Hegefischen

  • hallo zusammen..


    ich nehme kommendes wochenende an einem hegefischen zweier vereine teil..
    es geht an einen unbekannten etwa 1,5-2 ha großen teich für den leider auch keine gastkarten vergeben werden also fällt das auskundschaften flach :(
    auf welche fische soll ich gezielt gehen.?
    feeder match kopfrute.?


    ich weiß das dieser teich mal eine lehmgrube war wenns hilft :)


    hat jemand auch iwelche futtertips für mich.?


    ich dachte an was dunkles mit mittlerer anbindung, ein paar partikel lebendköder lockstoffe.. weiß nich ob das passt


    danke im voraus

  • Hallo WelLz,
    ich würde bei völlig unbekannten Gewässern erstmal mit der Bolorute loten und danach eine Methode wählen. Auf jeden Fall die Methode nutzen, mit der Du etwaige Kanten am präzisesten befischen kannst.


    Zum Futter: Ich habe mich neulich mit einem niederländischen Kaderangler unterhalten, der meinte:
    Wenn Du keine Ahnung hast welches Futter Du nehmen sollst, nimm Turbo braun. Ist zwar nicht überall optimal, fängt aber überall seine Fische.


    Aus meiner Erfahrung lässt es sich auch sehr gut durch die Wassermenge an unterschiedliche Bedingungen anpassen.

    Take your child to the place where no one cries,
    to the place where the eagle learns to fly!
    Pinkcream 69

  • Das ist mal eine Herausforderung für den Angler. Und schon ist geklärt, warum die Stipper die Packesel der Nation sind. Man sollte alles dabei haben, braucht aber immer nur die Hälfte.


    Wie Oli bereits geschrieben hat, solltest Du anfangs mit der Bolo ausloten um zügig einen passenden Platz zu finden.


    Gesetzt den Fall, Du hast einen passenden Platz für die Stipprute gefunden, baust Du erst dann Deine Kiepe auf, so hast Du immer noch etwas Spielraum, sie den ein oder anderen Meter am Ufer lang zu mogeln.


    Dann würde ich die Pole aufbauen und in 11Metern und in 13 Metern genau ausloten -falls erlaubt auch 14,5. Wichtiger als Kanten und Untiefen ist meiner Meinung nach, dass der Grund sauber ist und nicht zu schlammig. Du solltest mit einem leichten Lotblei ausloten und wenn Du exakt die Tiefe gefunden hast, Dein schwerstes Lotblei anhängen. Ergibt sich dann eine andere Tiefe, hast Du es mit Schlamm zu tun. Ob es sich lohnt dort zu fischen erfährst Du, indem Du am Lotblei schnuffelst. Stinkt es nach Modder ist das ganz schlecht.


    Grundsätzlich bevorzuge ich das Fischen mit der Pole, deshalb diese Vorgehensweise.


    Sollte alles passen, dann würde ich noch Ruten aufbauen mit 5 und 8 Metern. So kannst Du meistens ein paar Fische einsammeln, bis der "Hauptplatz" läuft.


    Sollte das Ufer keine Fische haben, würde ich eine Feederrute startklar machen, sofern zugelassen.


    Als Futter würde ich auf ein gut bindendes Rotaugenfutter setzen, da Rotaugen nahezu in allen Gewässern vorhanden sind. Empfehlen kann ich Dir Rotauge Canal von Mondial.


    3 Apfelsinen-Bälle würde ich ordentlich mit Castern aufladen und mit Bentonit von Mosella zukleben, damit sie ein wenig Zeit brauchen, bis sie aufgehen.
    Den Großteil des Futters würde ich bereits am Vortag befeuchten, dass es nicht mehr zu sehr arbeitet, einen Teil allerdings erst direkt vor dem Angeln, damit es arbeitet.


    Das hat den Hintergrund, dass sich größere Fische meist auf den Platz stellen, wenn dort Ruhe herrscht, kleinere Rotaugen schießen oft durchs Futter und schnappen sich aufsteigende Partikel. Das mögen die größeren Fische nicht so gerne.


    Und falls Du mit der Feederrute arbeiten musst, kannst Du trockenes Futter in die fertige Futtermischung packen, so erzielst Du ein halbwegs ordentliches Verhalten im Futterkorb.

    So wie ich die Sache sehe ist die Intelligenz bereits ausgestorben und es leben nur noch die Idioten.

  • danke oli und auch dir gerd :)


    ich hab nachgefragt und das ufer ist wegen starkem bewuchs schwer mit langen kopfruten zu befischen..
    ich dachte dann eher an match und feederrute und es dann mal englisch zu versuchen..


    ich halte mir denke ich mal einen platz für die matchrute entsprechend angefüttert
    und fische diesen zu beginn..
    bei nachlassender beisquote wechsele ich auf die feeder in entsprechender entfernung..
    dort habe ich mit einem marker den grund abgetastet und die tiefe ausglotet..
    je nach beißverhalten kommt dann feederute oder n schwerer waggler zum einsatz..


    ich möchte also recht flexibel sein..


    mein gerätehändler (hat immer wieder kontakt zu leuten die da fischen) meinte ich soll van den eynde iwas tuniermäßiges nehmen und mit mosella medium feeder mischen.. ein paar partikel rein und dann auf einen süßen lockstoff zurückgreifen..


    und er meinte immer etwas stärker fischen weil immer die möglichkeit bei der teichgröße mal was größeres zu erwischen :)

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