Spro Hypalite BC 9000 LH


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Spro Hypalite BC 9000 LH

Beitragvon Hunte » 13.08.2013 - 17:46

Moin Moin,

kennt einer von euch diese Batcasterrolle?

Sie ist für mich als Einstieg in die BC-Welt gedacht. Ich will es mal mit einer Multi ausprobieren, möchte mir aber nicht das billigste kaufen um nicht gleich den Spaß und die Lust daran zu verlieren.

Ich hab mir so überlegt es ganz ruhig auf Barsch anzugehen. Bräuchte also noch eine passende Rute.
Diese sollte für´s jerken und twitchen geeignet sein, denn das will ich auch antesten. :D
Noch ein paar Info´s für die, die es noch nicht wissen...ich habe zwar schon länger einen Schein, aber aus zeitlichen Gründen (noch) nicht viel Erfahrung im Spinnfischen sammeln können. :(

Vielleicht findet sich ja auch jemand dessen Geduld ich strapazieren kann und der mit mir mal "spinnern" geht!? ;)

Schon mal danke

Jörg
Schöne Grüße
Jörg

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Beitragvon Raubfisch-Fan » 13.08.2013 - 18:04

Klingt jetzt vielleicht ein wenig überheblich, aber ich persönlich würde mir im Moment keine Baitcaster von Spro, Exori, Cormoran, Balzer etc. kaufen, sondern eher eine von Daiwa, Abu oder Shimano.
Die sind zwar alle im Schnitt ein wenig teurer aber gerade bei Baitcastern kaufe ich lieber einmal und teurer als zweimal.
Ich habe mit "Billig-Multis" einfach keine guten Erfahrungen gemacht.

Mit einer wirklich guten Multi macht das Angeln DEUTLICH mehr Spaß und man ärgert sich nicht über mangelnde Wurfweiten, schlechte Bremsen oder miese Verarbeitung.


Allgemein ist zu sagen, dass wenn du mit dem Baitcastern anfangen willst, es sich eher empfehlt mit schwereren Köder zu beginnen und nicht mit 6g Barschwobblern.
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Beitragvon Hunte » 13.08.2013 - 18:15

Erstmal danke für die Antwort. Kannst Du mir denn eine vernünftige Multi empfehlen, wo ich nicht unmengen na Geld für ausgegeben habe, falls es doch nichts für mich ist?

Deshalb habe ich die Spro in betracht gezogen, da sie "nur" 140 Euronen kosten soll.

Das ich nichtmit Ködern unter 10g anfangen soll hat der Verkäufer auch gesagt, daher auch meine Überlegung mit den Jerkbaits, evtl. Popper.
Sollte bedingt des Ködergewichtes ein anderer Zielfisch dabei rauskommen, also ich bin da flexibel. :D
Schöne Grüße

Jörg

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Johannes T.
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Beitragvon Johannes T. » 13.08.2013 - 18:35

Hi,
ich würde dir die Revo-Serie von Abu Garcia empfehlen. Recht teuer, aber ist ihr Geld wert! Und wie Raubfisch-Fan schon gesagt hat, für den Anfang lieber 20gramm+ werfen, dann machts gleich mehr Spaß.
Grüße und Petri
Johannes T.
=> fanatischer Anhänger der BC-Religion ;)

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Beitragvon Raubfisch-Fan » 13.08.2013 - 19:39

Ich habe mir mal eine Revo STX der älteren Generation (die vor 2012/13) für knappe 150 Euro gekauft. Die ist ihr Geld auf jeden fall wert.

