Beiträge von J-son

    Fische seit 4 Jahren Hardmono von Xtreme (13,6kg), und hatte noch nie einen Abriss, geschweige denn dass mir ein Hecht das Vorfach zerbissen hätte. Die Bissausbeute gegenüber Stahlvorfächern hat sich potenziert.
    Manche betrachten HM als nicht waidgerecht; das sehe ich anders:
    da ich fast ausschliesslich (hab' auch einige Wolfram- bzw. Stahlvorfächer!) Köder mit Einzelhaken fische, müsste ein Hecht den GuFi schon SEHR dumm erwischen, um ihn - im Falle eines Abbisses - nicht beim ersten Kopfschütteln wieder loszuwerden.
    Zur angeblichen Sicherheit von Stahlvorfächern kann ich nur sagen, dass "mein" erster kapitaler Rheinhecht sich mit meinem (leider damals noch) Wobbler, und einer Hälfte des Stahlvorfaches auf und davon gemacht hat.


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    Sche!ss doch auf's Aussehen, bzw. "Wer schön sein will muss leiden!"
    Ich würde nicht mit 'ner Tele-Rute losziehen, bloss weil 'ne Steckrute seltsam aussieht...meine Arbeitskollegen kennen mich auch ohne Angel. Selbst wenn ich mal mit meinem Stecken öffentliche Verkehrsmittel benutzen muss, juckt mich das nicht wirklich.
    Zugegeben, es ist stressig mit Tackle 'rumzulaufen (nervt evtl. sogar vom Auto bis ans Wasser, je nach Menge), aber wie ich dabei aussehe ist mir Jacke wie Hose.
    Ich befestige meine Steckrute immer am horizontalen Holm meines Fahrradrahmens, das funktioniert hervorragend und ist unauffällig. Wenn Du nicht das ganze Fahrrad sicher stellen kannst, brauchst Du nur die Rute abnehmen und am Arbeitsplatz sicher abstellen.
    Bring Dich nicht um die Vorteile und den Genuss einer Steckrute, nur weil jemand dumm gucken könnte.


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    Zitat von Albatross

    Das mit dem Thermometer an der angel, ist eine geile Idee! Aber wenn ich das Ding 50m raus werf, bis ich das bei mir hab, stimmt doch der wert nicht mehr? Der verändert seine Temperatur doch recht schnell! Hast du da irgendwie ne Daumenrechnung :?:


    Nö,


    mir geht's ja nicht um die Temperatur im eigentlichen Sinne, sondern um die Temperaturunterschiede. Ich nehme an einer Stelle einen Wert, und versuche dann 50 m unterhalb den gleichen Ablauf (Wurfweite, Dauer der Sinkphase, Geschwindigkeit beim Einholen) nochmal zu wiederholen. Ist der Wert derselbe, versuch' ich's noch weiter unterhalb, bzw. auch mal oberhalb der ersten Stelle, um zu sehen ob ich bereits beim ersten Wurf innerhalb der wärmeren Zone gemessen habe.


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    Hab' bis jetzt erst drei Welse ans Band bekommen (einen verwandelt), aber die hab' ich alle drei im Altwasser, unterhalb eines Wehres gehakt. Zwei davon (die beiden nie gesehenen) haben jeweils in Gewässerabschnitten gebissen, die in nicht einmal 2 km Entfernung eine direkte Verbindung zum Hauptstrom haben. Das sind - wer hätte das gedacht? - die Stellen die ich favorisiere. Nicht zuletzt deshalb, weil ich im Hauptstrom einfach keinen Schimmer hab', wo ich (ausser am Einlauf Altwasser->Hauptstrom) die Fische suchen, bzw. wie ich sie aufspüren soll.


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    Wenn Du ein AKW (oder KKW?) in der Nähe hast, lohnt sich Spinnfischen auch im tiefsten Winter. Einfach den Kühlwasserauslauf suchen (Google Earth), und einige Meter unterhalb den Fluss beharken.
    Zwar sind die meisten AKW's grossräumig abgeriegelt, und man kommt nicht direkt an den Auslauf. Das gegenüberliegende Ufer tut es aber auch, wenn Du weit genug unterhalb des Auslaufs angelst.
    Gute Dienste zum Auffinden der warmen Strömungen tut ein Badewannen- Thermometer, das sich - mit entsprechender Bebleiung - ganz gut werfen und auf Tiefe bringen lässt.
    Allerdings dürfte selbst an diesen Winter-Hotspots das Fischen mit Naturködern erfolgversprechender sein.


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    Zitat von Janis

    [...]Generell ist der See sehr wenig beangelt und ich wunder mich warum das mit den Zandern so ist.
    Woran könnte das liegen?


