Gezielt auf Barbe am Rhein.

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jherold
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Gezielt auf Barbe am Rhein.

Beitragvon jherold » 22.02.2018 - 13:54

Liebe Freunde des Angelsports,

ich habe mir fest vorgenommen, dieses Jahr noch gezielter auf Barbe zu angeln.
Normalerweise nutze ich Maden, welche noch eingesprüht oder gedipt werden.
Platziert werden die Köder mit der Heavy Feeder in der Hauptströmung des Rheins.
Das einzige Problem seit Jahren, sind die Grundeln im Rhein. Früher haben die Krabben einen das leben zur Hölle gemacht und heute sind es die Grundeln.

Dieses Jahr wollte ich es mit Pellets oder Bollies probieren.
Habt ihr schon Erfahrung darin am Rhein mit diesen Ködern zu angeln?
Schaffen es die Grundeln dann trotzdem noch mir den letzten Nerv zu rauben?

Ich bedanke mich im voraus für die hilfreichen Antworten und wünsche Euch ein erfolgreiches Jahr 2018.

Petri Heil
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Re: Gezielt auf Barbe am Rhein.

Beitragvon Derrik Figge » 22.02.2018 - 16:05

Hi Julian,

versuch es mit großen Käsestücken. Da dran können Grundeln lange spielen, bis der Haken frei ist. Erfahrungsgemäß nehmen sie Reißaus, wenn eine Barbe kommt, daher funktioniert der Köder super. Und noch was, keine Angst vor großen Ködern! Ein faustgroßes Stück oder eine 30 cm Kette aus Käsewürfeln sind kein Hinderungsgrund für eine Barbe, eher ein Anreiz ;-)
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Re: Gezielt auf Barbe am Rhein.

Beitragvon Argail » 23.02.2018 - 6:58

Derrik Figge hat geschrieben:! Ein faustgroßes Stück oder eine 30 cm Kette aus Käsewürfeln sind kein Hinderungsgrund für eine Barbe, eher ein Anreiz ;-)



...........manche Fäuste sind größer als andere :lol: :lol: :lol:
Scheißwetter ist Beißwetter!!! :D

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Re: Gezielt auf Barbe am Rhein.

Beitragvon jherold » 23.02.2018 - 20:35

Derrik Figge hat geschrieben:Hi Julian,

versuch es mit großen Käsestücken. Da dran können Grundeln lange spielen, bis der Haken frei ist. Erfahrungsgemäß nehmen sie Reißaus, wenn eine Barbe kommt, daher funktioniert der Köder super. Und noch was, keine Angst vor großen Ködern! Ein faustgroßes Stück oder eine 30 cm Kette aus Käsewürfeln sind kein Hinderungsgrund für eine Barbe, eher ein Anreiz ;-)


Hey Derrik,

vielen Dank für den Rat, mit den faustgroßen Käässtücken ;-).
Wäre eine Kombi aus 3er Karpfenhaken und Würfel mit 2-8 cm Kantenlänge in Ordnung?

Gruß

Julian
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Re: Gezielt auf Barbe am Rhein.

Beitragvon Derrik Figge » 26.02.2018 - 13:19

Ich benutze richtige Krampen von Gamakatsu aus dem Wallerprogramm. Die sind mit Sicherheit deutlich größer als ein 3er Karpfenhaken ;-)
Und bei den Ködern kann es tatsächlich nicht zu groß sein. Schon ein 60er Fisch hat mit faustgroßen Klumpen gar kein Problem.

PS: Nicht beim ersten Wackeln der Spitze anschlagen, lass sie die Rute erst richtig krumm ziehen, dann hängen sie auch.
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Re: Gezielt auf Barbe am Rhein.

Beitragvon Schimpi » 27.02.2018 - 11:43

Was für nen Käse nutzt du denn Derrik ?
Oder ist das egal ?
Und machst du ne spezielle käselastige Futtermischung dazu ?
Wir müssen eindeutig aufhören so wenig zu angeln !!!

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Re: Gezielt auf Barbe am Rhein.

Beitragvon Derrik Figge » 01.03.2018 - 12:58

Ich hole mir mittelalten Gouda im Supermarkt. Einige Sorten sind besser als andere, aber da entwickelt man schnell seine persönlichen Vorlieben. Wichtig ist nur, dass ein kein "Light" Gedöns ist, das bringt zumindest bei mir, keine Bisse. Ich fische mit so großen Brocken mitten in der harten Strömung, da ist keinerlei Zusatzfutter erforderlich und würde auch sofort weggerissen ;-) Die Erfahrung zeigt, je extremer die Strömung, je größer die Fische.
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Re: Gezielt auf Barbe am Rhein.

