft meiner Frau auch etwas bei der Eingewöhnung.
Aber ich musste das vorallem erst mal loswerden...sonst wäre ich heute geplatzt ;-)
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Beitragvon wolfgang » 01.06.2007 - 13:40

Gerd aus Ferd hat geschrieben:
SkYlaX hat geschrieben: Ihr wurdet in der ehemaligen DDR nunmal ohne Glauben aufgezogen, für euch ist das Ganze wohl mehr oder weniger unbekannt. Bei uns im Westen ist es aber andersrum: Hier gehört der Glaube (v.a. auf dem Land) noch meist stark zum Leben dazu!

Also hier heisst es entweder sich ein bißchen anpassen oder mit dem Gegenwind leben, aber nicht fordern, dass andere einem die Toleranz einräumen, die man den anderen selbst nicht zusteht.


Aus den Aussagen von Angler RDG lese ich eigentlich, dass er eine Meinung hat und diese auch vertritt.
Und er glaubt scheinbar nicht an die "kirchliche Geschichte", was ihm durchaus zusteht.

Glaube gehört, ob jetzt Ost oder West zu jedem Leben, ob man jetzt an Gott, Buddha, die CDU/SPD oder an die deutsche Bank glaubt.
Aber ohne Glaube an irgendetwas geht es nunmal nicht. Dass der Osten der Republik ohne Glauben an Religion aufgewachsen ist, kann ich mir schwerlich vorstellen, sicherlich wurde dort nur nicht solch ein Kult um Religionszugehörigkeit gemacht. Wenn man an etwas glaubt, dann glaubt man daran, egal was der Rest der Bevölkerung meint. Das ist nunmal so. Und diesen Glauben zu vertreten oder aber einen anderen nicht anzunehmen steht jedem zu.

Ein sehr christlicher Bekannter hat mir vor Jahren einen Satz gesagt, der mir schwer imponiert hat und sich in mein Gehirn eingebrannt hat. Wie gesagt, er ist absolut streng katholisch mit Wallfahrten etc, der Satz lautet : Gott drängt sich nicht auf, er bietet sich an.

Und ein Ost/West-Denken sollte doch langsam wirklich aus unseren Köpfen verschwunden sein.



Vorweg, das hat jetzt überhaupt nichts mit Ost/West-Denken zu tun, ich mag derartiges überhaupt nicht, es ist mir extrem zuwider!
Nur zum Verständnis bestimmter Dinge.
Der Umgang mit und die Einstellung zu Religionen hat ja sehr viel mit der Erziehung zu tun.
Man möge bedenken, daß in der ehemaligen DDR die staatliche Erziehung sehr weitreichend war und in sehr frühem Lebensalter begann.
Die Frauen waren zu einem weit größeren Teil als in den Altbundesländern voll berufstätig, das bedingte die Unterbringung der Kinder in entsprechende Einrichtungen, seien es Kinderkrippen(v.0-3 Jahre), Kindergärten(3-6 Jahre) oder Schule mit anschließenden Kinderhortaufenthalt.
Diese Einrichtungen, die Schule ja sowieso, waren meist staatlich, kirchliche Kindergärten und Krippen gab es auch, allerdings nur in verschwindend geringer Anzahl.
In den staatlichen Erziehungseinrichtungen wurde natürlich die "Staatsreligion" vertreten, also eine rein materialistisch geprägte Weltanschauung, mit je nach Epoche stalinistischen, marxistischen oder DDR-sozialistischen Einschlägen, auf religiöse Dinge wurde in dieser Staatsdoktrin keine Rücksicht genommen.
Religiöses Leben wurde den Leuten nicht gerade leicht gemacht, zwar meist nicht aktiv sondern eher passiv, aber auch das tat seine Wirkung.
Bekennende und aktive Menschen mit religiösen Weltanschauungen hatten es in vielen Dingen nicht leicht, obwohl auf dem stets geduldigen Papier natürlich Religionsfreiheit gewährt war.
Auch wenn ein gut Teil der Erziehung ja bei den Elternhäusern lag, darf man nicht vergessen, daß fast 50 Jahre staatliche Erziehung gewisse Wirkungen haben, insbesondere in den Generationen die in Gänze darin aufgewachsen sind und deren Kindern.
Daher die stark atheistische Prägung in den neuen Bundesländern, dazu kommt, daß die nördlichen Strandräuber es nie so sonderlich ernst mit der Religion hielten................ ;)

