Fliegenrute Einstieg Klasse 5 oder 6


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Stephan H
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Fliegenrute Einstieg Klasse 5 oder 6

Beitragvon Stephan H » 16.06.2011 - 21:12

Hallo,

will mir zum Einstieg folgende Rute kaufen:

Greys GS 2,74m

nun weis ich nicht so richtig welche Klasse ich nehmen soll, die 5 oder 6?

Gewässer sind die Wiesent und Vereinsteich (Forellen und Barsche).

Gruß,

Stephan

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Beitragvon Elwetritsch » 18.06.2011 - 12:27

Hallo Stephan,

ist das die Wiesent der Fränkische Schweiz?
Sie hat ja die gleiche Länge wie die Rems an der ich fische und dürfte so ziemlich die gleichen Merkmale aufweisen.

Zwar bin ich noch lange kein Experte aber eine Rute der Klasse 5-6 würde ich empfehlen. Ich kann mit dieser Rute z.B. besser werfen.

Habe mir vor kurzem eine 4er Rute zugelegt, die völlig ausreichend ist für diese Fluss/Bachgröße. Aber mit dieser doch feinen Rute und Schnur werfe ich noch nicht so gut und weit. Ich denke, je feiner beim Fliegenfischen die Ruten sind, je präziser ist die Anforderung an den Fischer, den die Rute abverlangt.

Die Greys kenne ich noch nicht da mein Ladengeschäft die Marke nicht hat.

Habe mir als Ersatz für meine alte 6er Rute dann doch noch eine Fenwick mit einer bemerkenswert guten Aktion geholt.

Nach oben will ich dann noch mit eine 8er bzw. 9er abrunden. Mit diesen drei müsste es dann für alle Fälle ausreichen.

Aber für den Einstieg würde ich nochmals eine 5-6 empfehlen.

Gruß Joachim

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Beitragvon Diox » 18.06.2011 - 13:35

Hallo Stephan,

die Wiesent ist ja ein sehr schönes Gewässer. Da sich ja auch im Rutenbau so einiges getan hat und Greys wirklich schöne Blanks baut, hast du dir ja ein nettes Stöckchen ausgesucht.

Für die Wiesent kannst du auf jedenfall einer 5er nehmen mit der kommst du leicht aus.
Mit ihr kannst du aufjedenfall deine Bedürfnisse, ob Trockenfliege oder Nymphe, abdecken. Auch kleine Forellenstreamer sollten kein Problem darstellen.

Ich würde also zur 5er greifen.
Im Moment suche ich einen Programmierer der mit bei einem Projekt helfen würde! HTML und CSS gefragt! Jave Vorteilhaft!

Ansonsten Bla Blub

http://fliegenfischen.blog.de/

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Beitragvon Cactus » 19.06.2011 - 10:01

Hallo Stephan,,

ich war früher ein Verfechter der Klasse 6 als Einstiegsrute. Inzwischen hat sich aber einiges in der Entwicklung der Ruten getan und heutige 5er sind auch schon sehr vielseitig. Für deine angepeilten Fischwasser reicht sicher eine 5er. Wenn du allerdings an Fischen im Urlaub denkst und mit einer einzigen Rute auf Reisen gehst, dann gibt es schon Gewässer, bei denen eine 6er noch Vorteile hat. Ich denke da an grössere Flüsse mit starker Strömung, wo man mit sehr schweren Nymphen fischt. Wenn du das weitgehend ausschliesst, dann kannst du beruhigt die 5er nehmen. Denkst du daran, dir später eine zweite Rute zuzulegen, dann ist es wahrscheinlich klüger, die 6er zu nehmen und später eine 4er dazu.

Grüsse
Heinz
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Beitragvon Stephan H » 19.06.2011 - 14:35

Hi,

danke für eure Anworten.
Ja, meine die Wiesent in der Fränkischen Schweiz.
Hab dort nen Wurfkurs gemacht und die Greys GS geworfen, hat sich wunderbar werfen lassen.
Tendiere auch eher zur 5er Klasse.
Frage zu den Streamern: bis zu welcher größe lassen sich Streamer gut mit einer 5er Rute werfen?

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Beitragvon Diox » 19.06.2011 - 18:01

Hallo,

ganz kann ich die Meinung von Heinz nicht nach vollziehen. Ich fische eine 4 bis 5er Rute auch mehr schweren Tungsten und habe da noch keine Probleme gehabt. Natürlich für den Rhein solte man dann andere Kaliber aufziehen.

Also mit meiner 4/5er werf ich noch Fingerlange mit Goldkopf aber dann ist auch Schluss. Doch für Forellen sind diese eigentlich meiner Erfahrung nach sehr gut.
Im Moment suche ich einen Programmierer der mit bei einem Projekt helfen würde! HTML und CSS gefragt! Jave Vorteilhaft!



Ansonsten Bla Blub



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Beitragvon Cactus » 19.06.2011 - 19:04

Hallo,

werfen kann man schwerere Nymphen auch noch mit einer 5er, aber optimal ist das nicht. Nicht wegen dem Wurfgewicht, aber wegen der starken Strömung auf die ich mich ja auch bezogen habe und der Führung der Nymphe und vor allem wegen des Drills bei grossen Fischen, die in solchen Gewässern öfter vorkommen. Ich verwende für solche Situationen sogar eine 10 ft in 7, besonders dann, wenn starke Fische und auch Nichtsalmoniden wie grosse Barben vorkommen. Es kommt da eben nicht nur auf das Werfen an, sondern auch auf die Drilleigenschaften, wenn mal was wirklich Schweres dran hängt. Kann aber jeder halten, wie er will. Man kann auch einen grösseren Karpfen mit einer 5er bändigen, wenn das Wasser hindernislos ist - das Werfen einer grossen Brotfliege damit ist keine Kunst, wenn man die Technik beherrscht, aber empfehlen würde ich es trotzdem nicht. Im Zweifelsfalle bin ich eher für gröberes Fischen - schon aus Fairness gegenüber dem Fisch- den ich ja meist zurücksetze, was in Österreich meist erlaubt und sogar oft vorgeschrieben ist.

Grüsse
Heinz
Dominus meus Deus est !