Beiträge von lounger

    Mokkis Vorschlag ist bei meine Montage für Aale bei warmen Wetter.


    Gerade in Baggerseen habe ich die Erfahrung gemacht, dass flache Montagen nachts oft besser Aale fangen als welche in Grundnähe.
    Man hört oft einen ziemlich lautes Plantschen und Schlürfen, dass meiner Meinung oft durch Aale verursacht wird, die sich an Brut, Insekten und Laich gütlich tun.

    Wie es aussieht gibt es eine Reihe von Möglichkeiten oder Hypothesen.
    Für mich sieht es so aus, als ob der Fisch einfach Lunte gerochen hat.
    Mir ist noch eingefallen, dasss auch die Länge des Vorfachs oder besser die Entfernung des Bleis vom Köder eine Rolle spielen kann.
    Ich habe früher eher mir kürzeren Vorfächern geangelt, bis ich das Gefühl hatte, das Hecht allergisch auf den Kontakt mit der Bebleiung reagieren also entweder loslassen oder wenn sie gehakt sind "ausflippen", was nicht mit einem tollen Drill zu verwechseln ist, da sich die Fische stärker verletzen und auch häufiger aussteigen.

    Wenn ich dich richtig verstehe hast Du nur einen Drilling verwendet. Diese Montagen haben den Nachteil, dass sie manchmal nicht richtig fassen bzw. der Anschlag nicht richtig sitzt, weil der Hecht den Fisch noch drehen muss um in zu schlucken. Besser sind dann Sofortanschlagmontagen mit zwei Drillingen.


    Du sagst, dass Du den Köfi aufgefädelt hast. Darin liegt eine andere Möglichkeit (wenn der Anschlag gesessen hat). Der Hecht kann aufgefädelte Köfis wesentlich leichter aushebeln als solche, bei denen das Vorfach aussen befestigt ist.


    Falls der Anschlag nicht richtig saß, ist er vielleicht einfach misstrauisch geworden.

    Ich schieb das einfach mal nach oben. Leider kann ich Dir keine wirklich qualifizierte Antwort geben, da meine Hechtausrüstung seit einigen Jahren unverändert in Gebrauch, aber nicht mehr auf dem Markt ist.

    Bei Geflochtener hat mir brachiale Gewalt schon so manchen Kunstköder mit aufgebogenem Drilling zurückgebracht.
    Letzendlich ist es auch besser, wenn man die Schnur nicht abschneidet sondern an irgendeiner natürlichen Sollbruchstelle reisst (Vorfach, Wirbel, ..).
    Dann bleibt weniger Schnur im Wasser.

    Sag mal Andal :?: :


    Da sind Pellets dabei, ich vermute Rind. Sie haben ein sehr angenehmes Aroma und Tablettenform (15 mm Durchmesser und 10 mm dick).
    Die musste ich natürlich gleich als Köder testen.


    Sie haben also geschmeckt ? :lol:

    Und es gäbe noch die Möglichkeit an Diemel-, Twiste- oder Edersee zu gehen.
    Auch die Rappbodetalsperre im Harz wäre interessant. Ich denke was Übernachtungsmöglichkeiten und Infrastruktur angeht haben die sich alle nicht viel.


    In einer alten Diskussion zum Thema taucht auf, dass man ein Binnenlandtreffen am besten an einem Gewässer mit Nachtangelerlaubnis machen sollte. Am Edersee wäre dies nur eingeschränkt möglich. Wie sieht es am Möhnesee aus?

    Zwischen Hann Münden und Kassel gibt es an der Fulda eine Stelle, an der im Sommer gelegentlich Stippprofis (z.T. auch mit Feeder oder Bolo) sitzen und zwar auf der Höhe der Restaurants Schwarze Katze/Roter Kater (oder Geschlecht /Farben rumgedreht).
    Ich habe die schon ein paar mal gesehen und gestaunt. Als Nur-Köfistipper kriegt man da echt große Augen. Da kannst Du sicherlich ein paar gute Tipps kriegen und ist ja nicht weit.
    Die Gaststätte gehört so weit ich weiß Willy Frosch, einem ehemaligen Wettangler, der wohl auch Kurse anbietet.

    Auch hier stellt sich wieder die Frage nach der Preisklasse.
    Wenn Du noch keine Spinnausrüstung hast bist Du mit einer günstigeren Rute (vergleichbares gibts selbstverständlich auch von anderen Firmen) erstmal gut bedient (Du wirst Dir im Laufe der Jahre wenn Du beim Spinnangeln bleibst eh noch andere zulegen :lol: ).
    Bei der Rolle würde ich auf jeden Fall zu etwas qualitativ bewährtem (und tendenziell eher teureren) greifen. Sicherlich gut fährst Du mit Shimano (über die Suchfunktion findest Du Kommentare zu den verschiedensten Modellen) oder auch der Penn Spinfisher oder Slammer. Die beiden letzten sind aber obere Preisklasse (und bei mir auch eher Wunschzettel als Realität).
    Ich selber habe gute Erfahrung mit den besseren alten DAM Rollen gemacht, Du bekommst aber auch gute Rollen aus dem Sortiment der letzten Saison z.B. von Quantum (z.B. Energy Spin).


    Worauf Du meiner Erfahrung nach achten solltest ist, dass Du auch zusätzliche Ersatzspulen bekommst. Ich finde es lohnt sich eher eine hochwertige Rolle mit drei Spulen als zwei mittlere mit je zwei zu kaufen.
    Eine gute Rolle mittlerer Größe kannst Du dann sowohl zum härteren Spinnfischen mit Geflochtener als auch zum Schleienangeln verwenden.
    Falls Du mal mit kleinem Gepäck in de Urlaub fährst, sind viele Spulen auch immer die bessere Wahl.
    Falls Du irgendwann mal im Meer angeln willst, würde ich auch darauf achten, dass die Rolle salzwasserfest/korrosionsbeständig ist.


