Welche allround Spinnrute + Schnur


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Beitragvon rhinefisher » 06.05.2010 - 14:32

Hi! Wer schon mal versucht hat, einen Rapala SSR an einer 30gr Rute zu führen, der weiß auch warum man Hechte mit 60- oder 80gr Ruten befischt.. .
Es gibt etliche 30gr Ruten, die nahezu unzerbrechlich sind - aber mit keiner dieser Ruten wird man einen Hecht von Hindernissern fernhalten können.
Und der "Tipp" mit gerader Rute die Spule zu blockieren ist ganz übel; da langt ein Schlag mit der Flosse vor die Schnur und der Fisch ist weg.
Beim Big Game macht man das ganz sicher nicht - das sieht nur manchmal so aus... .
Man kann die Bremsleistung einer 130er BG Rolle durch "handauflegen" um maximal 8-10kg erhöhen - diese Mehrbelastung stecken BG Ruten ganz locker weg.
Petri
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Beitragvon Onkel Tom » 06.05.2010 - 14:44

Sicher, aber beim Auto ziehen kannst du einfach aufhören, wenn dir danach ist, oder der Arm nicht mehr mit macht. ;)

Wenn ein Fisch in entsprechender Größe 10 Minuten lang an deinem Arm "zerren" würde, ohne irgendeine Form von Entlastung, wäre dein Arm sicher ganz schnell am Ende. Natürlich nicht nur deiner, sondern auch meiner und der jedes anderen.

Wenn ich Lust hätte und meine Zeit dafür verwenden wollte, ließe sich sicher etwas konstruieren, um das mal als "Trockenübung" nachzustellen.

Das stelle ich mir gerade lustig vor:

Man hängt eine entsprechende Zugwaage irgendwo auf und befestig die Schnur daran. Dann nimmt man einen "Besenstiel" von Rute und eine sehr große Rolle, die 10 kg maximale Bremsleistung aufbringt. Dazu Schnur mit sehr hoher Tragkraft.

Anschließend legt man sich "ins Zeug" und simuliert einen Fisch, der mit einer Zugkraft von sagen wir mal 8 Kilo stetig abzieht. Das lässt sich ja schön an der Zugwaage ablesen und die Bremse würde keine Schnur freigeben. Ab und zu schlägt dann noch jemand mit einem Stock in die straffe Schnur, um die wütenden Schläge eines großen Fisches zu simulieren, bin gespannt, wer das länger als ein-zwei Minuten durchhält. 8)
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Beitragvon Kai S. » 06.05.2010 - 15:09

Da stellt sich mir dann aber die Frage, wenn man leichte Ruten nehmen soll weil man die im Drill dann eh ignoriert und nur ein Tauziehen mit der Bremse und dem Fisch macht (die Rute also auf den Hecht gerichtet)?

Also da sehe ich dann doch auch keinen Genuss weil man vom Drill doch noch weniger hat als mit dem Besenstiel, oder? Evt. übersehe ich da ja etwas, aber wenn ich mir die Frage stelle soll ich eine mittlere Rute nehmen mit z.B. 80g WG die sich dann im Drill gut biegt und die Fluchten abfedert (ihre Aufgabe, Spitzen abfedern und verhindern das der Köder ausschlitzt) oder soll ich die 15g WG Rute nehmen bei der ich die Spitze auf den Fisch richte, von den Fluchten nicht viel mehr merke als das die Schnur von der Rolle geht, und das Maul kräftig belasten wenn ich die Bremse dicht halte? Letzteres soll dann mehr Spaß machen?

Für mich ist das richtige Wort angepasstes Gerät. ich mag selber leichte Ruten sehr sehr gerne, aber wenn ich Druck ausüben will auf Hechte, dann greife ich eben doch zur Rute mit 60g WG, eben weil für mich Drillen nicht daraus besteht eine Gerade zwischen Rolle und Fisch zu bilden und dann nur ein Tauziehen zu machen. Dafür kann man dann doch auch den Besenstiel nehmen. Wobei mir klar ist das es bei kleinen Hechten dann einen schönen normalen Drill gibt wenn die zu der Rute passen.

