"Schwieriges" Forellengewässer


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Beitragvon andal » 12.03.2009 - 14:23

Helmut1 hat geschrieben:Also für tiefen zwischen 10 und 25 Metern gibt es bei weitem besseres als Fliegenfischen...


Zum Beispiel eine frisches Pfrillei (Elritze) auf dem Planseesystem... soll schon so manchen schönen Salmoniden gefangen haben. Wenn es der See hergibt und die Fische mitspielen, dann kann man es auch mal mit Dapping an der Windleine probieren; schließlich sind Brownies in Irland auch bloß Bachforellen in Seen. Warum also nicht auf dem Kontinent versuche!?
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon xAlex » 12.03.2009 - 16:47

Also Fliegenfischen würde ich auf keinen Fall machen, klar könnte irgendwann mal was beissen aber es ist einfach Zeitverschwendung...

Ab 1ha Gewässergröße setze ich auf Schleppen, da man so schnell feststellt wo die Salmoniden stehen!
Diese "unruhe" stört die Forellen in keinster Weise, selbst wenn ich die fängige Stelle im 10 Minutentackt überfahren habe, gabs immer bisse.
Es war so todsicher das ich und mein Kumpel auf den von uns beangelten Baggerseen was fangen, das wir den spaß dran verloren haben, wärend 100% der anderen Angler die es mit Spinnfischen oder Wurm probiert leer ausgingen.

Als beste Köder haben sich mittelgroße schwimmende Rapala Wobbler in den Farben gelb-orange und firetiger, also eher die aufälligen.
Flache Gewässerbereiche waren meist schlecht, gut waren tiefe Stellen in der nähe von Inseln(falls es in deinem eine gibt)

Hegene könnte ich mir vorstellen kann erfolgreich sein, wenn man die Forellen ausfindig gemacht hat. Ich kann zwar nicht Hegenefischen aber ich habe einen erfolgreichen Versuch mit einem Hering oder Makrelenpaternoster gemacht.

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Beitragvon Blubb » 12.03.2009 - 17:16

@Helmut
Unterhalb von 10m ok, aber oberhalb? sind immerhin noch 10m die sich mit der Fliegenrute außerordentlich effektiv befischen lassen.

@Alex
Wie kommst du darauf, dass Fliegenfischen Zeitverschwendung ist?
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Helmut1

Re: "Schwieriges" Forellengewässer

Beitragvon Helmut1 » 12.03.2009 - 17:37

@ blubb
Vrensted hat geschrieben:Hallo,

..............., der überwiegend steil abfällt und überwiegend Tiefen zwischen 10 bis 25 m aufweist. Der Grossteil der Fische sind Forellen und Saiblinge.


Ich hab geschrieben in Tiefen zwischen 10 und 25 Meter, außerdem lässt sich die Tiefe beim Hegenefischen viel exakter bestimmen.
Für mich käme in diesem Gewässer nur die Hegene oder auch ein Köderfischsystem (egal ob Plansee- oder Drachkovitch) in Frage.

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Beitragvon Blubb » 12.03.2009 - 17:48

Ich habe ja nicht gesagt, dass die Hegene in der Tiefe schlechter ist, aber wenn ich sehe, dass die Fische in wenigen Metern patroulieren oder sogar gezielt steigen, gibt es definitiv bessere Methoden.
Nur weil der See 10 bis 25m tief ist, heißt das nicht, dass die Fische auch so tief stehen.

Ich finde es eh lustig, dass sich Leute, die sich nicht mit dem Fliegenfischen beschäftigen, oder aus persönlichen Gründen selbiges aufgegeben haben, hier äußern und krampfhaft versuchen, jemanden, der sich dafür interessiert, davon abzuhalten.
Sorry, das ist nicht das, was ich unter dem Sinn eines Forums zum Informationsaustausch und gegenseitiger Hilfe verstehe. Dazu gehören zewckdienliche Antworten (auf die Frage das Threads und die war hier ob und wie das Fliegenfischen möglich ist).

Ich für meinen Teil werde aus der Diskussionsunfähigkeit mancher Forumsuser (wem der Schuh passt, der ziehe ihn sich an) die Konsequenz ziehen, dass ich mich hier jeglicher Beiträge enthalte, wer mich erreichen will bitte per PN.
Es gibt Foren, da steht konstruktive Diskussion im Fordergrund, dahin werde ich mich verziehen. Ich weis, ich bin jetzt ziemlich abgeschweift und das ist doch ziemlich OT, aber ich würde die Mods bitten, das hier stehen zu lassen.

