Durchlauf-Madenkörbe?

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georgms
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Durchlauf-Madenkörbe?

Beitragvon georgms » 12.01.2011 - 14:08

Moin moin!
Ohne viel nachzudenken hab ich neulich zwei Durchlauf-Madenkörbe (In-Line Finned Feeders, 14gr, mittelgroß) erstanden und grüble seitdem, wie ich sie am besten einsetze.
Bevor hier alles zufror hab ichs mal kurz mit folgender Montage versucht: Madenkörbchen auf die Hauptschnur, dann Gummiperle als Puffer, Wirbel, Vorfach von etwa 30cm, zwei Maden am feinen Haken.
Fisch gabs nicht zu vermelden; Tüdel aber auch nicht.
Benutzt jemand von Euch vergleichbare Körbe? Was sind Eure Erfahrungen damit und wie montiert Ihr die Körbe?
Die Briten arbeiten anscheindend häufig mit extrem kurzen Vorfächern (5-15cm) und haben die Madenkörbe Method-mäßig festgesetzt - hat dies schon mal jemand hier probiert?
Ich bin schon gespannt auf Eure Meinungen zu den Dingern.
Petri, Georg!

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Beitragvon niels1984 » 12.01.2011 - 14:16

Ich habe sowas früher ähnlich montiert, nur habe ich etwa 5cm vor dem Haken ein mittleres Bleichschrot angeklemmt, und mithilfe einer Styroporkugel auf dem Haken dem Köder auftrieb verliehen. So hat sich der Köder von den übrigen Maden abgehoben und wurde eher von den Fischen genommen.

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Beitragvon georgms » 13.01.2011 - 16:28

Danke Niels!
Die Idee mit dem auftreibenden Köder ist klasse; ich bin da schon am Experimentieren (unfaßbar, wieviel Auftrieb manche Sorten von Mais-Imitationen haben...).

Ich hab mich oben vielleicht etwas blöd ausgedrückt - ich meine speziell Madenkörbe mit Innenführung der Schnur (solche wie vorn auf dem Bild). Wie die Drennan Bolt Rig Teile (auf dem Foto hinten) montiert werden können, hab ich mittlerweile rausbekommen.

Für weitere Tipps bin ich dankbar, Georg!

edit: Klappt so auf Anhieb nicht mit dem Bild, versuchs später noch mal...

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Beitragvon hümpfi@carp » 15.01.2011 - 17:21

Die englische Methode die angesprochen hast net sich Method Feeder.
Vorallem auf größere Friedfische wie Karpfen, Brassen und auch große Rotaugen klappt diese Methode sehr gut. Im Prinzip unterscheidet sich die Method Feeder kaum von einer normalen Selbstahackmontage beim Karpfenangeln. Die Schnurstärken werden etwas Feiner Gewählt und statt eines normalen Grundbleies wird eine Art feederblei benutzt mit einkerbungen an denn Seiten. Diese dienen dazu das Futter am Blei zu halten. Ganz wichtig ist das der Haken ins Futter gedrückt wird und das Vorfach sehr kurz gehalten wird. Nach dem Auswurf Lässt man die Schnur Locker durchhängen und die Spitze der Feederrute entspannt. Bei einem Biss geht die Spitze in einem zug Rum, da die Fische sich schon selbst gehackt haben. Man muss nur aufpassen das einem die Rute nicht ins Wasser gezogen wird.

Ich denke wenn du statt des Speziellen Bleies deinen Madenkorb verwendest wirst du auch Erfolgreich sein. Im Handel gibt es sogennante Maggotclips, mit denen kannst du deine Maden aufspiessen und am Haar Präsentieren. Meiner meinung nach wärst du aber Erfolgreicher wenn du die normalen Bleie verwendest und mit einem guten Futtermix Fischst. Denn das Futter bringt dir die Fische an denn Platz und lediglich die Maden halten sie am Platz. Wenn du also nur mit Maden Fischst kann es sein das es sehr lange dauern bis Fische an denn Platz kommen. Zudem werden sie wohl nicht so Zahlreich erscheinen, da ein Grundfutter eine Duftspur ins Wasser bringt und so die Fische Lockt.

mfg

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Beitragvon georgms » 15.01.2011 - 21:38

Danke hümpfi@carp!

Die „englische Methode” in Verbindung mit speziellen Madenkörben wie dem von Drennan ist mir bekannt (eine ganz plausible Anleitung habe ich hier gefunden).

Ich hab nur überlegt, wie man die Teile, die ich mir besorgt habe (auf dem Foto vorne) am sinnvollsten einsetzt - zum Beispiel mit sehr kurzem Vorfach, um einen eventuellen Selbsthakeffekt zu unterstützen...
Vielleicht hat ja jemand hier Erfahrungen damit sammeln können und kann mir auf die Sprünge helfen.

Petri, Georg!

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Beitragvon Kai S. » 16.01.2011 - 1:16

Misch es doch.
Die Körbe so nutzen aber von Hand Futter rein. Geht auf kurze Distanz oder am Kanal gut. Dann sorgen die Maden im Korb nur für etwas Bewegung und Aufmerksamkeit. Dürfte aber im Sommer durchaus interessanter sein.

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Beitragvon georgms » 16.01.2011 - 21:33

@ Kai S. : Danke! So hab ich das bisher gehandhabt - von Hand/mit Katapult füttern; den Madenkorb nur um etwas Futter in direkter Hakennähe zu haben.

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Beitragvon hümpfi@carp » 17.01.2011 - 18:18

Ich denke die Methode wie du sie bisher Benutzt ist ganz gut.
Wenn du auf größeren Distanzen Fischen möchtest wäre es Sinnvoll 2 Ruten aufzubauen um Abwechselnd Futter und Maden Pur einbringen zu können. Das Grundfutter mit der Futterschleuder zu Schießen wäre auch noch eine möglichkeit jedoch halte ich es für Sinnvoller mit 2 Ruten zu Fischen da dass Futter dann nicht so Stark gestreut wird.

mfg

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Beitragvon georgms » 17.01.2011 - 22:33

@ hümpfi@carp: Danke!
Ich fische meistens auf mittlere bis kurze Distanzen, da komm ich mit der Schleuder noch ganz gut klar. Bei Starkwind oder so ist das Füttern mit einer zweiten Rute aber bestimmt „treffsicherer”.