Von daher stimme ich der These möglichst leicht einfach nicht zu und bleibe dabei, angepasst ist besser. Und für einen Jugendlichen Anfänger ist aus meiner Sicht dann die 50 WG Rute schon eher eine passende Rute. Begründung, er kann damit kleine und große Köder abdecken und die Rute verzeiht da normal doch eher mal einen Fehler im Drill. Damit kann er sich dann die Erfahrung holen die ihm bei leichterer Ausrüstung dann später hilft.

Aber evtr. habe ich ja auch Denkfehler drin. Ich bin gespannt wie Ihr das seht.

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Beitragvon jolyjoker » 06.05.2010 - 15:46

Klar ist da ein kleiner Denkfehler drin:
erstens - wieviele Hechte sind bei Dir am Haken und wieviele davon über 70cm?
2. richtest Du Dich und Deine Ausrüstung auf den größtmöglichen Hecht aus oder auf den Durchschnittshecht?
3. lässt es sich mit einer leichten 1Handrute leichter werfen oder mit einer schweren und langen 2Handrute? Was frustet weniger?
4. Falls doch ein Großhecht anbeisst, dann hast Du mit der 20er die Reserve und mit dem ziehen nur per Schnur die Gewissheit, dass der Hecht sich nicht verkeilen kann und dass er forciert werden kann. Ansonsten drillst Du ihn aus wie mit einem schwereren Gerät, wie gehabt.
Ich spreche mich nicht für ultralight aus sondern gegen schweres Gerät; oder besser gegen zu schweres Gerät. Ich persönlich pirsche lieber mit einer leichten bis 3 Meter langen Einhandrute am Fluss lang als mit nem Knüppel. Ich weiß, dass ich bei 20er Scnur ausreichend Reserven habe. Ich will meine Hechtruten ja nicht zum Pilken benutzen.
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Beitragvon Schraube » 06.05.2010 - 16:19

@ Kai und Rhinefischer: Ihr könnt eh sagen und argumentieren wie ihr wollt. Der Mann weiß es besser ;)

Das man zum Hechtangeln keine 30 gr Rute verwendet wird (oder wie er eine 20 gr Rute) wurde nun schon oft genug gesagt von verschiedenen Personen. Wir haben alle keine Ahnung ^^
Seine Argumente greifen nicht und haben keinen Sinn. Ich richte NIE meine Rute in gerader Linie zum Fisch aus um dann mit der Hand über die Schnur zu drillen. Das weiß eigentlich jeder.

@ Joly..... Ich habe keine Ahnung wie zerbrechlich du bist aber ich kann komischerweise mit meiner 80 gr Rute 5 Stunden Spinnfischen gehen ohne, wie du es bezeichnest, Bodybuilding zu machen.

Und diese Aussage das eine 60 gr Rute ein Besenstiel ist ist einfach nur dämlich. Mehr kann man dazu eigentlich nicht mehr sagen. Was machen denn deiner Meinung nach Welsangler mit Spinngerät? Das muss ja dann ein Marathonlauf mit nem Bierfaß auf dem Rücken sein.
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Beitragvon jolyjoker » 06.05.2010 - 20:47

