Warum Setzkescherverbot?

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Warum Setzkescherverbot?

Beitragvon Korsikaphil » 27.01.2011 - 12:15

Was sind eurer Meinung nach die Gründe für ein Setzkescherverbot an Gewässern, an denen die Entnahme von Fischen erlaubt ist?
Gib einem Mann einen Fisch und er ist einen Tag satt. Zeig ihm wie man angelt, und du bist ihn jedes Wochenende los.

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Beitragvon Onkel Tom » 27.01.2011 - 12:23

Es gibt aus meiner anglerischen Sicht keine nachvollziehbaren Gründe für ein Setzkescherverbot, völlig unabhängig vom Gewässer.

Dieses sinnfreie Verbot wurde von Leuten verhängt, die so weit weg sind vom angeln, wie der Hahn vom Eier legen.
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Beitragvon Barschprofi » 27.01.2011 - 13:34

Den Angler wird verboten Fische im Setzkescher zu halten,und der Fischer der darf soviel Unheil betreiben,das es jedes Jahr bei uns stinkende vergessene Reusen und Netten einfach im See bleiben und verrotten,ganz zu schweigen von dem Fisch der verendet.

Wer dieses Gesetz rausgebracht hat,der ist so wie Thomas geschieben hat,weit weg vom angeln.
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Beitragvon stratmann » 27.01.2011 - 15:56

Es gibt kein generelles Setzkescherverbot!!!!

Ich weiß von keinem Landesfischereirecht, in dem die Verwendung eines Setzkeschers grundsätzlich untersagt wird!
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Beitragvon Diox » 27.01.2011 - 16:05

Richtig, eine einheitliche Regelung gibt es nicht aber es hab vor ner Zeit ich glaube sogar hier nen Link zu einer Wissenschaftlichen Abhandlung welche sehr gut geschrieben war.

In gewissen Fällen ist ein verbot durchaus sinnvoll. Will man den Fisch nur hältern und dann wieder frei lassen sollte man schon darauf achten das der Setzkescher nicht von der Strömung zusammeb gedrückt wird und die Schlaimhaut verletzt.
Im Moment suche ich einen Programmierer der mit bei einem Projekt helfen würde! HTML und CSS gefragt! Jave Vorteilhaft!

Ansonsten Bla Blub

http://fliegenfischen.blog.de/

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Re: Warum Setzkescherverbot?

Beitragvon Kai S. » 28.01.2011 - 0:51

Korsikaphil hat geschrieben:Was sind eurer Meinung nach die Gründe für ein Setzkescherverbot an Gewässern, an denen die Entnahme von Fischen erlaubt ist?


Dazu muss ich nicht sagen was meine Meinung ist, das ist bekannt.
Frisch halten ist kein triftiger Grund um einen Fisch im Setzkescher zu halten. Ausschließlich zum Umsetzen ist es erlaubt. Das ist der Aussage vom LAVES in Niedersachsen und die haben das dann auch so in ihrer Verordnung übernommen. Ich sehe es etwas anders, von daher muss es im Zweifel ein Gericht klären, denn irgendwie muss man seinen Fang ja auch noch verzehrfähig halten.

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Beitragvon Gerd » 28.01.2011 - 7:42

Der Grund, wieso es zu einem Setzkescher"verbot" gekommen ist ist meiner Ansicht der, das oft Fische im Netz gehältert wurden, dann gewogen oder fotografiert und danach zurückgesetzt. Dies entspricht nicht dem Zweck des Angeln im Sinne des Tierschutzgesetzes.
Hätte ich einen Weinberg, ich würde ihn 'Hang zum Alkohol' nennen

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Beitragvon andal » 28.01.2011 - 10:10

Ich habe meinen letzten Setzkescher Jahre vor dem Verbot weggeschmissen. Wenn ich einen Fische der kulinarischen Verwertung zuführen will, dann gibt es genügend adäquate Möglichkeiten, ihn frisch zu halten. Da muss ich ihn nicht extra zwischenverknasten.
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon Korsikaphil » 28.01.2011 - 10:21

@ andal:
Welche Möglichkeiten fallen dir da so ein, mal von einer mobilen Gefriertruhe abgesehen?
Gib einem Mann einen Fisch und er ist einen Tag satt. Zeig ihm wie man angelt, und du bist ihn jedes Wochenende los.

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Beitragvon andal » 28.01.2011 - 10:29

Salz, nasse Stoffbeutel, Kühlboxen mit Eis, oder Kühlakkus, Kühlschränke in Vereinsheim, zwischendurch heimgehen, gleich auf den Grill... ist doch alles kein Problem. Der Viezehntageamstückdurchundurchkarpfenangler nimmt ja eh keinen Fisch mit. ;)
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon Korsikaphil » 28.01.2011 - 10:36

Salz? Wie meinst du das genau?
Gib einem Mann einen Fisch und er ist einen Tag satt. Zeig ihm wie man angelt, und du bist ihn jedes Wochenende los.

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Beitragvon andal » 28.01.2011 - 14:38

Einfachstes feines Siedsalz. Wenn ich auf Küchenrotaugen gehe, dann werden die abgeschlagen, gekehlt und kommen in einen normalen Eimer. Über jeden Fisch eine ordentliche Portion Salz.

Nicht ausnehmen, denn das öffnet den Keimen den Weg noch besser. Das Salz hemmt die Keime und löst den Schleim perfekt ab. Nach dem Fischen versorge ich die Beute dann zu Hause. Mir ist so noch kein Rotauge verdorben!
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon rhinefisher » 28.01.2011 - 14:49

Wenn ich aber 12 Rotaugen für die Küche benötige, dann jedoch nur 6 fange, kann ich am Ende des Tages eine halbe Mahlzeit nach Hause tragen.
Früher ist die "halbe Portion" wieder Schwimmen gegangen... .
Ich bedauer dieses Verbot sehr, weil ich deshalb Fische töten muß, die sonst weiter gelebt hätten.
Petri
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Beitragvon andal » 28.01.2011 - 15:01

HaST du zu Hause keinen Tiefkühler?
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon karpfengott24 » 28.01.2011 - 16:39

andal hat geschrieben:Hast du zu Hause keinen Tiefkühler?


Das war auch mein erster Gedanke.

Friere die "halbe Portion" doch ein... :roll: :roll: :roll:

Und Andal,
wir Karpfenangler haben "Säcke"... :lol: :lol: :lol: