Beiträge von lounger

    Also ich teile die schlechten Erfahrungen mit DAM-Wobblern ganz und gar nicht.


    Sowohl die kleineren Modelle (insbesondere eins was dem Rapala Shad Rap Deeprunner sehr ähnlich ist) und die großen Naturdesigns sind bei mir immer wieder gerne genommene und sehr erfolgreiche Wobbler.


    Sie sind in der Verarbeitung meiner Erfahrung nach besser als die Balzer-Modelle, die den alten DAMs sehr ähnlich sind. Sowohl die Balzers als auch die DAMs sind aber sicherlich keine High End-Wobbler, sondern eher sowas wie die Skodas unter den Wobblern.


    Der von Jakob kritisierte 11er Rapala Jointed (in silber-schwarz) ist einer meiner Sommer Favoriten im Fluss.

    Tja, war noch ein bisschen früh in besagtem Jahr.
    Das schlimst war, das an meinem letzten Tag gegen zehn ein Typ aus seinem Kombi gekrabbelt kommt, der an genau der Stelle, die ich vorher beackert habe eine fette Forelle gefangen hat.
    Allerdings hat er auch im Auto gepennt, bei ekelhaftestem Wetter und lausigen Temperaturen, während ich schön in die Pension gestapft bin - er hatte es also auch verdient.

    Besser wäre, wenn Du noch sagen würdest wo und was Du fangen willst.


    Prinzipiell kannn ich (auf Hecht) große Modelle im Naturdesign (Hecht, Weissfisch, gegebenfalls Forelle, wenn nix geht Firetiger) empfehlen, die es früher von DAM und jetzt von Balzer gibt. Die sind für große Wobbler preislich ok, relativ solide und fangen.
    Beim Schleppen tendiere ich in der Regel zu Wobblern, da man weiss, auf welcher Höhe sie laufen. Bei Blinker, Gufi, billigen Köfi-Systemen hat man das nicht richtig unter Kontrolle und riskiert Abrisse.


    Wenn Du das Gewässer gut kennst und/oder ein Echolot hast, kannst Du mit geringerem Risiko auch deutlich mehr ausgeben (Grandma, Turrus Uko,Tomic, etc.). In der Liga tut da ein Köderverlust richtig weh.


    Teilweise bekommt man bei Messen oder Versendern noch die alten DAM-Wobbler für billig Geld (sowas wie 10 Stück über 15cm für 35 Euro). Damit kann man dann auch mal risikoreicher (und erfolgverspechender) schleppen. Und hat mehrere Designs zur Auswahl.


    Was auch zu empfehlen ist, ist an fischträchtigen Stellen anzuhalten und eine Weile mit Blinker, Köfi-System oder Gufi zu spinnen, das kann die Effektivität deutlich erhöhen.


    Ein gernereller Tip noch. Nicht zulange warten mit der Kontrolle der Wobbler. Die Drillinge verhaken sich doch mal im Stahlvorfach oder fangen kleine Treibgutstücke ohne dass man es merkt - und dann wundert man sich dass man keinen Biss kriegt !
    :cry:

    An manchen Gewässern ist es verboten "Edelfische" als Köder zu verwenden.
    Forellen als Köder können an Gewässern, die regelmässig besetzt werden kann es durch aus erfolgversprechend sein, allerdings ess ich Forellen dann lieber selbst.


    Nicht so doll fänd ich es allerdings, wenn es sich um eine Bachforelle aus einem natürlichen Bestand handeln würde.

    Du kannst auch ohne Probleme mit einer normalen Stationärrolle schleppen. Geflochtene ist definiv von Vorteil neben den Gründen von die die anderen genannt haben, auch weil sich die Fische leichter selbst haken.


    Was den Schleppabstand angeht, das hängt neben dem Zielfisch vor allem auch von dem Gewässer ab. Als Fausregel kann man 20-50 Meter (plus die Lauftiefe) nehmen. Wenn Du in einem hängerträchtigen oder in der Nähe von kurvigen Ufern/Buchten unterwegs bist, eher weniger, im Freiwasser ohne Hängergefahr eher mehr.


    Andals Hinweis zu den Ruten geht in Ordung, allerdings kann die Rute nach meinem Geschmack durchaus auch kürzer sein.


    Die Lauftiefe hängt wieder vom Zielfisch und Gewässer ab, auf Hechte ist im Moment meiner Erfahrung nach eher 1 bis 3 Meter angesagt. Das kann aber in anderen Gewässern durchaus unterschiedlich sein.

    Eine Freilaufrolle schadet nicht, nutzt aber meiner Ansicht nach nichts, da die Bremse vergleichsweise fest angezogen werden sollte.
    In der Regel sollten sich die Fische selber haken.


    Zu dieser Jahreszeit empfiehlt es sich (auf Hechte) definitiv oberflächennah zu schleppen. Dies sowohl in den Buchten als auch am Randbereich und Scharkante.
    Aber auch später im Jahr bist Du mit dem Schleppen in den ersten Metern unter der Oberfläche immer besser bedient, da Hechte durchaus auch aufsteigen. Wenn Du es auf Seeforellen oder anderes abgesehen hast oder in dem See den Du beangelst tiefstehende Renken bzw. Maränenschwärem gibt kannst Du es auch tiefer versuchen.


    Was für ein Gewässer willst beangeln ?

    Mir ist gerade was Interessantes auf den Tisch geflattert:


    " Junger Wissenschaftler des Berliner Leibniz-Instituts fuer
    > Gewaesseroekologie und Binnenfischerei (IGB) erhaelt den
    > "Bscher-Medienpreis" der Humboldt-Universitaets-Gesellschaft fuer seine Pionierstudie zur Hobbyfischerei. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
    >
    > Dr. Robert Arlinghaus vom Berliner Leibniz-Institut fuer
    > Gewaesseroekologie und Binnenfischerei (IGB) hat den
    > "Bscher-Medienpreis" der Humboldt-Universitaets-Gesellschaft erhalten.
    > Verliehen wird die Auszeichnung am 22. April in Berlin. Der Preis
    > wuerdigt zum einen Arlinghaus' Studien ueber die sozio-oekonomischen > und oekologischen Auswirkungen der Angelfischerei in Deutschland, vor > allem aber die Vermittlungsarbeit des Wissenschaftlers. Neben seiner
    > eigentlichen grundlagenwissenschaftlichen Taetigkeit gelang es
    > Arlinghaus, moderne Erkenntnisse zur Freizeitfischerei in
    > allgemeinverstaendlicher Form zu vermitteln.
    >
    > Experten bescheinigen der Studie Pioniercharakter und schaetzen sie in
    > Mitteleuropa als beispiellos ein. Die Arbeit entstand im Rahmen seiner
    > Promotion an der Humboldt-Universitaet zu Berlin, die er am
    > Leibniz-Institut fuer Gewaesseroekologie und Binnenfischerei angefertigt
    > hatte.
    >
    > Arlinghaus konnte belegen, dass die Bedeutung der Angelfischerei bisher enorm unterschaetzt wurde und Freizeitangler sieben- bis zehnmal mehr Fisch aus den Gewaessern holen als alle kommerziellen Seen- und
    > Flussfischer hierzulande. Dabei entstehe ein oekonomischer > >Gesamtnutzen von 6,4 Milliarden Euro jaehrlich. In einer bundesweiten
    > repraesentativen Befragung unter organisierten und nichtorganisierten
    > Hobbyfischern ermittelte Robert Arlinghaus, dass im Jahr 2002 etwa 3,3
    > Millionen Personen mindestens einmal zum Vergnuegen geangelt haben.
    > Dabei wurden knapp 45.000 Tonnen Fisch aus Suess- oder Salzwasser
    > gefangen"


    Was haltet ihr davon?

    Ich habe seit Jahren so zwischen 5 und 10 Angeltagen am Edersee.
    Ich weiß nicht, ob das unter öfter fällt, mir ist es definitiv zu selten
    :( .


    Ich wohne jetzt nicht in unmittelbarer Nähe zum Edersee, bin aber als Nordhesse in akzeptabler Distanz.

    Ich habe neulich einen ziemlich interessanten Bericht gesehen, wo in einem Projekt Muscheln mit Sensoren beklebt wurden, die Signale über die Schalenbewegung übermitteln. Das dient als Infoquelle für Verschmutzungen/Vergiftungen. Um spontane Schalenbewegungen auszuschliessen ist immer eine relativ große Zahl von Muscheln genommen worden. Alles wurde zentral von einem Rechner ausgewertet.
    War ziemlich klasse.


    Ich glaube, das war im Kinderprogramm
    8) .

    Im Moment ist der See randvoll.
    Seit Freitag ist Raubfischangeln wieder erlaubt. Mir hat das auch gleich den ersten Hecht des Jahres beschehrt, einen schönen 90er.
    In zwei Wochen ist auch wieder Schleppen erlaubt.


    Du bekommst aktuelle Wasserstände, Wetterberichte,etc. ganz einfach über edersee mit de oder com hinten dran.

