Hechtposen

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Udo
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Beitragvon Udo » 29.06.2008 - 2:08

An solchen Gewässern würde ich eher auf Kunstköder setzen, denn die kann man schnell wechseln um so die Lauftiefe zu ändern, außerdem kannst Du größere Bereiche abfischen, mit dem Köderfisch bist Du meistens an eine Wassertiefe oder eine bestimmte Stelle gebunden.

Hast Du die Hechte aber erstmal gefunden, kann der KöFi die größeren an die Rute bringen.

Bei den Posen würde ich auch nicht zu grob vorgehen, nicht mehr extrabebleiung wie nötig und die Pose so gering wie möglich(Entfehrnung vom Ufer wegen Wurfweite spielt da die haupte Rolle).

Zum Schleppen mit Pose kann ich Dir leider nichts sagen.

Gruß... Udo
Bremse auf beim Wallerlauf!

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silurus
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Beitragvon silurus » 29.06.2008 - 9:39

Ich nehme generell immer so kleine Posen wie möglich. Manch Angler hat auf Karpfen wesentlich dickere Posen dranhängen, als ich für Hecht verwende. Nur wenn ich weiter auswerfen muss,
nehme ich auch mal eine dickere um ein ordentliches Blei dranhängen zu können.

Mich erstaunt immer wieder, was manche Leute für "Bojen" dranhängen.

Bei den Posen ist es wie mit den Schnüren: Nicht dicker als nötig. man soll sie halt noch sehen können

Beim Schleppen sieht das natürlich anders aus. Da kommt es aber auch auf die Geschwindigkeit, der Grösse des Köders und die gewünschte Angeltiefe an. Wenn der Köder nur so langsam hinter dem Boot herdriftet würde ich auch auf feines Gerät setzen.
Krapfen sind zum essen da

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Tommi-Engel
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Beitragvon Tommi-Engel » 01.02.2009 - 8:27

Wenn es wirklich Posen zum Schleppen (vom Boot) sein sollen die schon 60 g Tragkraft haben, da die Köderfische sonst durch die Fahrgeschwindigkeit zu leicht nach oben gedrückt werden.
Ausserdem solltest Du wie schon erwähnt Schlepposen mit spezieller schnurführung benutzen.

Kai S.
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Beitragvon Kai S. » 01.02.2009 - 23:17

Oh, nach 6 Monaten wieder ausgegraben.
Naja ich selber nutze als Hechtposen welche von 4-8 Gramm, wobei 8g mir normal schon zuviel sind. Eigentlich würden sogar noch etwas kleinere reichen. Bei mir liegt der Köfi eh auf dem Grund, und die Pose liegt auch oft. Möchte ich einen Köfi schwimmend anbieten, dann hänge ich ihn mit Freilaufrolle unter die Rutenspitze. Die Pose brauche ich ja nur damit ich sehe wenn ein Hecht damit abzieht und wohin er zieht (Hindernisse). Das Blei dient dann noch dazu den Fisch am Platz zu halten wenn etwas Strömung oder Wind ist. Aber ok ich habe auch nur flache Kanäle oder Stillwasser (wobei ich am See eher Grundblei nehme).

Sönke
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Beitragvon Sönke » 02.02.2009 - 12:55

Lacht nicht, aber ich habe eine 8 gr. Pose dran. Damit hab eich sehr gute Erfahrung gemacht. Liegt aber daran, das bei uns sehr stark auf Hecht und Zander gefischt wird.
Bei einer 20er haben sie den toten Köfi immer wieder losgelassen, zu grosser Widerstand. So habe ich mich auf die 8er runtergetastet und alle gehakt.

Gruß Sönke

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Beitragvon esox_lucius » 17.03.2009 - 17:48

Hallo,

ich kann nur zum Fischen auf Hecht vom Ufer bezüglich der Posen etwas sagen. Sollten meine physikalischen Kenntnisse, die ich während des Medizinstudiums erlangte noch gut erhalten sein, hat eine 20g Pose, ausgebleibt mit 15g, NICHT mehr Wiederstand im Wasser als eine 10g Pose, in Relation zur erst genannten, wenn diese mit ca. 7g ausgebleit ist. Ich persönlich bevorzuge 24g Posen von Drennan (z.B. den Zeppler), bleie diese mit 20g Olivenblei aus und hänge das Fischchen ran. Selbst kleine Hechte mit großem Hungen ziehen da volles Brett mit ab.
ich sehe den Vorteil bei Posten um die 20g, bezüglich der Wurfweite, der besseren Sicht und sie liegen auch bei mäßigen Wellengang noch gut im Wasser. Letzlich Geschmacksache, aber auch die Ausrüstung muss diese Wurfgewichte sicher zulassen.
mfG. esox_lucius

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Beitragvon JuliFisch » 17.03.2009 - 20:59

Ich würde sagen, dass das so nicht ganz richtig ist, zwar haben sie den gleichen Auftrieb, aber wenn der Hecht die Pose unter Wasser zieht, ist wegen der größeren Form trotzdem ein größerer Wasserwiderstand da....
An manchen Tagen kann der sicherlich über fangen oder nicht fangen entscheiden, aber meißtens geht es auch so :D

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Beitragvon esox_lucius » 17.03.2009 - 23:23

Naja, ich denke der Wasserwiderstand ist denkbar gering, in diesem Fall fast vernachlässigbar. Schließe aber nicht aus, das dieser kleine Unterschied, gerade an überfischten Gewässern über Fang- und Nichtfang entscheiden könnte.
mfG. esox_lucius

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Beitragvon Sönke » 19.03.2009 - 12:39

Unser Gewässer wird stark befischt und ich habe mit der leichten Montage gute Erfolge erzielt.
Wir Ihr schon festgestellt habt, liegt es am Gewässer.

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Beitragvon Campino90 » 23.03.2009 - 22:48

Ich persöhnlich find dicke Posen sogenannte Droppen besser, weil der Hecht beim Biss im Mittelwasser mehr Widerstand spürt und so denkt, dass der Köfi noch lebt.


Verbessert mich, wenn ich falsch liege


Petri heil 8)

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Beitragvon JuliFisch » 24.03.2009 - 14:23

Naja ich würde mal sagen ein KöFi bietet jetzt nicht so viel Gegenwehr auch wenn er noch lebt :D
Und normale Beute wohl auch nicht...

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Beitragvon rhinefisher » 24.03.2009 - 14:58

Hi! Es sei denn so ein "Droppen" ist so ne Art "Autorotationsvibratorpose".. .
Es lebe der Wiederstand :yau: .
Petri!
DEUS LO VULT !