Einfache Grundmontage

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Beitragvon Korsikaphil » 07.06.2011 - 22:02

Nimm doch einfach Tiroler Hölzl. Kosten nicht die Welt, und du musst nicht soviel herumbasteln.
Gib einem Mann einen Fisch und er ist einen Tag satt. Zeig ihm wie man angelt, und du bist ihn jedes Wochenende los.

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Beitragvon rhinefisher » 08.06.2011 - 6:48

Tja - ich will ja nicht klugscheißen, aber es gibt nix was weniger Hänger produziert als eine Paternostermontage.
Am besten mit Hölzel oder Stabblei am Ende.
Wenn man ganz sicher gehen will, ist die Liftmontage zu empfehlen - man hat zwar nur einen Haken, dafür kann im Drill nicht viel schiefgehen.. .
Ich würde übrigens niemals(!) fertige Paternoster verwenden; die taugen wirklich nix.
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Beitragvon Eleven » 08.06.2011 - 10:30

Ja, nur das Problem ist bei dem Paternoster sind mehrere Haken. Also auch mehr was hängen bleiben kann. Außerdem hat der Fisch ja einen viel größeren Widerstand durch das Blei. Ich möchte ja ein Laufblei montieren, damit es keinen Widerstand gibt.

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Beitragvon andal » 08.06.2011 - 10:37

Paternoster heißt, dass es ein Bleivorfach und ein, oder mehrere Hakenvorfächer gibt. Es ist also nicht zwingend, mehr als ein VF zu fischen. Eben ganz so, wie man es braucht und bindet.
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon rhinefisher » 08.06.2011 - 11:14

Hi! Du angelst aber doch auf Fische, bei denen ein sofortiger Anhieb mehr als ratsam erscheint. Warum also eine Durchlaufmontage?
Achte doch einfach darauf wie die Einheimischen fischen - einige von denen können wirklich was.. .
Aber wenn dir eine Durchlaufmontage symphatischer ist, stellt das auch kein Problem dar - machs einfach so wie von andal beschrieben - das klappt auch.. .
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Beitragvon Eleven » 08.06.2011 - 12:53

Ich war schon x-mal da (Kroatien). Ich weiß wie die Einheimischen angeln. Nämlich gar nicht, weil es kaum noch Fische in der Adria gibt. Oder sie benutzen eine einfache Handschnur. Die Fische, die noch da sind,v.a. Brassen, sind so klein, dass du in einer Entfernung von 60-70m und einer Tiefe von 10-20m mit Felsen und allem drum und dran, die Bisse an einem Paternoster überhaupt nicht spürst, weil es garantiert festhängt. Deswegen musst du ein Laufblei nehmen und es nicht allzu weit werfen. Dann kriegst du gerade so eben mit, dass was beißt=))

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Beitragvon rhinefisher » 08.06.2011 - 15:01

Hi! Stimmt - in der Adria braucht man mit nem Boot schon Glück und Ortskenntniss - vom Ufer aus ist es recht aussichtslos.
Ich verstehe dann aber deine Frage nicht.. .
Und zum zweiten Teil deines Postings;weit zu werfen ist fast überall der Schlüssel zum Erfolg, ich spüre die Bisse am Paternoster meist besser und es hängt auch nur selten.
Ich sage das so bestimmt, weil ich in meinem Leben schon weit über 1000 Tage im Mittelmeer gefischt habe - in allen Ecken und mit allen Methoden.
Ich habe einige Jahre im Mittelmeer auf einem Boot gelebt... :dance: .
Wir sind uns da aber einig?!
Entweder die Angel zu Hause lassen oder den Urlaubsort wechseln.. .
Mich sieht die Adria jedenfalls nicht mehr angeln.
Petri
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Beitragvon Eleven » 08.06.2011 - 15:17

Ich bin da immer auf verschiedenen kroatischen Inseln in der Nähe der Kornaten. Hornhechte lassen sich teilweise noch ganz gut fangen, wie überall=)). Habe auch schon mal eine recht große Rotbrasse gefangen vor 2-3 Jahren. War wahrscheinlich mehr Glück als Verstand. Der Einheimische neben mir hat auch ganz ungläubig geguckt. War wahrscheinlich die letzte ihrer Art. Dann hab ich auch mal eine Goldbrasse gefangen. Die war etwas kleiner. Und eine Holzmakrele mit Blinker. Ansonsten eben nur recht kleine Brassen. Ich werde einfach beide Techniken beim nächsten Mal versuchen. Vielleicht klappt es ja dieses Mal auch was besser mit dem Paternoster. Der Grund warum ich so auf das Laufblei setze ist einfach der, dass ich schon häufig beides eingesetzt habe und immer nur was mit dem Laufblei gefangen habe. Möglicherweise lag es an zu dicker Schnur?? zu großen Haken?, weil ich meist die gekauften benutzt habe.