Fangberichte Hecht 2008

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Beitragvon We!$e » 23.11.2008 - 20:40

Petri Onkel Tom, aber wieso fischt du denn eigentlich ohne Zusatzdrilling??

Das verstehe ich nicht! Von meinen Hechten die ich auf Gufi fange hängen mind 80 % am Zusatzdrilling!!!

Onhe zusatzdrilling hebeln sie sich den Gufi auch extrem leicht aus dem Maul ;)

Mfg SImon

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Beitragvon Fishing-IS-LIFE » 23.11.2008 - 20:58

Super Hechte.Petri Heil!!!
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Beitragvon Onkel Tom » 23.11.2008 - 21:31

Hi Simon!

Warum ich ohne Zusatzdrilling fische? Nun, dass hat verschiedene Gründe.

Zum einen angele ich zur Zeit in sehr flachen, verkrauteten Gewässern. Jede frei liegende Hakenspitze ist da ein zuviel, selbst zu dieser Jahreszeit kannst du das Angeln mit Drillingen fast vergessen. Des Weiteren bin ich der Meinung, dass ein Drilling an Gummifischen bis 12,5 cm nicht nötig ist, wenn es auf Hecht geht. Ein maßiger Hecht sollte eigentlich kein Problem haben, Fische dieser Größe vernünftig zu packen. Viel wichtiger finde ich jedoch, dass der GuFi sein Köderspiel möglichst frei entfalten kann. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Zusatzdrilling die Bewegungen des Schwanzes doch stark einschränken kann. Gerade bei dem Hammershasds denke ich, würde viel von dem sehr fängigen Lauf verloren gehen.

Das mit dem raushebeln des Einzelhakens kenne ich natürlich auch. Es geschieht allerdings fast immer nur, wenn der Hecht aus dem Wasser springt. Dagegen hilft nur, die Rute zu senken uns somit die Spannung für die Dauer des Sprunges von der Schnur zu nehmen. Taucht der Hecht wieder ein nimmt man sofort wieder Spannung auf und im Normalfall klappt das dann auch.

Die Fehlbissse und Aussteiger vom Samstag schiebe ich ehr auf mich selbst. Es ist eben doch nicht ganz so einfach bei diesen schwierigen Wetterbedingungen immer voll konzentriert zu sein. Der Finger im Handschuh bringt nicht das Gefühl wie ein "nackter" Finger an der Rute, man reagiert langsamer und bringt den Anschlag nicht richtig durch usw.
Heute hat alles doch wieder besser gepasst und ich hatte nur zwei Fehlbisse und das ganze auch ohne Zusatzdrilling ;)
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Beitragvon Lahnfischer » 23.11.2008 - 22:31

Unter 12 cm Gufilänge nehm ich auch keinen Zusatzdrilling, aber jetzt fische ich überwiegend ab 15 cm, da ist einer schon Pflicht.
Der 2. Hecht heute hing auch nur an selbigem, dafür aber bombenfest im Maulwinkel, wie es sich gehört ;)
Gruß Thomas

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Beitragvon Schwarzes -mäh-mäh » 24.11.2008 - 22:12

ich nimm erst ab 18 cm zusatzdrillinge fische die fox gufis von pro shad und da braucht man bei der 14 cm ausführung eigentlich keinen zusatzdrilling erst ab der 18 cm ausführung ist schon einer pflicht
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Beitragvon zandrog » 29.11.2008 - 17:11

hallo ich war am mittwoch mit meinem Vater angeln und er fing einen 55 und 64 hecht und ich hatte ziehmlich früh einen Nachläufer der ca. 3m vor dem ufer den Köder geschnappt hat und ihm den Schwanz abgebisse hat `mein liebligsköder da besorgte ich mir auf gestern einen neuen und ging mit ihm angeln und wider vor meinen Füssen bss ein 70-er jedoch konnte ich ihn dieses mal verhaften
wisst ihr wiso dass die Fische so nahe ans Ufer schwimmen ich fische mit Gummifisch an einem Baggersee
grüsse zandrog
wer rechtschreibfehler findet kann sie behalten :-)
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Beitragvon Raubfischer92 » 29.11.2008 - 20:39

die stehen auch oft einfach nahe am ufer
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Beitragvon Jørn » 30.11.2008 - 21:49

