flussposen

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flussposen

Beitragvon WelLz.. » 13.09.2010 - 15:42

hallo zusammen..

ich suche für einen fluss mit leichter bis mittlerer strömung die passenden posenmodelle..
ich fische dort mit einer matchrute falls das wichtige ist..
zielfische sind döbel, rotaugen, brassen, manchmal kleinere karpfen eig alle friedfische..

was brauche ich da für modelle.? um das alles abzudecken.?

ich habe schon was von avon und co gehört kann damit aber nichts anfangen..
wäre schön wenn mich jemand aufklären würde :)
brauche halt verschiedenen modelle für verschiedene situationen und methoden

petri und danke

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Beitragvon Zeilkarpfen » 13.09.2010 - 16:12

Wieso fischt du nicht gleich am Grund?
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Beitragvon Kai S. » 13.09.2010 - 16:30

Die Frage ist eher wie willst Du fischen.

Was die Avon Pose und die Montage angeht, suche mal bei der großen Suchmaschiene nach Avon Pose, dann hast Du gleich einen Bericht mit Bildern und Zeichnungen. Ansonsten denke ich das Andal Dir sicher weiter helfen kann, denn der sollte da einige Erfahrung haben. Ich habe leider keine da bei uns die Flüsse fehlen und ich außerhalb dann eher auf Feeder, Kopfrute oder notfalls Bolo setze. Aber Avon und Stick Posen sind halt für genau die von Dir genannte Angelei gemacht worden (wenn ich jetzt richtig verstehe das Du abtreibend fischen willst).

Und Zeilkarpfen, es gibt genug Situationen wo Du am Grund nichts oder weniger fängst als mit der treibenden Pose.

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Beitragvon Zeilkarpfen » 13.09.2010 - 16:39

Ich fische nur noch am Grund mit einer verdammt einfachen Montage und ich fange besser als je zuvor.(Obwohl das großteils Seen betrifft.
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Beitragvon andal » 13.09.2010 - 16:52

Es geht hier aber weder um Seen, noch ums Grundfischen. ;)

Die Avon ist quasi die Urform und Einstiegsdroge zugleich, wenn es ums treibende Posenfischen geht. Die meisten Situationen kann man mit dieser Pose sehr gut abdecken. Allerdings muss man sich dann auch etwas mit dem Bleischema, der Strömung und den Zielfischen auseinandersetzen.

Posenfischen am Fluss heißt ja i.d.R., dass man nicht stationär fischt, sondern eine Strecke abfischt (vgl. Trotting)....

Aber nix für Ungut. Am Feierabend und im LKW ist mir das ein bisserl viel zu schreiben. Erinnere mich bitte einfach am Wochenende nochmal an dem Trööt. ;)
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon WelLz.. » 14.09.2010 - 12:38

danke euch :)
ich denke du wirst am wochenende bestimmt online sein und das thema entdecken sonst schreib ich dir ne pn.. :)

das trotting wie du es beschreibst ist genau das was ich machen möchte..

wie sieht das denn mit bleischemata und köderführung aus.?

bringt man auch futter aus oder reicht es strecke zu machen und die fische zu suchen.?
man merkt ich bin da neu in der materie :)
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Beitragvon stratmann » 14.09.2010 - 15:13

WelLz.. hat geschrieben:bringt man auch futter aus oder reicht es strecke zu machen und die fische zu suchen.?


Das hängt stark vom Zielfisch, vom Köder und vom Gewässer ab.

Wenn Du bespielsweise mit Obst oder Leber auf Döbel fischst, macht es mehr Sinn möglichst beweglich zu bleiben und viele Hotspots ab zu fischen.
Hast Du es dagegen auf Rotaugen, Brassen etc abgesehen und fischst mit Maden/Caster solltest Du diese auch lose füttern/schießen.
Die Bebleiung richtet sich nach Tiefe, Strömung und Zielfisch, wobei es Sinn des Trottings ist, den Köder möglichst natürlich (absinkend) an zu bieten. Ich fische den Stick nur mit einer auseinander gezogenen Kette, bei der die Schrote zum Haken hin kleiner werden. Den Avon meist ähnlich, in seltenen Fällen kommt da auch mal eine 2 oder 3-Punkt-Bebleiung zum Einsatz (quirlige Strömung). Beide Bebleiungen kannst Du auch übertief mit nachschleifenden Vorfach fischen