Lies mal besser und reduziere meine Angaben nicht nach deinem Gusto.
sonst klingt das bei Deinem Text dann so:Deine Rute wiegt 250 gr, und der Papst der ja der Nachfolger unseres Stammheiligen ist hat unsere Ruten über 30cm eh verboten. Klar kann man 5 Stunden spinnen ohne zu schwitzen, manche haben dann halt den Muskelkater in der Kaumuskulatur.
Ich habe kein Dogma vorgegeben, aber wenn man beim leichten Spinnfischen einen Großen stoppen kann, indem man die Rute senkt und die Bruchfestigkeit der Schnur nutzt um das Gerät zu schonen, warum nicht? Darüberhinaus sind heutige Ruten für 20 - 30Gr WG eh in der Lage deutlich schwerere Köder auszuwerfen. Also warum einem Neuen von uns 60 und 80 gr WG Ruten empfehlen? Klar eine Superrute von morgen wiegt 100 Gramm bei 2 Meter Länge und 100 Gramm WG. Das ist alles machbar und kostet nur 999€ hat einen so dünnen Blank, dass jeder leichte Stoß gegen den Blank zu einen Bruch bei normaler Belastung führt. Deshalb werden diese Brüche auch 10 Jahre und länger kostenlos durch eine neue Rute ausgeglichen. Damit gehe ich auch 5 Stunden spazieren. Aber ist das die Rute die unser Kollege sich leisten kann? Und auch braucht?
Wird er ab sofort Monsterhechte täglich zu bezwingen haben?
Denk mal daran. Seerosenfelder und umgestürzte Bäume - wir alle leben nicht im Dschungel und gehen dort nicht fischen. Warum dann schwerstes Spinngerät? An ca 300km Rhein und Neckarufer habe ich noch nie einen im Wasser liegenden Baum gesehen, Sehrosenfelder? Schön wärs ja.
Joly

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Beitragvon Schraube » 06.05.2010 - 21:50

Keiner redet hier von 1000 Euro Spinnruten und 100 gr Wg.

Eine gute 60 gr Rute kostet bei mir ca 60 Euro und wiegt keinen Kilo und ist dazu fein genug um ermüdungsfrei zu fischen. Und brechen tut die auch nicht.

Ich rede hier auch nicht zwingend vom Rhein da dieser kein typisches Hechtgewässer ist. Ich rede von den meisten Seen in Deutschland in dem Krautfelder, Seerosen und Unterwasserhindernisse so gut wie immer vorkommen. Und genau da wird geangelt weil da der Hecht steht.

Ich belasse es dabei. Mach du was du willst. Ist eh jedem selbst überlassen.

Die meisten hier werden nicht deine Meinung teilen.

In diesem sinne.....

Petri

Jedem das seine.
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Beitragvon Paddi » 07.05.2010 - 10:51

Bin auch der Meinung das jeder selbst für seine Entscheidung selbst verantwortlich ist. Aber ich bin auch der Meinung das man seine Rute auf den Zielfisch abstimmen sollte. Ich fische auf Hecht z.B. eine Jenzi Mitzuki Sof Bait 2,7m mit einem Wg. von 20-60g, diese Rute kostet ca. 65€, wieg nur 188g und ist bei weitem kein Besenstiel.
Gruß und Petri Heil
Paddi

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Beitragvon jolyjoker » 07.05.2010 - 11:34

Schon das Wort Zielfisch ist eine Pervertierung der Einstellung zum Angelsport oder zu unserem Hobby Fische zu fangen. Wir hatten doch gerade eine Neuorientierung zu diesem Thema in einer Angelzeitung. Dort wird von einer Gezieferrute gesprochen. Sie wird im kleinen Küstenboot für den Einatz in der Ostsee empfohlen. Über einem Pilker wird noch ein Springer und ein Herings- oder Makrelenpaternoster eingefügt, um jedmögliche Art die Chance unseres Kochtopfes zu ermöglichen.
Zielfischen leert unsere Gewässer einseitig und sorgt für eine falsche Artenstruktur. Und es nötigt uns doch in vielen Fällen gegen das geltende Recht beim Zurücksetzen zu verstoßen. Natürlich kann ich durch die Wahl des Köders gewisse Einschränkungen möglicher Opfer vornehmen. Letztlich ist aber fast alles möglich - auch einen Karpfen auf Köderfisch. Ich entscheide mich für eine 5er Fliegenrute und nehme auch Streamer mit - oder auf Raubfisch mit Kunstköder und dann habe ich zusätzlich auch Spirolinos dabei und einige Streamer. Ich freue mich auch über einen Döbel der einer Forelle oder einem Barsch zuvorgekommen ist. Was wird uns aber als Vorbild der Angelindustrie vorgestellt? Angler die unter Stress stehen, weil sie mit ihrer Zielfischausrüstung nicht jedes Mal 10 Hechte, Zander, Karpfen etc landen und abschlagen konnten. Diese Bilder eines erfüllten Angeltages mit 5 bis 20 getöteten Fischen widert mich an. Und die Zielfischer sind da ganz vorne dabei.
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Beitragvon til » 07.05.2010 - 11:51

