Zander/Aal Grundrute

  • Suche eine gute Rute für die Raubfischangelei auf Grund - Zander/Aal. Hauptangelort ist die Ems. Ich habe die


    DAM Steckrute Spezi Composite Hecht
    3,00m, WG 25-75g


    oder
    Cormoran Steckrute Blull Fighter HD Predator
    Länge 2,70m, WG 40-150g


    oder
    Balzer Steckrute Diabolo V Hecht
    medium, Länge 2,80m, WG 30-65g


    oder
    DAM Steckrute Spezi Stick Eel 75
    Länge 2,40m, WG 25-75g


    oder
    Roy Fishers Granit-X Multi Zander 2,40/2,70 , WG 8-40g


    oder
    Cormoran Steckrute Speciland Specialist
    Länge 3,00m, WG 10-40g


    oder
    Shimano Yasei Red Spinning SJ H Länge 2,76 , WG 60-80g


    oder
    SPRO Racing Spin 75 Länge 2,70 , WG 35-75g


    im Auge, kann mich aber nicht entscheiden. Die DAM wäre momentan mein Favorit. Dazu brauchte ich noch ein gute Empfehlung für eine Rolle.

  • Naja, die Ems ist lang und stellt ganz unterschiedliche Anforderungen dar, aber wie Du es schreibst sollte eine ganz normale Allroundrute in 3,30 bis 4,20m und WG bis 80g ausreichend sein.
    Aber je nachdem wo/wie genau gefischt wird und welche Fischgrößen zu erwarten sind können auch 40g WG reichen oder gar 150 nötig sein!

  • Hey, ich habe folgende Kombo:


    DAM SuperNatural in 3,00 m und 80 gr mit ner Abu Garcia Cardinal Freilaufrolle.


    Mein größter 85er Zander und ü 80er Aale sind kein Problem! Werfe am Rhein sogar bis 130 Gramm.

  • Anhand deiner Auflistung entnehme ich, dass du keine größeren Beträge ausgeben möchtest.


    Darum meine Rutenempfehlung: D.A.M. Ultra Strong Power Tip 40 - 90 g in 330 cm. Die ist sehr günstig zu bekommen, verträgt Dank der Bauweise einiges, was beim Nachtangeln nicht ganz unwichtig ist und sie hat, bei normaler Beringung, eine sehr sensible Spitze für eine saubere Bissanzeige. Das macht sie für deine Zielfische sehr empfehlenswert und durch die Beringung einer Feederrute überlegen, die leider immer noch mit ziemlich kleinen Ringen daherkommt.


    Durch den günstigen Preis kannst du bei den Rollen etwas großzügiger sein und du solltest dich sinnvollerweise für eine Freilaufrolle entscheiden. Nachts, auf Grund und deine Zielfische hat das alles nur Vorteile.


    Dazu dann eine 30er Mono und dir brennt sowohl beim Aal, als auch beim Zander nichts mehr an!

  • Also ich würde eine Feederrute bevorzugen. Die DAM finde ich eigentlich ganz gut und die ist wirklich besser,als die Balzer Steckrute Diabolo VI Heavy Zander
    Länge 3,75m, WG 20-75g?


    Als Freilaufrolle vllt. die


    Kogha STEELMASTER


    Sänger Anaconda Magic Runner IV Rollen


    DAM Quick Switch FS Rolle


    Shimano Baitrunner ST FA - Rollen




    oder...?

  • Die Rolle fungiert beim Grundangeln mehr oder minder als Schnuraufbewahrung. Wichtig ist eine Bremse die arbeitet, ohne dass sie ruckt. Nahezu alle Rollen ab 25 Euro haben eine Bremse, die dieses Kriterium erfüllt. Und die empfohlenen Leine in 0,30 mm verzeiht auch mal einen kleinen Ruck. Auch ein etwas schwergängiger Freilauf ist im fließenden Gewässer nicht von Nachteil, da er eh etwas härter eingestellt werden muss wegen der Strömung. Deshalb würde ich mir an Deiner Stelle eine Rolle aus dem Preissegment 25-50 Euro aussuchen. Die Kogha-Rollen scheiden für mich allerdings aus. Nicht weil sie schlechter sind, sondern weil Du beim Händler für das gleiche Geld die gleiche Qualität bekommst. Dazu füllt Dir der Händler eine Spule gleich mit der passenden Schnur- meistens kostenlos oder gegen kleines Geld.

