Dann wirf halt mit einer Rute da hin und mit der anderen Rute dort hin... wo ist das Problem!?
Beiträge von andal
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Wolfsbarsche kann man ausschließen, die hätten nämlich zwei Rückenflossen, Kammschuppen, einen dornartigen Fortsatz am Kiemendeckel und eine weniger tief gegabelte Schwanzflosse.
Was es aber ist, weiß ich auch nicht.
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Zimt und Curry geht eigentlich das ganze Jahr über. Genauso gut ist übrigens auch Knoblauchgranulat. Parmesan ist gut geeignet an Flüssen, wenn Barben und Aiteln vorkommen.
Im jahreszeitlichen Wechsel ändere ich weniger die Geschmacksrichtung, als mehr die Dosierung. Im kalten Wasser trägt ein Aroma weniger, also darfs dann auch etwas pikanter gewürzt sein. Wobei ich grundsätzlich die herben Aromen bevorzuge; persönlich und beim Fischen. Mit zuckerpappsüßen Ködern und Mischungen war ich nie so besonders erfolgreich.
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Wer auf Gebimmel steht, der soll in Winter eine Fahrt mit dem Pferdeschlitten machen, aber bitte alle anderen (Nacht-) Angler mit diesen xxx Aalglöcken verschonen!
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Mit solchen Grundmassen steht der Phantasie nichts im Wege. Lass beispielsweise den Brotanteil weg, oder reduziere ihn stark, dann kann man das Brät auch in dünne Naturdärme spritzen und fertig ist der Fischgriller!
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Na ja...
...versetzt mit Tintenfischtinte könnte man sie zur Eishockey-WM in Puck-Form bringen und mit Rote Beete Saft ließen sich wenigstens die roten Bälle beim Snooker imitieren.
Als nächstes werde ich die Masse mal als Füllung für Krautwickerl (Kohlrouladen) ausprobieren. Mit ganz zarten Wirsingblättern müsste das recht schmackhaft werden!
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Man sollte die Maden grundsätzlich von den Sägespänen trennen, in denen sie verkauft werden, denn die speichern den "Duft" zusätzlich. Ich rüttle die Maden daher in einem Sieb, bis das Sägelmehl komplett weg ist, gebe sie dann in eine saubere Köderdose und wenn sie dann noch streng riechen kommt etwas Madengewürz drüber. Das kann etwas trockenes Grundfutter sein, aber auch mal eine gute Prise Curry, Parmesan, oder Zimt. Je nach Jahreszeit verschieden. Fertige Madenwürzen tuns auch.
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Dieses Jahr wirds mit Sicherheit bei Le Tour sehr interessant. Schließlich ist Mr. Armstark nicht mehr am Start und Ulle muss endlich beweisen, dass sein Erfolg nicht nur vom Ami abhängig ist... das wird recht hart für ihn werden, dann schließlich radelt er ja nicht mit Berliner Ferienkindern um den Wannsee!
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...und so sehen sie frisch nach dem Backen aus:
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Keine Ahnung mehr... aber ich glaube, es war ein untermaßiges Hechterl am Obingersee. Das muss gut über 30 Jahre her sein.
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So ganz an den Haaren herbeigezogen ist diese Vermutung/Frage nicht!
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Drei Wochen sind 21 Tage. Das entspricht 42 warmen Mahlzeiten, also 42 Pizzatellern. Dazu kommen dann noch (geschätzt) 2 Kaffeetassen pro Tag. Das macht dann auch nochmal 42 Teile. Zuzüglich Messern, Gabeln, Kaffeelöffeln und eventuellen anderen Geschirrteilen kommt da schon was zusammen!
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Beim Futter kommt es darauf an, ob es nur leicht angegoren ist, dann kann man es noch benutzen, oder ob es schimmelig ist, dann ist es ein Fall für die Tonne!
Die Maden kann man reinigen. Vom Sägemehl trennen, abwaschen, trocknen und dann mit einer Madenwürze, oder mit aromatisiertem Maismehl zurück in die ebenfalls gesäuberte Dose geben. Ggf., wenn es noch nicht so arg ist, kann man das abspülen bleiben lassen.
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So gewinnt dieser, an sich völlig sinnentleerte Thread wenigstens noch an Unterhaltungswert!
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...noch was.
Die Begriffe Raub- und Friedfisch entspringen sprachlicher Entwicklung, aber sie entbehren jeder Wissenschaftlichkeit.
Man kann versuchen, es so zu beschreiben. Ein Raubfisch besitzt bezahnte Kiefer und ernährt sich vorwiegend von anderen Fischen, oder höheren Lebewesen. Alle anderen Arten wären demzufolge als Friedfische einzustufen, gäbe es da nicht Arten, die dem widersprächen.
Zum Beispiel der Rapfen, der zwar offizielles Mitglied der Familie der Karpfenartigen ist, sich aber als adulter Fisch wie ein Raubfisch ernährt. Zeitweise grenzwertig ist auch die Ernährung des Döbels und eben auch der hier nachgefagten Äsche. Selbst Arten wie Karpfen, Barben, Brassen, Schleien, Rotaugen u.a.m., deren Status als Friedfisch unumstritten ist, vergreifen sich gelegentlich an einem Futterfisch, teilweise sogar ziemlich regelmäßig.
Die Äsche ernährt sich zwar überwiegend von Insektenlarven und Anflugnahrung, aber eben auch bisweilen von Kleinfischen.
Ich behaupte, jeder einzelne Fisch, gleich welcher Art, kann durchaus aus der üblichen Reihe tanzen und plötzlich für sich eine spezielle Nahrungsquelle entdecken, die, womöglich zufällig, gerade zur Verfügung steht und ihm besser Energie liefert, als das sonst übliche Futter.
Wenn nun ein Friedfisch per Zufall entdeckt, dass Kleinfisch, oder frischtote Fische eine kompaktere Eiweißquelle darstellen, dann besteht eine sehr große Chance, dass er sich die dauerhaft erschließen wird. Besonders dann, wenn aus welchen Gründen auch immer, die karpfenübliche Nahrung in dem betreffenden Gewässer knapp ist.
Um die Eingangsfrage zu beantworten:
Die Äsche aus der Ordnung Salmoniformes, Familie Thymallidae, gilt entsprechend sprachlicher Überlieferung als Raubfisch, auch wenn sie sich nur sporadisch von Kleinfisch ernährt und keine bezahnten Kiefer besitzt.