Feederfutter,Tipps,Probleme

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LaZe
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Feederfutter,Tipps,Probleme

Beitragvon LaZe » 22.07.2009 - 1:07

Hi,
ich möchte gerne im Rhein bei Düsseldorf auf Barben Feedern.
Ich weiß aber leider nicht wie ich meinen Angelplatz am Rhein planen soll,
wo ich angeln soll, vor allem wie ich einen geeigneten Angelplatz finden soll und welches Futter ich verwenden soll.
Meine Montage sollte dann die Schlaufenmontage mit Futterkorb sein.
Ich habe es auch schon mit einer Festbleimontage probiert aber war damit nicht so erfolgreich wie ich mir das vorgestellt habe.

Als Köder dachte ich so an Maden oder kleine stücke Käse.
Ich meine bei der starken Strömung sowie dem regen Schiffsverkehr wird es schwierig Futter usw. zum liegen zu bekommen.

Zusätzlich wollte ich erfragen welches Feederfutter Ihr verwendet.
Ich fische hauptsächlich das "Van de Eyden basis mix" & "Van de Eyden Brasm mix". Ist dieses Futter "gut"? Eignet es sich überhaupt zum Feedern?

Dann passiert es mir öfters wenn ich mit der Schlaufenmontage fische, dass mir das Vorfach sehr verdrallt wird. Zusätzlich verhäddert es sich auch mal gerne beim auswerfen.
Liegt das vllt. daran wie ich die Montage knüpfe?

Ich beschreibe euch mal wie ich das mache:
1. 60 cm schnur doppelt nehmen 30cm - 30cm
2. Karabiner auf die Schnur
3. Schlaufenknoten binden, anfeuchten zuziehen
4. Futterkorb in den Karabiner einhängen
5. 5cm über dem Karabiner binde ich nun eine zweite 5-10cm große Schlaufe
6. Nun zwirbel ich die Schnur
7. Noch ein Schlaufenknoten

Nun kann ich problemlos das Vorfach einschlaufen und der verdrallte teil sollte eigentlich das Vorfach daran hindern beim auswerfen an den Korb oder die Hauptschnur zu gelangen wirkt wie ein Antitangle.

Ich habe es auch schon versucht ein Tönnchenwirbel einzuarbeiten aber dann bekomme ich es nicht gebacken die Montage so zu knoten das sie mir gefällt.
Sollte ich vllt. eine andere Montage verwenden?

Es handelt sich nicht nur um den Ansitz am Fluß sondern auch am Stillgewässer.
Ich bin halt so ein kleiner Perfektionist und will alles richtig machen...
Ich habe schon soviel gelesen und gesehen und irgendwie klappt es einfach nicht mit dem Fisch....
Ich frage mich immer..

Ist das futter richtig?
Ist es auch nicht zu nass/trocken?
Habe ich mir die richtige Stelle ausgesucht?
Habe ich richtig angefüttert?
Ist der Köder richtig?
Ist der Haken richtig?
Ist der Köder noch dran^^?
Ist meine Technik richtig?
Habe ich meine Rute richtig liegen?
Ist der Futterkorb zu leicht/schwer?
Kann ich den Biss richtig erkennen?
Ist die Länge des Vorfaches richtig und nicht zu lang/kurz?
uvm.

Beschreibung meiner Technik im Stillwasser:

1. Ziel suchen + Auswerfen ohne Futter
2. Einhängen eines stücken Fahrradschlauches in den Schnurclip da Karpfenbisse möglich sind
3. ca. 5x auswerfen mit futter
4. einhängen des Hakens ca. 70cm Vorfach
5. zielen Auswerfen... warten
6. nach ca. 5 mins kontrolliere ich den Köder

Beschreibung meines Angelplatzes:
Ich sitze meistens auf einem Campingstuhl oder einfach auf einem Stein auf den Steinpackungen.
Vor mir steht ein Dreibein mit 5 verschiedenen Ablagemöglichkeiten
Neben mir in Oberschenkelhöhe ist der einzelne Rutenständer um die Rute griffbereit zu haben.
Rechts von mir liegt das Futter und die Köder links der Kescher.

puhh... was noch? Was könnte man noch falsch/richtig/besser machen^^??

Ich habe so zwar schon was gefangen aber ich saß 6 Stunden Am See und habe um 2:30 einen Bresenbiss bekommen welchen ich dann natürlich auch prompt verwandelte. Sonst garnichts!

Für das Stillwasser verwende ich die Leichteste Spitze die ich habe im Fluß meistens die mittlere oder auch mal die rote.

Was kann ich euch noch erzählen... Ich fische die Spro Dyno Force mit der Force Feeder Extrem 740 von Browning und einer 30er Mono.
Als Vorfächer verwende ich Mosella - Select Funsation / Gamagatzu / und andere namenhafte Haken. Oftmals fische ich das Vorfach auf Barben mit 25er Schnur.

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Beitragvon stratmann » 22.07.2009 - 9:20

Hallo LaZe,
soweit hört sich das Alles garnicht schlecht an. Wenn Du Dich wirklich weiter entwickeln willst, kann ich Dir einen Feederkurs bei Michael Schlögl empfehlen. Er hat uns auch schon mal die Augen geöffnet (Futterstrategie, Präzision, Wurftechnik, Schnurbogen gezielt einsetzen etc.) und es waren Angler dabei, die schon zehn Jahre Feedern hinter sich haben. Aus mehrfacher eigener Erfahrung kann ich sagen, daß die 55€, die er für einen Kurstag nimmt wirklich gut angelegt sind.
Vor allem, wenn man die Preise sieht, die beispielsweise ein Auwa Thiemann nimmt.
Schau einfach mal auf der HP von michaelschloegl nach Terminen in Deiner Nähe.
Gruß
Olli
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Beitragvon LaZe » 22.07.2009 - 19:00

Danke für den Tipp und das du und andere sich wirklich Zeit für dieses Thema nehmen^^ als ich fertig war mit schreiben habe ich gesehen das es doch schon ein dicker Brocken an Text geworden ist.