Beitragvon rhinefisher » 01.03.2018 - 16:05

Hi!
Dieser Käse in der roten Wachsverpackung ist auch super - die Kleinen heißen "Baby Bel" oder so.
Die Kleinen kann man gut im Ganzen an den Haken hängen.
Petri
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Re: Gezielt auf Barbe am Rhein.

Beitragvon Gerd » 01.03.2018 - 17:08

Derrik- welche Rute fischst Du denn? Faustgroß könnte so ein richtig gutes Pfund sein.
Humor ist der Knopf der verhindert, daß einem der Kragen platzt

*Joachim Ringelnatz*

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Re: Gezielt auf Barbe am Rhein.

Beitragvon Derrik Figge » 02.03.2018 - 10:52

Gerd hat geschrieben:Derrik- welche Rute fischst Du denn? Faustgroß könnte so ein richtig gutes Pfund sein.


Da neben dem Ködergewicht auch noch ein fettes Grundblei dazu kommt, nutze ich verschiedene Armalite Big Cat Ruten der 6-11 lbs Klasse. Kommt auf den Wasserstand an, je höher der Pegel, je stärker die Rute.

Babybel habe ich auch mal versucht, der ist aber sehr weich, daher hält er an meinen Stellen nicht am Haken.
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Re: Gezielt auf Barbe am Rhein.

Beitragvon Schimpi » 02.03.2018 - 12:21

Dann werde ich mal ein Kilo Käse mit ans Wasser schleppen...
... 500gr. für die Barben und der Rest zum naschen für mich. :lol:

Ich werde dann mal wieder meine Cherrywood heavy-Feeder mit 250gr. WG fit machen und angreifen.
Freu mich jetzt schon wie Bolle... :-D
Wir müssen eindeutig aufhören so wenig zu angeln !!!

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Re: Gezielt auf Barbe am Rhein.

Beitragvon fisch-freund » 02.03.2018 - 18:46

Derrik, wo angelst du auf Barben?
Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

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Re: Gezielt auf Barbe am Rhein.

Beitragvon Derrik Figge » 05.03.2018 - 11:37

fisch-freund hat geschrieben:Derrik, wo angelst du auf Barben?


Im Rhein in NRW.
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Re: Gezielt auf Barbe am Rhein.

Beitragvon rhinefisher » 05.03.2018 - 16:42

Hi!
Mit der Barbe habe ich im Rhein und in verschiedenen Mittelgebirgsflüssen recht unterschiedliche Erfahrungen gemacht.
Die Standplätze scheinen in kleineren Fließen eher nach Struktur gewählt zu werden - im Rhein ausschließlich nach Futtervorkommen.
Für den Rhein kann ich bestimmen dass große Köder große Fische bringen.
Und zwar richtig große Köder.. .
Ebenfalls steigt die Fischgröße mit der Entfernung vom Ufer.
Wer bereit ist, mit schwerstem Gerät, so weit wie möglich im Strom zu fischen und wirklich viel zu füttern (2 Zentner+...), wird mit echten Großbarben belohnt.
Leider ist diese Art der angelei sehr aufwändig und anstrengend, und der Drill ist auch nicht so prickelnd.. . Aber wenn es nur darum geht, mal ne richtig große Barbe zu fangen, ist diese Methode unschlagbar.
Heute mache ich das ganz anders: Man sucht sich eine möglichst große und abgelegene Buhne mit starker Rückströmung. Dann braucht man noch einen zuverlässigen Anwohner, 100kg Futter und etwas Geld.
Nach 3 Wochen fange ich Großbarben direkt vor meinen Füßen... .
Im Hauptstrom hat die ganze Angelei mehr vom Brandungsangeln (350gr Oostendeloot und 100gr Hakenköder..), als vom feinen Friedfischangeln und macht mir heute weniger Spaß.
In kleineren Fließen ist allein die Köderwahl ein ganz eigenes Thema.
Noch viel wichtiger ist es die, je nach Jahreszeit, sehr unterschiedlichen Standplätze zu kennen oder zu finden.

Ach - noch was zu überbackenen Steinen:
Früher habe ich die Steine mit Scheibletten überbacken, heute mache ich ein richtiges Käsefondue mit abgetöteten Maden.
So kann man mühelos große Mengen produzieren und den Überschuß einfrieren.
Petri

Noch was: Viele der grösseren Fische aus Rhein und spanischen Flüssen habe ich auf 10-12cm lange KöFis gefangen.. .
__________________
Ich jage nicht um zu töten - ich töte um gejagt zu haben..
DEUS LO VULT !

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Re: Gezielt auf Barbe am Rhein.

Beitragvon Schimpi » 06.03.2018 - 8:36

Aaaaalteeeer...... :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock:

100kg anfüttern !!!!
Du bist ja mal krass drauf... :lol: :lol: :lol:


Ich versuch es dann doch lieber etwas unterdimensionierter und hoffe das trotzdem was beißt. ;)
Wir müssen eindeutig aufhören so wenig zu angeln !!!