Ich fische aber auch gerne Waggler in der Strömung (Crystals oder Paecocks von Drennan oder Middy in leichter Strömung bzw. Missiles von Drennan oder Genius 3 von MS wenns schneller und tiefer wird)
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Beitragvon RapfenFAN » 27.10.2010 - 15:03

lolly posen sind gut für strömung sie muss aber so ausgebleit sein,dass nur noch ein bisschen von der antenne aus dem wasser ragt und nichts mehr von dem rundem körper
Manchmal bewirkt ein Köderwechsel Wunder[font=Comic Sans MS][/font]

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Beitragvon Kai S. » 28.10.2010 - 22:31

Welche Bebleiung nutzt Du denn so für welche Situation RapfenFAN?
Da Du Dich ja anscheinend sehr gut damit auskennst wären stratmann, ich und die anderen sicher sehr dankbar wenn Du uns an Deinem großen Erfahrungsschatz teilhaben läßt. Wie führst Du die Lolly Posen und bei welchem Stil nimmst Du welches Bebleiungsschema?

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Beitragvon RapfenFAN » 30.10.2010 - 15:54

Zu der Pose ich benutze Lollies,die nicht ganz rund sind sondern bei denen ein Stück abgeschnitten ist.Dadurch stehen sie noch stabiler im Wasser.Wenn ihr den Lollie Zuhause ausbleit ist es gut,wenn man ihn überbleit.Nicht so,dass er wie ein Stein absackt,sondern so ,dass nur noch ein bisschen der Antenne aus dem Wasser ragt.Dadurch flattert er nicht und Bisse werden zuverlässig angezeigt.Am Anfang des Angelns werfe ich 7-8 Apfelsinengroße Futterbälle ins Wasser und lege so eine Futterspur an(Mosella Explosiv bei dem auf 7kg Futter 1,5l Maden kommen.Das ist wichtig,weil ich auch gerne Barben fange).Immer wenn ich ein Fisch gefangen habe werfe ich wieder 1 Futterball dazu(Das ist wichtig,weil die Fische nicht nur auf Futter reagieren,sondern sie reagieren auch ganz extrem auf das Geräusch,dass der Futterball macht,wenn er auf Wasser schlägt.Sie bringen das anscheinend mit Nahrung in verbindung).Beim Angeln fische ich dann die Futterspur ab,indem ich die Pose immer 30cm abtreiben lasse.Zur Montage: Der Lollie
ist 30gr,er wird befestigt mit 4 Silikonringen:Einer ganz oben über dem Körper der fixiert die Pose,damit sie nicht kippt,auf dem Kiel sind 2 Silikonringe angebracht die einfach noch ein bisschen das Schnurverheddern verhindern und ganz wichtig der 4. Silikonring wird ganz unten am Kiel angebracht,aber nicht so,dass er ganz auf dem Kiel ist,sondern so,dass noch ein Stückchen von ihm übersteht.Das verhindert das Überschlagen der Pose beim aufsetzen oder beim anschlagen . Auf die Schnur kommt dann ein 30 gr. Olivenblei.Dazu kommen meistens noch 2-3 Schrotbleie zum Feinabstimmen,damit wirklich nur noch ein bisschen der Antenne aus dem Wasser schaut.Und weiterhin dienen mir diese drei Schrotbleie zum Auflegen ich angle immer so von der Tiefe her,dass diese drei Schrote gerade so auf dem Boden liegen.Das ist auch gut,damit sich das dicke Birnenblei nicht in den Steinen am Grund festsetzt(Ich weiß nicht wie der Untergrund bei dir beschaffen ist).Dadrunter dann ein 45 cm langes Vorfach(0,18mm wegen den großen Fischen die oft gefangen werden).Man sieht die Montage ist sehr einfach und fängt Fisch!