Ich selber bin bekennender Atheist, stamme auch aus einem atheistischen Elternhaus, dazu hat allerdings die staatliche Erziehung recht wenig beigetragen, sondern eher nur das Elternhaus, welches zudem noch ein nicht gerade staatlich konform denkender Künstlerhaushalt war und den damals eher verdächtigen Ruf des Freigeistes verkörperte, was mir in meinem persönlichen Leben in der DDR viele Schwierigkeiten brachte und bestimmte Bildungswege(Studium im ersten Bildungsweg) völlig verschloss.
Trotz der Tatsache, daß ich eben eine atheistische Weltanschauung habe, habe ich aber gelernt, Menschen die ihren Glauben leben und sich dazu bekennen zu achten, gerade aus der geschichtlichen Entwicklung heraus die ich andeutete, nichts anderes erwarte ich also von meiner Umwelt mir gegenüber.
Ich missioniere nicht gegen religiösen Glauben, obwohl ich ihn persönlich ablehne, will ergo auch nicht missioniert werden!
Ich denke mal in den Ansichten von Marcus wird es da gewisse Parallelen geben.
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Beitragvon SkYlaX » 01.06.2007 - 13:44

lemiracell hat geschrieben:
SkYlaX hat geschrieben:
andal hat geschrieben:
SkYlaX hat geschrieben:Ihr wurdet in der ehemaligen DDR... Bei uns im Westen ist...


Mit so einer "Mauer im Kopf" solltest du aber besser auch keine Toleranz anmahnen!


Das hat nix mit Mauer im Kopf zu tun, das ist eine Tatsache.


Du weisst ja gut bescheid!
Manchmal komme ich auf den Gedanken, dass du in der DDR aufgewachsen bist und nicht ich.
Mal im Ernst: Wenn man keine Ahnung hat- einfach Klappe halten!


Du sagst ja selbst als Ossi, dass du Atheist bist. Und das wahrscheinlich nicht ohne Grund. Du wurdest vom System so erzogen.

Wir Wessis lebten unter einem anderen System, da war der Glaube nicht von Staats wegen verboten und war, im Gegensatz zu den Jahrhunderten davor, frei, d.h. jeder konnte ihn so leben, wie er wollte.

So hat im Westen jeder seine eigene Einstellung zum Glauben und die meisten sind zumindes christlich getauft, auch wenn viele diesen Glauben auch nicht leben. Und darauf prallt nun die Welt aus dem Osten, wo der Glaube keine Rolle spielte ...
Viele Grüße, Andy

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Beitragvon SkYlaX » 01.06.2007 - 13:48

Ich will auch keinen missionieren hier, ich selbst würde mich als "Kulturchrist" bezeichnen, der nur selten in die Kirche geht.

Aber ich bin in kirchlichen Jugendgruppen großgeworden und bewege mich immer noch in solchen Kreisen, daher kann ich AnglerDRGs Leid nachvollziehen, aber dagegen mobil zu machen bringt einfach weniger, als es zu ignorieren.

Die Leute werden nicht von ihrem Standpunkt abrücken und er auch nicht => nix ändert sich, man hat nur böses Blut.
Viele Grüße, Andy

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Beitragvon AnglerRDG » 01.06.2007 - 13:53

@Wolfgang:

Da hast du recht.
Ich werde den Teufel tun (lustig gell) und einen religiösen menschen vom Atheismus überzeugen wollen. Religionsfreiheit heisst nicht nur dass man zwischen Katholizismus, Envagelismus usw wählen kann, sondern auch das man eben KEINE Religion wählen kann.