Wie's mit der neuen Generation, welche schwarz-weiß ist, außsieht, kann ich schlecht sagen. Wenn möglich solltest du dir eine ältere Version zulegen. Die ist auch billiger. ;)
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Beitragvon rhinefisher » 14.08.2013 - 7:07

Um es noch etwas deutlicher zu sagen; das ist alles Müll!
Halte dich an die Empfehlung von Raubfisch-Fan, da machst Du nix verkehrt.. .
Petri
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Beitragvon Heiner Hanenkamp » 24.08.2013 - 14:39

Und um es noch deutlicher zu sagen: Supermüll. Finger weg von dem scheinbar günstigen Kram. Die drei Firmen, von denen man kaufen kann, besonders als Newcomer, sind oben genannt. Und auch von denen sollte man nicht gerade die allerbilligsten Modelle kaufen, denn die taugen ebenfalls nicht viel. Mir ist schon klar, dass solche Appelle nicht viel nutzen werden bei Manchen. Aber eines ist klar: Die werden mit hoher Wahrscheinlichkeit entweder die Baitcasterei sehr schnell wieder an den Nagel hängen oder aber zweimal kaufen auf kurz oder lang. Das ist so oft und so regelmäßig der Fall, dass man eine Regel daraus machen kann, ohne viel zu übertreiben.

Ähnliches gilt für die Ruten. Erstens gibt es auch hier eine ganze Menge unbrauchbaren, mal eben fix auf einen (hierzulande) neuen Markt geworfenen Müll. Um einen schnellen Reibach zu machen, dabei wohl wissend und geradezu damit kalkulierend, dass ein nicht eben unerheblicher Teil der Kundschaft kaum irgendwelche relevanten Qualitätskriterien im Kopf hat beim Kauf. Und zweitens erschwert eine schlecht dimensionierte, ungünstig gewählte Rute den Einstieg kaum weniger als eine schlecht gewählte Rolle.

Fragwürdige Qualität mag noch akzeptabel sein, wenn man alle paar Wochen mal ein bisschen Spinnfischen nebenher macht. Und zum Dropshot-Fischen, eher eine Ansitz-Variante, muss es auch nichts Teures sein. Nicht mehr akzeptabel ist die Billigware allerdings, wenn man häufig oder gar hauptsächlich Kunstköder wirft und fischt. Aber in aller Regel fängt schließlich keiner mit der Baitcasterei an, wenn er sich nicht sowieso schon aufs Spinnfischen verlegt hat. Und dann wird aus einem scheinbar günstigen Deal ganz schnell ein Minusgeschäft. Denn man wird bald dahinter kommen, warum der Deal so günstig war - und noch einmal kaufen. Eine Erfahrung, die unzählige Leutchen zuvor gemacht haben und die sich zuverlässig immer und immer wiederholt. Gut für's Geschäft, dachte da der Händler und rieb sich die Hände, denn übermorgen, Mr. Sparsam, sehen wir uns wieder.

Allerdings steckt in Wahrheit weniger die sparsame schwäbische Hausfrau dahinter, als vielmehr das bekannte Konsumentensyndrom, es immer sofort und auf der Stelle haben zu wollen. Funktioniert hier aber nicht. Wer eine brauchbare BC-Combo will, die tatsächlich für ein längeres Weilchen gefischt werden soll, muss nach den derzeitigen Marktpreisen mindestens 300 Euro investieren. Und jeder Zehner oder Zwanziger mehr als das ist keine Verschwendung, sondern gut angelegtes Geld. Wer das gerade nicht übrig hat, der sollte - so herum macht das Sinn - ganz einfach ein wenig sparen. Dies ist unterm Strich die günstigere Variante und nicht etwa die teurere.

Es gibt eine Menge Leute, die sich ihre Keller mit Haufen von drittklassigem Zeug zugeschaufelt haben, von dem ein großer Teil kaum je das Wasser sieht. Das Geld wäre erheblich besser angelegt gewesen, wenn stattdessen sehr viel weniger, aber dafür mit etwas Überlegung qualitativ gutes und optimal abgestimmtes Gerät gekauft worden wäre. Ein großer Haufen zweckloser Kram von fragwürdiger Qualität ist nämlich keineswegs billiger, wenn man die einfache Addition darauf anwendet. Sondern teurer.