Winkelpickerrute


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Weser95
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Winkelpickerrute

Beitragvon Weser95 » 08.07.2011 - 10:11

Hallo alle zusammen ,
ich habe mir gestern eine Winkelpicker gekauft sie ist 2,7 m lang.Es steht jedoch kein Wurfgewicht drauf. Hier ist sie :
http://www.angelsport.de/__WebShop__/pr ... detail.jsf
könnt ihr vielleicht einschätzen wie viel Wurfgewicht die Rute hat ?
Danke für Antworten :)

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D.D.
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Beitragvon D.D. » 08.07.2011 - 10:44

Zu sehr würde ich einen Picker nicht belasten.
Schätzen kann ich es nicht aber ich würde sie um die 7gr fischen
kann natürlich auch weniger sein.
Wirklich viel mehr würde ich nicht drauf packen.
Würde sonst auch am Sinn eines Pickers vorbeigehen
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Beitragvon Korsikaphil » 08.07.2011 - 11:58

"Composite-Blank" heisst meistens: Wabbelig, dafür robust. Mit 10-30g solltest du passabel werfen können. Taste Dich aber langsam an die höheren Gewichte heran, sicher ist sicher.
Gib einem Mann einen Fisch und er ist einen Tag satt. Zeig ihm wie man angelt, und du bist ihn jedes Wochenende los.

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Beitragvon Kai S. » 09.07.2011 - 0:36

Winkelpicker haben nicht soviel Wurfgewicht. Ein 10g Futterkorb, höher würde ich nicht gehen. Dementsprechend 10-15g Birnenblei wenn es kein Futterkorb sein soll.

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Beitragvon andal » 09.07.2011 - 8:00

Was aktuell als Winklepicker auf dem Markt ist, ist eher als kurze und sehr leichte Feederrute zu bezeichnen. Dem klassischen Picker mit seiner sehr durchgehenden Aktion und dem geringen Wurfgewicht, kommen am ehesten noch die Ruten nahe, die als Bombrods, oder die sog. Pelletfeeder aus den Comercial Carp Series angeboten werden.

Ursprüngliches Pickern hat nichts mit dem Einsatz von Feedern zu tun. Man fischt auf anderweitig ausgebrachten Futterplätzen, oder gänzlich ohne Futtergaben, dem sog. Searching. Schnür von mehr als 0,16 mm Durchmesser gelten als Ankertaue.
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon Korsikaphil » 09.07.2011 - 11:03

Was aktuell als Winklepicker auf dem Markt ist, ist eher als kurze und sehr leichte Feederrute zu bezeichnen.


Seh ich aber nicht als Nachteil, im Gegenteil. Ich fisch aktuell die "Artini Multi Tool" von Jenzi, die schafft alles zwischen 20 und 60g. Mit selbst zurecht geschliffenen Composite-Spitzen in 1 oz. bleibt sowohl die Bissanzeige sehr sensibel, als auch die kräftige Aktion der Ruten erhalten. Sind gute Ruten für den Allroundansitz an praktisch jedem Gewässer, und auf viele Fischarten! Selbst Barben, Karpfen oder Aale sind für solche Ruten kein Problem. Insofern meiner Meinung nach eine gelungene Verbesserung der "echten" Picker!
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Beitragvon andal » 09.07.2011 - 13:01

Was jeder Einzelne mit seiner Rute macht, wie er sie fischt, ist letztendlich Geschmackssache und sollte nicht zum Dogma erklärt werden. Es ist nur recht hilfreich, wenn man die Sachen beim richtigen Namen nennt. Pickern ist eben Pickern und kein ultraleichtes Feedern. ;)
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Beitragvon D.D. » 11.07.2011 - 9:37

Jedem wie es ihm beliebt...ich möchte den Unterschied zwischen einem Picker und einer Feeder nicht missen.
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Beitragvon georgms » 11.07.2011 - 14:16

Hmm, ich hab ne Fox Duo-Lite Specialist (12 Fuß, 1/2lb Testkurve, eher durchgehende Aktion, mit Wechselspitzen zwischen ner halben und ganzen Unze)
- ist das nun eine superleichte Feederrute oder ein überlanger Picker?
Sind die „Wand”-Ruten auch Picker im eigentlichen Sinne?

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Beitragvon Friedfischfreund » 11.07.2011 - 18:04

Hallo zusammen,

@Georg
Ich würde die Fox Duo Lite eher im Bereich "Bomb-Rute" bzw. sehr leichte Feederrute einordnen.

Die Wand-Ruten, die ich kenne (Shakespeare,Tri Cast) sind m.M.n. kurzgeratene Feederruten. Zumindest erscheint es mir rein Wurfgewichtstechnisch so. Gefischt/getestet habe ich sie allerdings noch nicht.

Ich fische unter anderem zwei alte Daiwa Winkle Picker, ein Shimano Nexave (wird so gut wie nie gefischt) und einen Cormoran Speciland Picker (alte Generation).
Am ehesten das Prädikat "Winkle-Picker" haben die zwei alten Daiwa Ruten verdient. Mit durchgehender, weicher Aktion, Vollglasfaserspitzen und einem Wurfgewicht von max. 10-15g.
Die Shimanorute hat für mich eine zu spitzenbetonte Aktion, der Speciland Picker ist für einen Picker schon relativ straff und bewältigt auch kleine Körbe ohne Probleme.

Wie sich die Exorirute des TE verhält weiß ich leider nicht. Zumindest hat sie Glasfaserpitzen, was schonmal positiv ist.

Grüße FF
Ein Spatz in der Hand ist immer noch besser, als eine Taube auf dem Dach.

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Beitragvon Weser95 » 25.07.2011 - 13:42

Ich habe jetzt immer mit einem 10 gramm Futterkorb gefischt.Geht super und habe damtit einen 24 Pfund Karpfen gefangen :)
Jedes Wetter ist Angelwetter :)