Aal, was mache ich falsch?

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Aal, was mache ich falsch?

Beitragvon Oelzke » 23.07.2010 - 16:13

Hallo leute,

ich habe ein problem, ich gehe öfters Nachts los um Aale zu fangen, meistens ist es ein See. Ich angel mit einer Grundmontage, ein Laufblei auf der Hauptschnnur, bisse bekomme ich auch, aber sobald ich anschlage beißen sie nicht durch, warte ich ein wenig, ist der Fisch weg. Was amche ich falsch?

Danke
Und ist der Fisch auch noch so klein, er muss erstmal gefangen sein ! :D

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Beitragvon Pikedaddy » 23.07.2010 - 17:05

Was für ein Bleichgewicht und Hakengröße benutzt du?
Ziehst du den Wurm auf oder machst du Wurmbündel?
Sind es nur kleine Zupfer oder heftige Bissattacken?
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Beitragvon Schimpi » 23.07.2010 - 17:16

Da war der Pikedaddy aber etwas zu schnell für mich. ;)

So ähnliche Fragen wollte ich auch stellen! :D

Ich angel im Rhein und verwende einen 8er Wurmhaken auf den ich nen ganzen oder auch mal nen halben Tauwurm mit der Ködernadel aufziehe.

Dann kann es passieren das es mal "richtig" beißt, dann wird es ein Aal sein oder auch mal nur leicht zupft, dann kann man fast sicher davon ausgehen das es sich um nen Krabbe oder ne Grundel handelt.
Wir müssen eindeutig aufhören so wenig zu angeln !!!

P.S.: Diese Info wurde auf 100% recycelten Datensätzen geschrieben und ist nach der Löschung sämtlicher Buchstaben und Zahlen erneut verwendbar.

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Beitragvon Oelzke » 23.07.2010 - 17:30

Ich angel auch mit 8er Wurmhaken, 15 gramm tiroler hölzl. Den wurm ködere ich im Bündel an, aber zerschneide ihn einmal, damit er mehr Geruch abgibt.

Danke schonmal
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Beitragvon Karpfenlaus » 23.07.2010 - 19:32

Ich glaube das sind keine Aalbisse,was der Aal erst mal hat wird auch geschluckt wenn man ihn die Zeit läst u.er keinen Wiederstand spürt.Einfach mal mit Köderfisch angeln.

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Beitragvon Oelzke » 23.07.2010 - 19:35

sollte ich lieber ein Bündel oder einen Aufgezogenen Wurm anbieten?

Danke
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Beitragvon Karpfenlaus » 23.07.2010 - 19:44

Wenn es doch der Wurm sein soll, würde ich mit der wurmnadel den wurm komplett aufziehen u. die Hakenspitze etwas frei lassen.

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Beitragvon Oelzke » 23.07.2010 - 19:48

Alles klar , hab was von einer selbsthakmontage bei Karpfen gehört, geht sowas auch bei aal oder soll man ihn doch etwas ziehen lassen?
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Beitragvon Karpfenlaus » 23.07.2010 - 20:01

Das würde ich nicht machen mit der Selbshakm. bin selber Karpfenangler.Einfach denAal abziehen lassen u. kräftig anschlagen

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Beitragvon Oelzke » 23.07.2010 - 20:04

alles klar, denn is für mich alles geklärt, danke euch :D
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Beitragvon Kai S. » 23.07.2010 - 21:49

Sehe es auch so. ich ziehe meine meist mit der Ködernadel auf, wobei ich dann meist halbe Tauwürmer nehme. Alternativ wäre ein kleiner Köfi mal eine Alternative die Du versuchen kannst.
Aber es gibt halt Gewässer wo die Aale sich so verhalten. Kenne selber eines wo ich schon solche Probleme hatte, 15 Minuten lang beißt es (Biss meint Ü-Ei geht minimal hoch. 7 Minuten nichts, dann nochmal, wieder 7 Minuten nichts) und nach dem Anschlag hängt der Aal so gerade eben.

ich würde btw. das Gewicht auch schwerer wählen. Bei dem leichten Gewicht kann es leichter mal passieren dass das Gewicht bewegt wird wenn er anzieht. Ist es schwerer, dann sollte es eher liegen bleiben wenn er Zug nach oben ausübt.