    Du solltest entscheiden, ob Du eine Vorder- oder Heckbremse willst und welche Größe (ich denke klassischerweise 30er oder 40er) und Dich auf die Suche nach einem guten Angebot machen.

    Gut wäre wenn man noch in etwa die Preisklasse kennen würde.
    Was Du an Ködern nennst klingt für mich nach einer 20-40 Gramm-Rute (konkret bei niedrigeren Preisen z.B. eine Diabolo Spin von Balzer 10-40).
    Prinzipiell hättets Du dann eine mittlere Allroundrute von Forelle bis Hechtangeln mit kleineren Ködern.
    Zum gezielten Hechtangeln würde ich aber eher größere Köder und eine stärkere Rute wählen (oder auch mit schweren Gufis auf Zander).
    Aktion und Länge hängt immer auch ein vom Geschmack ab, ich halte 2,70 für die universellste Spinnrutenlänge.


    Alle präzisen Auskünfte auf Deine Frage sind leicht zu relativieren (mit gutem Grund, sieh mal in den Thread "wie viele Spinnruten").

    Also ich bin auch Fulda-Angler und kann diese Wahrnehmung nicht stützen.
    Es gibt sicher in manchen Bereichen unterschiedliche, auch wechselnde Bestandsdichten, aber meine Meinung ist dass die Fulda ein ganz normales Gewässer ohne besonderen Weissfischmangel ist.


    Kormarane gibts vereinzelt, sicherlich kommt auch mal eins dieser elenden Geschwader angeflogen, allerdings sind die zahlreichen Teiche und Kiesgruben neben der Fulda ja auch nicht leer.
    Ich war früher häufig am Melsunger Gastanglerabschnitt, meine Meinung ist, dass dort (vor allem auch im angrenzenden Vereinsabschnitt) relativ viel geangelt wird und teilweise auch von Leuten die jeden Fisch für den Kochtopf mitnehmen.

    Durchhalten Rallyman!!


    Ich rauche seit Mitte Februar nicht mehr (vorher eine Schachtel pro Tag), nachdem ich schon mehrfach versucht habe aufzuhören. Ich habe gemeinsam mit meiner Freundin längerfristig einen Tag festgelegt, naja und seit dem habe ich einmal bei einer Party an einer Kippe gezogen.
    Auch bei mir gab es eine deutliche Schlafumstellung. So blöd es kling ich habe mir dann abends einen Schlaf- und Nerventee gekocht, hat geholfen (oder ich habe es mir eingebildet :D ).
    Mittlerweile mach ich das allerdings nicht mehr, war vielleicht auch eine ganz gute Strategie sich selber zu bemitleiden und sich vom abendlichen Schmacht abzulenken.

    Gebt mal bei Google in der Bildersuche "Ryder Hook" ein (oder seht in einem Angelkatalog nach), dann sollte sich Reverends detaillierte Beschreibungen von selbst erklären.
    Der Rydwer Haken hat zwei Spitzen, wovon eine deutlich kleiner ist. Diese wird zur Befestigung des Köders verwendet.
    Mit Schaft ist der Schenkel des Hakens gemeint (also vom Öhr bis zur Krümmung), um den (und den Fischschwanz) wird einfach ein weinig Garn gebunden.

    Dann ist aber meiner Meinung nach ein echter Köderfisch am System fängiger. Warum dann einen Gummifisch nehmen?


    Die vorgeschlagenen Variante Bottom Bouncer ist in vielen Gewässern nicht praktikabel, sondern eher hängerträchtig. Einigermaßen könnte es funktionieren wenn man die Rute in Hand behält (und das Boot mit Motor steuern kann).
    Was funktioniert sind Dipsy Diver - also kleine Vorschaltscheiben, die den Köder auf einer bestimmten Tiefe laufen lassen - mit unbeschwertem Gummifisch.


    Meiner Erfahrung nach ist beim Schleppen eine der wichtigsten Sachen, dass man den Köder unter Kontrolle hat, weiß dass er entweder konstant auf einer Tiefe läuft oder sogar in etwa weiß auf welcher.
    Das erleichtert es ungemein (vor allem ohne Echolot), die derzeit fängige Tiefe zu finden. Es gibt nichts ärgerlicheres als einen Tag unter der Sprungschicht zu schleppen. "Normale" Gummifische ermöglichen das nicht so gut, weil sie viel stärker in der Lauftiefe varieren (je nach Geschwindigkeit, Schleppstopps, ...).


    Für Anfänger beim Schleppen würde ich immer flachlaufende Schwimmwobbler (wenn mehrere Angeln erlaubt sind in zwe Lauftiefen!). empfehlen. Die Wobbler steigen bei Schleppstops (oder Bissen an der zweiten Angel!) auf, falls man sich in hängerträchtiges oder gesperrtes Gebiet verfährt, weil man das gleichzeitige Rudern und Angeln noch nicht richtig koordiniert (ok, das hört sich blöd an, ist mir aber schon passiert und ich konnte auch mehrere andere dabei schon beobachten) kann man durch einfachen Stopp die Köder an die Oberfläche steigen lassen und nacheinander einholen.
    Blinker oder Gufis sacken schnell zum Grund. Für regelmässige Spinnstopps beim Schleppen sind sie aber die bessere Alternative.


    Nichts desto trotz kann man natürlich auch mit Gufis schleppen, ich würde das aber eher Leuten mit Erfahung im Schleppen oder/und guten Kenntnissen des Gewässers raten. Ansonsten zieht man irgendwelche Köder ineffektiv durchs wasser, hat mit Glück einen Biss, weiß aber nicht auf welcher Tiefe....