Lockfutter für Forellen ""zähmen"" ?


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Lockfutter für Forellen ""zähmen"" ?

Beitragvon lugga » 29.06.2011 - 15:41

Hallo Leute,
folgendes: Ich wohne direkt am Zusammenfluss zweier kleiner "Wiesenbäche". An diesem Zusammenfluss führt eine alte Steinbrücke über den Bach. Ich kann mich noch erinnern, wie ich als kleiner Junge, vielleicht vor 7-10 Jahren oder so, von der Brücke aus altes Brot in den Bach warf und die Bachforellen kamen von allen Seiten angeschwommen und bettelten mich förmlich nach mehr an, oder ein anderer Fall eine Verwandte von mir leerte immer ihre (ökologischen) Gartenabfälle in den Bach und die Fische fraßen förmlich aus der Hand, ja, sie waren fast schon "zahm".
Doch dann wurde es immer weniger mit den Fischen, ich denke mal 1. Wegen den vielen Fischreihern und 2. wegen der wachsenden Vernachlässigung der Bäche. Naja heute ging ich mal wieder füttern, nahm altes Mehrkornbrot und ein paar Fische stiegen auch, aber seeehr vorsichtig und auch nicht sehr viele und auch ziemlich weit entfernt von der Brücke. Weiter hinten im Dickicht sah ich stärkeres Steigen, also lief ich vorsichtig am Ufer entlang dorthin und wo ich dort war machten sich 3-4 Forellen aus dem Staub. Beruhigend zu wissen, dass es überhaupt noch Fische gibt, aber was ich sehr schön fände wäre es, wenn die Fische wieder so wie früher an der Brücke stehen würden, da es einfach ein Teil unserer heimischen Natur ist. Kann man die Fische in irgendeiner weise dorthin locken oder gar "zähmen"?
Ich wäre sehr dankbar wenn ihr mir Tips dazu geben könntet, denn ich würde gerne auch meinen Teil zur Erhaltung der Natur und des Fischbestandes der Bäche beitragen.
Leider kommt von der Gemeinde keine Interesse in Sachen Bachreinigung oder Ausbaggern.
Danke schonmal vorab für eure Antworten.

Gruß Luca :D
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Re: Lockfutter für Forellen ""zähmen"" ?

Beitragvon andal » 29.06.2011 - 20:06

lugga hat geschrieben:denn ich würde gerne auch meinen Teil zur Erhaltung der Natur und des Fischbestandes der Bäche beitragen.
Leider kommt von der Gemeinde keine Interesse in Sachen Bachreinigung oder Ausbaggern.


Dann lass den Bach und die Forellen einfach in Ruhe. Vor allem hör auf, Essensreste und sonstigen Biomüll zu verklappenn. Die Natur kommt am besten mit sich selbst zu recht. Da brauchts weder "Zähmungsfütterungen" noch baggernde Gemeinden!
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon lugga » 29.06.2011 - 20:19

Ok danke, schuldigung für die blöde Frage, will ja nicht die Fische mästen fänds aber schön wenn es wenigstens ein paar Fische gäbe wo man ab und zu von der Brücke aus sieht! Trotzdem danke für die Antwort

Gruß
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Beitragvon Diox » 30.06.2011 - 9:50

Wenn unbedingt Futter dann Würmer oder Maden, vertragen sie noch am besten.
Doch ist es so schlimm die Fische suchen zu müssen? Ich finde das eher noch interessanter.

Aber Ausbaggern ist wirklich das schlechteste was man machen kann, werden nur die Leichgründe, falls sie vorhande sind, zerstört.
Im Moment suche ich einen Programmierer der mit bei einem Projekt helfen würde! HTML und CSS gefragt! Jave Vorteilhaft!

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Beitragvon lugga » 30.06.2011 - 14:08

Diox hat geschrieben:

Aber Ausbaggern ist wirklich das schlechteste was man machen kann, werden nur die Leichgründe, falls sie vorhande sind, zerstört.


Da haste recht, aber würden sich die Fische nicht auch wohler fühlen wenn der Bach viel tiefer wäre? Ich weiß ja nicht ob sie bei uns direkt laichen, aber kann durchaus sein. Gleich werde ich nochmal schaun ob ich wieder ein paar Bafos zu Gesicht bekomme.
Danke auch für deine Antwort.

Gruß
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Beitragvon Diox » 30.06.2011 - 18:09

Hallo,

würden sie sich nicht wohl fühlen würden Forellen abwandern und sich nicht an einer Stelle aufhalten.
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Beitragvon lugga » 30.06.2011 - 18:43

Diox hat geschrieben:Hallo,

würden sie sich nicht wohl fühlen würden Forellen abwandern und sich nicht an einer Stelle aufhalten.


Ja sie stehen ja ehr in den tieferen Bereichen, meinst du es wäre sinnvoll mal den am Zusammenfluss entstandenen Schlamm und Müll (oberflächlich) rauszuholen? Denn direkt am Zusammenfluss der zwei Bäche haben sich schon Bereiche gebildet wo nur noch Schlamm ist und der Bach gar nicht mehr richtig fließt und ein haufenweise Unrat drin liegt. Ich glaube, an der Brücke, wo eh ziemlich oft "Radau" ist, laichen sie nicht, oder was meinst du?
Danke nochmal!

Gruß Luca :)
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Beitragvon Diox » 30.06.2011 - 20:45

Forellen suchen sich im normallfall einen kiesigen Untergrund der ruhig etwas flacher sein darf.

Ich weiß nicht wie der Zusammenfluss aussieht. Sollte er durch menschlichen Müll so versperrt sein das sie es nicht mehr überwinden können oder so viel Totholz drin liegen wäre ein eingreifen vielleicht sinnvoll. Können sie es noch überwinden, wenn sie wollen würde ich nicht eingreifen.
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Beitragvon lugga » 30.06.2011 - 20:50

Diox hat geschrieben:Forellen suchen sich im normallfall einen kiesigen Untergrund der ruhig etwas flacher sein darf.

Ich weiß nicht wie der Zusammenfluss aussieht. Sollte er durch menschlichen Müll so versperrt sein das sie es nicht mehr überwinden können oder so viel Totholz drin liegen wäre ein eingreifen vielleicht sinnvoll. Können sie es noch überwinden, wenn sie wollen würde ich nicht eingreifen.


OK danke, wenn ich dazu komme mache ich mal Fotos, zeig sie euch dann, dann könnt ihr euch selber mal ein Bild machen!

Gruß Luca
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Beitragvon lugga » 01.07.2011 - 22:21

Hier die versprochenen Bilder. Was mir auch Kopfzerbrechen bereitet ist der erheblich gesunkene Wasserstand, an dem Podest an der Brücke ist die Jahreszahl 1909 eingemeißelt und der damalige Wasserstand, das Podest war völlig unter Wasser, und jetzt ist es ganz frei, seht ja selbst.
Also was meinen die Spezis? Danke schonmal vorab für eure Hilfe!Bild
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Beitragvon Diox » 02.07.2011 - 12:25

Hallo,

einen wunderschönen Bach hast du da. Wegen dem Wasserstand musst du dir denk ich keine Sorgen machen, Niedrigwasser ist um die Jahreszeit keine Seltenheit.
Ich sehe auch keinen Grund hier ein zu greifen, lass der Natür ihren lauf.
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