    Da es sich um eine Kiesgrube dreht liegt die Annahme nahe, dass das Wasser sehr klar ist...das wäre zum Zanderangeln alles andere als förderlich.
    Im Sommer gibt es grosse Menge an Phytoplankton. Dies trübt das Wasser ein wenig ein, was ein Grund dafür sein kann, dass die Zander dann aktiver jagen.
    Bei uns im Rhein geht mit den Glasaugen auch nur noch sehr wenig, da sich die Wasserqualität in den letzten Jahren entscheidend verbessert hat, und die Zander somit keine idealen Bedingungen mehr vorfinden. Den einzigen Zander dieses Jahr hab' ich bei abnehmendem Hochwasser gefangen, also bei richtig trüber Brühe.


    Zitat

    Naja vielleicht hab ich ja vom Boot aus mehr glück.


    Vom Boot aus (vertikal) hast Du in jedem Fall bessere Chancen, es sei denn der See wäre so klein, dass man jede Stelle auch vom Ufer aus befischen kann.
    Wenn die Zander nicht aktiv jagen, hast Du vom Boot aus die Möglichkeit ihnen einen Happen direkt vor der Nase zu servieren - und das sogar deutlich länger als beim Wurfangeln.
    Ein Echolot dürfte dabei fast bessere Dienste tun als Glück...


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    Hi,


    ich hoffe ja damit keine Diskussion loszutreten, aber ich persönlich hatte nie Probleme mit der Fireline...egal ob in gelb, als Crystal oder XDS. Für den Preis darf man sich nicht beschweren. Der am stärksten beanspruchte Teil neigt zwar zum Ausfransen, aber wenn man die ersten 2m regelmässig runterschneidet ist es kein Problem.
    Allerdings scheint es bei der FL enorme Qualitätsunterschiede zu geben, da ich auch regelmässig sehr schlechte Meinungen lese.
    Nicht empfehlen kann ich die Whiplash von Berkley, die taugt wahrscheinlich eher zum Vertikalangeln - jeglicher Kontakt mit Steinen etc. schadet dieser Schnur extrem.
    Mittlerweil fische ich die Stroft, die zwar sauteuer ist, von der ich aber weiss dass viele (erfahrene Viel-)Angler sie über 3 jahre hinweg fischen, ohne ein schlechtes Gefühl dabei zu haben. Wenn man sich das umrechnet (FL hab' ich jede Saison neu bespielen müssen), kommt man auf einen sehr guten Preis.


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    PS: Hier wäre ein passender Thread zur Info

    Also bei uns im Hochrhein sind die Hechte noch aktiv, und auch gut auf Kunstköder zu fangen. Die Chance einen zu fangen sind i.d.R. grösser als auf alle anderen Räuber, was allerdings nichts mit der Jahreszeit zu tun hat. Hechte sind bei uns in so grosser Zahl vertreten, dass man auch als C&R'ler kein schlechtes Gewissen bekommt, wenn man mal einen entnehmen muss.


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    Bin selten über Breisach hinaus in den Süden, bzw. Nonnenweier (Ortenau) in den Norden gekommen.
    Am häufigsten bin ich beim Rheinübergang Marckolsheim am Altrhein, aber nicht weil ich die Stelle so toll find, sondern weil sie von den Leuten die mich meist mitnehmen gut mit dem Auto erreicht werden kann...genau deshalb ist die Stelle leider auch total überfischt, aber trotzdem immer wieder für 'ne Überraschung gut.
    Hab' erst seit kurzer Zeit das richtige Tackle für den Hauptstrom, deshalb beschränken sich meine Erfahrungen fast auf's Raubfischangeln im Altrhein, aber dort ist es auch landschaftlich weit schöner.
    Die dickeren Dinger erwarte ich aber eigentlich im Hauptsrom, oder unterhalb der Wehre nach denen eine Vereinigung von Hauptstrom und Altrhein folgt.


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    Servus,


    ich bin der Neue (zumindest war ich das heut' nachmittag).
    Ich wohne am Fusse des Schwarzwaldes, und bezeichne mich gerne als Spinnfischer und Releaser (nein, ich werde keine Diskussion über pro und contra C&R anfangen!). Was allerdings nur bedingt zutrifft, da ich auch ab und an mal mit Freunden einen Ansitz auf Aal mache.
    Bis jetzt befische ich ausschliesslich die französische Seite des Rheins, werde aber auch - da ich vor zwei Jahren endlich mal die Sportfischerprüfung abgelegt habe - früher oder später einmal ein paar deutsche Gewässer beunruhigen.
    Meine Hauptzielfische sind (na klar) Hecht und Zander, allerdings habe ich mich dieses Jahr auch für die Jagd auf Waller ausgerüstet, und werde dieses Thema in der nächsten Saison mal genauer bearbeiten.
    Im Grossen und Ganzen fische ich mit Gummi, aber den Jahreszeiten (Beissflauten) entsprechend schmeiss' ich auch mal mit Blech oder Wobblern.
    Ich freu'mich auf einen regen Austausch, und einige konstruktive Diskussionen über dies und jenes.


    In diesem Sinne:
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