Riesen Störe - See nahe der holländischen Grenze gesucht

  • Moin,


    es ist mal wieder Winter in Deutschland, auch wenn es sich noch nicht so anfühlt, und es lockt der Forellenpuff, da dort immer was zu fangen ist. Ich bin aber nicht an den Trutten interessiert, denn die fang ich lieber in der Ostsee. Mich locken die kapitalen Fische! Da die Welse vielerorts schon inaktiv sind, konzentriere ich mich lieber auf Störe.


    Ich habe von einem Put & Take See in der Nähe der holländischen Grenze gehört, der riesen Störe haben soll. Zwirebrug oder so ähnlich soll er heißen, ich kann ihn aber nirgends finden.


    Größe um die 1,5-2 ha und Störe mit Durchschnittsgewichten von 40-60 Pfund, aber auch ein paar nette Hausen mit über 200 Pfund.


    Wer kann mir sagen, wo ich das Teil finde, will endlich mal die richtigen Kracher und nicht nur solche Köderfische fangen jumpingfrog





    Gruß ABUFreak


    PS: Wer den See kennenlernen will, wo die Mäuschen her stammen, bitte per PN melden.

    Ich suche immer alte ABU Angelrollen, Kartons und Papiere sowie Werbematerial.
    Ich freue mich über Angebote aller Art per PN oder Mail. Danke

  • Hm habe erst letztens davon gehört. Bekannte waren wohl dort. Dachten sie könnten normal ihre schweren Karpfenruten nehmen. Als die anderen Angler das sahen fragten sie schon was sie mit sowas da wollen. Nach einer Stunde hat der eine auch eingepackt und sich erstmal komplett neu mit schwerem, passenden, Gerät eingedeckt.


    So mal kurz nach seinem Namen gesucht und schon die richtige Bezeichnung gefunden. Google sagt unter Angelparadies Zwillbrock das hier http://www.angelparadies-zwillbrock.de/ und das zylle-fishingtours.de/index.php?res=4&flash=0 hier.

  • Klasse, das ist der See! Kannst Du einen Kontakt zu Deinem Bekannten herstellen, würde gerne etwas über den See und die Methoden erfahren. Samstag werde ich da sein :D


    Die bisherigen Störe hab ich alle mit 3 Meter Spinnruten und 18er Schnur gefangen, aber die Armalite Big Cats samt Shimano Big BTR und 80 lb Schnur stehen bereit für die großen Jungs.

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  • Zitat von shilo

    Bei uns gibt es einen fischhändler der bietet richtig große zuchtstöre an. so ca ab 150cm in einem überschaubarem becken (10x15m) also ideal


    Und wenn Du jagen gehst, schießt Du auch auf angebundene Frischlinge?!?

  • Sorry, ich habe verschwitzt, hier eine Zusammenfassung des Besuchs zu posten. Hatte Kontakt zu etlichen Nutzern per PN und da schon ausführlich berichtet.


    Also hier nochmal die Kurzzusammenfassung.


    Anreise Freitag Nacht:
    3 Mann a jeweils 3 Ruten mit unterschiedlichen Ködern ausgebracht.
    Außer und waren noch mehr als 20 andere Angler da und alle fischten auf Stör.
    Nachts also alles in allem sicher 50 Ruten auf Stör.


    Ergebnis: NICHT EIN EINZIGER BISS...


    Samstag tagsüber:
    Wir wie gehabt, allerdings stetige Köderwechsel, damit alles frisch und stinkig ist.
    Außer uns sicher noch 40 Angler am See - bei der Größe aber kein Problem.
    Tagsüber also um die 100 Ruten auf Stör ausgelegt - Highlight ein Typ mit 13!!! Ruten.


    Ergebnis: NICHT EIN EINZIGER BISS...


    Nachdem dann ein Sturmstoß der Extraklasse mein Schirmzelt in seine Einzelteile zerlegt hat und es begann wie aus Kübeln zu schütten, haben wir eingepackt.


    Die Vermutung liegt, vor allem nach Rücksprache mit etlichen Stammgästen und stöbern im Netz, nahe, dass die Fische gefüttert werden. Es sollen angeblich über 50 Großstöre bis an die 100 kg Klasse drin sein. Sollten auch nur ein paar davon drin sein, muss der Besitzer füttern, sonst würden sie verhungern - das ist klar. Aber er scheint es vor dem Wochenende etwas übertrieben zu haben.


    Wie gesagt, das ist reine Spekulation, aber es spricht einiges dafür. Andere sagten, dass die Fische nur an speziellen Stellen regelmäßig gefangen werden, dass sie immer in der Woche besser beißen, am Wochenende fast nie und dass nur gewisse Köder Fisch bringen.


    Aber wir sind nicht so leicht zu demotivieren, wir kommen wieder und dann sind wir deutlich besser vorbereitet! :)


    Allerdings werden wir damit etwas warten, bis die Wetterlage stabil ist. Es darf keinen witterungsbedingten Grund mehr geben, der als Ausrede herangezogen werden könnte. Vor unserem Besuch gab es nämlich einen ziemlichen Temperatursturz...


    Wir waren dann sonntags direkt an unserem Stammgewässer und was soll ich sagen? Nach 10 Minuten lief die erste Rute, Fehlbiss. Die andere folgte 5 Minuten später, Schnurschwimmer. Nach 30 Minuten hatte ich dann den ersten Stör und eine Stunde später den nächsten. Tagsüber haben wir sicher 20 Mal Störe gesehen und hatten weitere Bisse und Schnurschwimmer.


    In Zwillbrock haben wir nicht einen einzigen Stör gesehen, keiner hatte einen Biss und auch keine Schnurschwimmer!


    Könnte alles Zufall sein...aber an soviele Zufälle ist schwer zu glauben ;-)

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  • Ganz ehrlich: Es wäre doch ziemlich gemein wenn die Fische absichtlich nicht gefüttert würden, damit sie gezwungen wären an eure Köder zu gehen....
    Ich meine, Forellenpuffangeln ist so oder so irgendwie unsportlich, da die Fische auf lange Sicht sowieso irgendwann gefangen werden.
    Aber dann noch die Fische Hungern lassen damit sie gezwungen sind auf die Köder zu beissen..... da hört der Spass irgendwie auf finde ich. Wenn dir so wenig daran liegt den Fisch zu "überlisten", kannst du ihn gleich kaufen.
    Das ist doch schon fast wie im Aquarium angeln.

  • Da hast Du mich irgendwie etwas mißverstanden. Wie schon gesagt, er muss die Fische notgedrungen zumindest etwas füttern. Was hier allerdings passiert sein wird, ist dass man eimerweise Futter eingebracht hat, was dazu führte, dass gar nix mehr ging.


    In einem so riesigen See davon auszugehen, dass es leicht ist, einen Fisch zu fangen, ist außerdem vermessen. Ich denke schon, dass selbst in diesem Gewässer eine Menge Erfahrung dazu gehört, einen der dicken zu fangen, denn die kennen sicher alle schon einen Haken...


    Versuch doch einfach mal selbst, einen Stör zu fangen, dann wirst Du schnell erkennen, dass es nicht so einfach ist. Das kann man mit Forellenflitschen nicht vergleichen!


    Wir gehen auch nur im Winter bei richtig miesem Wetter an solche Seen, ansonsten ziehe ich natürliche Gewässer immer vor. Und wenn wir da hin gehen, dann auch gezielt nur auf Kapitale und die zu fangen, ist dort genauso häufig, wie an jedem anderen Gewässer ;-)

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