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Beitragvon MrAT » 23.07.2010 - 22:18

Karpfenlaus hat geschrieben:Ich glaube das sind keine Aalbisse,was der Aal erst mal hat wird auch geschluckt wenn man ihn die Zeit läst u.er keinen Wiederstand spürt.


Die Erfahrung hab ich auch gemacht. bei uns am Kanal zuppelt es auch manchmal und dann is wieda ruhig und wenn man dann einholt, dann is der Köder weg oder angeknabbert. Und wisst ihr was das auch sein kann?
Amerikanische Flusskrebse!
Habe schon drei Male nach leichten Bissen angeschlagen und einen Flusskrebs in der Schwanzflosse gehakt!
Und da die ihre Nahrung erst mit den Scheren bearbeiten und sich dann in den Mund führen, schneiden sie sich Stückchen ab, erzeugen ein paar Zupfer am Bissanzeiger und gehen aber nicht an den Haken. Es ist verwunderlich, was so ein kleiner Krebs für Kraft in den Scheren hat, hatte mal zwei im Aquarium, die konnten Steine verschieben, wo man nie im Leben mit gerechnet hätte^^

Petri!
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Beitragvon Pikedaddy » 23.07.2010 - 22:59

Ich denke es ist Gewässerabhängig inwiefern störende Flußkrebse, Krabben oder Grundeln am Wurm knabbern.
In der Ruhr dort wo mein Heimatgewässer ist, sind die Störenfriede eher kleine Welse. Manchmal so klein dass sie nur Stücke vom Wurm abknabbern können. Die etwas größeren Welse, die im Stande sind einen Wurm zu schlucken, beißen oftmals wie ein Rotauge und Brassen. Immer mal wieder kleine Zupfer bis es kontinuierlicher wird.

Dagegen haben 99% meiner gefangenen Aale meistens so heftig aus dem Nichts heraus gebissen, dass die Rutenspitze garnicht mehr zur Ruhe kam!

Zum direkten Aalangeln benutze ich eine simple Grundmontage mit Sargblei.
Je nach Strömung zwischen 30 und 40 g Gewicht. Im See so leicht wie möglich. Meist zwischen 20 und 25 g dann.
Haken nehme ich Wurm- oder Aalhaken Größe 4 mit einem laaaaaangen Vorfach am liebsten.
Bin eher ein Fan von Tauwurmbündel als Aufzuziehen... sieht irgendwie nach mehr aus, aber ist Geschmackssache im wahrsten Sinne des Wortes :D

Meine Schlussfolgerung aus dem was ich bisher beim Aalangeln erlebt habe:
Hat ein Aal Hunger und er findet deinen Wurm, wird er ihn packen und versuchen abzuhauen. Ein zupfenden Aal habe ich jedenfalls noch nicht erlebt. Alles was zaghaft erscheint, wird nach meinen Erfahrungen wahrscheinlich kein Aal sein...

Irrtümer vorbehalten :D
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Beitragvon MrAT » 23.07.2010 - 23:23

So ist das :) Sogar ganz kleine Aale um die 10-20 cm, bei uns aus dem Vereinsteich, haben das selbe Verhalten. nachdem die auf meine Grundmontage mit Maden gebissen haben, die eigl für ein paar schöne Rotfedern gedacht war (Wir haben wirklich sehr schöne im Vereinsteich) hing die Schnur durch oder der Bissanzeiger wackelte kräftig. Aber Zupfen hab ich noch nicht erlebt, die Schlingen sofort :D

MfG
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