Spinnstange...

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Spinnstange...

Beitragvon Frodo » 26.09.2003 - 16:27

Ich hab kürzlich meine ersten Angelversuche mit Spinnstange gemacht. Dabei verlor ich einen Hecht mittlere Größe. Er hatte die Schnur über der Spinnstange durchgebissen. Muss man etwa ein Stahlvorfach vorschalten?

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Beitragvon Joachim van Heesch » 26.09.2003 - 19:36

Hi,
für Hecht benötigst Du ein Stahlvorfach.
Bei mir ist ein Hecht auf einen Köderfisch mit 40-iger Schnur, den ich auf AAL angesetzt hatte rauf. 2 Meter vorm Ufer hat der Hecht die Schnur gekapt, trotz vorsichtiegem Drill. Was sagt uns das, Persönliches Pech.
Also Stahlvorfach.
Gruss Achim :p

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Beitragvon Tom Rustmeier » 26.09.2003 - 19:49

Hallo,

auf jedem Fall must du mit einem Stahlvorfach auf Hecht Angeln. Der Hecht hat so scharfe Zähne, der macht auch mal ganz fix ein Kevlarvorfach kaputt. Also egal ob du auf Blinker, Spinner und Co. oder auch nur einfach auf Köfi Angelst, nie ohne Stahlvorfach!!! Da hast du und der Fisch mehr davon! ;)
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november

Beitragvon november » 26.09.2003 - 20:15

kann mich meinen vorrednern nur anschliessen, stahlvorfach ist ein MUSS wenn Hechte zu erwarten sind. Aber ich hab mal ne Frage... wozu is ne Spinnstange gut?

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Beitragvon $hadow » 26.09.2003 - 20:29

sie verhindert , das sich der kunstköder mit der Huptschnur verhäddert. Aber hat auf einige Fische eine Scheuchwirkung . Ich benutze sie nie wieder :)
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november

Beitragvon november » 27.09.2003 - 0:00

hm das mit dem verheddern is vermutlich auf den wurf bzw das auftreffen aufs wasser bezogen oder?
also ganz alter trick is ja kurz bevor der der köder auf dem wasser aufkommt die schnur zu straffen, also bügel zu/schnur mit dem finger stoppen und die rutenspitze hochziehen, dadurch verhindert man verheddern beim eintauchen des köders.
Ansonsten passiert mir ein in der hauptschnur bzw im Stahlvorfach verhedderter Kunstköder vielleicht alle 100-120 würfe mal udn das nehm ich gern in kauf. ist ja auch nich so tragisch eigentlich

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Beitragvon $hadow » 27.09.2003 - 0:31

riotkid hat geschrieben:hm das mit dem verheddern is vermutlich auf den wurf bzw das auftreffen aufs wasser bezogen oder?
also ganz alter trick is ja kurz bevor der der köder auf dem wasser aufkommt die schnur zu straffen, also bügel zu/schnur mit dem finger stoppen und die rutenspitze hochziehen, dadurch verhindert man verheddern beim eintauchen des köders.
Ansonsten passiert mir ein in der hauptschnur bzw im Stahlvorfach verhedderter Kunstköder vielleicht alle 100-120 würfe mal udn das nehm ich gern in kauf. ist ja auch nich so tragisch eigentlich



Is eben so eine "Sinnvolle" erfindung , wie die Futtereimer/Wannen :D .

Aber zum Thema Spinnstangen :
Sie verhindert das der Haken sich mit der Hauptschnur im Wurf vertüddelt.
Aber 90% der Angler benutzen (so wie wir beide) den Trick :)
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Beitragvon Frodo » 27.09.2003 - 10:52

Die Frage meinte eigentlich eher ob man TROTZ Spinnstange ein Stahlvorfach benutzen sollte. Auf Fotos oder in Berichten hab ich noch nichts darüber gelesen. Den Trick mit dem Abbremsen kenne ich natürlich auch, aber große Gummifische lassen sich glaub ich wirklich besser werfen ohne zu verheddern.

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Beitragvon Tom Rustmeier » 27.09.2003 - 11:01

Ja auch wenn du eine Spinnstange benutzt gehört das Stahlvorfach mit dazu! Oder wie würdest du deine Schnurkappung sonst Deuten? Ich fische auf Hecht immer mit Stahlvorfach. Benutze zwar nie eine Spinnerstange, aber meiner Meinung nach gehört da auch ein Stahlvorfach vorgeschaltet. Frage Beantwortet?
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Beitragvon Frodo » 27.09.2003 - 11:18

ka, b thnx 8)

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Beitragvon Tom Rustmeier » 27.09.2003 - 11:25

Frodo hat geschrieben:ka, b thnx 8)


???! Kannst du das auch Übersetzen? Das Danke kann ich ja gerade noch rauslesen, aber was soll denn ka, und b bedeuten??? :?:
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Beitragvon Frodo » 27.09.2003 - 14:52

ka= keine Ahnung
b= but
und thnx halt= thanks; is sone "redewendung" im netzwerkbereich.

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Beitragvon Bass » 27.09.2003 - 15:08

Die Spinstange ist ja auch recht kurz und der Hecht schluckt die Köder ja gelegentlich auch tiefer - deswegen Stahlvorfach .
Zuletzt geändert von Bass am 28.09.2003 - 11:24, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon til » 27.09.2003 - 18:20

Also Leute: die Spinnstange ist keine nutzlose Erfindung, sondern vor allem für Jerkbaits gedacht, diese können sich nämlich nicht nur beim Wurf verheddern, sondern auch bei der Typischen Köderführung.
Es hat sich jedoch auch gezeigt, dass die Stange bei grossen Wobblern und Gufis Vorteile hat. Gross heisst 15-30cm. dies Köder schleissen nämlich normale Stahlvorfächer recht schnell
Das verheddern beim Wurf verhindert man meiner Meinung nach am Besten mit einer Multirolle.
Es ist bestimmt nicht verkehrt, die Spinnstange (vor allem eine Kurze)noch mit einem Stahlvorfach zu ergänzen, obwohl sie dieses eigentlich ersetzen sollte.
Hast du gesehen, dass der Hecht die Schnur durchgebissen hat? Oder könnte es auch sein, dass sich die Schnur im Laufe des Drills um irgendeine Scharfe Kante in Deiner Montage gewickelt hat? Was hast du für Schnur benutzt, welchen Knoten?
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Beitragvon Frodo » 27.09.2003 - 21:02

Ne 30`er Stroft (monofil). Aber ich wollte ihn gerade keschern und da hat er sich in einem Moment der Unachtsamkeit in die Schnur gedreht, zack ab. Also war auch menschliches Versagen im Spiel ;) . Die Spinnstange war von diesem Holländer Roszmeier oder wie er noch heißt.