Olli, mein Angebot aus der PN steht selbstverständlich noch!

Grüße
Fabian
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Beitragvon Taxler » 12.03.2009 - 18:09

Blubb hat geschrieben:... und krampfhaft versuchen, jemanden, der sich dafür interessiert, davon abzuhalten.

Sorry, das ist nicht das, was ich unter dem Sinn eines Forums zum Informationsaustausch und gegenseitiger Hilfe verstehe.
Dazu gehören zewckdienliche Antworten (auf die Frage das Threads


Keine Ahnung auf was Du anspielst - Teile der gestellten Frage lauteten:

Vrensted hat geschrieben:Erst einmal grundsätzlich, liege ich verkehrt, wenn ich meine, dass man mit dem Fliegenfischen seine Fänge an so einem stark steigern kann?

PS. Sbirolino-Methode ist nicht mein Ding


Ihm dann zu antworten, dass er seine Fänge steigern wird wenn er in diesem Gewässer aufs Fliegenfischen umsteigt
wäre unverantwortlicher Blödsinn, da es für dieses Gewässer fängigere Alternativen gibt!

Wenn er dann diese Information hat und trotzdem, aus welchen Gründen auch immer, gerne peitschen möchte,
dann kann man/Du ihm gerne auf seine öffentlich gestellte Frage, öffentlich Tips und Tricks dazu übermitteln.

Allerdings auf PN, bzw. auf andere Foren zu verweisen ist innerhalb der Community unter aller Kanone! :evil:

Und diesen Schuh ziehe ich Dir hier und jetzt an!
Also, wenn ich Du wäre ..... dann wäre ich, ehrlich gesagt, doch lieber ich

Helmut1

Beitragvon Helmut1 » 12.03.2009 - 18:18

Blubb hat geschrieben:Die Hegene hat für mich einen eklatanten Nachteil, wenn die Fische wirklich steigen und keine Aufsteiger nehmen bin ich damit machtlos. Genau so, wenn sie recht flach stehen, etwas Respekt vor dem Boot

Das müsstest Du mir bitte aber noch erklären warum :?:
Ich hab da andere Erfahrungen :!:

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Beitragvon andal » 12.03.2009 - 18:24

Zwecklos Helmut. Hast ja gelesen, dass er mit uns nicht mehr schreiben will. 8)
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon Vrensted » 13.03.2009 - 11:00

So sollte das Thema aber nicht enden :roll:


Ich habe die einzelnen Pro und Kontras gelesen und werde mich um beide Varianten kümmern. Ich lerne schliesslich gerne dazu.

Also Hegene und Flifi. Mal gucken wer hier Recht hat.

Grüsse
Oliver

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Beitragvon reverend » 13.03.2009 - 11:15

Moment mal!
Ich habe an keiner Stelle geschrieben, dass es zum Fliegenfischen keine Alternative gebe.
Vrensteds Fragestellung zielte aber auf Tipps zum Fliegenfischen. Mit dieser Methode wolle er's versuchen.
Also sind Blubb und ich darauf eingegangen.

Vielleicht würde ich's an seinem Gewässer - nach erfolglosen Versuchen mit der Fliegenrute - auch mit anderen Methoden (z.B. der Hegene; z.B. mit Spinnfischen mit KöFi am System; z.B. mit der Dropshot-Methode) probieren.
Aber das war ja nicht die Ausgangsfrage....
Cogito, ergo sum.
Credo, ergo intelligo.
Piscor, ergo vivo.

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Beitragvon Taxler » 13.03.2009 - 14:32

reverend hat geschrieben:Aber das war ja nicht die Ausgangsfrage....

Vrensted hat geschrieben:Erst einmal grundsätzlich, liege ich verkehrt, wenn ich meine, dass man mit dem Fliegenfischen seine Fänge an so einem (Gewässer) stark steigern kann?

PS. Sbirolino-Methode ist nicht mein Ding

Ich wierderhole mich zwar ungern, aber genau das stand in der Ausgangsfrage drin!