Rosatec

Beitragvon Rosatec » 22.07.2009 - 21:43

LaZe,

ich liebe das Feedern und bevorzuge hier den alten Maasarm bei Gennep. Es ist ein wunderbares Gewässer an dem man sich ohne große Strömungsgeschwindigkeiten wie am Rhein, richtig entspannen kann. Die Angelkollegen aus Holland sind bei dieser Angeltechnik richtige Vollprofis. Aber auch bei denen kann es manchmal Stunden dauern bis sie einen Brassen fangen.

Also kommen hier mal wieder die entsprechenden Anglerfragen:

War das Wetter Okay?
Stimmt der Luftdruck?
Gibt es noch Fische?
Suche ich mir ein anderes Hobby?

Mal läuft es und manchmal gibt es eben die berühmten Schneidertage. Ich glaube das Du alles richtig machst. Also nicht verzagen und weiter machen. Dann kommt der Erfolg schon von ganz alleine.

Gruß vom Niederrhein

Ronald

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Beitragvon LaZe » 28.07.2009 - 22:01

Wetter war sonnig.
Luftdruck messe ich nie.
Fische gibt es massig.
NÖ!^^
Kann mir keiner weitere Tipps geben?

stratmann
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Beitragvon stratmann » 04.08.2009 - 13:04

Hallo Laze,
prüfe das Auflöseverhalten Deines Futters mal im flachen Wasser. Löst es sich zu langsam auf, ziehst Du beim Einholen eine Futterspur, die die Fische unnötig verteilt.
Ansonsten sind die Fragen, die Du Dir selber in Deinem ersten Post gestellt hast, die Richtigen. Beantworten kann ich sie Dir aber nicht am Rechner, das kannst Du nur am Wasser testen und für Dich selbst beantworten. Verschwende dabei nicht zuviel Energie in die Aromen und Bestandteile des Futters. Bleib zunächst mal bei Deiner Mischung und setze sie so an, das sie im Stillwasser nach spätestens einer Minute im Korb zerfällt.
Vorfachlänge, Hakengrösse/Drahtstärke, Angelstelle und wurfpräzision sind entscheidendere Faktoren!
Gruß
Olli
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Beitragvon LaZe » 05.08.2009 - 0:50

Ich fische hauptsächlich mit ca. 70cm Vorfächern mit verschiedensten Hakengrößen. Je nach Beißverhalten der Fische länger oder kürzer...

Meine Angelstelle ist das "Strandbad Lörick" in Düsseldorf.
(Geb es mal bei googlemaps/googleearth ein, da wo das A ist ca. 200m Richtung Norden direkt an den Schatten von den Bäumen)
Das Strandbad ist nicht sehr groß und auch nicht besonders Tief.
Eine makante Eigenschaft ist das im westlichen Teil des Gewässers sich eine direkte Verbindung zum Yachthafen befindet, welcher mit dem Rhein verbunden ist.
Durch diese Öffnung /Einfahrt entsteht im Vorderen Teil des Gewässers eine Art Gezeiten im 10-20 min Tackt.

Sollte ich es vllt. mal im östlichen Teil versuchen? Dieser ist aber glaube ich nicht sehr tief.

Meine Wurfpräzision halte ich für gut ich schätze mal ca. Alle Würfe auf dem selben m². Oder ist ein m² zu groß?

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Beitragvon stratmann » 05.08.2009 - 9:22

Du wirfst auf einen Quadratmeter - beim Feedern? Respekt, das schaffe ich nach 15 Jahren feedern nicht.
Dann würde ich erstmal verschiedene Stellen in dem Gewässer testen, nach Bodenstrukturen suchen etc.
Ansonsten sind solche Gewässer, die mit grösseren Systemen in Verbindung stehen, dafür bekannt, daß der Fisch mal in die Nebengewässer zieht und manchmal eben nicht. Bekanntestes Beispiel dafür ist wohl der Silokanal.
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Beitragvon LaZe » 05.08.2009 - 16:00

Was für Bodenstrukturen sollte ich denn am besten aufsuchen?

Kai S.
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Beitragvon Kai S. » 06.08.2009 - 0:23

Naja in Löchern sammelt sich z.B. Futter da die evt. Strömung dürber wegzieht und es sich absetzt. Die sind also gut. Auch sonstige markante Punkte können Fisch bringen, Rinnen (eben wie Löcher) oder Kanten, ect.

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Beitragvon LaZe » 06.08.2009 - 15:12

Wir haben Zwei Rinnen das weiß ich ;)

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Beitragvon Flyfi_OS » 11.08.2009 - 20:15

Hiho also der Fisch steht meistens gerne da wo es Abwechslung gibt.Also Rinnen,Löcher,Brückenpfeiler und Bootsstege.Am Kanal auch sehr gerne am Übergang von Spundwand auf Steinschüttung und in den kleinen Wendebuchten oder wo die Schiffe anlegen können.Als ich noch sehr aktiv gestippt habe war ich an solchen Stellen immer sehr erfolgreich.Egal ob mit Futterkorb oder Kopfrute.
Gruss der Dino