Beiträge von lounger

    Ich stand gestern mit leichtem Spinngerät watend im Fluss, als sich mir ewtas im Wasser nährte. Ich dachte im ersten Moment es sei ein Hund, der angepaddelt kommt, bis ich genau hingesehen habe und sich das etwas als ein massiger Hechtkopf entpuptte der mit offenem Maul ganz gemächlich durchs Wasser schwamm. Der sah so ein bisschen aus wie ein Walhai auf Planktonfang. Bis er drei vier Meter von mir entfernt war, ist er dann ein paar mal ganz, ganz langsam durchs Wasser gebuckelt und dann abgetaucht.


    Mir ist erst fast die Rute aus der Hand gefallen, dann habe ich eingeholt, wieder ausgeworfen und in dem Moment ist mir aufgefallen, dass ich wohl gerade die falsche Rute in der Hand habe. Ans Ufer gewatet, Hechtrute geholt und super zittrig das Wasser durchgekämmt. Leider hat er sich nicht mehr blicken lassen. Der Hecht war ca. 95cm bis einen Meter lang.


    Was um alles in der Welt hat, der da veranstaltet ? War dem langweilig?

    Na hier outen sich die richtigen Naturburschen :lol: .


    Nehmt es mir nicht übel, aber Engerlinge leben im Boden und sind die Larven von Maikäfern. Mit der Axt im Walde wird man die nicht finden.

    Eine funktionale Variante sind Kopien/Vergrößerungen von Messtischblätter, also toptgrafische Karten 1:25.000 der Landesvermessungsämter.
    Die kann man über die Ämter oder auch den Buchhandel bestellen.
    Mit Echolot oder Niedrigwasser kann man gut Beobachtungen eintragen, ebenso Fangstellen.
    Die Karten sind aber auch sehr gut geeignet um erste Erkundungen eines Gewässers vorzubereiten, da sie sehr detailliert sind und den ein oder anderen berechtigten Verdacht auf gute Stellen aufkommen lassen.

    Der Tip von Deckert und Andal ist gut. In der Broschüre von Stollenwerk ist alles erklärt, was man wissen muss. Und der Rest ist - wie immer im Leben - Übung macht den Meister.


    Stonefish
    Was die Beobachtung zum technischen Fortschritt trifft zu. Wer aber nicht gerade als Profi-Guide oder große und unbekannte Gewässer erkundet unterwegs ist, braucht die meißten Features der Topmodelle nicht.

    Ich habe recht gute Erfahrungen mit dem Nachtangeln auf Hecht gemacht. Besonders wenn es sehr warm ist und es Flachwasserbereiche gibt, die nachts abkühlen ist dies gut möglich.
    Wie selektiv diese Art der Angelei ist, ist was anderes und vor allem vom Gewässer/Besatz abhängig. Toter Köfi an der Pose fängt halt auch einiges anderes.
    Ich verwende beim Nachtangeln auf Hecht (aber auch Aal) Lockstoffe/Fischöl.

    Ach so das Köfferchen: es ist schon praktisch, da Du immer alles dabei hast und (zumindest bei der Version, die ich habe) gleich die Anzeige drauf montieren kannst.
    Normalerweise ist aber eine robuste Plastikverpackung Standard, vielleicht kann man die modifizieren.
    Lass Dir die Teile doch einfach mal beim Händler vorführen.

    Also wenn sie das gleiche kosten würde ich vielleicht auch eher zum Lowrance tendieren (allerdings mehr wegen des Rufs).


    Ich weiß nicht, wo Du das Ding kaufen willst. Bei z.b. bei Stollenwerk ist die Grundausstattung ein stationäres Gerät und für einen Aufpreis bekommst Du eine portable Aussattung (Saugnapf, Gelakku, Kiste, ...).
    Ob Geberstange oder nicht, ist letzendlich egal oder Geschmacksache. Ich bin mit Saugnapf immer gut gefahren und achte aber auch darauf nicht zuviel die Abhänge halb leerer Stauseen runter (und wieder hoch!!!) zu schleppen. Falls Du das Boot mit voller Motorisierung benutzt kann es Sinn machen das Geld in eine Geberstange zu investieren.

    Hallo Stonefish,


    ein Kumpel von mir hat das Eagle (ich selber seit Jahren mit dem Strata eines der Vorgängermodelle, übrigends auch an einem großen Stausee). Das sind robuste alltagstaugliche Geräte ohne Schnickschnack. Du benötigst in der Regel einen Aufrüstsatz für den protablen Betriebder aus einer Box einem Saugnapf für den Geber (alternativ: Geberstange) und einem Akku mit Ladeerät besteht.


    Das Lowrance ist so weit ich mich erinnern kann etwas teuerer. Naja sei es drum Eagle und Lowrance sind zwei Marken einer Firma! Lowrance hat in den höheren Preisklassen einen recht guten Ruf.
    Falsch machen tust Du mit beiden Geräten sicher nix.
    Wenn es Dein Kahn ist und er einen E-Motor hat, würde ich über eine Festmontage des Gebers und eine Verkabelung mit dem Akku nachdenken.

    Was mich bei dieser Aufnahemgebührregelung der meissten Vereine wirklich nervt ist, dass es mit den heutigen Berufs- und Lebensbiographien von vielen einfach nicht zusammengeht.
    Man muss möglicherweise im Leben einige Male umziehen und es lohnt sich dann nicht eine Mitgliedschaft in einem weit erntfernten Verein aufrecht zu erhalten, selbst wenn man nach fünf wieder in der gleichen Gegend landet.


    Die alten Vereinsmeier, die oft eh nicht mehr angeln, sondern sich nur in irgendwelchen ausgebauten Vereinsheimen die Schoppen hinter die Binde gießen, verjubeln dann die Kohle.


    Und die Menschen, für die eine Vereinsmitgliedschaft tatsächlich wichtig sein könnte wie zum Beispiel Arbeitslose bleiben wegen der horrenden Gebühren aussen vor.


    Ich habe die Gebühren für die Vereine, bei denen ich angefragt hatte nicht mehr genau im Kopf, allerdings war es soviel dass ich mir statt dessen ohne Probleme Jahreskarten für drei, vier attraktive Gewässer besorgen könnte.

    Zum zecken entfernen geht es notfalls auch (wenn man die zeckenzange nicht dabei hat) vorsichtig die dünne stumpfe Seite eines Messer (ideal ist die kleine Klinge eines Schweizermessers) zwische Haut und Zeckenunterseite zu schieben. Damit langsam und vorsichtig die Zecke von der Haut "hebeln".
    Das verhindert auch, dass die Zecke noch mehr Sekret in die Bisswunde abgibt.


    Insektensiche haisst bei mir: Systral


    Bei Bienen- und Wespenstichen: Kühlen!! Notfalls mit einem verschlossenen Wassereis von der Tanke (ja, Verpackung hält dicht).

    Ich suche dringend - Pfingsten steht vor der Tür :D - Infos über die Harzer Stauseen. Vor ein,zwei Jahren gab es ein Fisch und Fang (?) Sonderheft/Beilage, die ich irgendwo aufgehoben habe und nicht finde. Weiß jemand wann das erschienen ist oder hat jemand Infos?


    Mich interessiert insbesondere die Rappode-Talsperre.
    Besten Dank für Tipps!

    Du kannst auch sehr gut eine Durchlaufposenmontage mit Köfi oder eine Köfi am Drachkovich nehmen. Durch die Wellen kommt relativ viel Bewegung beim Köder an. Der Vorteil der Posenmotage ist, dass man seltener in einen Hänger driftet.
    Ich benutze beim Drachkovich (freie Leine geht auch) meinen Fuß am Griffende als Bissanzeiger (man merkt das Rucken). Bei dieser Variante (auch Gufi) ist es aber relativ schwierig anzuschlagen und die Anzahl der verwandelten Bisse ist gering (Spinnrute aus der Hand, Anschlagen an der zweiten Rute, was mit der Spinnrute).

    @ Vers


    Vielleicht ist es in deinem Fall ratsamer, wenn Du erstmal in einen Angelladen bei Dir um die Ecke gehst und Dich beraten lässt als die erste Spinnrute über Karte in den USA zu bestellen. Wenn Dir das Gerät nicht gefällt, hast Du das Taschengeld umsonst verschleudert.
    Eine andere, günstige Variante wäre, dass Du bei einem deutschen Versandhändler auf bewährte Firmen, Modelle und Zusammenstellungen zurückgreifst. Da ist das Risiko der Fehlinvestition (vielleicht auch wegen Sprachschwierigkeiten) sicherlich deutlich kleiner.

    Ich angele am liebsten immer auf Hecht :D .
    Wann die erfolgreichsten Zeiten sind, hängt allerdings stark vom Gewässer und der Jahreszeit ab.
    An verschiedenen Gewässern habe ich festgestellt, dass die Morgendämmerung und die Stunde danach von Frühjahr bis Herbst eine gute Zeit ist. Im Sommer habe ich oft nachts gut gefangen. In Herbst und Winter habe ich oft Bisse 11 und 15 Uhr gehabt, auch direkt nach der Laichzeit bei noch einigermassem kalten Wasser ist das eine gute Zeit.


    Das ist aber nur als allgemeine Erfahrung zu verstehen, lohnen kann es sich immer und Schneider bleiben kann man auch immer.

    Auch Metallverarbeitende Betiebe mit CNC-Maschinen, Fräsen, ... sind eine sehr gute Adresse, da ist der Verbrauch dort sehr hoch ist und die "Verpackungen" überlicherweis im Müll wandern. Die Dinger werden ja bei manchen Angelversendern oder auch im Schreibwarenhandel (als Stiftbox) für zwei, drei Euro verkauft. Eigentlich ziemlich unverschämt.