    So wie ich die Sache sehe ist die Intelligenz bereits ausgestorben und es leben nur noch die Idioten.

  • Die Kogha Steelmaster ist momentan auf 35€ runtergesetzt
    Modell:65 510m, 30mm Schnur 5,2:1 Übersetzung


    und die Sänger auf 55€
    Modell:6500 430m, 30mm Schnur 4,7:1 Übersetzung


    ansonsten ein Tipp für eine Rolle zwischen 25-50€?

  • Die Kogha Steelmaster ist momentan auf 35€ runtergesetzt
    Modell:65 510m, 30mm Schnur 5,2:1 Übersetzung


    und die Sänger auf 55€
    Modell:6500 430m, 30mm Schnur 4,7:1 Übersetzung


    Balzer Freilaufrolle Magna MX Black 430 Feederrunner für 45€
    100m, 30mm Schnur 5,1:1 Übersetzung


    ansonsten ein Tipp für eine Rolle zwischen 25-50€?

  • Kauf Dir nicht so ne riesen Trommel. Fassungsvermögen 100 m 30er Schnur ist ausreichend. Was von Vorteil ist, ist wenn im Lieferumfang eine Metall-Ersatzspule dabei ist.

    So wie ich die Sache sehe ist die Intelligenz bereits ausgestorben und es leben nur noch die Idioten.

  • Also ich hab mich jetzt für die, D.A.M. Ultra Strong Power Tip 40 - 90 g in 330 cm + Balzer Freilaufrolle Magna MX Black 430 Feederrunner 100m, 30mm Schnur 5,1:1 Übersetzung, entschieden.Ich hoffe das ist eine gute Kombination.

  • Hallo


    Also 100 Meter 0,30er halte ich persönlich für eindeutig zu wenig!
    Angenommen ich werfe die Ruten oder lege sie ab sind schnell 70 Meter weg und sei es nur weil ich sie am eigenen Ufer in einiger Entfernung ablege um keine Scheuchwirkung durch mich zu haben oder den Futterplatz bei einem Biss unnötig mit Stress zu belasten. Was zwar hier nicht der Fall ist aber wenn ich zwei Büsche als Hot Spot hab die weiter auseinander liegen... dann kommt auch hier Entfernung zusammen wenn ich in der Mitte sitze.


    Dann hab ich noch 30 Meter Reserve für den Drill..... m.M.n. viel zu wenig gerade wenn es auch Strömung gibt und mit guten Fischen zu rechnen ist.
    Dann noch den Schnurverlust von sagen wir mal 10cm pro Montagenwechsel... also unter 200 Meter fange ich normal nicht an. AN der Lahn die denke ich etwa die selben Ausmaße hat wie die Ems sind es auch mindestens 150 Meter aber meistens doch deutlich mehr.


    Ich will ja net ständig Schnur aufspulen müssen weil ich vielleicht mal 10 Meter oder mehr verliere oder 5 Meter abschneiden muss weil sie aufgeraut ist.

  • Meine Ansitz-Angelei findet im Entfernungsbereich 1- 30 Meter statt. 70 Meter Entfernung zum Köder ist in meinen Augen eine extreme Ausnahme-Situation. Sowohl im Rhein als auch im See oder Altrhein. Wenn mich ein Busch oder Baum am Ufer stört, dann laufe ich ein paar Meter und schon stört er mich nicht mehr. Sitze ich zwischen zwei Bäumen und will diese zwei Hot Spots befischen, dann liegen die nach Deiner Theorie 140 Meter auseinander- das ist mehr als ein Fußball-Platz lang ist. Das gegenüber liegende Ufer ist 70 Meter entfernt und ich möchte es befischen ? Dann such ich mir eine Brücke, einen gezielten Wurf traue ich mir mit diesem Gerät auf diese Entfernung nicht zu. Eine ordentliche Köderpäsentiation in Strömung und Wind auf diese Entfernung mit 40 Gramm Blei ? Unmöglich. Ein gelungener Anhieb mit Mono ? Vergiss es. Einziges Argument ist ein extremer Schnurverlust. Und für diesen Notfall gibts die Ersatzspule.

