Grundmontage für vorsichtige Fische

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Bachforellenangler
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Grundmontage für vorsichtige Fische

Beitragvon Bachforellenangler » 17.09.2012 - 18:26

Ich war vor 2 Wochen an der Weser Campen und konnte einen Döbel von 37 cm auf Grund fangen aber ich das Gefühl das ich noch mehr Fische hätte fangen können( Zander, kleiner Wels, Barbe) wenn ich meine Montage verändert hätte aber wie?
Vielleicht könnt ihr mir Tipps geben deshalb hier meine Montage:

3m Hechtrute,große Stationärrolle, Aalglocke, Monofile Schnur mit 8kg Tragkraft, 30g Sargblei, 12er Wirbel, 50cm Aalvorfach und als Köder ein Wurm

P.S. :sollte ich vielleicht ein Stahlvorfach nehmen weil wir einen guten Welsbestand haben?

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*Chorche*
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Beitragvon *Chorche* » 17.09.2012 - 21:18

Für den Waller verwende ich Kevlar als Vorfach....

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Beitragvon andal » 17.09.2012 - 21:20

Lass erst mal das Sargblei weg und verwende ein Birnenblei, entweder frei gleitend in der Öse, oder an einem kurzen Bleiseitenvorfach. Das macht deine Montage schon mal deutlich sensibler. Aalglocken sind auch nicht der Hit. Ein Einhängebissanzeiger, eben so schwer, wie es die Strömung zulässt, ist wieder eine Verbesserung.

50 cm Aalvorfach klingt ein wenig groß und derbe. Welche Hakengröße hat der Haken?

Stahlvorfach kannst du weglassen, denn es bringt dir bei einem Waller nicht wirklich was, aber es verhindert dir die Bisse anderer Fische, vornehmlich Friedfische beinahe vollständig. Wenn wirklich ein größerer Waller den Wurm nimmt, dann kannst du ihn mit deinem Set nur mit unglaublich viel Glück landen, da reißt es dann ein SV auch nicht raus.

Lies dich mal hier
http://www.blinker.de/forum/viewtopic.p ... angelfibel
ein, da findest du bestimmt Anregungen.
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Beitragvon Bachforellenangler » 18.09.2012 - 18:51

Reicht ein 20g Birnenblei? Und meinst du mit Einhänge-Bissanzeiger so etwas wie ein Stöckchen das man zwischen zwei Rutenringen das man auf die Schnur hängt und das bei einem Biss auf und ab wibbt? Leider kann ich dir nicht sagen welche Hakengröße der Haken hat den mein Angelkram liegt bei meinem Vater der nicht bei mir in Salzuflen wohnt

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Beitragvon andal » 18.09.2012 - 19:01

Wieviel Blei du brauchst, richtet sich nach der Strömung, b.z.w. danach, wie weit du werfen musst. An der Weser denke ich mal dürften es schon ein paar Gramm mehr sein, demit die Montage liegen bleibt.

So ein Einhängebissanzeiger ist vom Prinzip her das Stöckchen in der Schnur. Allerdings sollte auch der so beschaffen sein, dass man ihn an unterschiedliche Strömungs- und Windverhältnisse anpassen kann. Entweder kaufen, oder selber nachbauen. Mit Ü-Eiern, Schrotblei, Knicklichtern und etwas Draht lassen sich da selbst sehr gute Hanger, wie man sie auch nennt, herstellen und das für einen wirklich schmalen Taler!

Was die Bleie, Vorfächer und die daran gebundene Haken(-größen) angeht, solltest du aber schon etwas investieren, damit du zu einer ausreichenden Auswahl kommst.
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Beitragvon Patric1509 » 31.03.2013 - 12:16

Versuch mal einen Bodentaster, da bleibt kein Schnur drin hängen und der Fisch kann die Schnur gut und ohne Widerstand abziehen. Dieses System verwende ich gerne für Zander.
Gruß und Petri
Patric