FF-erlernen, aber in welchem Kindesalter??? >Umfrage<

  • Moin.
    möchte mal Eure Meinungen hören, zu:


    > Mit welchem Kindesalter sollte man das FF - werfen und präsentieren erlernen???
    > ab wann ist ein Kind in dem alter, wo er die theorie in praxis umsetzen kann?
    > eigene Erfahrungen???


    Also es geht genauer darum, mein Sohn ist acht1/2 Jahre jung und seit dem er vier ist so was von verdammt wissbegierig - er will unbedingt.. wenn er papa dabei sieht will er auch!
    zähle mich selbst nicht mehr zu den Anfängern, immerhin betreibe ich es schon seit Jahren.. Nur wie bringe ich ihm das vernünftig bei??? oder ist er noch zu jung und verspielt??? fragen über fragen...


    nun schon danke im vorraus.
    Torbi & fliegenfischenwillerlernendensohn

  • Ich denke jeh früher desto besser.
    Und wenn Du die Materie doch beherrschst, dann kann sich Dein Sohn doch gar keinen besseren Angellehrer vorstellen, als den eigenen Papa.


    Nur solltest Du eigentlich die Gesetze dabei beachten, Dein Sohn wäre jetzt also noch ein "Schwarzangler" !


    Ich war mit meiner Tochter auch schon sehr früh Forellenfischen (da war sie 6 Jahre alt).
    Leider ist es so das es den Kinder sehr schnell langweilig wird, wenns mal nicht so beisst.

  • Ich denke auch, genau wie Zanderschreck je früher desto besser. Ich habe glaube ich das erstemal mit 9 oder 10 eine Angel in der Hand gehabt.


    Mit der Fliege hatte ich das Erstemal mit 13 Kontakt. Danach, war erst mal Pause mit der Fliege. Bis ich 15 wurde dann fing ich an mich mehr für diese Art der Fischerei zu begeistern. Nun bin ich 17 und ich fische seit 2 Jahren ausschliesslich die Fliege.Ich denke das ich mittlerweile recht gut geworden bin, nur ich muss auch fairer weise zugeben, mit 13 hatte ich schon meine Schwierigkeiten mit der langen Schnur, und vor allem diese in der Luft zu halten war damals sehr schwer.
    Ich denke oder besser ich weiss jedoch das es damals einfach nur Anfängerfehler waren, die ich gemacht habe. Heute beherrsche ich dank der unten genannten Adresse den Doppelzug und ich könnte mir auch vorstellen demnächst eine Prüfung zum FFF-Mitglied zu machen um selber unterrichten zu können.


    Trotzdem probier es ruhig mit deinem Sohn ich meine Rudi Heger biete auch an der Gmunder Traun einen Zwergelkurs an, dort sind die Kinder glaube ich auch in dem Alter 8-16 Jahre müsste ich mal nachsehen.

  • Schon mal die Anforderungen zur Instructor-Prüfung durchgelesen ??? Das haut nicht hin mit deiner 2 jähriger Erfahrung, bei den meisten hapert es an der Didaktik. Auf jedenfall hast du ein Ziel und daraufhin mußt du arbeiten.

  • Ein paar Erfahrungen mit fliegenfischenden Kindern habe ich auch sammeln können.
    Erstmal habe ich einen auch-fliegenfischenden Sohn, der sich allerdings recht spät, etwa mit 15 Jahren für einen intensiveren Umgang mit der Fliegenrute zu interessieren begann, er tat und tut sich damit nicht so ganz leicht, da er in seinen wurftechnischen Ansichten sagen wir mal "Spinnruten-versaut" ist, erst in den letzten beiden Jahren hat er spürbare Fortschritte gemacht, aber man kann , insbesondere wenn Chancen auf Fisch bestehen, also wenn mentaler Druck entsteht, immer wieder wurftechnische Rückfälle beobachten.
    Andererseits konnte ich bei einem 9 Jahre alten Jungen, der bisher absoluter Nichtangler war eine starke natürliche Begabung beobachten, dieser Junge warf nach wenigen Stunden des Übens, mehr durch bloßes Abgucken bereits einen nahezu fehlerfreien Überkopfwurf.
    Auch einige andere Beobachtungen scheinen zu Bestätigen, Kinder und auch Frauen, die nie vorher längere Zeit mit der Stationärrolle gefischt haben, tun sich beim Erlernen des Fliegenwerfens leichter als Angler, die eben schon andere Wurftechniken verinnerlicht haben.
    Die Frage des Alters eines Kindes um mit dem Fliegenfischen anzufangen ist meiner Meinung nach nicht so maßgeblich, wichtiger ist, daß das Kind es von alleine will, das Ausüben von Druck in die Richtung ist sicher sehr nachteiligzumal, man auch beachten muß, daß Kinder in ihrer Aufnahmefähigkeit von Unterweisungen zeitlich begrenzt sind, drängt man dann weiter erreicht man eher das Gegenteil, sie verlieren die Lust an der Sache, also immer hübsch behutsam und spielerisch an die Sache herangehen und nicht den ehrgeizigen Vater heraushängen lassen. Wichtig sind auch Erfolgserlebnisse!