... und genau darauf wurde hier von zum Teil äusserst erfahrenen Anglern folgerichtig geantwortet 8)

Wo liegt denn da bei Euch (Blubb und Reverend) das Problem ...? :roll:
Euch steckt der Tageskarten-Thread noch in den Gliedern - stimmts?
Keiner will Euch hier böses (sonst hätte man "C&R im Streichelzoo" als Thema nachgeschoben
;)

Ihr habt eben in der Euphorie diese Zeile überlesen und Euch gewundert, dass andere Antworten kamen als von Euch erwartet wurden

Nichts desto trotz könnt Ihr dem Themeneröffner ja auch weiterhin mit Infos in der FliFi Richtung zur Seite stehen.
Erfolgreiches Angeln bedarf eben einem weiten Blick über den eigenen Tellerrand
und es wäre doch schade, unser liebstes Hobby auf nur wenige Methoden zu beschneiden.

Also - kriegt Euch wieder ein Ihr Beiden ;)
Also, wenn ich Du wäre ..... dann wäre ich, ehrlich gesagt, doch lieber ich

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Beitragvon reverend » 13.03.2009 - 20:31

Wenn es überhaupt ein Problem gibt, Peter, dann haben wir wohl alle miteinander das gleiche:
Es wird höchste Zeit, dass wir wieder ans Wasser kommen!
Der Angelturkey macht tatsächllich leicht reizbar.
Cogito, ergo sum.

Credo, ergo intelligo.

Piscor, ergo vivo.



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Beitragvon Joscha » 13.03.2009 - 21:17

Blubb hat geschrieben:Ich finde es eh lustig, dass sich Leute, die sich nicht mit dem Fliegenfischen beschäftigen, oder aus persönlichen Gründen selbiges aufgegeben haben, hier äußern und krampfhaft versuchen, jemanden, der sich dafür interessiert, davon abzuhalten.
Sorry, das ist nicht das, was ich unter dem Sinn eines Forums zum Informationsaustausch und gegenseitiger Hilfe verstehe. Dazu gehören zewckdienliche Antworten (auf die Frage das Threads und die war hier ob und wie das Fliegenfischen möglich ist).

...Diskussionsunfähigkeit mancher Forumsuser....


Würde mich da auch noch gerne kurz melden (da auch ich mich angesprochen fühle). Es geht mir nicht darum, jemand vom Fliegenfischen abzuhalten (wie gesagt, ich fische selber gerne mit der Fliege) - vielmehr geht es mir darum, jemand von einer leichtfertigen Entscheidung zu warnen und ihm eben auch ein paar Kontras zu bieten. Er kann dann selber entscheiden. Das du das als eingefleischter Fliegenfischer anders siehst, kann ich verstehen. Aber deshalb gleich von Diskussionsunfähigkeiten zu sprechen :?: Ob das der richtige Weg ist bezweifle ich gerade....

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Beitragvon Taxler » 14.03.2009 - 10:57

reverend hat geschrieben:Es wird höchste Zeit, dass wir wieder ans Wasser kommen!
Der Angelturkey macht tatsächllich leicht reizbar.

Da muß ich Dir wohl oder übel zustimmen! Die Angelabstinenz wird nun wirklich verdammt lang ...

Aber nur noch 4 Wochen und dann dreht sich eine ganze Woche lang, also 7 Tage, bzw. 168 Stunden am Stück
alles nur ums Angeln!

4 Mann, zwei Boote, der Po unterm Po, und die dicken Waller die gefangen werden wollen.
(Habe den 2m+, den ich fangen werde, gestern im Traum auf Grund liegend grinsen gesehen :p )

Ich kann Dir gar nicht beschreiben wie ich mich darauf freue :)
Also, wenn ich Du wäre ..... dann wäre ich, ehrlich gesagt, doch lieber ich

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Beitragvon reverend » 16.03.2009 - 19:38

Na, siehst du.
Und ich würde auch gar nicht erst auf den gedanken kommen, dir zu raten, eine #15-Rute und ein paar Streamer in Kanarienvogelgröße einzupacken - auch wenn das hier das Fliegenfischerforum ist. :.)(
Außerdem habe ich selbst noch nie auf waller mit Fliegengerät gefischt. Dafür gibt's meines erachtens tatsächlich geeignetere Methoden.
Cogito, ergo sum.

Credo, ergo intelligo.

Piscor, ergo vivo.



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