    So wie ich die Sache sehe ist die Intelligenz bereits ausgestorben und es leben nur noch die Idioten.

  • Hey Gerd!


    Nun am Rhein... den befische ich auch, wenn auch seltener wie du und wenn dann meist auf Waller und da sind Weiten von 150 Meter ja oft normal wenn man mit dem Boot auslegt aber das tut ja nun hier nichts zu Sache. Wenn ich am Rhein feedere dann kommen da mal 50 Meter zusammen bis in die Fahrrinne. Klar, da lege ich auch nicht direkt am Ufer aus und auch nicht auf 70 Meter weil die Strömung alleine mich schon davon abhält. Anders an der Lahn... oft findet ein Köder an einer Slipstelle seinen Platz und ein anderer an einem Busch auf einem Ufer. Ich muss mich dann in die Mitte setzen ...hab also nach beiden Seiten 50 Meter Schnur im Wasser. Bleiben 50 auf einer neu befüllen Rolle... das mag gehen weil ich dem FIsch am Ufer ein gutes Stück hinterher kann.
    An einem See mag es schon wieder ganz anders aussehen, da werfe ich auch 70 Meter wenn es sich lohnt... ggf. noch weiter. Wie gezielt das dann ist... kommt auf die Rute an aber ich behaupte das es möglich ist einen Kreis mit 5 Meter Durchmesser zu treffen mit etwas Übung.


    Was ich allerdings nicht bedacht hab...ist die Rute um die es hier geht. Mit der würde ich es wohl auch nicht tun. Dennoch wären mir 100 Meter eben auch zu wenig... ich habs schon geschafft 10-20 Meter Schnur zu verlieren und ich bin da recht ...kompromisslos und schneide öfters mal die ersten 5 Meter ab wenn sie mit nicht mehr gefallen.

  • Alles kein Thema- diese Situationen gibt es, aber die sind die Ausnahme. Der Standard-Ansitz auf Aal und Zander findet dort statt, wo die Jungs abends/ nachts rumstrolchen. Auch ich bin jemand, der sicherheitshalber nen Meter Schnur zu viel abschneidet. Auch bin ich nicht oft beim Ansitz. Aber eine Spulenfüllung reicht mir so lange, bis ich sie wegen Überalterung neu mache. Selbst an der Spinnrute komme ich mit 150 m Geflecht durch eine Saison mit verdammt vielen Abrissen und vielen (allerdings noch zu wenigen) Angelstunden.

    So wie ich die Sache sehe ist die Intelligenz bereits ausgestorben und es leben nur noch die Idioten.

  • Nun, dann kommt es wohl auf das Gewässer an und auf die Erfahrungen die man gemacht hat. Bei mir kommen die Situationen öfters vor...auch schon mal das ein Schubverband mir die Rolle leert aber das dann wirklich Ausnahme und an der Ems nicht zu erwarten.


    Wobei ich sagen muss, ich kauf eine Rolle nicht nur für ein Gewässer sondern nutze sie an vielen genau so wie die Rute. Wobei bei der Aalfischerei muss ich dir zustimmen. Da mag ich es auch so einfach und nah wie nur möglich, alleine schon um den Drill sehr zügig zu beenden. Fischt man ja eh meist an den Steinpackungen.


    Also 150 Meter würde ich denke ich auch hinkommen, zumindest 1-2 Jahre aber weniger würde ich mich nicht trauen an Gewässern wie Rhein und Mosel.

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