Ist ein bisschen lang geworden aber du wolltest es ja wissen.
Petri Heil
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Beitragvon Gerd » 30.10.2010 - 17:06

Sehr ausführlich geschrieben. Ob be-oder ab lass ich mal außen vor. Verrate uns doch mal bitte, von welchem Hersteller Du die "abgeschnittenen" Lutscher beziehst, was der Vorteil von vier Silikonringen ist ( ich nutze 5) und aus welchem Grund Du die Pose überbleist, obwohl Du vorher schreibst, dass die Antenne noch aus dem Wasser schauen sollte. Welches Gewässer befischst Du denn ? Ich denke, dass Du sicherlich auch diese Fragen beantworten kannst. Und welche Fischarten reagieren den hauptsächlich auf das nachgeworfene Futter und das dadurch entstehende Geräusch ? Was mich auch brennend interessieren würde ist die Rute, die Du fischst.

Danke schonmal für DEINE Antworten.
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Beitragvon Mr. Wahoo » 30.10.2010 - 22:02

Das Fische auf Geräusche reagieren z.B das von Futterbällen die aufs Wasser treffen habe ich aber auch schon oft gehört da muss ich dem RapfenFan recht geben
shut up, catch a fish!

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Beitragvon RapfenFAN » 31.10.2010 - 15:01

An Mr.Wahoo: Hi,wenn ich keinen Erfolg damit gehabt hätte würde ich es hier ja wohl kaum beschreiben.Meistens wandern Brassen in den Kescher(durchschnittlich ca.40cm,aber ich habe auch schon Exemplare von 51cm und 49cm gefangen),aber manchmal fange ich damit auch Barben.

An Gerd aus Ferd:
1.Die abgeschnitten Posen beziehe ich von der Marke Colmic(siehe Link: http://www.stipper-shop.de/assets/s2dma ... 4e458.html )

2.Ich habe ja schon beschrieben wofür ich 4 Silikonringe brauche.Wenn du 5 nimmst ist das deine Sache und ich weiß ehrlich gesagt nicht was diese dumme Frage soll.Wo liegt denn der Vorteil bei 5 Silikonringen?

3.Ja die Antenne sollte noch aus dem Wasser ragen und nicht überbleit werden.

4.Ich angle in der Weser.

5.Auf das Nachgeworfene Futter reagieren vorallem Brassen,da sie sehr neugierig sind,aber selbst ich kann nicht genau wissen,was unter Wasser vorgeht.Auf jeden Fall funktioniert es!

6.Ich fische mit der Browning Thallium Force(11m)

Ich habe auch noch eine Frage wie wird man Moderator?

Ich hoffe MEINE Antworten stellen dich zufreiden und ich freu mich auf deine Antworten.
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Beitragvon Gerd » 31.10.2010 - 18:04

RapfenFAN hat geschrieben:Wo liegt denn der Vorteil bei 5 Silikonringen?
.


Der Vorteil von 5 Silikonringen ( 3 unten, 2 oben) ist, dass der obere Ring stark belastet ist und schnell ausreißt, weil das Silikon sehr weich ist. Die allgemein gebräuchlichen Plastikringe sind da wesentlich robuster. Mit denen sind die Posen meist "serienmäßig" ausgestattet.

RapfenFAN hat geschrieben:Ich habe auch noch eine Frage wie wird man Moderator?



In dem man über einen längeren Zeitraum im Forum qualitativ gute Beiträge abliefert und keinen großen Wert auf Quantität legt.

RapfenFAN hat geschrieben:2.Ich habe ja schon beschrieben wofür ich 4 Silikonringe brauche.Wenn du 5 nimmst ist das deine Sache und ich weiß ehrlich gesagt nicht was diese dumme Frage soll.
.


Weil mich interessiert hat, aus welchen Gründen Du die Posen durch Auswechseln der Ringe "verbesserst".
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Beitragvon Kai S. » 31.10.2010 - 22:41

Erstmal danke für die kurze Antwort.

RapfenFAN hat geschrieben:6.Ich fische mit der Browning Thallium Force(11m)


Eine 11m Rollenrute?
Ich wusste gar nicht das es Bolos in der Länge gibt (du meinst eine Bolo oder, denn hier geht es ja um das Fischen mit Rollenruten), die haben aber schon sehr spezielle Anwendungsbereiche vermute ich mal.
Ich dachte auch das die Lollies eher was für Kopfruten sind und weniger für die Matchrute, eben weil sie auch eine gewisse Führung brauchen. Da es hier aber um Posen für das Fischen mit der Matchrute geht denke ich das eine 11m Rute einen schlechten Vergleich bietet, denn die ermöglicht ja eine ganz andere Führung und Präsentation als eine Matchrute von normal max. 4,5m.