"Geheimtipps"

  • Also:


    "Den gesunden Menschenverstand nicht verlieren, nicht zu viel glauben und genau beobachten"



    Es gibt leider weder unwiederstehliche Köder noch Wunder-Montagen. Wenn einige trotzdem besser fangen, hat dies garantiert langrfristig andere Ursachen:
    1. Man stelle sicher, dass sein Futter tatsächlich genießbar ist... Nicht lachen, warum schreibe ich das wohl?


    2. Angeldruck macht sich immer zuerst über Plätze bemerkbar. Sogenannte Hotspots, wo wegen der vielen Anglerstiefel kein Gras mehr wächst, sind _keine_ Hotspots mehr. Hotspot bezieht sich auf überdurchschnittlich viele Karpfen und nicht Angler ;-)
    Ergo Neuland suchen; in kleineren Teichen reichen oft 10-20 Meter, in großen Seen am besten ein paar Hektar weiter.
    Selbst unscheinbare Plätze werden von Karpfen willig angenommen, solange dort nur niemand Eisen und Schnüre durchs Wasser zieht. Jagd sich ein Karpfen beim Fressen zu oft ein Eisen ins Maul, schwimmt er halt woanders hin...


    3. Wenn man die Karpfen gefunden hat, sollte man sie nicht verschrecken: Lautes Verhalten am Ufer, ständiges Neuwerfen, zu stramme Schnüre usw. Gerade Schnüre sind ein Lieblingsthema von mir.
    Oft wird geraten, möglichst stramm zu fischen, damit die Bissanzeige besser ist.
    Wenn nun aber ein Karpfen in die stramme Scghnur schwimmt, erinnert ihn das an den Drill und er flüchtet. Stramme Schnüre verscheuchen Fische.


    4. Öfters mal was anderes ausprobieren...
    Mag ja sein, dass man mit genau dieser Methode und dieser Stelle hier 1987 am besten gefangen hat und damals alles ausprobiert hatte - aver vielleicht sollte man das Ganze einmal aus der Perspektive des Fische betrachten: Wie viele gute Erfahrungen gab's da denn seit 198.?


    Nicht währt ewig.
    Z.B. Einfach mal Flavour und Aromen weglassen, die Köder erinnern dann an altes, ausgelaugtes Futter = ungefährlich.


    5. Endscheidend können auch die Fütter-Strategien werden.
    Je gieriger Fische fressen, desto besser fangen wir. Misstrauische Fische überlisten wir NIE, weil niemand frisst, der Angst hat. Misstrauen darf gar nicht erst aufkommen.


    Wer bis hierher durchgehalten hat, sollte künftig sein Futter besser etwas weiträumiger verstreuen, um den Fischen den Argwohn von zu engen Futterplätzen (=gefährlich) zu nehmen.


    Reicht das? Darüber könnte man Bücher verfassen

  • Danke Wulf...interessantes Thema nicht wahr Jungs? ;) damit mein ich alle Angler und Jungangler, die immer wieder die gleiche Stelle belagern.
    Schon oft beobachtet und es ist eben in der Gruppe immer gemütlicher.(aber auch lauter ;) )
    Also nochmals vielen Dank Wulf, Dir und deiner Familie gute Besserung :!:

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