Ich setzte auch meinen Zielfisch zurück :D
Aber das ist ja jetzt wirklich nicht Thema.
Zum Drillen "ohne Rute" ist zu sagen, dass es Situationen gibt, wo das garnicht geht: z.B. wenn der Fisch unterm Boot durch will, was ja gerade beim Hechtfischen eine häufige Situation ist. Da ist ein 30 oder 40g Rute dann nicht so gut. Ausserdem sollte die Rute auch auf die Köder abgestimmt sein und den Anhieb durchbringen, der bei grösseren Haken auch mehr Kraft braucht.
Ich kann mit leichten Spinnern im flachen Wassern gut mit einer 30 oder 40g Rute auf Hecht fischen, aber mit grösseren Gummis oder Wobblern möchte ich das wirklich nicht.
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Beitragvon jolyjoker » 07.05.2010 - 12:42

@ Til: Du sitzt ja auch in der Schweiz. Rein rechtlich betrachtet muß ich jeden Fisch entnehmen und entsorgen; entweder im Kochtopf oder zB: vergraben. Ausnahme sind geschützte Fische.
Natürlich stimme ich das Gewicht auf meine Rute ab. Auch auf den Strömungsdruck. Im Schusswasser eines Wehres werde ich sicherlich nicht mit ner leichten Spinnrute und nem 100 Gramm Pilker zu finden sein. Auch dieser Bereich ist hier fast immer tabu, leider. In sehr starker Strömung, direkt auf einer Mauer stehe ich mit dem berühmten Besenstiel und nem Gleiter, der den Köder hinunterbringt. Aber diese Art des Angeln gefällt mir nicht, obwohl sie sehr erfolgeich ist.
Bei den Wobblern ist es eher die übergrosse Tauchschaufel, die einen ansonsten sehr leichten Wobbler auf Tiefe bringen soll. Das gute Stück erleichtert uns locker um 10 - 15 €. Ein Disk bringt einen Turbotail, Streamer oder Tasmanien Devil für 10% der Kosten in jede gewünschte Tiefe. Lässt sich mit 3 + Meter Ruten noch passabel werfen. Aber mit einer Rute mit 20 Gramm WG würde ich das auch nicht machen. Wohl aber mit einem Vorschaltblei von 20 Gramm.
Persönlich gehe ich im Süsswasser nicht mit XL oder xxxxl Ködern der Fischwaid nach. Finger- bis Handlänge und sehr selten mal längere. Warum auch. Im Roten Meer fange ich mit Wobblern und Turbotails dieser Grösse die meisten Barakudas, Barsche und Kleinthune/ Großmakrelen. Warum mit noch grösseren Ködern viel kleineren Fischen im Süsswasser nachstellen. Es sei denn man möchte diese Köderhersteller subventioniern.
Mir ist durchaus bewusst, dass ich mich da einschränke. Warum auch nicht. Warum soll ich mir einen 1000 PS Boliden anschaffen, wenn ich nicht mal den Porsche ausfahren kann
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Beitragvon Paddi » 07.05.2010 - 16:20

