Mein 1. Angelcamp am Happurger Stausee

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Re: Mein 1. Angelcamp am Happurger Stausee

Beitragvon Dreamworker » 31.08.2019 - 12:46

rhinefisher hat geschrieben:Klar, wenn das Alles erstmal transportiert und aufgebaut ist, kann man damit prima kochen.
Aber mal ehrlich; deine Gasflasche ist größer und schwerer als meine ganze Küche.. 8)


Yo, die soll auch laaange halten! Hast ja recht, muß auch alles transportiert werden.... Da ich aber für 3 Tage 2x am Tag warm essen wollte, rentiert sich das auch. Zudem war es auch eine Generalprobe: Was alles passt ins Auto rein, - wie lässt sich alles transportieren und welche Verbesserungen sind unbedingt beim nächstenmal erforderlich?

Habe früher mit Esbitkochern und einem einflammigen von Camping Gaz gekocht, das war aber bei Wanderungen und auf dem Campingplatz. Die Verpackungen der Esbitwürfel und leere CV 270 Gaskartuschen bedeutet aber wieder Abfall, den ich bei meiner wiederbefüllbaren Gasflasche nicht mehr habe, darauf kommt es mir als Angler eben an!

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Re: Mein 1. Angelcamp am Happurger Stausee

Beitragvon spinn-spinner » 04.11.2019 - 11:48

jetzt stellt sich nur noch die Frage: Warum fängt da keiner was?

Ich selbst war im Juni mal dort mit der Spinnrute, bin einige 100 meter um den See hin und her gewandert, von 5 - 11 und Abends von 20 - 23 Uhr --> nüscht. Kein einziger Fischkontakt oder ähnliches. Vermutlich müsste man raus fahren per Boot, aber das ist ja nicht erlaubt.

Einzig ein Brassen von ca. 15 cm länge hing an der Stipprute auf ein Maiskorn, das wars dann aber auch mit Mais-Erfolg.

Mittags hab ich dann abgebrochen da sich Badegäste ganz dreist neben mich platziert haben und deren Hund sofort ins Wasser gestürmt ist und das Kind hinterher. Also ich bin ja verständnis und rücksichtsvoll, aber da wurde ja nicht mal gefragt, ob ich denn noch bleibe oder wie man sich arrangiert.

Da ich den ganzen Tag bezahlt habe, sagte ich mir, probiere ich es Abends nochmal. Aber auch da - nichts.

Übrigens zum Wasserstand: Der wird sich durch Stromerzeugung nicht ändern, das obere Becken ist seit mind. 5 Jahren abgelassen da undicht und keiner weiß wie es weiter geht. Und deshalb hat man dann auch die 2te Turbine (von 2) im Werk unten ausgebaut und abtransportiert. Früher war das wie Ebbe und Flut :) Seitdem ist auch das Baden am See erlaubt, was vorher verboten war.

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Re: Mein 1. Angelcamp am Happurger Stausee

Beitragvon Dreamworker » 04.11.2019 - 19:46

Das habe ich auch von anderen Anglern gehört! Im Sommer haben auch andere Mehrtages-Camps bezogen, die
wollten zwar Karpfen fangen, aber da ging gar nichts (an den Einläufen).

Bei den einzigsten 2 Spinnfischern, die an mir vorbeigingen,, sah der Erfolg auch sehr schlecht aus....
Wir alle waren der Meinung, das sich viele gute Fische im tiefen Wasser zwischen Bojenkette und Staumauer
aufhalten!

Da ist Ruhe, es wird dort nicht gebadet aber wir dürfen dort eben nicht angeln....
Ich glaube, der Fischereiverband Mittelfranken hat keine Ahnung, das der obere See leer ist und das Turbine Nr. 2 ausgebaut wurde und schon seit langer Zeit schon kein Strom erzeugt wird....
Eigentlich könnte die Bojenkette raus und die zu beangelnde Fläche dort erweitert werden!

Muß mal den Verband anschreiben und die Sachlage mitteilen, vielleicht..... ab nächstes Jahr.... {ß*#

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Re: Mein 1. Angelcamp am Happurger Stausee

Beitragvon spinn-spinner » 05.11.2019 - 0:42

So, ich hab nochmal genau geschaut.

Betrieb eingestellt wurde 2011. Seitdem ist es ein hin und her mit der Sanierung des Oberbeckens. Die Turbinen sind noch drin, da hab ich Blödsinn erzählt, aber die Generatoren wurden ausgebaut, da man sie woanders brauchen konnte. Ich erinnere mich düster an einen Zeitungsartikel der davon berichtete, aber ich finde ihn nirgends mehr im Netz :( Und die sind wohl auch nicht das einzigste was man ausgebaut hat...

Hier aber ein anderer interessanter Bericht:

https://n-land.de/lokales/happurg/oberbecken-sanierung-erst-2019

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Re: Mein 1. Angelcamp am Happurger Stausee

Beitragvon Dreamworker » 08.11.2019 - 19:26

Denke nicht, das das nächstes Jahr noch was wird, es muß ja auch erstmal eine Ausschreibung
stattfinden, welche Firma die Arbeiten am billigsten ausführt....
Dann kommt noch die Planung, definitiv bereitstehende Geldmittel und Auflagen der unteren Naturschutzbehörde dazu.... Das bedeutet eben viel Bürokratie, Genehmigungsverfahren, usw. usw.

Theoretisch kann in der nächsten Saison zwischen Bojenkette und Staumauer geangelt werden, vorausgesetzt, der Fischereiverband und Eon werden sich einig.....