    rotaugenjäger,
    wie Splitcane schon richtig schreibt, sind die didaktischen Fähigkeiten die größte Schwelle um Instruktor zu werden, die werferischen Anforderungen sind leichter zu bewältigen, nur man muß es eben umsetzten können es Schülern zu verklickern, was so einfach nicht ist.
    Ich selber wusel nun seit über 30 Jhren mit der Fliegenrute herum, als reiner Autodidakt, wobei ich nie Wert auf "Schönwerf-Fähigkeiten" gelegt habe, mein Ziel war immer recht praktischer Natur, ich wollte meine Fliege immer dahin bekommen wo sie hin musste, also zum Fisch, das habe ich in den 30 Jahren auch einigermaßen hinbekommen.
    Vor einigen Wochen habe ich mich da aber auf eine Sache eingelassen, einen kostenlosen Fliegenfischer-Schnupperkurs, der sich unerwartet hohen Zuspruchs erfreute und man dringend Hilfe zusätzlicher Fliegenfischer benötigte, ich nenne diesen Kurs spaßhaft, "Dilletanten schulen Ahnungslose" :badgrin: ;)
    Dabei offenbarte sich die didaktische Schwäche, wie erklärt man jemandem etwas, daß man instiktiv tut, weil es einem in Leib und Seele eingegangen ist, man nicht mehr über sein Tun nachdenkt !
    Nicht so einfach!

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  • Hallo


    Ich habe mir mit 13 das Fliegen-Fischen quasie selber bei gebracht. Nun bin ich 15, und habe immer noch keinen Kurs mit gemacht. Ich will nun aber mal einen Mitmachen, weil ich es nicht hinbekomme, das das Vorfach grade liegt, wenn ich die Dicke Schnur aufkommen lasse, und dann sollte das Vorfach eigendlich Gerade auf dem Wasser liegen, tut es aber nicht, es liegt "zerkrüsselt" auf dem Wasser.


    Naja Übung macht den Meister :lol: :roll:


    gruss Michi

  • Alos das mit den Kinder ist so eine Sache.
    Mein Sohn ist 4 JAhre und geht regelmässig mit mir Fliegenfischen. Ihc hab ihm eine Rute von 170 cm gebaut wo er Schnur werfen kann mit einem kurzen Vorfach und Wolle dran.
    Er macht gute Fortschritte und hat immer Spass. Es gibt aber auch Jugendliche die es mal probieren wollen und es dann aufgeben. Der Wille muss da sein und kein ZWang. Die ersten Versuche sind eh nur um mal eine Rute in der Hand zu haben.
    Zum Thema alles Vermitteln können:
    Macht euch darüber erst mal kein Kopf. Kinder lernen es in der Regel fast von alleine wenn Begabung da ist.
    Ich arbeite seid über 15 Jahren mit Kindern im Sportverein und muss mich immer wundern was die können.
    Was ich aber noch mal kurz los werden will ist das was Splitcane schreibt.
    Man sollte sich gedanken machen ob und wie man Kurse geben will.
    Einen gewissen Standart sollte man haben sodass Anfänger von einem lernen können. Ob es nun der Standart des FF-Europe umbedingt sein muss stell ich aber in den Raum. Die Prüfung bzw. Kurse vom VDSF sind auch nicht auf einem so hohen Level und man kann dort auch viel lernen.
    Aber das ist wieder ein anderes Thema und ich will darüber nicht diskutieren.

  • Hallo Leute!
    Bevor man versucht, irgend jemandem das Werfen beuzubiegen, sollte man da selbst schon einigermaßen fit sein. Irgendwie rumschmeissen kann jeder Depp. Irgendeine Schur so 15 meter nach vorne quälen kann jeder. Das sieht dann aber auch meistens so aus. Lehrer spielen kann ja ganz nett für`s Ego sein, aber , um jemandem das Werfen so zu zeigen, daß der oder die dann auch weiterkommt, da gehört schon ein bischen mehr dazu. Was man privat macht ist halt Privatsache, aber wenn es darüber hinausgeht, sollte man lieber etwas zurückhaltend sein. Grüße an alle!

  • Hallo Torbi,


    mein Sohn bekam seine Fliegenrute zum 12ten Geburtstag. Ich hab` versucht, ihm anschließend die ersten Übungen zu zeigen. Das ging aber voll in die Hose! Keine Lust, nur Blödsinn gemacht und rumgealbert ( nicht ich, mein Sohn ). Zwei Jahre später nahm er seine Rute, ging auf die Wiese hinterm Haus und warf, als wenn er heimlich geübt hätte. Er hatte viel behalten, ein wenig zugeschaut und schon lief es. Ich habe wahrscheinlich automatisch das richtige gemacht: nicht gefragt, nicht gedrängelt.
    Wichtig ist, dass Dein Sohn die Rute überhaupt halten kann. Viele Kinder in diesem Alter haben noch Handgelenke ( und die werden oft benutzt! ), da tuts einem schon beim Zuschauen weh. Aber es wird schon klappen!

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