Wenn ich von einem Zielfisch rede, dann rede ich von dem Fisch der zu erwarten ist, dass dieser Fisch dem Gewässer entnommen wird hat keiner gesagt. Bei mir landen die meisten Fische nach dem Fang wieder im Wasser. Mach Dir lieber mal Gedanken über die Fisch, die bei der Verwendung des falschen Gerätes "verangelt" werden und daran elend zu Grunde gehen. "Ohne" Rute zu drillen um sie zu entlasten bzw. die Schnur mehr zu belasten, ist absolut Schwachsinnig. Ich habe Dich in keinster Weiße angegriffen, habe sogar geschrieben das jeder für sich selbst verantwortlich ist, selbst wenn er den größten Schwachsinn veranstaltet, oder gerade dann. Wenn Du nur auf Provokation aus bist dann lass das Angeln sein und geh Boxen.

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Beitragvon Jørn » 07.05.2010 - 22:02

Rein rechtlich betrachtet muß ich jeden Fisch entnehmen und entsorgen; entweder im Kochtopf oder zB: vergraben. Ausnahme sind geschützte Fische.


Völliger Stuß. Hast Du irgendwelche belegbaren Quellen dafür?

Zum Rest Deines Geschreibsels sage ich jetzt mal besser nix...
Wer im Schlachthaus sitzt, sollte nicht mit Schweinen werfen...

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Beitragvon jolyjoker » 07.05.2010 - 23:02

ich weiß nicht wie ihr auf drillen ohne Rute kommt. Ich angle selbstverständlich nicht ohne Rute. Wenn ich einen für meine Rute oder Rolle zu großen Fisch an den Haken bekomme was ja immer mal möglich ist, dann geht die Rutenspitze nach unten zum Fisch und mit der HAND WIRD ZUSÄTZLICH GEBREMST - WAS MACHT IHR DENN WENN BEIM FORELLENFISCHEN EIN 50 cm ++ Hecht den Kleinwobbler oder Spinner oder Blinker schnappt? Risskiert ihr die Rute oder kappt ihr die Leine? Oder wie haltet ihr den Fisch vom Seerosenfeld fern. 'Oder geht ihr auch auf Forelle oder Döbel mit 60 Gramm Wurfgewicht? Es könnte ja auch in 2m Waller zufällig von außen gehakt werden und dann?
@Paddi: es gibt Untersuchungen wieviele Fische die zurückgesetzt werden überleben. Schau mal im Blinker Archiv nach. Je nach Art bis zu 1/3 stirbt, wenn ich mich richtig erinnere. Als Angler siehst Du kaum diese Ergebnisse aber als Kanute schon. Ich sehe das Ergebnis des schonenden Abhakens leider zu oft. Nicht nur untermaßige Hechte! Und ich paddle nicht sehr oft. Ich nehme meinen ersten auseichend großen Hecht oder Zander mit und beende das Angeln auf diese Art.
Und was das Verangeln anbelangt: Ich habe Einzelhaken ohne Widerhaken an meinen Ködern, sogar an meinen Fliegen. Und das letzte mal, dass ein Fisch meine Rolle abgespult hat, war 1989 am Warmwassereifluß im Norden Kölns. Ich wollte Barsch fangen und erwischte leider ein UBoot. Ich bin dann auf Geflochtene umgestiegen, um die ausreichenden Kraftreserven zu haben. Seitdem habe ich keinen Fisch mehr verangelt.
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Beitragvon Paddi » 07.05.2010 - 23:14

Okay, mag ja alles stimmen was Du sagst, obwohl ich das ein oder andere bezweifle. Ich finde es auch mühsam hier hin und her zu diskutieren, ich denke Du vertritts Deine Meinung und ich eine andere. Wir müssen ja nicht immer alle einer Meinung sein. Das alles hat aber mitlerweile nichts mehr mit dem Thema zu tun, deshalb steige ich hier auch schon wieder aus dem Thread aus.
Gruß und Petri Heil
Paddi