Raubfischer92 hat geschrieben:die stehen auch oft einfach nahe am ufer


Hiermit nominiert für die "Antwort des Tages"! :D

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Beitragvon Raubfischer92 » 01.12.2008 - 0:52

was denn???
wenn er sagt das er einen nachlaeufer hatte, der den koeder 3m vor ufer genommen hat, kann es doch sein das der fisch etwa 4m oder so vom ufer entfernt stand.
nach meiner erfahrung stehen hechte in dieser groesse sehr oft nahe am ufer
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Beitragvon Fitze » 01.12.2008 - 9:54

@ raubfischer92: ja, da stimme ich dir zu! es ging Jorn glaube ich nur darum in welcher form du deine antwort preis gegeben hast, nämlich kurz und pregnant ;)

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Beitragvon Schwarzes -mäh-mäh » 01.12.2008 - 15:04

ich glaube aber eher das die hechte zu dieser jahreszeit eher selten so nahe am ufer stehen der hat warscheinlich den köder einige meter verfolgt
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Beitragvon Onkel Tom » 01.12.2008 - 15:17

Das kann man so pauschal nicht sagen! Auch jetzt stehen die Hechte manchmal noch in den Uferregionen.

Winzige Temperaturunterschiede können da schon ausreichen. Steht der Wind auf eine Uferseite gerichtet, wird dort das Wasser umgewälzt. Durch die Bewegung im Wasser kann es zum Beispiel passieren, dass das Wasser an diesem Ufer noch nicht gefroren ist, während der Rest des Gewässers schon unter einer kleinen dünnen Eisdecke liegt. Das heißt also an dieser Uferseite ist das Wasser ein klein wenig wärmer und da stehen dann auch schon mal die Hechte.

Ufernahe Löcher und Abbruchkanten sind auch beliebte Winterstandplätze. Diese Stellen muss man jedoch kennen, was eine gute Gewässerkenntnis voraus setzt. Sinnlosen Köderbaden kann im Winter schnell zum Schneidertag führen. Ich finde die momentane Zeit echt gut zum Hechtangeln. Blöd wird es nur, wenn alles zugefroren ist...
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Beitragvon Raubfischer92 » 01.12.2008 - 16:33

ich glaube aber eher das die hechte zu dieser jahreszeit eher selten so nahe am ufer stehen der hat warscheinlich den köder einige meter verfolgt

ich war gestern abend mal fuern stuendchen barschangeln, und hab eigentlich gedacht das die fische alle im tiefen stehen muessten, da es inzwischen doch schon extrem kalt ist.
den einzigen barsch hab ich aber auf nen jerkbait gefangen, der an der oberflaeche laeuft, und das ueber ner flachwasserzone.
habs allerdings nicht wirklich ernsthaft versucht, sondern wollt mir nur mal meine neuen koeder angucken, unter anderem eben diesen jerkbait
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Beitragvon Lahnfischer » 01.12.2008 - 18:38

Hi all,

nach fast einer Woche Angelabstinenz war ich eben mal für 2 Stunden am Wasser.
Neben einem deutlichen Fehlbiß, den ich leider nicht verwandeln konnte, hat mir dieser Schniepel schließlich den Schneid(er) abgekauft... :lol:

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Gruß Thomas



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Beitragvon Szameit » 01.12.2008 - 19:13

Onkel Tom hat geschrieben:Das kann man so pauschal nicht sagen! Auch jetzt stehen die Hechte manchmal noch in den Uferregionen.


Das kann ich nur bekräftigen! Zwar ist das, was ich dazu erzählen will, schon ein paar Jährchen her, aber es sollte immer noch aktuell sein:

Ein Angelkumpel und ich sind regelmäßig am 31.12. mit dem Ruderboot auf unseren Vereinssee gefahren, um den "Silvesterhecht" zu fangen. Oft war der See schon mit einer dünnen Eisschicht bedeckt, die wir mit dem Boot erst im Uferbereich aufbrechen mussten. Der See war von Schwingwiesen umgeben, im Uferbereich also max. 1 m tief und mit reichlich "Unterholz" bestückt. Deshalb nannten wir unsere Methode auch "Holzen" oder "Tunken": Wir haben einen Köderfisch an einer sehr kräftigen Rute mit ca. 50er Mono in die freigebrochenen Löcher direkt vor dem Unterholz "getunkt" - genau dorthin hatten sich nämlich die Hechte verzogen!
Wirkliche Riesen haben wir nicht gefangen - aber Neujahr war Hecht auf dem Tisch!
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