Rutenbruch.


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Rutenbruch.

Beitragvon matami-3 » 03.06.2007 - 20:02

Hallo,

heute hatte ich meinen ersten Rutenbruch. :(
Ich hatte von YAD eine Spinrute .2,70 m und ein Wurfgewicht von 10-30 Gr.
Jetzt überlege ich ob ich sie reparieren lasse.Sie lag damals bei ca.100 EUR. Ich weiß nur noch nicht wo.Schicke ich sie irgendwo ein oder gebe ich sie meinem Dealer?
Ab welchem Betrag lohnt sich überhaupt eine Reparatur? Die Rute ist ca 20 cm von der Spitze aus gebrochen.Halten reparierte Ruten das gleiche wie originale?Kann ich eventuell beim Hersteller die Spitze nachordern?
Könnt Ihr mir helfen :?:

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Beitragvon Taxler » 03.06.2007 - 20:13

Der erste Weg ist zu Deinem Händler bei dem Du die Rute gekauft hast.
Dieser wird den Schaden "begutachten" und entscheiden, ob eventuell ein Gewährleistungsfall vorliegt
ob die Rute selbst repariert werden kann oder zur Reparatur eingeschickt werden muss,
oder ob es am sinnvollsten wäre ein komplett neues Spitzenteil nachzubestellen.

Reparaturen bei 20cm geringerer Rutenlänge (Neuer Spitzenring wird lediglich auf die abgebrochene Stelle gesetzt.)
sind m.E. nicht sehr sinnvoll, da durch die veränderte Aktion eine völlig andere, steifere Rute entsteht.

Gruß,
Peter
Also, wenn ich Du wäre ..... dann wäre ich, ehrlich gesagt, doch lieber ich

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Beitragvon matami-3 » 03.06.2007 - 20:30

Hallo Peter,
die Gewährleistung ist wohl dahin.Ich habe die Rute aus der Tasche gezogen und hörte nur ein Knack. Also eigene Dummheit.Irgendwie hatte sich die Schnur verhedert. Ich merkte nicht einmal den Widerstand.Dumm gelaufen also.
Die Rute hatte ich zum Geburtstag geschenkt bekommen. Es ist also kein Beleg da. Das der Dealer sich dran erinnert halte ich für fraglich.Wie lange ist den Garantie auf Ruten ( Fabrikate generell) ? Die 2 Jahre mal ausgenommen.

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Beitragvon Taxler » 03.06.2007 - 20:44

Das ist sehr unterschiedlich - auf manche Qualitätsruten hat man eine "lebenslange" Gewährleistung.
Dazu gehören YAD-Ruten allerdings nicht.

Spreche doch erst mit Deinem Gerätehändler - auf dessen Urteil kommt es in erster Linie an.
Oftmals sind die Händler in Gewährleistungsangelegenheiten hilfsbereiter als man erwartet.

Gruß,
Peter
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Beitragvon Pumuckel » 03.06.2007 - 21:11

Kannn da Peter nur Recht geben. Mein Händler hat vor kurzem meine red arc zur reparatur geschickt, ganz ohne Quittung, oder sowas.

ich schätze mal, dass das aber daran liegt, dass ich mindesten einmal die Woche da bin, und er mich kennt...
MfG Pumuckel

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Re: Rutenbruch.

Beitragvon Gerd » 04.06.2007 - 7:27

matami-3 hat geschrieben:
Ab welchem Betrag lohnt sich überhaupt eine Reparatur? Die Rute ist ca 20 cm von der Spitze aus gebrochen.Halten reparierte Ruten das gleiche wie originale?Kann ich eventuell beim Hersteller die Spitze nachordern?
Könnt Ihr mir helfen :?:


Handelt es sich um eine Tele - oder eine Steckrute?

Bei einer Telerute würde ich die Spitze auf jeden Fall bestellen und einbauen (lasse), bei einer Steckrute eher nicht, da das Spitzenteil vermutlich relativ teuer sein wird.
Hätte ich einen Weinberg, ich würde ihn 'Hang zum Alkohol' nennen

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Beitragvon matami-3 » 04.06.2007 - 17:53

Es handelte sich um eine Steckrute. Die werde ich wohl mit einem Spitzenring reparieren lassen. Was mag das eventl. kosten ?
Dann habe ich halt ein Unikat von YAD :badgrin:

Jetzt habe ich ja einen guten Grund mir einen neue zuzulegen. Welche Ruten haben den lebenslange Garantie :?:
Von wieviel EUR reden wir dann ca. ?