Zu meiner Kindheit. klar, ich mit meinen 28 Jahren bin voll in der DDR-Erziehung aufgewachsen (nebenbei bemerkt aus mir ist auch was geworden). Meine Eltern waren/ sind ebenfalls Atheisten ebenso wie meine Großeltern. Diese waren zwar getauft...mehr aber auch nicht.
Ob meine Eltern staatskonform waren oder nicht, weiß ich nicht (meine Mutter war zwar Dozentin für "Marxismus-Leninismus", das hatte aber selbst in der DDR eher einen "historischen" als politischen Charakter- hab ihre Doktorarbeit gelesen).

Ich weiß aber das sie mir auf alle meine Fragen (Religion betreffend) geantwortet haben ohne mir etwas zu diktieren. Hatte eher so das Motto, es gibt halt Leute die dran glauben und das ist ok. wir (im Sinne der Eltern) glauben nicht dran...und das ist ebenfalls okay.


Meine Schwester "durfte" mal in eine Christenlehr-Stunde mitgehen, auch wenn sie selber den Raum fluchtartig verlassen hat.

Meine Eltern haben ihr die Möglichkeit offen gelassen dort hin zu gehen... da war ich damals strenger ;-)

Marcus
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Beitragvon lemiracell » 01.06.2007 - 15:24

Die in deinem Dorf haben von klein auf eingetrichtert bekommen, wer nicht in der Kirche ist, ist kein ordentlicher Mensch, egal was er sonst so tut.
Das wirst auch du ganz bestimmt nicht aendern. Aber was haben wir aelteren Onkels in der (richtigen) Armee gelernt: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!
Geh deinen Weg und tritt nicht in jedes Fettnaepfchen dabei! Es ist absolut nicht noetig, Kraefte zu vergeuden um Dinge zu aendern, die sich nicht aendern lassen.
Fuer eine ernsthafte Aussprache fehlen offensichtlich die intellektuellen Voraussetzungen auf einer der Seiten.
Ich bin uebrigens nur ein Jahr und einen Monat im Westen geblieben und trotz weniger Kohle wieder zurueck nach Meck-Pomm gezogen. Aber nicht wegen der Probleme, die du schilderst. Das ging mir damals am A**** vorbei. Ich hatte aber auch keine Kinder.
Mich hat es angekotzt, dass man da nicht anstaendig angeln konnte. Etliche Strecken fahren musste, um an Gewaesser zu kommen, wo einem der Wurm leid tat, den man ins Wasser hielt.
Also bei mir war es ...nun ja... hmm...schluchz.... Heimweh....buuuaehhh!
Auch die Kleinen wollen überlistet sein!

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Beitragvon rhinefisher » 02.06.2007 - 14:17

Hi! Liebe Deinen Nächsten! Nicht mal das bekommen solche Gestalten geregelt...... . Viele glauben eher, statt sich der Mühe des Denkens zu unterziehen - wäre ja auch Ok - wenn da nicht diese selbstgerechte Unfähigkeit wäre. Die Abgrenzung von solchen Kreaturen ist mir Persöhnlich sehr Wichtig.
Man muß sich einfach mal bewußt machen, das der IQ der Bevölkerung irgendwo zwischen 40 und 160 liegt..... :badgrin: :badgrin: :badgrin:
Petri!
DEUS LO VULT !

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Beitragvon fauso » 02.06.2007 - 19:40

@SkYlaX
Wir Wessis lebten unter einem anderen System, da war der Glaube nicht von Staats wegen verboten und war, im Gegensatz zu den Jahrhunderten davor, frei, d.h. jeder konnte ihn so leben, wie er wollte.

Der Glaube war in der DDR vom Staat her nicht verboten, jedenfalls nicht der christliche. Natürlich wurde er auch nicht großartig gefördert. Bei uns war auch der größte teil getauft und hat sich konfirmieren lassen - mir ist nicht bekannt das jemanden daraus ein großer Nachteil entstanden ist.
Wenn man durch Arbeit zu Reichtum kommen würde, dann müssten die Mühlen den Eseln gehören.
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