Futter einfrieren

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RoBiN_95
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Futter einfrieren

Beitragvon RoBiN_95 » 22.08.2011 - 4:55

Moin,

ich bekomme immer wieder von Angelkollegen mit, das die ihr Futter das übrig ist nach dem Angeln in die Gefriertruhe stecken und beim nächsten Mal wiederverwenden. Ich habe das selbst daraufhin bei Gelegenheit auch schon gemacht und weiß nicht genau was ich davon halten soll.
Was meint ihr?
Verhält sich das Futter dann noch so wie es soll & hat es noch die selbe Lockwirkung?

Gruß Robin.
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Beitragvon angelmesserjocke » 22.08.2011 - 12:30

Hi,

wenn noch kein Lebendfutter untergemischt ist klappt das (jedenfalls bei uns) ganz hervorragend! Wir haben uns etwas stabilere Gefrierbeutel besorgt, gut verschweißt und vacuumiert hält sich das Futter problemlos.
Wenn Du das Futter nur eine Woche aufheben musst, kannst Du das Lendfutter sogar im Futter lassen. Das ganze solltest Du dann im Kühlschrank - 0Grad-Zone- aufbewahren.
Das Ganze funktioniert natürlich nur, wenn die Herrin des Hauses dies auch gestattet!

Meckie
Ich bin 52 und angele seit meinem 12.Lebensjahr. Ich fühle mich mit der Fliegenrute genauso wohl wie beim Karpfenansitz oder beim Stippen mit der Pole.

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Beitragvon Gerd » 22.08.2011 - 12:38

Eingefrorenes Futter ist nach dem Auftauen ziemlich "tot", sprich es steigen keinerlei Partikel mehr auf. Das kann durchaus ein Vorteil sein, gerade wenn man kleinere Fische vermeiden möchte. Dann schaden auch tote Maden im Futter nicht. Anders allerdings bei Castern, diese werden matschig und können auftreiben.

Als Grundfutter kannst Du also aufgetautes Futter bedenkenlos verwenden, allerdings ist es oftmals etwas zu nass. Hier kannst Du Abhilfe schaffen, indem Du etwas frisches, trockenes Futter untermengst. Dann hast Du auch wieder ein klein wenig Aktivität im Futter.
Hätte ich einen Weinberg, ich würde ihn 'Hang zum Alkohol' nennen

Kai S.
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Beitragvon Kai S. » 23.08.2011 - 1:37

Mache ich auch immer. Naja am Wochenende nicht, der Rest von der Ems Sa ging Sonntag Morgen mit zum Kanal in Holland und brachte Platz 4. Der Rest kam dann gestern und heute beim Stippen zum Einsatz da mein Platz im Gefrierfach schon voll Futter und Köfis und Makrelen ist. Für privat, die interne Poklagruppe, Holland Di Abend oder andere nicht ganz so wichtige Sachen nehme ich dann die Reste. Mein Futter mixe ich eh immer am Abend vorher an damit es passiv ist und nach dem Auftauen ist es meist ideal wenn es vorher nicht zu feucht war. Teils sogar zu trocken.

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Beitragvon Tidi » 09.11.2011 - 2:38

"brachte Platz 4.": Ich gratulier.
--
Zu: Was meint ihr?
Ja, gute Sache, besser als wegschmeissen.
---
Zu: noch die selbe Lockwirkung: Nö, aber allgemeine Lockwirkung
ist sicherlich erhalten.
Tote Maden: Stört keineswegs, am Haken als Stopper beim Weissbrotangeln ein wahrer Vorteil;-)

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Beitragvon Kai S. » 09.11.2011 - 17:17

Danke.
Zum Thema tote Maden, die lasse ich raus. Die werden mir zu schnell braun wenn ich die mit einfriere, die bräuchten eine Spezialbehandlung und das ist mir zu aufwendig. Aber recht hast Du das oftmals die Maden sogar bewusst vor dem Angeln getötet werden, z.B. durch kochendes Wasser. Das verhindert das die Futterballen früher aufbrechen oder das die Maden sich in einen schlammigen/verdreckten Boden graben und nicht mehr locken.

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Beitragvon Gerd » 09.11.2011 - 17:57

Kai S. hat geschrieben:. Das verhindert das die Futterballen früher aufbrechen oder das die Maden sich in einen schlammigen/verdreckten Boden graben und nicht mehr locken.


Und der wichtigste Effekt: Es stellen sich keine Barsche auf den Futterplatz.
Hätte ich einen Weinberg, ich würde ihn 'Hang zum Alkohol' nennen

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Beitragvon Kai S. » 12.11.2011 - 17:53

Die sind hier eher kein Problem. Wenn es schlecht läuft wären die sogar erwünscht. :D Aber hast natürlich recht, da hilft es auch gegen. Wobei mit der richtigen Größe ist es mir egal ob es Barsche oder Rotaugen oder kleine Güstern sind. Nur wenn sie die größeren Fische verdrängen/zuvorkommen, dann ist es schon übel.