    Die deutliche Mehrheit meiner Ruten sind Steckruten, zu den Vorzügen wurde genug gesagt. Grundsätzlich angele ich natürlich auch lieber mit Steckruten, allerdings kommt es auch immer auf den Zweck an.


    Ich bin Besitzer einiger älterer Teleruten, die nach wie vor in Gebrauch sind und zwar nicht nur als Reiseruten.
    Und vor zwei Jahren ahbe ich mir ganz bewusst eine Telespinnrute gekauft, um mit kleinem Gepäck und Fahrrad direkt nach der Arbeit an die Stellen radeln zu können an denen sonst niemand angelt, weil es ewige Fussmärsche sind. Das Ding ist so klein, dass es mitsamt des Zubehör in einer Umhängetasche verschwindet.
    Und neuere (Tele-)Ruten sind auch deutlich besser als die Ruten älterer Baujahre und vom Handling und Gefühl her akzeptabel und mit Spaß angelbar.

    Mal abgesehen von der Größe und Spezies der Fische, der Mikropilker und der Fünen (in 20g.) von Hakuma sind gute Zocker.
    Man macht aber auch mit den "normalen" Standadzockern in Silber z.B. von Balzer nichts verkehrt.


    Vielleicht kannst Du damit ja klären, ob's Barsche sind.
    Bei uns beissen sie im Moment allerdings nicht, wegen Hochzeit.

    Je nach dem wie viele Beiträge Du geschrieben hast bekommst Du andere Fischbilder. Wenn Du "Ränge" bei der Suchfunktion eingibst, findest Du eine Reihe von Debatten und Infos zum Thema.


    Inklusive der oft geäußerten Bitte: Nicht wegen der Ränge posten! :lol:

    Das nenne ich einen tollen Plan :roll: .
    Das ruft nur irgendwelche PR-geilen Typen auf den Plan, die sich Technikschlachten liefern. Also genau die Leute mit denen man gerne einen Tag am Wasser verbringt ;) .


    Ich halte Angeln nach wie vor nicht für einen Sport und finde das ganze ziemlich überflüssig.

    Ja sicher alles hat sein für und wieder. Wenn Du aber zb. eine Simms-Hose über einen deutschen Versender bestellst hast Du im Endeffekt das gleiche Problem. Was das anprobieren angeht, hab ich ja schon gesagt ;)


    Zitat

    Ist allerdings auch die Frage, ob Du die Hose nicht mal anprobieren willst, was bei einem Versender natürlich nicht geht.

    Ja sicher haben wir "gute Anbieter", bei mir fangen allerdings bei manchen Preisen auch die Überlegungen an, ob das nicht billiger geht. Und die USA-Variante ist halt deutlich billiger.
    Ich habe noch nie in den USA bestellt, allerdings mitbringen lassen. Ich habe zb. eine große Plano Box für 26 $ kaufen lassen, die ich in Deutschland nicht unter 89 Euro gesehen habe (als Messepreis !). Bei einer guten Wathose ist die Gewinnspanne ähnlich groß.

    Ich glaube Seatrouts Tip Qualität zu kaufen ist richtig.
    Mit den Ausstellungen kann man richtig liegen eine Variante sind auch die Sonderangebotslisten von Fliegenfischer-Versendern.
    Auch einen Versuch wert kann es sein bei einem US-Versender wie Bass Pro Shops oder Cabelas das Angebot zu checken. Dabei kannst Du mit Porto und Zoll immer noch deutlich billiger wegkommen.
    Ist allerdings auch die Frage, ob Du die Hose nicht mal anprobieren willst, was bei einem Versender natürlich nicht geht. Die "normalen" Ladengeschäfte (auch die größeren Namen) haben meiner Erfahrung nach in diesem Bereich allerdings auch recht wenig vorrätig.

    Ich habe eine Neoprenwathose mit angeschweisten Stiefeln mit Profilsohle und war damit immer zufrieden (bis auf das schon angesprochene Schweissproblem), bis ich das erste mal Meerforellenangeln war. Ich musste auf allen vieren über auf größeren Steinen rumkraxeln, weil ich mich sonst permanent ausgerutscht wäre.
    An den Gewässern, an denen ich sonst geangelt habe (mit eher weichen oder leicht schlammigen Untergrund) war das bis dahin kein Problem.


    Ich würde mir mittlerweile eher eine Hose mit Füsslingen kaufen, da hat man die Möglichkeit verschiedene Schuhe/Sohlen zu tragen. Falls Du mal die Gelegenheit hast mit einem Bellyboat zu angeln ist dies auch materialschonender als mit angeschweissten Stiefeln.