Danke für die Tipps

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Beitragvon Rheinryder » 04.06.2007 - 18:21

Die lebenslange Garantie deckt aber auch nicht jede Form von Rutenbruch.
Wenn du mit dem Auto über deine Ruten gefahren bist wird es mit Sicherheit schwer die dadurch entstandenen Schäden "normalem Gebrauch" zuzuordnen.
Lebenslange Garantie, haben in der Regel nur die sehr teuren Ruten(dann bezahlst du allerdings auch für diese Garantie mit).
gruß kilian
انغيلن ماشت شون
www.angeln-in-bonn.de.tl

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Beitragvon Taxler » 04.06.2007 - 18:26

matami-3 hat geschrieben:Die werde ich wohl mit einem Spitzenring reparieren lassen. Was mag das eventl. kosten ?


Das macht mein Händler nebenher ... ;) (paar Minuten)

Lediglich die Kosten für einen neuen Ring fallen an, da der Alte vom Innenquerschnitt
nicht auf das nun breitere Ende passt.

Gruß,
Peter
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Beitragvon Gerd » 05.06.2007 - 6:32

matami-3 hat geschrieben:
Welche Ruten haben den lebenslange Garantie :?:



Meines Wissens keine. Mit Garantien ist es ja immer so eine Sache.

Auch ich bin so ein kleiner Tollpatsch, so drei-vier Teile der Stipprute hab ich mir bisher jedes Jahr geknallt. Nun habe ich eine Versicherung gegen Rutenbruch bei Taksecure abgeschlossen und was soll ich sagen?? Besser als jede Garantie. Seit ich sie habe ist kein eines Teil mehr gebrochen.
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Beitragvon Taxler » 05.06.2007 - 9:46

Gerd aus Ferd hat geschrieben:
matami-3 hat geschrieben:
Welche Ruten haben den lebenslange Garantie :?:



Meines Wissens keine. Mit Garantien ist es ja immer so eine Sache.


Meine Fliegenrute von Greys hat z.B eine lebenslange Garantie auf Verarbeitungsfehler ;)

Spezielle "unkaputtbare" Lachsspinnruten aus USA bieten ebenfalls diese Garantiespanne. 8)
Wir haben so ein Teil mal richtig mit Schmackes im Halbkreis gebogen - sagenhaft! :p

Gruß,
Peter
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Beitragvon Gerd » 05.06.2007 - 10:17

Lebenslange Garantie auf Verarbeitungsfehler bieten viele Hersteller an. Aber diese sollten sich aber im Rahmen der gesetzlichen Garantiezeit feststellen lassen - außer man ist Rutensammler und fischt die Ruten nie :D
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Beitragvon Schleihunter23 » 05.06.2007 - 13:39

@Pumuckel:

Herzlich Willkommen im Club 8) ...die Redarc hat nicht zufällig am Bügel aufgegeben :?: :roll:

(Meine ist grad zum zweiten mal auf Reperatur-Reise)

Zum Thema: Wirklich vielen Händlern ist es egal auf welchem Wege die Sachen zu Bruch gegangen sind, da sie keine Kosten beim Umtausch zu tragen haben, stellen sie sich im Zweifelsfall meist auf die Seite des Anglers - sprich man bekommt neues Gerät und ist weiterhin glücklicher Stammkunde 8)
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Beitragvon matami-3 » 09.06.2007 - 12:41

Ich war im Laden und hatte Glück. Der Händler war gerade andere Ruten am bearbeiten. Sie war in 1 Min repariert. Er hat sie bis zum nächsten Ring abgesägt( ca 1cm) und mit Epoxidlack abgedichtet. Es brauchte nicht einmal einen neuen Spitzenring. Der Winkel am Ring stimmte mit der Spitze überein.
Jetzt kann ich sie noch verwenden und mich in Ruhe nach einer neuen umsehen.

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Beitragvon Taxler » 09.06.2007 - 17:59

Na siehste - alles wird gut! ;)

Gruß,
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